Herzlich Willkommen beim TV 1920 Wünschmichelbach e.V.
Herzlich Willkommen beim TV 1920 Wünschmichelbach e.V.

DM-Bronze als Krönung der Saison

Am vergangenen Wochenende hinterließen die Wünschmichelbacher bei der Deutschen Meisterschaft im niedersächsischen Moslesfehn nicht nur auf dem Platz einen überaus positiven Eindruck, sondern auch die zahlreichen mitgereisten Fans wurden von allen Seiten für die ausgezeichnete Stimmung gelobt.

Dass sich die Spieler nach drei harten Partien letztlich sogar die Bronzemedaille um den Hals hängen durften, krönte ein in allen Belangen erfolgreiches Wochenende.

Am Samstag wartete mit dem Qualifikationsspiel gegen den Norddritten, Ahlhorner SV, der erste Prüfstein auf die junge Wünschmichelbacher Mannschaft. Das Vorhaben, ohne zu große Nervosität in die erste Begegnung zu gehen wurde perfekt umgesetzt. Der TVW präsentierte sich auf allen Positionen von Anfang an hellwach, was Ahlhorn möglicherweise etwas überraschte. Wenig Druck aus der der Ahlhorner Angabe ermöglichte den Odenwäldern immer wieder einen geordneten Spielaufbau. Der erste Durchgang ging unerwartet deutlich und souverän mit 11:5 an den TVW. Der ASV wurde allerdings mit zunehmender Spieldauer etwas stärker, was die Wünschmichelbacher jedoch nur wenig beeindruckte. Zwar gestalteten die Niedersachsen den Satz nun deutlich enger, hatten beim 11:8 aber erneut das Nachsehen. Im dritten Spielabschnitt knüpfte der TVW schließlich an die ersten beiden Sätze an und zog schnell auf 6:2 davon. Diesen Rückstand konnte Ahlhorn aufgrund der starken Wünschmichelbacher Defensive und einer guten Chancenauswertung im Angriff nicht mehr aufholen. Beim 11:7 durfte der TVW somit über den ersten Sieg und den damit verbundenen Halbfinaleinzug jubeln.

 

Noch am selben Tag kämpften die Wünschmichelbacher also gegen den VFK Berlin um den Einzug ins Finale. Im vielleicht besten Spiel dieser Meisterschaft legten die Süddeutschen los wie die Feuerwehr. Berlin schien noch nicht voll bei der Sache zu sein, was der TVW zu seinem Vorteil und zum 11:7 auszunutzen wusste.

Anschießend kämpften sich die Hauptstädter um Nationalangreifer Lukas Schubert allerdings ins Spiel zurück. Die Zuschauer sahen über weite Strecken eine Begegnung auf Augenhöhe, in der die Wünschmichelbacher trotz einer 7:5-Führung den Satzausgleich hinnehmen mussten - 9:11.

Anschließend bewies der VFK immer mehr, wieso er seit Jahren zu den deutschen Spitzenteams zählt. Der TVW leistete sich nur wenige Fehler, was jedoch schon zu viel sein sollte. Berlin konterte und drehte mit einem 8:11 die Partie. Wünschmichelbach ließ sich allerdings auch in der Folge nicht hängen, sondern zeigte weiterhin eine starke Vorstellung und belohnte sich durch ein 11:9 mit dem Satzausgleich. Der letzte Satz dieses DM-Tages bot den Zuschauern dann nochmal Spannung und hochklassigen Sport bis zum Schluss. Es ging hin und her, beim 5:6 für Berlin wurden ein letztes Mal die Seiten gewechselt. Berlin zog etwas davon, ehe sich der TVW - angetrieben von den eigenen Fans - wieder herankämpfte. Beim Stand von 9:10 zeigen beiden Teams den wohl besten Ballwechsel des Turniers, den die Berliner mit einem langen Ball zu ihren Gunsten entscheiden und somit in einer dramatischen Partie ins Finale einziehen. Trotz der Enttäuschung über das Ausscheiden überwog bei den Wünschmichelbacher letztlich der Stolz über die gezeigte Leistung und der positive Blick auf das Bronzemedaillenmatch.

 

Dort wartete der amtierende deutsche Meister TSV Pfungstadt, der sich im Halbfinale dem TV Voerde geschlagen geben musste. Pfungstadt reiste ohne große Erwartungen nach Moslesfehn, was vor allem der Verletzung von Topangreifer Patrick Thomas geschuldet war. Da den Hessen somit kein gelernter Angreifer zur Verfügung stand übernahm Sebastian Thomas als etatmäßiger Zuspieler den Offensivpart. Trotz dieser vermeintlichen Schwächung präsentierte sich Pfungstadt bereits samstags gefährlich und konnte trotz allem eine Mannschaft mit gleich vier World-Games-Siegern auf den Platz schicken. Somit war der TVW gewarnt, die Begegnung nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Hochkonzentriert starteten die Odenwälder gegen den Serienmeister und erspielten sich aus einer soliden Abwehr heraus immer wieder gute Möglichkeiten, die dank einer guten Chancenverwertung zum ersten Satzgewinn führten - 11:6. Pfungstadt blieb anschließend dran und die Zuschauer sahen ausgeglichene Ballwechsel. Gegen Ende des Satzes waren es allerdings die Wünschmichelbacher, die sich ein Herz fassten und die entscheidenden Bälle im Feld des Gegners zum 11:8 versenkten. Der TVW war somit nur noch einen Satzgewinn von Edelmetall entfernt. Die Hessen wollten dies natürlich verhindern und punkteten bei mittlerweile nassem Rasen nun etwas häufiger. Bei den Wünschmichelbachern fehlten zunächst ein paar Prozent, um den Pfungstädtern wirklich gefährlich zu werden. Beim 6:7 für den TSV setzten die Mannen vom Bärsbacher Weg dann aber endgültig zum Schlussspurt an. Unterstützt durch zwei Angriffsfehler der Hessen kam der TVW zurück und durfte nach einer 5-Punkte-Serie endgültig die erste Medaille bei einer Herren-DM überhaupt feiern. 

Die Bronzemedaille bildet also den Abschluss einer starken Saison, die Spieler und Fans gemeinsam auf der Heimreise feierten.

 

Im Finale setzte sich schließlich dr VFK Berlin mit 3:1 gegen den TV Voerde durch und krönte sich nach einigen Silbermedaillen zum neuen deutschen Meister.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Croseck, Somberg, Heimann, Pfeifer, Lutz, Schröter, Müller

 

Trainer: Bernd Ruschka

Betreuer: Bernd Zwintzscher

 

 

 

 

 

TVW will ins Halbfinale

Mit der erstmaligen Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft der Herren seit 32 Jahren haben die Wünschmichelbacher ihr Saisonziel mindestens schon erreicht und dennoch soll bei der Endrunde im niedersächsischen Moslesfehn am kommenden Wochenende die erfolgreiche Saison noch fortgeführt werden.
Als Zweitplatzierter der 1. Bundesliga Süd treffen die Odenwälder auf den Dritten der Nordstaffel, den Ahlhorner SV. Der größte Faustballverein Deutschlands ist Stammgast bei DM-Endrunden, musste in dieser Saison jedoch vergleichsweise lange kämpfen, um das DM-Ticket letztlich zu lösen. Was Routine und Erfahrungsschatz bei einer Endrunde betrifft, sind die Niedersachsen dem TVW folglich jedoch um Einiges voraus. Die Wünschmichelbacher werden sich an die DM-Atmosphäre erst noch gewöhnen müssen und versuchen die eigene – sicherlich aufkommende - Nervosität abzulegen. Dazu beitragen sollen vor allem auch die eigenen Fans, die extra per Bus die weite Anreise auf sich nehmen und die Mannschaft nach allen Kräften unterstützen werden. Spielerisch wird sich der TVW nach der vergangenen Saison sicher nicht verstecken müssen. Obwohl es bisher zu keinem Aufeinandertreffen gekommen ist, erwarten beide Seiten ein Spiel auf Augenhöhe. Die Tagesform wird sicherlich keine unerhebliche Rolle spielen bei der Frage, wer das Halbfinalticket lösen wird. Der ASV, angeführt von Zuspieler und dem frisch gebackenen World Games Sieger Tim Albrecht, musste in den vergangenen Jahren meist schon früh die Segel streichen und schied bereits im Qualifikationsspiel aus. Bei der nur rund 30 km entfernten – und somit vor der eigenen Haustür – stattfindenden DM dürfte die Motivation allerdings nochmal höher sein, den Sprung unter die besten vier Teams zu schaffen. Gleiches haben natürlich auch die Wünschmichelbacher vor, die sich beim international topbesetzten Grenzlandturnier in Widnau (CH) am vergangenen Wochenende den letzten Schliff holten. Im Falle eines Sieges würde mit dem Nordmeister VFK Berlin im Halbfinale dann ein harter Brocken warten, der in den vergangenen Jahren oft nur im Schatten der Übermannschaft aus Pfungstadt stand und in diesem Jahr von vielen als Topfavorit auf den Meistertitel gehandelt wird. Grund dafür ist vor allem der verletzungsbedingte Ausfall von Pfungstadts und auch Deutschlands Top-Angreifer Patrick Thomas. Die Hessen stehen als Südmeister bereits als Halbfinalist fest und dürfen sich dort mit dem Sieger der Partie TV Schweinfurt-Oberndorf gegen den TV Voerde messen.
Für den TVW wird es vor allem darum gehen sich von seiner besten Seite zu präsentieren, spielerisch und kämpferisch nichts unversucht zu lassen. Sollte das gelingen ist den Jungs von Trainer Bernd Ruschka und Betreuer Bernd Zwintzscher einiges zuzutrauen.


 

 

 

 

 

TVW fährt als Zweiter zur DM

Die Partie mit der weitesten Anreise beim MTV Rosenheim konnten die Wünschmichelbacher im letzten Ligaspiel mit 5:3 für sich entscheiden, überzeugten jedoch nur phasenweise.

Auf einem tiefen Platz fand Rosenheim zunächst besser in die Begegnung, während der TVW noch nicht im Spiel zu sein schien. Wenn auch knapp, sicherten sich die Gastgeber den ersten Satz mit 9:11.
Auf der vermeintlich besseren Seite zogen die Wünschmichelbacher schließlich nach. Rosenheim fand kaum Mittel und musste durch ein 11:7 den Ausgleich hinnehmen.
Der Satzgewinn hätte die Wünschmichelbacher eigentlich beflügeln müssen, jedoch war es erneut Rosenheim, das das Zepter in die Hand nahm. In einer nur phasenweise starken Begegnung holten sich die Gastgeber durch ein 7:11 die Führung zurück. Nach der Pause fand der TVW schließlich wieder die passende Antwort und präsentierte sich in allen Mannschaftsteilen konzentriert, was erneut den Satzausgleich zur Folge hatte - 11:6.
In Satz fünf fand Rosenheims World Games Sieger Steve Schmutzler dann immer wieder durch kurz geschlagene Bälle die Lücke im Halbfeld des TVW, der sich bei dem tiefen Rasen zu langsam auf die Angabenvariante des MTV einstellen konnte und den nächsten 7:11-Satzverlust einstecken musste. Im Folgesatz fanden die Odenwälder dann endlich die nötigen Mittel um die Offensive der Gastgeber in den Griff zu bekommen und ließen prompt ein 11:8 und damit den dritten Satzausgleich folgen. Mit diesem Satzgewinn im Rücken blieben die Wünschmichelbacher letztlich über die restliche Spieldauer konstanter, zeigten in einigen Situationen ihre Klasse und durften nach zwei weiteren Satzgewinnen jubeln - 11:8, 11:6.
Durch diesen Sieg bleibt der TVW auch am Ende der regulären Saison auf dem zweiten Platz und kann in der verbleibenden Wochen den Fokus voll und ganz auf die Deutsche Meisterschaft legen.
Mit dem Ahlhorner SV als Drittplatzierter der 1. Bundesliga Nord steht auch der Gegner für das Qualifikationsspiel bei der Endrunde fest.
 
 
 
 
 

TVW zu Gast in Rosenheim

Durch die beiden Siege vor rund zwei Wochen beim FBC Offenburg und gegen den TV Waibstadt feierte der TVW erstmalig seit 32 Jahren die Qualifikation für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft im Herrenbereich. Auf diesen Erfolg ist der gesamte Verein natürlich zurecht stolz, ausruhen dürfen sich die Odenwäldern allerdings vorerst nicht. 

Mit der Auswärtspartie beim MTV Rosenheim steht zum Abschluss der regulären Saison noch die Begegnung mit der weitesten Anreise auf dem Programm, in der es am Sonntag ab 14 Uhr im Fernduell mit dem TV Schweinfurt-Oberndorf um den zweiten Platz gehen wird. Für die Bayern ist das letzte Heimspiel kaum noch von Bedeutung, außer einen versöhnlichen Saisonabschluss vor eigenem Publikum zu feiern. Mit 10:14 Punkte steht der MTV auf dem sechsten Platz, der weder die Gefahr eines Abstieges, noch die Chance auf eine DM-Teilnahme bedeutet. 

Motiviert wird vor allem auch Rosenheims Steve Schmutzler sein, der am Dienstag mit der Deutschen Nationalmannschaft im polnischen Breslau die Goldmedaille bei den World Games feiern konnte. In einem wahren Faustballkrimi im Finale gegen die Schweiz entwickelte sich Schmutzler zu einer tragenden Säule im deutschen Team, das letztlich hauchdünn mit 4:3 die Oberhand behielt.

Für die Wünschmichelbacher wird es in Rosenheim vor allem darum gehen sich für das Saisonhighlight in knapp vier Wochen einzuspielen und vor allem verletzungsfrei aus Bayern zurückzukehren.

 

 

 

 

 

 

 

TVW setzt Erfolgsserie fort – DM Quali in trockenen Tüchern!

Durch die beiden 5:1 Siege am Wochenende ist die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft am 19./20 August in Moslesfehn (Nähe Oldenburg) gesichert.

Am Samstag startete der TVW furios in die Partie gegen den FBC Offenburg. Die Wünschmichelbacher profitierten in der Anfangsphase vor allem aufgrund der hohen Eigenfehlerquote auf Seiten der Gastgeber. Schnell stand ein 9:0 auf der Anzeigetafel. Nach einer kurzen Schwächephase konnte der erste Satz mit 11:4 gewonnen werden. Gleiches zeichnete sich im zweiten Spielabschnitt ab. Der FBC aus Offenburg muss von Anfang an einem Rückstand hinterherlaufen, kann sich jedoch nochmal auf ein 6:8 herankämpfen. Trainer Bernd Ruschka nimmt eine Auszeit, daraufhin setzen die Wünschmichelbacher drei Punkte in Folge und sichern sich den Satz mit 11:6. In Satz drei wendet sich das Blatt komplett, Offenburg liegt mit 5:0 vorne. Der TVW kommt ran, leistet sich aber eine weitere Schwächephase und verliert mit 7:11. Nach einer 10-minütigen Pause können die Nordbadener sofort wieder eine Schippe drauflegen. Satz vier geht mit 11:8 an Wünschmichelbach. Im Folgesatz spielt der TVW sich in einen Rausch und kann zeigen wieso sie so weit oben in der Tabelle stehen, am Ende heißt es durch ein 11:4, 4:1 in Sätzen. Der sechste Satz beginnt sehr ausgeglichen, zum Satzende hin ist kann sich der TVW den ersten Matchball erspielen. Die Angabe des FBC kann entschärft werden. Nach einem guten Spielaufbau kann Dennis Gruber mit einem kurz gespielten Ball den letzten Punkt setzen. Die Freude bei den mitgereisten Fans kennt kein Halten mehr. Der TVW schafft nach 32 Jahren erstmals wieder die Qualifikation für eine Deutsche Meisterschaft im Herrenbereich.

Viel Zeit zum Feiern gab es jedoch nicht. 20 Stunden später stand für die Wünschmichelbacher bereits das nächste Badische Derby an. Der bereits abgestiegene TV Waibstadt war zum letzten Heimspieltag der Feldsaison 2017 zu Gast. Für den TVW, der am Vortag die DM Qualifikation fix gemacht hat, geht es nun im Fernduell mit Schweinfurt-Oberndorf um Platz 2. In die Partie gegen den badischen Konkurrenten starteten die Wünschmichelbacher jedoch verunsichert. In der entscheidenden Phase des ersten Satzes war der TV Waibstadt einfach cleverer und gewann mit 13:11. Zu Beginn des zweiten Satzes stellte das Trainergespann um Bernd Ruschka und Bernd Zwintzscher taktisch um. Mit der Umstellung finden die Wünschmichelbacher auf heimischer Anlage viel besser ins Spiel. Der Folgesatz kann mit 11:7 gewonnen und in Sätzen ausgeglichen werden. In Satz drei präsentiert sich der Gastgeber von seiner starken Seite und bietet den Zuschauern schöne Spielzüge. Der Spielaufbau sieht nun sehr gut aus und wenn das Zuspiel passt, punkten die Angreifer Dennis Gruber und Florian Zwintzscher nach Belieben. Bekanntlich hat der TVW nach der Pause öfter Probleme ins Spiel zu finden. Dies ist dieses Mal auch wieder der Fall. Die Wünschmichelbacher laufen hinterher, sind zum Satzende aber wieder voll da und könenn sich Satz vier mit 13:11 sichern. In den letzten beiden Sätzen lässt der TVW nichts mehr anbrennen, gewinnt Satz fünf mit 11:5 und behält auch in Satz sechs mit 11:6 die Oberhand.

„Wir haben beide Spiele mit 5:1 gewonnen, außerdem konnten wir über das Wochenende alle Spieler einsetzen und uns seit 32 Jahren erstmal wieder für eine Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Wir sind unfassbar stolz, was bisher dieses Jahr geleistet wurde“, so ein zufriedener Trainer Bernd Ruschka.

Für die Deutsche Meisterschaft am 19./20. August in Moslesfehn ist ein Fan-Bus geplant. Interessenten können sich gerne bei Jonas Schröter unter jonasschroeter1@arcor.de melden.

Der Bundesligabetrieb ruht nun erstmal für eine Woche, bevor es am 30. Juli ins bayrische Rosenheim geht. Am kommenden Wochenende findet jedoch das traditionelle Sommernachtsfest auf der Anlage des TVW statt. Hier freuen wir uns auf zahlreiche Besucher.

Für den TVW spielten: Somberg, Heimann, Gruber, Zwintzscher, Croseck, Pfeifer, Müller, Schröter

 

 

DM-Ticket ist das Ziel

Mit gleich zwei badischen Derbys haben die Wünschmichelbacher am Wochenende zwei harte Spiele vor der Brust. 

Am Samstag ist der TVW ab 16 Uhr beim FBC Offenburg zu Gast. Nach einem durchwachsenen Saisonstart kämpften sich die Ortenauer im Verlauf der Saison wieder zurück und hatten bis zuletzt sogar realistische Chancen auf ein DM-Ticket. Durch die deutliche 1:5-Pleite beim TV Vaihingen/Enz am letzten Wochenende dürfte diese Hoffnung allerdings bis auf ein Minimum geschrumpft sein, was vor allem dem TVW als derzeit Tabellenzweiter in die Karten spielt. Im Hinspiel behielten die Wünschmichelbacher mit 5:2 die Oberhand, hatten in einer ausgeglichenen Partie jedoch alle Hände voll zu tun. Gegen heimstarke Offenburger werden die Odenwälder am Samstag vor allem im Vergleich zum letzten Heimspiel gegen Waldrennach deutlich zulegen müssen, um zu bestehen. In nahezu allen Begegnungen gegen den FBC kommt es zu hitzigen Szenen, was oftmals einem engen Spielverlauf geschuldet ist und regelmäßig Brisanz ins Derby bringt.

Ein Sieg würde dem TVW nicht nur weiterhin den zweiten Tabellenplatz, sondern gleichzeitig die lang ersehnte DM-Qualifikation sichern, was Ansporn genug sein dürfte, um alles an den nächsten Sieg zu setzen.

Nur einen Tag später steht auf eigenem Platz das nächste badische Aufeinandertreffen auf dem Programm, wenn der bereits als Absteiger feststehende TV Waibstadt zu Gast sein wird. Beim 5:1-Auswärtserfolg im Hinspiel hatte der TVW mehr Mühe als erhofft, während sich Waibstadt keinesfalls wie ein Tabellenschlusslicht präsentierte. Nicht nur die räumliche Nähe der beiden Teams dürfte die Gäste zusätzlich motivieren, sondern auch die Hoffnung auf den ersten Saisonsieg haben die Kraichgauer noch nicht begraben. Die Vergangenheit hat zudem gezeigt, dass sich der TVW vor allem gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenregion schwer tut. Somit sind die Gastgeber gewarnt, können aber auch mit dem nötigen Selbstvertrauen und einer starken Bilanz auf eigenem Platz ins nächste Heimspiel gehen. Anpfiff am Sonntag wird um 14 Uhr sein.

 

 

 

 

 

Knapper Erfolg gegen Waldrennach

In einem Spiel mit viel Licht und Schatten verteidigt der TVW durch einen 5:3-Erfolg gegen den bereits feststehenden Absteiger TV Waldrennach zumindest vorerst Platz Zwei.

Der Auftakt der Partie gehörte zunächst den Gästen, die hochmotiviert ans Werk gingen, während die Wünschmichelbacher erst zu ihrem Spiel finden mussten. Für den erkrankten Florian Zwintzscher rückte Routinier Sven Boppré auf die Vorne-rechts-Position. Mehrere Fehler im Angriff und gleichzeitige Abwehrschwächen ermöglichte Waldrennach zunächst die Führung - 8:11. Anschließend unterstrich der TVW jedoch seine aktuelle Form und drehte durch eine weitestgehend konzentrierte Vorstellung mit 11:3 und 11:8 die Partie. Waldrennach kam schließlich etwas frischer aus der Pause und zog durch ein 8:11 wieder gleich. Die Gäste präsentierten sich in dieser Phase auf allen Positionen konstant. Der fünfte Satz gehörte dann jedoch wieder den Odenwäldern, die sich direkt zu Beginn eine absetzten und dann auch von Angriffsfehlern der Gäste profitierten. Mit 11:7 ging der TVW somit wieder nach Sätzen in Front, um anschließend den Satz komplett zu verschenken. Stellenweise katastrophale Abwehraktionen ließen nur selten einen guten Spielaufbau zu und auch die eigene Chancenverwertung war weniger effizient als noch zuvor. Verdientermaßen ging dieser Durchgang - wenn auch knapp - mit 11:13 an die Schwaben. Beim Stand von 3:3 folgte somit die zweite Satzpause, die der TVW nach dem enttäuschenden Satzverlust zum Durchschnaufen nutzen konnte. In der Folge hatte Waldrennach dann immer weniger entgegenzusetzen, was entscheidend an der Leistung des TVW lag. Die Wünschmichelbacher bekamen die Angabe der Gäste nun immer besser unter Kontrolle und setzten endlich konsequent ihre Gelegenheiten in Punkte um. Waldrennach zeigte sich weiterhin kämpferisch, hatte allerdings in den wichtigen Phasen das Nachsehen. Mit 11:6 und 11:6 baute der TVW damit seine gute Heimbilanz weiter aus. 

Auch wenn es das erwartet schwere Spiel wurde, gegen einen Gegner der über einen extrem ausgeglichenen Kader verfügt, so war im Spiel des TVW noch deutlich Luft nach oben. Was zählt sind aber vor allem die nächsten Punkte auf dem Konto. Durch die gleichzeitige Niederlage des FBC Offenburg gegen den TV Vaihingen/Enz war dieser Sieg ein großer Schritt in Richtung DM-Qualifikation, die am nächsten Wochenende realisiert werden soll.

Gegner in gleich zwei badischen Derbys sind dann am Samstag auswärts der FBC Offenburg und nur einen Tag später auf eigener Anlage der TV Waibstadt.

 

TVW: Gruber, Boppré, Heimann, Somberg, Croseck, Lutz, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

TVW will Heimstärke nutzen

Mit dem TV Waldrennach ist am kommenden Sonntag ab 14 Uhr einer der beiden Aufsteiger zu Gast am Bärsbacher Weg. Das Hinspiel, welches Gleichzeitig der Saisonauftakt war, konnten die Wünschmichelbacher noch weitestgehend souverän mit 5:1 für sich entscheiden. Dass es im Rückspiel jedoch ähnlich ablaufen könnte ist nicht zwangsläufig abzusehen. Auch wenn Waldrennach seit dem letzten Wochenende als Absteiger feststeht und bisher erst einen Sieg gegen den Tabellenletzten aus Waibstadt verbuchen konnte, haben die Schwaben in einigen Begegnungen ihr Potenzial unter Beweis gestellt und vermeintlichen Favoriten das Leben schwer gemacht. Selbst Spitzenreiter Pfungstadt musste einen seiner erst zwei Satzverluste gegen Waldrennach hinnehmen. Dass die Gäste durch den Abstieg nun ohne Druck an die restlichen Aufgaben herangehen können dürfte sich ebenfalls positiv auswirken.

Beim TVW wird weiterhin Angreifer Florian Zwintzscher krankheitsbedingt fehlen, während der Rest des Kaders einsatzbereit ist, um die eigene Heimstärke einmal mehr unter Beweis zu stellen und in dieser wichtigen Partie die nächsten Zähler zu sammeln. Neben dem TV Schweinfurt-Oberndorf sitzt dem TVW seit dem letzten Wochenende auch der FBC Offenburg im Nacken. Mit dem MTV Rosenheim und dem TV Vaihingen/Enz haben theoretisch noch zwei weitere Mannschaften die Chancen

den TVW einzuholen, was bedeutet dass sich die Wünschmichelbacher am kommenden Sonntag keinen Ausrutscher erlauben dürfen. 

 

 

 

 

 

 

 

Pfungstadt eine Nummer zu groß

Trotz einer im Großen und Ganzen anprechenden Leistung reicht es gegen Spitzenreiter TSV Pfungstadt, wie schon im Hinspiel, nicht zu einem Satzgewinn.

Auf nassem Untergrund erwischte der TVW zunächst einen starken Auftakt. Die knappe Führung reichte allerdings nicht ganz bis zum Satzende, Pfungstadt kämpfte sich zurück und drehte den ersten Durchgang noch zum 9:11. Nahezu das gleiche Bild bekamen die Zuschauer auch anschließend geboten. Der nasse Rasen machte es beiden Abwehrreihen nicht gerade leicht, einige Angaben führten zu direkten Punkten. In den entscheidenden Momenten fehlte es den Wünschmichelbachern letztlich an Abgeklärtheit und vielleicht auch etwas an Glück, während die Gäste sich dann keine Fehler mehr erlaubten. Die Folge war ein erneuter Satzgewinn für die Schwarz-gelben - 9:11. Der dritte Satz entwickelte sich dann allerdings schnell zu einer klaren Angelegenheit. Sicherlich war die Enttäuschung der beiden knappen Satzverluste noch in den Köpfen der Wünschmichelbacher, wobei auch spielerisch nur wenig zusammenlief. Dass Pfungstadt dann seine Stärken noch konsequenter auf den Platz bringen würde war zu erwarten und führte vor der Pause zu einem 3:11 für die Gäste.

Auch nach der Pause hatte der TVW einige Probleme auf allen Positionen. Zu einigen unglücklichen Abwehraktionen kamen einige Angriffsfehler, was der Gegner eiskalt auszunutzen wusste und durch ein 5:11 weiter davon zog. Im letzten Durchgang präsentierten sich die Gastgeber jedoch endlich wieder von ihrer anderen Seite und brachten wieder Konstanz ins eigene Spiel. Der Druck in der Offensive konnte wieder erhöht werden und es entwickelte sich ein Satz auf Augenhöhe. Bezeichnend für diese Begegnung war es jedoch wieder der Deutsche Meister, der den Deckel auf den Satz und damit auch auf die Partie machen konnte - 8:11. Auch wenn die Pfungstädter eine Woche vor dem Champions Cup, der am Freitag und Samstag in Mannheim stattfinden wird, nicht ihre absolute Bestform abrufen konnten, hielt der TVW drei der fünf Sätze weitestgehend offen. Dass sich die Odenwälder dennoch nicht mit einem Satzgewinn belohnen konnten ist ärgerlich, sollte aber dennoch Mut für die kommenden Aufgaben machen. 

Am kommenden Sonntag wird der TV Waldrennach am Bärsbacher Weg zu Gast sein.

 

TVW: Gruber, Somberg, Croseck, Heimann, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

TVW empfängt Meister Pfungstadt

Am Samstag gibt mit dem TSV Pfungstadt der amtierende Weltcupsieger und Deutsche Meister seine Visitenkarte am Bärsbacher Weg ab. Mit gleich fünf Spielern die in rund drei Wochen mit der Nationalmannschaft bei den World Games in Polen an den Start gehen werden, sind die Hessen am kommenden Samstag als haushoher Favorit zu sehen. Dass mit Florian Zwintzscher nun noch der etatmäßige Angabenschläger des TVW für die nächsten Partien krankheitsbedingt ausfallen wird, erhöht diese Favoritenrolle zusätzlich. Dennoch wollen die Wünschmichelbacher unter Beweis stellen, dass sie nicht umsonst direkt hinter Pfungstadt in der Tabelle stehen. Speziell vor eigenem Publikum ist der Ansporn groß, sich zu beweisen. Im Hinspiel mussten die Wünschmichelbacher bereits eine 0:5-Pleite einstecken, konnten gegen stark aufspielende Pfungstädter jedoch zumindest phasenweise überzeugen. Der TSV beweist in dieser Saison allerdings auch wieder seine Vormachtstellung und zieht mit 50:2 Sätzen und damit bisher ohne Niederlage weiterhin seine Kreise an der Tabellenspitze. Eine gute Tagesform vorausgesetzt, sollte das Ziel für den TVW dennoch der ein oder andere Satzgewinn sein, der am Ende der Saison noch von Bedeutung sein könnte.

Anpfiff zum Spitzenspiel ist am Samstag bereits um 11 Uhr.

 

 

 

 

 

"Schweinfurt-Fluch" besiegt

In einer umkämpften Begegnung spielen die Wünschmichelbacher einmal mehr ihre Heimstärke aus und siegen durch das 5:3 im Topspiel zum ersten Mal überhaupt gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf.

Den besseren Start in die Partie erwischten zunächst die Gäste, der TVW verschlief den Beginn und konnte den eigenen Rückstand nie ausgleichen. Schweinfurt sicherte sich den ersten Durchgang noch mit 9:11. Anschließend fanden auch Wünschmichelbacher endgültig ins Spiel und zeigten eine starke Vorstellung, um letztlich mit 11:5 den Satz zu beenden. Im dritten Durchgang bekamen die Zuschauer dann zum ersten Mal wirkliche Spannung geboten. Der TVW setzte schlussendlich die Big Points und ging durch ein 11:9 mit der Führung im Rücken in die Pause. Auch danach verlief die Partie weitestgehend ausgeglichen, Schweinfurt punktete nun vor allem mit kurzen oder ins Halbfeld geschlagenen Bällen, was den TVW zur Umstellung zwang. Mit vorgezogener Mitte stellte sich schnell der gewünschte Erfolg ein. Nationalmannschaftskapitän Fabian Sagstetter, der bei den Schweinfurter den für diese Saison verhinderten Hauptangreifer Oliver Bauer in der Offensive ersetzt, leistete sich nun vor allem aus der Angabe ungewöhnlich viele Fehler. Generell war es ein Spiel, in dem beiden Teams auf allen Positionen phasenweise leichtere Fehler unterliefen, wobei die Zuschauer ansonsten eine starke Begegnung mit teilweise hochklassigen Szenen zu sehen bekamen. Ein enger vierter Satz ging sicherlich auch etwas glücklich mit 15:13 an den TVW. Wie schon im Hinspiel erspielten sich die Odenwälder somit eine 3:1-Satzführung. Jedoch - auch wie im Hinspiel - ließ sich Schweinfurt nicht abschütteln und zog durch ein 8:11 und 8:11 gleich. In dieser Phase musste sich der TVW vor allem über sich selbst ärgern, da man den Gegner durch kleinere Nachlässigkeiten wieder ins Spiel kommen ließ. Die anschließende Pause wurde dann zum Durchschnaufen genutzt, um in der entscheidenden Phase dieser Partie wieder voll konzentriert zu sein. Schweinfurt spielte jedoch zunächst unbeeindruckt weiter und blieb bis Mitte des Satzes immer knapp in Führung, ehe der TVW aufdrehte und Nervenstärke bewies.

Wie aus einem Guss setzten die Gastgeber zum Schlussspurt an und gingen wieder in Führung - 11:7. Der letzte Durchgang verlief dann wieder ausgeglichen, beide Mannschaften zeigten noch einmal vollen Kampfgeist. Die Gastgeber wirkten jedoch noch etwas beflügelt vom vorherigen Satzgewinn und auch von der Chance, den zweiten Tabellenplatz zu erobern und am TVO vorbeizuziehen. Die entscheidenden Punkte setzten schließlich wieder die Wünschmichelbacher, ehe ein Übertritt der Gäste die Partie durch ein 11:8 beendete und Mannschaft und Fans jubeln ließ. Somit überholt der TVW die Schweinfurter nun wieder in der Tabelle und verbucht im direkten Duell endlich die ersten Punkte auf der Habenseite.

Am nächsten Wochenende gastiert dann der Deutsche Meister und haushohe Favorit TSV Pfungstadt zum Spitzenspiel am Bärsbacher Weg.

 

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Heimann, Croseck, Somberg, Lutz, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

Verfolgerduell um Platz 2

Im Kampf um den zweiten Platz empfangen die Wünschmichelbacher am kommenden Samstag ab 16 Uhr den TV Schweinfurt-Oberndorf zum Verfolgerduell und gleichzeitig auch Topspiel dieses Bundesligawochenendes. Das Hinspiel bei den Franken vor knapp vier Wochen gab der TVW trotz 2:0- und 3:1-Satzführung noch aus der Hand, verlor die Hitzeschlacht von Schweinfurt mit 3:5. Der TVO spielte eine starke Hinrunde und musste sich nur Spitzenreiter Pfungstadt geschlagen geben. Das insgesamt umkämpfte Hinspiel könnte sich möglicherweise wiederholen, denn für beide Teams geht es darum sich anschließend auf Rang 2 wiederzufinden. Schweinfurt könnte sich durch einen Sieg bereits etwas absetzen und einen großen Schritt in Richtung DM-Qualifikation machen. Der TVW wiederum könnte durch einen Heimerfolg mit den Gästen punktetechnisch gleichziehen und durch das bessere Satzverhältnis vorbeiziehen. Bisher konnten die Odenwälder noch kein Aufeinandertreffen mit Schweinfurt für sich entscheiden, was es nach Möglichkeit am nächsten Samstag zu ändern gilt.

 

 

 

 

 

 

 

Sieg und Niederlage in der Bundesliga

5:2-Heimerfolg gegen Vaihingen/Enz

Weinheimer Nachrichten, 12.06.2017

 

WÜNSCHMICHELBACH. Als es noch einmal eng zu werden drohte, rückte Dennis Gruber in die Vrantwortung. Mit 8:9 lagen die Faustballer des TV Wünschmichelbach im Bundesligaheimspiel gegen den TV Vaihingen/Enz im siebten Satz in Rückstand. Noch zwei Punkte für die Gäste und die Schwaben wären nach Sätzen auf 4:3 herangekommen. Doch dann übernahm Dennis Gruber den Aufschlag von seinem Teamkollegen Florian Zwintzscher, der sich unmittelbar zuvor gleich zwei Fehlangaben geleistet hatte. Grubers Aufschäge saßen und brachten den TVW in der Folge zu guten Angriffsaktionen, die zweimal wiederum Gruber selbst zum 10:9 verwertete. Den Matchball für sein Team holte er mit einem ganz clever kurz hinter die Leine gelegten Ball ins Feld der Vaihinger. Als dann auf der Gegenseite TVV-Hauptangreifer Kolja Meyer den Ball ins Seitenaus schlug, hatte Wünschmichelbach den Sack zugemacht. Mit dem 5:2-Heimerfolg am Samstag gegen Vaihingen/Enz fuhren die Wünschmichelbacher im siebten Saisonspiel den sechsten Sieg ein und behaupteten ihren
Platz unter den ersten Drei in der Tabelle der 1. Bundesliga Süd, was am Saisonende den Einzug in die
Endrunde um die deutsche Meisterschaft bedeuten würde. Daran änderte auch gestern die erwartete 0:5-Niederlage beim Überflieger, Tabellenführer und deutschen Serienmeister TSV Pfungstadt nichts. Beim letztlich klar verdienten Sieg gegen Vaihingen/Enz hatte der TVW zwischenzeitlich selbst für unnötige Spannung gesorgt. Die Gastgeber lagen bis zur ersten Pause bereits mit 3:0-Sätzen in Front. Den umkämpften ersten Satz bog Wünschmichelbach nach einem 6:9-Rückstand mit teilweise mitreißenden Ballwechseln noch in ein 11:9 um. Im zweiten Satz zog der

TVW nach dem 2:2 auf 6:2 und 10:5 davon, benötigte aber den vierten Satzball, um den Durchgang beim 11:8 nach Hause zu bringen. Zu Beginn des dritten Satzes hatte der TVW noch seine Probleme mit den guten Aufschlägen von Vaihingens Aushängeschild Meyer, doch nach dem 5:5 legten die Gastgeber einen tollen Lauf hin, holten auch in der Abwehr starke Bälle etwa durch Nico Müller und sorgten mit dem 11:5 für die 3:0-Führung. „Die anschließende Pause hat uns aber nicht gut getan“, gab sich TVW-Kapitän Müller selbstkritisch. „Es ist leider fast immer so, dass wir ein, zwei Sätze nicht so gut spielen.“ Das zeigte sich auch gegen Vaihingen. Im kuriosen vierten Satz geriet der TVW schnell mit 0:6 in Rückstand, drehte das Ganze dann über 5:6 zur 9:7-Führung, machte diesmal aber den Deckel nicht drauf. Vaihingen gewann noch mit 11:9 und verkürzte anschließend mit einem

klaren 11:2 sogar auf 3:2-Sätze. Sehr zum Missfallen der TVW-Trainer Bernd Ruschka und Bernd Zwintzscher. „So könnte ihr nicht weitermachen, jeder muss sich wieder zusammenreißen“, gab Zwintzscher seinen Schützlingen mit auf den Weg. Und die ließen im sechsten Satz den Worten Taten folgen. Bis zum 6:6 wechselten sich Licht und Schatten noch ab, ehe der TVW demonstrierte, wer Herr im Hause ist. Auch dank erstklassiger Abwehraktionen, zu denen der für Jan Pfeifer eingewechselte Daniel Somberg seinen Teil beisteuerte, übernahm Wünschmichelbach das Zepter und machte fünf Punkte in Folge zum 11:6-Satzgewinn. Nach der zweiten Pause und einem spannenden siebten Satz wiederholte der TVW dann seinen 5:2-Erfolg aus dem Vorrundenspiel gegen Vaihingen. „Bis auf unsere kleine Schwächephase war ich mit der Leistung zufrieden“, sagte TVW-Trainer Ruschka. „Zumal wir in der vergangenen Woche mit Jonas Schröter und Dennis

Gruber zwei angeschlagene Spieler hatten und überhaupt nicht trainieren konnten.“ Schröter biss sich trotz Handgelenksproblemen ebenso durch wie Gruber, der mit Blasen an den Füßen zu kämpfen hatte. Beide Nationalspieler aus den TVW-Reihen hatten zudem auf eine Teilnahme an den World Games der nichtolympischen Sportarten gehofft, wurden jetzt aber doch nicht nominiert. Den Vorzug erhielten fünf Spieler vom TSV Pfungstadt, bei dem der TVW gestern mit 0:5 unterlag. Immerhin wird Jonas Schröter beim anstehenden Lehrgang noch die Gelegenheit bekommen, sich für die U21- Europameisterschaft zu qualifizieren. Zunächst gilt aber alle Konzentration dem Ligaendspurt, wo der TVW sich als einer der drei Spitzenmannschaften der 1. Bundesliga Süd für die DM-Endrunde qualifizieren könnte. „Wir haben sicher eine gute Ausgangsposition, machen uns aber keinen Druck“, sagte Trainer Ruschka, auch mit Blick darauf, dass der TVW zuletzt zweimal im Feld und einmal in der Halle jeweils als Tabellenvierter haarscharf an der Endrunde vorbeigeschrammt

war. „Wir haben noch schwere Spiele vor uns, etwa in Offenburg und Rosenheim, das sind keine Selbstläufer“, betonte Ruschka. Ins gleiche Horn blies Kapitän Nico Müller. „Natürlich wären wir gerne in der Endrunde dabei, aber in der 1. Bundesliga sind das fast immer 50:50-Spiele. Das Wichtigste ist, dass wir mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben.“ bk

0:5-Pleite beim Meister

Nach dem 5:2-Heimerfolg gegen den TV Vaihingen/Enz mussten die Wünschmichelbacher am Sonntag beim Deutschen Meister in Pfungstadt unter die Leine.
Der TVW erwischte einen starken Start in die Partie, auch ohne den verhinderten Florian Zwintzscher und trotz einiger kleinerer Blessuren bei mehreren Spielern. Pfungstadt lief zunächst kontinuierlich der Führung der Gäste hinterher, ließ zum Satzende hin allerdings erstmals die Muskeln spielen und drehte einen ausgeglichenen Durchgang noch zum 8:11. Anschließend zeigten die Gastgeber, wieso sie seit Jahren fast nach Belieben die Liga dominieren. Aus einer soliden Abwehr heraus wurde Deutschlands Top-Angreifer Patrick Thomas immer wieder mit guten Zuspielen bedient und ließ dem TVW meist kaum Abwehrchancen. Auch wenn die Odenwälder phasenweise die eigenen Gelegenheiten nicht konsequent genug ausnutzten boten sie keine schlechte Vorstellung. Beim 4:11 und 4:11 war gegen den Druck des Spitzenreiters allerdings kein Kraut gewachsen. Auch nach der Pause dominierten die Pfungstädter die Partie, mussten aber auch einige starke Spielzüge des TVW anerkennen. Am Ergebnis änderte das jedoch nur wenig und der TSV zog durch ein 6:11 weiter davon. Den letzten Durchgang hielten die Gäste ebenfalls lange offen, ehe Pfungstadt seine ganze Klasse ausspielte und sich mit 7:11 ungefährdet den nächsten Sieg sicherte. Mit 16:0 Punkten und 40:2 Sätzen bleiben die Hessen somit das Maß der Dinge, während die Wünschmichelbacher durch diese Niederlage auf den dritten Tabellenplatz hinter den TV Schweinfurt-Oberndorf abrutschen.

Genau dieser wird dann in rund zwei Wochen am Bärsbacher Weg zum Topspiel am Bärsbacher Weg zu Gast sein.

 

TVW: Gruber, Lutz, Heimann, Pfeifer, Croseck, Somberg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

TVW daheim und auswärts gefordert

Nach dem Bundesligafreien Pfingstwochenende geht es für die Wünschmichelbacher direkt mit einem Doppelspieltag weiter. Am Samstag empfangen die Odenwälder den TV Vaihingen/Enz, am Sonntag ist der TVW dann beim Deutschen Meister in Pfungstadt zu Gast.

Das Heimspiel gegen Vaihingen ist gleichzeitig das erste Rückspiel der Saison, das Hinspiel konnten die Odenwälder mit 5:2 für sich entscheiden. Der TVV setzte sich zuletzt gegen die beiden Aufsteiger aus Waibstadt und Waldrennach deutlich durch und steht mir derzeit 6:6 Punkten im stabilen Tabellenmittelfeld. Für die Wünschmichelbacher wird es im anstehenden Heimspiel vor allem darum gehen, nach dem Dämpfer in Schweinfurt wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden und die Punkte möglichst am Bärsbacher Weg zu behalten. Vaihingen verfügt über eine sehr erfahrene Mannschaft und kann zudem auf junge, talentierte Spieler zurückgreifen. Auch wenn der TVW bisher alle Aufeinandertreffen in den letzten Feldsaisons für sich entscheiden konnte, werden sich die Gastgeber gegen die Schwaben strecken müssen, um Rang zwei zu verteidigen. Für Vaihingen wird sich in den kommenden Begegnungen entscheiden, ob die Reise eher nach oben oder nach unten gehen könnte, wodurch laut eigener Aussage momentan jeder Punkt im Kampf um den Klassenerhalt Gold wert ist. Anpfiff am Samstag ist zur gewohnten Zeit um 16 Uhr.

Am Sonntag treten die Wünschmichelbacher schließlich die kurze Anreise zum TSV Pfungstadt an. Im Gegensatz zum Samstagsspiel ist diese Partie das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison. Die Dominanz der TSV ist seit Jahren nicht zu bremsen, in dieser Saison steht beim Deutschen Meister die bisher unglaubliche Bilanz von 12:0 Punkte und 30:1 Sätzen zu Buche. Gleich fünf Spieler der Hessen wurden vor knapp zwei Wochen für die anstehenden World Games in Polen nominiert. Dass die Chancen für den TVW voraussichtlich eher gering sein werden, ist daher klar. Der ein oder andere Satzgewinn dürfte allerdings schon als Erfolg gewertet werden und sollte auch das angestrebte Ziel sein. Am Saisonende könnte jeder Satz wichtig werden. Sollte es dem TVW gelingen, die Form der ersten Spiele abzurufen, besteht berechtigte Hoffnung, dass der haushohe Favorit mehr Gegenwehr bekommen wird als in den meisten anderen Partien in dieser Runde.

 

 

 

 

 

TVW verliert Hitzeschlacht in Schweinfurt

Beim TV Schweinfurt-Oberndorf mussten die Wünschmichelbacher nach einer hart umkämpften Begegnung ihre erste Saisonniederlage hinnehmen.

Beim 3:5 zeigten die Odenwälder ihre bisher schwächste Vorstellung in dieser Saison, hatten allerdings Chancen auf den Sieg.

Zu Beginn lief bei hochsommerlichen Temperaturen alles nach Plan, die Wünschmichelbacher erzielten die entscheidenden Punkte und spielten weitestgehend konstant. Das Fehlen von Angreifer Oliver Bauer auf Seiten der Gastgeber machte sich nur wenig bemerkbar, da Fabian Sagstetter im Angriff eine gewohnt abgeklärte Rolle übernahm. In einem recht ausgeglichenen Spiel setzten sich die Wünschmichelbacher zunächst mit 11:8 und 11:8 ab. Anschließend fanden die Schweinfurter jedoch etwas besser in die Partie und dem TVW fehlte es an wichtigen Akzenten. Durch ein 7:11 gelang den Gastgebern der Anschluss. Nach der Pause sahen die Zuschauer einen Kampf auf beiden Seiten, der bis in die Verlängerung gehen sollte. Mit 13:11 stellten die Wünschmichelbacher schließlich die alte Führung wieder her, um anschließend jedoch komplett einzubrechen. 

Vor allem die Offensive hatte es bei trockenem Rasen und der brühenden Hitze schwer den nötigen Druck auf die Schweinfurter Defensive auszuüben. Mehr Risiko hatte eine zu hohe Eigenfehlerquote zur Folge. Auch im schlampige Szenen im Spielafbau verhalfen dem TVO zu zwei leichten Satzgewinnen und damit zum Ausgleich - 5:11, 4:11.

Somit ging es nach der Pause mit 3:3 in die heiße Phase dieser Begegnung. Der TVW war nun wieder besser im Spiel, konnte die Abgeklärtheit der letzten Partien diesmal jedoch nicht auf den Platz bringen. Sicherlich auch etwas glücklich gelang den Franken mit 10:12 der nächste Satzgewinn. Anschließend war die Gegenwehr der Gäste weitestgehend gebrochen. Bei Schweinfurt lief schließlich alles zusammen und spielte den letzten Satz mit 11:6 souverän zu Ende.

Trotz der Niederlage bleiben die Wünschmichelbacher zunächst auf dem zweiten Tabellenplatz und liegen noch voll auf Kurs. Die nächsten Ligaspiele stehen in zwei Wochen an. Am 10.06. empfängt der TVW den TV Vaihingen/Enz, nur einen Tag später steht die Auswärtspartie beim Deutschten Meister in Pfungstadt an.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Somberg, Croseck, Heimann, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

Verfolgerduell in Schweinfurt

Mit dem Ziel eine Negativserie zu beenden reisen die Wünschmichelbacher am kommenden Sonntag zum TV Schweinfurt-Oberndorf zum Topduell dieses Wochenendes in der 1. Bundesliga Süd. Bisher konnte der TVW kein Aufeinandertreffen mit den Franken für sich entscheiden, weder in der Halle, noch im Feld. Die aktuelle Form der Odenwälder gibt allerdings Grund zur Hoffnung, dass es dieses Mal klappen könnte. Im Duell der direkten Verfolger geht Schweinfurt als derzeit Tabellendritter dennoch als Favorit ins Rennen. Bei nur einer Niederlage gegen den unangefochtenen Spitzenreiter aus Pfungstadt konnte der TVO bisher wieder beweisen, dass er oben angreifen möchte, auch wenn einige Begegnungen knapper verliefen als erwartet. Für den TVW gibt es in der Mannschaft um Nationalmannschaftskapitän Fabian Sagstetter vor allen ein Fragezeichen, nämlich den etatmäßigen Hauptangreifer Oliver Bauer, der berufsbedingt einige Ligaspiele verpassen wird. Ob er also am Sonntag auflaufen wird ist nicht ganz klar. Sicher ist allerdings, dass der TVO trotz junger Spieler auf nationale und internationale Erfahrung auf allen Positionen zurückgreifen kann, was die Gastgeber in nahezu jeder Formation gefährlich macht.

Mit einer Siegesserie von fünf Spielen im Rücken werden die Wünschmichelbacher alles daran setzen Rang zwei zu verteidigen und zum ersten Mal Punkte aus Schweinfurt zu entführen.

 

 

 

 

Weiße Weste bleibt bestehen

Mit zwei Siegen gegen den MTV Rosenheim und den TV Waibstadt festigen die Wünschmichelbacher, zumindest vorübergehend, Platz zwei in der 1. Bundesliga Süd. 

Am Samstag empfing der TVW zunächst die Gäste aus Rosenheim. Auf nicht leicht zu bespielendem Rasen taten sich beide Mannschaften zu Beginn schwer, punkteten vor allem über die Angabe. Die entscheidenden Punkte setzten in beiden Sätzen allerdings die Gastgeber, was zu zwei 11:7-Erfolgen führte. Im dritten Durchgang schlichen sich bei den Odenwäldern einige Unkonzentriertheiten ein. Auf schlampige Abwehraktionen folgte zu selten ein gutes Zuspiel, wodurch auch die Offensive mehr Fehler produzierte als zuvor. Rosenheim konnte diese Nachlässigkeiten, wenn auch knapp, mit einem 12:14 ausnutzen und schaffte vor der Pause noch den Anschluss. Auch in der Folge wurde den Zuschauern eine enge Partie geboten. Der TVW wechselte nach einiger Zeit die Angabe, was sich vor allem auf diesem tief gelegenen Platz als erfolgreich erwies und es der erfahrenen Defensivreihe der Oberbayern immer wieder schwer machte. Gegen Ende der einzelnen Sätze bekamen die Wünschmichelbacher immer wieder die Angriffe von Weltmeister Steve Schmutzler in den Griff und konnten durch gezielte Angriffsschläge drei enge Spielabschnitte für sich entscheiden - 11:8, 11:8 und 12:10. Das Ergebnis von 5:1 Sätzen scheint sicherlich deutlicher, als die Begegnung verlief, allerdings erzielte der TVW fast immer die Big Points und bewies auch mentale Stärke, was letztlich zwei nicht unverdiente Punkte zur Folge hatte.

Nur einen Tag später stand bereits das Nordbadenderby beim TV Waibstadt auf dem Plan, der sich Samstags beim TV Vaihingen/Enz mit 1:5 geschlagen geben musste und somit noch punktlos in dieses Derby startete. Auf dem Waibstädter Center Court und vor einigen Zuschauern aus beiden Lagern erwischten die Gäste den besseren Start und erspielten sich durch ein 11:6 relativ ungefährdet die erste Satzführung. Waibstadt präsentierte sich mit zunehmender Spieldauer allerdings kaum wie ein Abstiegskandidat, sondern hielt konsequent dagegen. Der Druck lag in diesem Spiel außerdem klar bei den Wünschmichelbachern, die Gastgeber konnten somit recht unbeschwert aufspielen. Während der TVW sich ab dem zweiten Satz langsam auf die gegnerische Angaben eingestellt hatte, zeigten sich bei immer wieder aufkommendem Wind vor allem Probleme im Zuspiel und infolgedessen auch in der eigenen Chancenauswertung. Die Wünschmichelbacher entschieden dennoch die Durchgängen zwei und drei mit 11:8 und 11:9 für sich. Von einer deutlichen Überlegenheit des TVW, was sich möglicherweise einige Zuschauer erwartet hatten, war allerdings nichts zu sehen. Nach der Pause ließen die Odenwälder sogar noch ein paar Prozent mehr vermissen, wodurch sich die Schwarz-Gelben ihren ersten verdienten Satzgewinn erkämpften. Der Tabellenzweite hakte diesen Satzverlust jedoch problemlos ab und konzentrierte sich nun wieder mehr auf die eigenen Stärken, was wieder mehr Sicherheit in das eigene Spiel bringen sollte. Waibstadt fehlte in den engen Spielsituationen oft die nötige Abgeklärtheit und wahrscheinlich machten sich auch die kräftezehrenden Wetterverhältnisse letztlich bemerkbar. Der TVW spielte sein Spiel und profitierte auch von dem ein oder anderen Fehler der Gastgeber. Nach dem 11:7 und 11:6 durften die Wünschmichelbacher schlussendlich über die nächsten umkämpften Punkte jubeln und können auf ein perfektes Wochenende zurückblicken.

Durch diese beiden Siege behält das Team vom Bärsbacher Weg seine weiße West. Am kommenden Sonntag steht dann das schwierige Auswärtsspiel beim TV Schweinfurt-Oberndorf an.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Croseck, Somberg, Heimann, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

Siegesserie soll ausgebaut werden

Nach bisher drei erfolgreichen Partien in der Bundesliga will das Team des Trainerduos Ruschka/Zwintzscher beim anstehenden Doppelspieltag weiter punkten.
Am Sonntag steht die Auswärtspartie beim TV Waibstadt auf dem Plan, zuvor empfangen die Wünschmichelbacher am Samstag um 16 Uhr den MTV Rosenheim.

Das Duell gegen die Bayern versprach in der Vergangenheit oft Spannung und in einigen Spielen äußerst knappe Ergebnisse. In der vergangenen Hallensaison konnten die Rosenheimer bei der Heim-DM sensationell die deutsche Vizemeisterschaft feiern, in der letzten Feldsaison durften sie sich die Bronze-Medaille umhängen. Auch diese beiden Ergebnisse zeigen, dass mit dem MTV immer zu rechnen ist. Es wird vor allem auch davon abhängen, in welcher Form sich Angreifer und Weltmeister Steve Schmutzler präsentiert, der in der Regel auf eine solide Abwehr setzen kann. Aus den ersten drei Spielen konnte sich Rosenheim zwei Siege gegen die Aufsteiger aus Waibstadt und Waldrennach sichern, beim TV Vaihingen/Enz setzte es hingegen eine 2:5-Pleite. Der TVW wird versuchen an die Leistung der letzten Wochen anzuknüpfen und seine Heimstärke zu nutzen.
Nur einen Tag später treten die Wünschmichelbacher die Fahrt nach Waibstadt an, wo ab 11 Uhr das zweite badische Derby der Saison wartet. Die Schwarz-gelben sehen sich selbst als Außenseiter dieser Saison und kämpfen jeden Spieltag darum, sich bestmöglich zu verkaufen. Beide Mannschaften kennen sich bestens, taktische Überraschungen sind daher nahezu ausgeschlossen. Waibstadt musste bisher drei Niederlagen hinnehmen, zuletzt ein glattes 0:5 bei Mitaufsteiger Waldrennach. Zuvor schlugen sich die Kraichgauer allerdings beachtlich und nahmen dem TV Schweinfurt-Oberndorf und den MTV Rosenheim zwei bzw. drei Sätze ab. Daher wird sich auch der TVW auf eine schwierige Begegnung einstellen müssen, in der trotzdem möglichst die nächsten Punkte eingefahren werden sollen. Sicherlich wird auch der Derbycharakter noch für zusätzliche Motivation auf beiden Seiten sorgen. 

 

 

 

 

 

 

Auch nach drittem Spiel ungeschlagen

Auch beim TV Vaihingen/Enz setzen sich die Wünschmichelbacher in einer weitestgehend ausgeglichenen Partie mit 5:2 durch und fahren damit den dritten Sieg in Serie ein.

Zunächst sahen die Zuschauer eine eher mäßige Vorstellung beider Teams, was sich mit zunehmender Spieldauer jedoch ändern sollte. Beim ersten Abtasten setzte sich der TVW zunächst noch mit 11:7 durch, ließ anschließend allerdings einiges vermissen. Neben einem schwachen Spielaufbau durch eine unkonzentrierte Abwehr- und Zuspielleistung fehlte auch im Angriff oft die nötige Durchschlagskraft. Die Gäste waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt, was Vaihingen auszunutzen wusste, jedoch ohne dafür eine spektakuläre Leistung zeigen zu müssen. Die Folge waren zwei hochverdiente 9:11 und 6:11-Satzgewinne für die Gastgeber. Die anschließende Satzpause nutzten die Wünschmichelbacher zum Durchschnaufen und auch um die ersten Sätze abzuhaken.

Im vierten Durchgang fand der TVW dann endlich ordentlich ins Spiel, auf allen Positionen war eine deutliche Steigerung zu erkennen. Der TVV punktete nun vor allem durch die Angaben von Marc Krüger, musste letztlich jedoch das 11:7 für die Odenwälder hinnehmen. Auch in der Folge fanden die Vaihinger immer weniger Lücken in der Wünschmichelbacher Abwehr und im Angriff verbesserten Dennis Gruber und Florian Zwintzscher ihre Chancenauswertung, wodurch die Gäste das Spiel drehten - 11:6.

Der sechste Satz dürfte dann der entscheidende Durchgang dieser Partie gewesen sein. Beide Mannschaften kämpften nun um jeden Ball und Vaihingen punktete nun auch häufiger aus dem Spiel. Immer wieder konnten die Gastgeber den TVW außerdem durch kurze Angaben und über außen vor Probleme stellen, wodurch die Führung in diesem Durchgang ständig wechselte. Bis zum 12:12 präsentierten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, ehe den Odenwäldern der nötige Zwei-Punkte-Vorsprung gelang - 14:12. Anschließend war die Gegenwehr der Schwaben gebrochen und die Wünschmichelbacher zogen von Beginn an davon. Untersützt durch einige Angriffsfehler des TVV konnte Wünschmichelbach nach dem 11:3 erneut jubeln und bleibt in der noch jungen Saison weiterhin ungeschlagen.

Durch diesen wichtigen Sieg, der vor allem der guten Moral ab dem vierten Satz zu verdanken ist, verbessert der TVW seine Ausgangslage für die restliche Saison weiter und kann am kommenden Wochenende mit Selbstvertrauen in die nächsten Partien starten.

Am Samstag wird der MTV Rosenheim zu Gast am Bärsbacher Weg sein. Nur einen Tag nach dem Spiel gegen die Bayern reisen die Wünschmichelbacher dann zum Aufsteiger und badischen Kontrahenten TV Waibstadt.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Croseck, Pfeifer, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

TVW kämpft in Vaihingen um die nächsten Punkte

Durch die zwei starken Vorstellungen und Erfolge in den ersten beiden Saisonspielen konnten die Wünschmichelbacher nach mäßigen Saisonvorbereitungsergebnissen nun eine Portion Selbstvertrauen tanken und reisen am kommenden Samstag mit breiter Brust zum TV Vaihingen/Enz.
Dort soll dann möglichst die Leistung aus den beiden Begegnungen gegen Waldrennach und Offenburg wiederholt werden, vor allem auch was Kampfgeist und Einstellung betrifft.
Sollte das gelingen, dürfte sich das Spiel bei den wiedererstarkten Vaihingern zu einer spannenden Angelegenheit entwickeln. Im letzten Jahr musste sich der TVV aufgrund eines Umbruchs und der Integration mehrerer Jugendspieler eher mit dem Abstieg beschäftigen. Dass dies wieder der Fall sein wird ist aktuell allerdings eher unwahrscheinlich. Beim eigenen Vorbereitungsturnier, das mit den besten Teams aus der Schweiz, Österreich und Süddeutschland besetzt war, belegten die Gastgeber einen sehr starken zweiten Platz und auch im ersten Saisonspiel gegen den MTV Rosenheim ließ die Mannschaft um Kapitän Marco Lochmahr beim 5:2-Erfolg, trotz einiger knapper Sätze, nichts anbrennen. Das Team von der Enz zählt sicherlich zu den favorisierten Mannschaften der Südliga und wird im zweiten Heimspiel alles an den nächsten Sieg setzen.
Auch die Wünschmichelbacher werden allerdings alles dafür tun, mit den nächsten Punkten im Gepäck die Heimreise antreten zu dürfen. Die letzten Partien auf dem Feld konnte der TVW allesamt für sich entscheiden. Ob die Odenwälder diese Serie nun weiter ausbauen können, wird sicherlich auch von der Tagesform abhängig sein.

 

 

 

 

 

 

 

Saisonauftakt geglückt

Der Start in die neue Bundesligasaison hätte für die Wünschmichelbacher kaum besser verlaufen können. Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Begegnungen kann der TVW den nächsten Aufgaben nun zumindest etwas entspannter entgegen sehen.

In Vorfeld dieses Wochenendes gingen die Wünschmichelbacher in beiden Partien ungefähr von einer 50:50-Chance aus, sich durchsetzen zu können. Somit galt es bereits am Samstag bei Aufsteiger TV Waldrennach von Anfang an voll konzentriert ins Spiel zu gehen, was zunächst sehr gut gelang. Bei schwierigen Platzverhältnissen und zunehmend aufkommendem Wind hatten beiden Teams auch mit den äußeren Bedingungen zu kämpfen. Der TVW leistete sich allerdings deutlich weniger Fehler im Angriff und zeigte den Gastgebern in den ersten beiden Sätzen durch einen starken Spielaufbau und eine gute Chancenverwertung die Grenzen auf. Beim 11:6 und 11:5 hielt Waldrennach nur phasenweise gut dagegen. Im dritten Durchgang legten die Schwaben schließlich etwas zu und gestalteten den Spielverlauf nun offener. Die Odenwälder wirkten in den wichtigen Momenten jedoch abgeklärter und gingen durch ein 11:7 mit einer 3:0-Führung in die Pause. Über die komplette Partie hinweg wechselten die Gastgeber vor allem im Angriff unzählige Male und witterten im vierten Satz schließlich ihre Chance. Auf der windtechnisch "schlechteren" Seite hatten die Wünschmichelbacher einige Probleme. Auch leichte Fehler ließen Waldrennach zurückkommen - 8:11. In der Folge gaben jedoch wieder die Gäste den Ton an. Die kurze Schwächephase konnte überwunden werden, beim 11:1 spielte der TVW wie aus einem Guss. Im letzten Satz des Tages sahen die Zuschauer dann wieder mehr Kampf auf beiden Seiten. Waldrennach wollte sich nicht geschlagen geben, musste sich nach einem 11:7 jedoch mit der ersten Heimniederlage der Saison abfinden. 

Die Wünschmichelbacher hatten schon am nächsten Tag die Gelegenheit, auf eigenem Platz nachzulegen. Mit dem FBC Offenburg empfingen die Odenwälder im badischen Derby ein Team, das zum erweiterten Favoritenkreis der Liga gezählt wird. Fast alle Spieler der Ortenauer spielen seit Jahren in der höchsten deutschen Liga und die Begegnungen gegen den FBC waren bisher immer hart umkämpft, was sich dieses Mal erneut bestätigen sollte. Bei nassem Rasen entwickelte sich zunächst ein Angabenspiel, bei dem sich beide Abwehrreihen nur schwer auf den Gegner einstellen konnten. Im Verlauf des ersten Durchgangs wehrten die Wünschmichelbacher allerdings doch mehrere Bälle ab und nutzten die eigenen Möglichkeiten eiskalt aus - 11:7. Der Spielverlauf änderte sich auch im zweiten Abschnitt kaum. Die Defensive beider Teams wurde mit zunehmender Spieldauer sicherer, es blieb jedoch weiterhin eine Begegnung auf Augenhöhe. Offenburg setzte letztlich zum Schlussspurt an und glich durch ein 8:11 wieder aus. Der dritte Satz könnte einer der Knackpunkte dieses Spiel gewesen sein. Beide Teams kämpften auf dem nassen Platz um jeden Ball, am Ende hatten die Gastgeber mit 12:10 knapp die Nase vorn. Gerade in diesem Satz wurde die Partie schon etwas hitziger, was beim Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften schon fast einplanbar ist und zeigt, wie eng das Spiel war. Nach der Pause dominierte der TVW dann zum ersten Mal etwas mehr das Geschehen. Dem FBC fehlte nun die nötige Durchschlagskraft im Angriff, wodurch sich den Wünschmichelbachern die erhofften Chancen boten. Das logische 11:6 führte somit zur 3:1-Führung, wodurch sich die Südbadener allerdings nicht abschütteln ließen. Offenburg blieb selbstbewusst und profitierte beim 9:11 stellenweise auch von Nachlässigkeiten im Wünschmichelbacher Spiel. Die letzten beiden Sätze dieser Partie forderten von beiden Kontrahenten vor allem Charakterstärke und gute Nerven. Beide Durchgänge endeten mit einem Zwei-Punkte-Unterschied, sicherlich auch etwas glücklich mit 11:9 und 12:10 für die Gastgeber, die somit bereits ihren zweiten Saisonsieg bejubeln durfte. Im siebten Abschnitt drehten die Wünschmichelbacher dabei sogar einen 7:10-Rückstand noch um, was gerade auf nassem Untergrund große Moral beweist.

 

Am nächsten Samstag reist der TVW zum Vaihingen/Enz, der mit einem 5:2-Erfolg über den MTV Rosenheim in die Saison gestartet ist.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Somberg, Croseck, Heimann, Pfeifer, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Saisonauftakt beim Aufsteiger in Waldrennach

Sonntags ist ab 14 Uhr der FBC Offenburg zu Gast

Mit einem Doppelspieltag läuten die Wünschmichelbacher am kommenden Wochenende die Feldsaison in der 1. Bundesliga Süd ein. Zunächst ist der TVW beim Aufsteiger TV Waldrennach zu Gast, bevor einen Tag später der FBC Offenburg empfangen wird.

Die Vorbereitungen der Odenwälder auf die neue Saison verliefen eher durchwachsen, gerade auch im Hinblick auf die Resultate der beiden Vorbereitungsturniere in Karlsdorf und Vaihingen/Enz. Zwar lassen diese Platzierungen in der Regel keine Schlüsse auf den anschließenden Saisonverlauf zu, allerdings war spielerisch noch etwas Luft nach oben. Nichtsdestotrotz werden die Wünschmichelbacher mit breiter Brust an die ersten beiden Aufgaben herangehen. Der Kader aus der vergangenen Hallensaison bleibt nahezu unverändert. Bernd Ruschka und Bernd Zwintzscher können im Angriff weiterhin auf Florian Zwintzscher und Dennis Gruber setzen. Die Angriffsreihe unterstützen wird Tim Lutz, ein Spieler aus der eigenen Jugend, der bereits in der Hallensaison Erfahrungen in der 2. Bundesliga sammeln konnte und seit dieser Saison fest im Kader steht. Genauso wird Jan Pfeifer, der auch im Winter bereits eine gute Figur abgegeben hat, als Eigengewächs die Defensive erweitern. Die übrige Konstellation bleibt mit Daniel Somberg, Brian Croseck, Markus Heimann, Markus Trieburg, Jonas Schröter und Nico Müller unverändert.

Mit dem Auswärtsspiel beim TV Waldrennach startet der TVW am nächsten Samstag um 16 Uhr in die neue Saison. Der Aufsteiger wird vor allem vor eigenem Publikum ambitioniert unter die Leine gehen. Der Gastgeber ist den Wünschmichelbachern bestens bekannt, gab es in der Vergangenheit schon einige knappe Duelle, jedoch im Oberhaus bisher nur in der Halle. Neben einer kompakten Abwehrreihe um Europameister Carsten Scheerer verfügen die Schwaben auch im Angriff über einige Optionen. Somit können die Waldrennacher, trotz der Rolle des Aufsteigers, sicherlich nicht als klarer Außenseiter gesehen werden, sondern der TVW wird sich eher auf ein Spiel auf Augenhöhe einstellen müssen, bei dem durchaus auch der Charakter und die Einstellung über den Ausgang der Auftaktpartie entscheiden könnten.

Bereits am Sonntag empfängt der TVW dann den FBC Offenburg am Bärsbacher Weg. Die letzten badischen Derbys waren eigentlich immer von Kampf geprägt und lieferten den Zuschauern nicht selten Spannung bis zum Ende. Die Kader der Offenburger ist womöglich der schmalste der Liga, allerdings kann Trainerin Birthe Lilienthal fast ausschließlich auf erfahrene Bundesligaspieler zurückgreifen. Der FBC ist dafür bekannt gegen fast jedes Team der Liga bestehen zu können, aber auch gegen vermeintlich schwächere Mannschaften Punkte liegen zu lassen. In der letzten Saison landeten die Südbadener jedoch auf dem fünften Rang, punktgleich mit den Wünschmichelbachern und dem TV Schweinfurt-Oberndorf. Somit scheiterte auch der FBC nur äußerst knapp an der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.
Auch in dieser Begegnung lässt sich im Vorfeld kein Favorit ausmachen, möglicherweise werden Kleinigkeiten die Entscheidung im Derby herbeiführen. Anpfiff zum ersten Heimspiel der Saison wird um 14 Uhr sein.

Für den TVW stehen somit bereits zu Beginn zwei richtungsweisende Spiele auf dem Programm, in denen die ersten Punkte im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf enorm wichtig werden könnten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Meister zu den Aufstiegsspielen

Durch zwei weitere 3:0-Erfolge feiern die Wünschmichelbacher mit lediglich vier verlorenen Sätzen und ohne Niederlage die Meisterschaft in der zweiten Bundesliga West. Beim anschließenden Spieltag in Karlsdorf wartete zunächst der TV Blickweiler. Der TVW leistete sich zwar kleinere Konzentrationsschwächen, lief beim 11:7 aber nie wirklich Gefahr den Durchgang zu verlieren. Im weiteren Spielverlauf testeten die Odenwälder einige Formationen, vor allem im Hinblick auf die anstehenden Aufstiegsspiele.Mit 11:3 und 11:7 fuhr der Tabellenführer den nächsten Sieg ein, hatte dabei jedoch etwas mehr Mühe als noch in Hinspiel.

Die Partie gegen die Gastgeber vom TSV Karlsdorf entwickelte sich vor allem gegen Ende zu einer spannenden Angelegenheit.Die ersten beiden Sätze sicherte sich der TVW zwar recht deutlich mit 5:11 und 3:11, musste dabei allerdings über mehrere lange Ballwechsel gehen. Das Ergebnis spiegelte also nicht eindeutig den Spielverlauf wieder. Die Wünschmichelbacher standen zwar Defensiv auf allen Positionen gut, brachten sich allerdings nur selten in eine optimale Angriffsposition. Zusätzlich war in einigen Situationen die Chancenverwertung zu schwach, wodurch die stark auftretenden Gastgeber die Möglichkeit auf einen Satzgewinn witterten. Karlsdorf zeigte sich neben starken Defensivaktionen auch in der Offensive abgeklärt und blieb dem TVW bis zum 10:10 auf den Fersen.

Schlussendlich gelang dem möglicherweise etwas abgeklärteren Tabellenführer der 12:10-Satzgewinn und damit auch der letzte Sieg der regulären Saison. Damit treten die Wünschmichelbacher bei den Aufstiegsspielen in Weinheim als ungeschlagener Westmeister an, bei denen der Wiederaufstieg die klare Zielvorgabe sein wird.Bis dahin werden sich die Schützlinge von Trainer Bernd Ruschka und Betreuer Bernd Zwintzscher intensiv auf das Saisonhighlight vorbereiten.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Somberg, Heimann, Schröter, Müller
 

 

 

 

 

Liga soll mit weißer Weste abgeschlossen werden

Mit den kommenden beiden Spielen am Samstag endet für den TVW auch die reguläre Saison, ehe am 18.02. die Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga anstehen.

An diesem Wochenende gastieren die Wünschmichelbacher beim TSV Karlsdorf, weiterer Gegner ist der TV Blickweiler.

Die beiden Hinspiele blieben den Odenwäldern in guter Erinnerung, da sie nach einer überlegenen Vorstellung in beiden Partien insgesamt lediglich 16 Gegenpunkte hinnehmen mussten. Dass es dieses Mal ähnlich glatt ablaufen wird ist jedoch eher unwahrscheinlich. Dennoch sind zwei weitere Siege die klare Vorgabe für beide Spiele, um die Liga ohne Niederlage abzuschließen.

Zunächst stehen die Wünschmichelbacher dem TV Blickweiler gegenüber. Das Team aus dem Saarland hat zwar rechnerisch noch Chancen auf den Klassenerhalt, die Wahrscheinlichkeit diesen zu erreichen scheint allerdings gering. Gegen den TVW tritt Blickweiler zwar als Außenseiter an, wird aber sicherlich alles daran setzen den Tabellenführer nach allen Möglichkeiten zu ärgern.

Anders sieht die Situation beim TSV Karlsdorf aus, der sich nach einer bisher guten Saison mit 14:10 Punkte auf dem fünften Platz wiederfindet. Der Abstand zum Zweitplatzierten TV Waibstadt beträgt allerdings nur zwei Punkte. Somit haben die Gastgeber sogar noch Chancen auf Rang zwei, was den Ansporn für den anstehenden Heimspieltag noch erhöhen wird. Daher wird der TVW von Beginn an konzentriert auftreten müssen, um bestenfalls ein ähnliches Ergebnis wie beim ersten Aufeinandertreffen einzufahren.

Wie schon am letzten Wochenende dienen beide Begegnungen vor allem als Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt in gut drei Wochen.

 

 

 

 

 

 

Auch nach Spitzenspiel ungeschlagen

Auch nach den beiden schwierigen Spielen gegen den TV Weisel und den Tabellenzweiten TV Waibstadt bleiben die Wünschmichelbacher ungeschlagen und werden die Liga damit auch an der Tabellenspitze abschließen.

Im ersten Spiel des Tages setzte sich Weisel etwas überraschend aber verdient gegen enttäuschende Waibstädter mit 3:0 durch. Somit musste sich der TVW darauf einstellen gegen das Team von der Loreley von Beginn an konzentriert aufzutreten, was auch gelang. Vor allem die Angaben der Weiseler hatten die Odenwälder im Griff und erspielten sich sofort die Führung. Der erste Durchgang wurde zu einer klaren Angelegenheit - 11:4.

Weisel wechselte schließlich den Angabenschläger und blieb den Wünschmichelbachern nun mehr auf den Fersen. Der TVW präsentierte sich stellenweise zu nachlässig, setzte aber die wichtigen Punkte. Einen Satzverlust konnten die Wünschmichelbacher durch ein 11:7 und 11:8 in einer wie erwartet schwierigen Partie verhindern und somit ungeschlagen ins Spitzenspiel gegen die Gastgeber gehen.

Dass sich Waibstadt im Vergleich zum ersten Spiel steigern würde stand außer Frage, wodurch die Wünschmichelbacher hochmotiviert in die Begegnung starteten.

Die Defensive des TVW stand sicher und auch der Angriff stellte die Gastgeber vor zahlreiche Probleme. Die Folge war ein deutlicher 11:5-Satzgewinn für die Odenwälder. Im weiteren Spielverlauf steigerten sich die Waibstädter und gestalteten das Spiel offener. Vor allem in der Offensive riskierten die Gastgeber viel, was sich an diesem Tag oft auzsahlen sollte. Zwar gewann der Tabellenführer auch den zweiten Durchgang mit 11:8, geriet anschließend allerdings völlig aus dem Konzept. Schwache Angaben und eine hohe Fehlerquote in allen Mannschaftsteilen führten dazu, dass sich Waibstadt in einen Rausch spielen konnte. Die Gastgeber nutzten die Schwächen des TVW konsequent aus und hatten beim 3:11 keine Probleme. Diese "Klatsche" abzuhaken fiel dem TVW zunächst nicht leicht. Waibstadt zog auch im vierten Satz zunächst davon. Beim Stande von 2:6 schien allerdings der Knoten geplatzt. Vor allem die vermeidbaren, leichten Fehler konnten die Wünschmichelbacher komplett abstellen, was Waibstadt dazu zwang, wieder mehr zu investieren. Der TVW zeigte nach dem Rückstand eine gute Moral und blieb trotz der schwierige Situation ruhig, was sich schließlich auszahlen sollte.

Mit einem Lauf beendete der TVW schließlich die Partie durch ein 11:6 und behält damit auch nach 14 Spielen die weiße Weste.

"Wir können sicherlich noch besser spielen, aber am Ende haben wir gegen zwei starke Gegner gewonnen", zeigte sich Trainer Bernd Ruschka insgesamt zufrieden mit den Ergebnissen.

Durch die beiden Niederlagen der Waibstädter könnte es jetzt noch einmal spannend werden, wer neben dem TVW als Zweiter das Ticket zu den Aufstiegsspielen löst, die in knapp vier Wochen in Weinheim stattfinden werden.

Für die Wünschmichelbacher steht am kommenden Samstag bereits der letzte Spieltag an. Gegner sind dann der TSV Karlsdorf und der TV Blickweiler.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Croseck, Heimann, Somberg, Pfeifer, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

Spitzenspiel in Waibstadt

Durch die beiden Siege gegen den TV Rendel und die TSG Tiefenthal am letzten Wochenende machten die Wünschmichelbacher bereits die Qualifikation für die Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga perfekt. Die ausstehenden Ligaspiele können daher vor allem als Vorbereitung genutzt werden. In Waibstadt wartet neben den Gastgebern auch der TV Weisel und somit zwei spielstarke Mannschaften.
Waibstadt hat als Tabellenzweiter alle Trümpfe selbst in der Hand, neben dem TVW als zweite Mannschaft die Aufstiegsspiele zu erreichen. Im Hinspiel behielten die Wünschmichelbacher in einer umkämpften Partie noch mit 3:1 die Oberhand. Um die weiße Weste zu behalten wird der TVW auch am Samstag voll auf Sieg spielen, was - vor allem in eigener Halle - sicherlich auch die Waibstädter Marschroute sein wird.
Bevor es jedoch zum Spitzenspiel kommt, wartet mit dem TV Weisel ein ebenfalls bestens bekannter Gegner auf den Tabellenführer. Das Hinspiel verlief ebenfalls ausgeglichen mit dem besseren Ende für die Odenwälder. Weisel findet sich im Tabellenmittelfeld wieder und kann daher ohne Druck aufspielen, was die Mannnschaft von der Loreley umso gefährlicher machen könnte. Geht man nach den Erfahrungen der letzten Duelle in der 1. und 2. Bundesliga, wird sich der TVW auch dieses Mal wieder strecken müssen, um die Punkte mit nach Hause zu nehmen.
Im Hinblick auf die Aufstiegsspiele werden die Wünschmichelbacher versuchen, vor allem die aktuell gute Form beizubehalten und im Idealfall auch zwei weitere Siege einzufahren und damit die Spitzenposition zu verteidigen.

 

 

 

 

 

 

Erste Hürde in Richtung Wiederaufstieg gemeistert

Durch zwei weitere Erfolge beim durch den TV Rendel ausgerichteten Spieltag in Karben können die Wünschmichelbacher nun nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze verdrängt werden und sind damit bereits zwei Spieltage vor Saisonende für die Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga Süd qualifiziert. Diese werden dann am 18.02. in eigener Halle ausgetragen.

In der ersten Partie des Tages stellten die Gastgeber aus Rendel den TVW zunächst vor keine größeren Probleme. Die Odenwälder standen in der Defensive sicher und glänzten dank eines insgesamt starken Spielaufbaus auch in der Chancenverwertung. Der routinierte Auftritt führte recht schnell zu einem 11:3 und 11:4. Im dritten Durchgang erwischten schließlich die Gastgeber den besseren Start und ließen die Zuschauer bis zum 0:3 zumindest vorübergehend jubeln. Danach drehten die Wünschmichelbacher allerdings auf und drehten das Spiel. Rendel zeigte zwar immer wieder gute Szenen, musste am Ende aber den nächsten Satzverlust anerkennen - 11:6. Somit blieb der TVW im achten Spiel in Serie ohne Satzverlust, was neben einem Sieg auch das gesteckte Ziel gegen die TSG Tiefenthal sein sollte.

Im Hinspiel zeigten die Pfälzer noch eine Leistung hinter ihren Möglichkeiten, daher erwartete Trainer Bernd Zwintzscher an diesem Tag mehr Gegenwehr. Ohne Druck blieb die TSG den Wünschmichelbachern zunächst dicht auf den Fersen. Vor allem Angreifer Christoph Happersberger variierte häufig und konnte Tiefenthal damit im Spiel halten. Zusätzlich präsentierte sich der TVW in manchen Situationen etwas nachlässig, sodass die komplette Begegnung über weite Strecken ausgeglichen bleiben sollte. Auf ein 11:7 folgte ein 11:8-Satzgewinn. Zwar erweckte der Spielverlauf nie wirklich das Gefühl, dass Tiefenthal die Partie komplett hätte drehen können, die Pfälzer stellten den Tabellenführer allerdings vor mehr Probleme als erwartet. In den entscheidenden Phasen konnten die Wünschmichelbacher allerdings ihrer Favoritenrolle gerecht werden und behielten ein weiteres Mal mit 11:7 die Oberhand. 

Durch diese beiden Siege ist die Qualifikation für die Aufstiegsspiele nun in trockenen Tüchern und damit auch das Minimalziel für diese Hallensaison erreicht. Im besten Fall gelingt in rund vier Wochen in Weinheim dann der direkte Wiederaufstieg ins Oberhaus. Die verbleibenden vier Spiele dienen daher auch als Vorbereitung auf das Saisonhighlight. Am kommenden Samstag warten mit dem TV Waibstadt und dem TV Weisel zwei starke Gegner, gegen die die aktuelle Form bestätigt werden muss.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Somberg, Croseck, Heimann, Trieburg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

TVW will Ticket für Aufstiegsspiele lösen

Bei noch drei ausstehenden Spieltagen können die Wünschmichelbacher am kommenden Samstag durch zwei weitere Siege bereits das Ticket zu den Aufstiegsspielen zur 1. Bundesliga Süd lösen. Zum Jahresbeginn belegte der TVW beim hochklassig besetzten Dreikönigsturnier in Bretten zuletzt einen guten dritten Platz hinter den Spitzenteams aus Pfungstadt und Schweinfurt. Bis auf wenige Ausnahmen zeigten die Odenwälder dort eine ordentliche Leistung, die es möglichst auch in den nächsten Ligaspielen abzurufen gilt.
Im hessischen Karben hat der TVW gegen die Gastgeber vom TV Rendel, sowie die TSG Tiefenthal zwei weitere Erfolge fest im Visier, auch um die Tabellenführung zu bestätigen und weiterhin ohne Niederlage zu bleiben. Beide Hinspiele konnten die Wünschmichelbacher in eigener Halle souverän in drei Sätzen für sich entscheiden und werden auch in den kommenden Begegnungen als Favorit unter die Leine gehen. Ein Selbstläufer dürften die Partien jedoch nicht werden. Rendel konnte im Hinspiel einen Überraschungssieg gegen Tiefenthal landen und wird mit dem Heimvorteil im Rücken befreit aufspielen, um es dem Tabellenführer so schwierig wie möglich zu machen. Auch Tiefenthal verfügt über deutlich mehr Potenzial, als das was die Pfälzer im ersten Aufeinandertreffen abrufen konnten. Schon alleine aufgrund der Tatsache, dass mehrere Spieler mit Bundesligaerfahrung im Kader stehen sollte die TSG nicht unterschätzt werden. Der TVW wird sich in Hessen mit dem nötigen Selbstvertrauen den anstehenden Aufgaben stellen, um seine weiße Weste zu behalten. Durch eine Verlegung wird der Spieltag erst um 18 Uhr starten.
 

 

 

 

 

 

Überzeugender Start ins Jahr 2017

Eine gute Vorstellung bot der TVW beim Dreikönigsturnier in Bretten. In der Gruppenphase trafen die Wünschmichelbacher auf den TV Käfertal (1. Bundesliga Süd), den NLV Vaihingen (2. Bundesliga Süd), den TV Waldrennach (2. Bundesliga Süd) und den TSV Pfungstadt (ungeschlagener Tabellenführer der 1. Bundesliga Süd). Im ersten Spiel, dem „Badischen Derby“ gegen den TV Käfertal konnten beide Mannschaften jeweils einen Satz für sich entscheiden. Im Entscheidungssatz, der lediglich auf drei Gewinnpunkte gespielt wurde, setzte sich der TVW mit 3:2 durch. Nach zwei Siegen gegen den NLV Vaihingen und den TV Waldrennach, kam es zum Entscheidungsspiel um den Gruppensieg gegen den TSV Pfungstadt. Allerdings musste man hier früh anerkennen, dass man gegen den späteren Turniersieger nichts entgegenzusetzen hatte.

Im Halbfinale duelliert eman sich mit dem TV Schweinfurt-Oberndorf (aktuell Zweitplatzierter in der 1. Bundesliga Süd). In diesem Spiel verschlief der TVW die Anfangsphase total, konnte sich dann wieder fangen, war aber trotzdem chancenlos gegen den TVO. Im Spiel um Platz drei ging es gegen den Tabellenführer der 2. Bundesliga Süd, den TV Hohenklingen.  Im ersten Satz domineirten die Wünschmichelbacher das Spielgeschehen und konnten einen ungefährdeten 11:4 Satzerfolg feiern. Im Folgesatz kippte die Partie und der TV Hohenklingen sicherte sich den Satz deutlich. Wieder musste der TVW in den Entscheidungssatz und wieder konnte er mit 3:2 gewonnen werden.

 

Weiter geht es für den TVW am kommenden Samstag um 18 Uhr in Rendel (Karben), neben dem Gastgeber steht noch das Spiel gegen die TSG Tiefenthal an.

Für den TVW spielten: Florian Zwintzscher, Dennis Gruber, Daniel Somberg, Brian Croseck, Jan Pfeifer, Tim Lutz, Nico Müller und Jonas Schröter

 

 

 

Tabellenführung ausgebaut

Mit zwei 3:0-Erfolgen konnten die Wünschmichelbacher auch in der Rückrunde ihren aktuellen Lauf in der 2. Bundesliga West fortsetzen. Ehe es zum Aufeinandertreffen mit Gastgeber TB Oppau kam, hieß für den TVW der Gegner TuS RW Koblenz. Bei den Odenwäldern rückte Nachwuchsspieler Tim Lutz in die Startformation und übernahm gegen den Tabellenletzten das Angabenspiel. Vor allem die kurz gespielten Bälle erwiesen sich als sehr effektiv und der erste Satz ging mit 11:6 an den TVW. Auch im weiteren Spielverlauf bestimmte der Erstligaabsteiger über weite Strecken das Spielgeschehen. Koblenz wehrte sich zwar nach Kräften, hatte jedoch trotz manchem Eigenfehler der Wünschmichelbacher nie wirklich die Chance auf einen Satzgewinn. Durch ein erneutes 11:6 erhöhte der TVW auf 2:0 und beendete das Match schließlich in drei Sätzen - 11:7. Trotz einer noch ausbaufähigen Vorstellung blieb der Tabellenführer somit erneut ohne Satzverlust, was zumindest auch die Idealvorstellung für die Partie gegen den TB Oppau war.

Zunächst deutete im ersten Durchgang gegen den Gastgeber auch alles auf ein deutliches Satzergebnis hin, da Oppau nicht gut ins Spiel fand. Mit zunehmender Spieldauer steigerten sich die Oppauer allerdings und gestalteten die Partie zur Mitte des Satzes wieder offen.  Nach einem zwischenzeitlichen Führungswechsel schalteten die Wünschmichelbacher jedoch wieder einen Gang hoch und siegten letztendlich mit  11:8. Im zweiten Durchgang präsenierte sich der TVW in allen Belangen etwas konzentrierter. Ein besserer Spielaufbau und eine höhere Chancenverwertung als zuvor hatten ein 11:6 zur Folge, wobei der Spielverlauf enger war als es das Ergebnis vermuten lässt. Während dem TVW somit nur noch ein Satzgewinn zum nächsten Sieg fehlte, gab sich Oppau weiterhin nicht geschlagen. Die Pfälzer hielten bis zur Satzmitte eine knappe Führung, zeigten sich anschließend aber recht ideenlos und mussten schlussendlich auch diesen Durchgang aus der Hand geben. Mit 11:8 blieben die Wünschmichelbacher durch die beiden Erfolge nicht nur einmal mehr ohne Satzverlust, sondern erleben zumindest den Jahreswechsel als Tabellenführer. Da zeitgleich der TV Waibstadt seine zweite Saisonniederlage hinnehmen musste, beträgt der Vorsprung der Odenwälder nun bereits vier Punkte. In der Bundesliga geht es für den TVW am 14.01. weiter, wenn die Rückspiele gegen den TV Rendel und die TSG Tiefenthal anstehen.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Lutz, Heimann, Somberg, Croseck, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

Zum Rückrundenstart weitere Punkte im Visier

* Beginn des Spieltags wurde von 15 Uhr auf Sa.17.12.2016 14 Uhr vorverlegt. *

 

Zum Rückrundenstart bekommt es der noch ungeschlagene TVW in Ludwigshafen mit Gastgeber TB Oppau und der TuS RW Koblenz zu tun. Die beiden Hinspiele hinterließen trotz zweier Siege eher negative Erinnerungen. In eigener Halle tat man sich gegen beide Gegner extrem schwer und musste gegen Oppau fast eine Niederlage einstecken. Dass es nach einem 3:0 gegen Koblenz schließlich doch noch zu einem 3:2-Erfolg gegen die Ludwigshafener reichte, war sicherlich auch mit etwas Glück verbunden. Somit sind die Oppauer auch das bisher einzige Team, dem es gelang zwei Sätzen gegen die Odenwälder zu erkämpfen. Zwar konnten die Wünschmichelbacher in den vergangenen Spielen durch weitestgehend überzeugende Leistungen ihrer Favoritenrolle gerecht werden, den größeren Respekt vor dieser Partie hat sich Oppau jedoch im Hinspiel erarbeitet.
Für die Gastgeber, die derzeit mit 10:6 Punkten auf dem dritten Tabellenplatz stehen, sind weitere Punkte fast schon Pflicht, um nicht den Anschluss an die ersten beiden Ränge zu verlieren die zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigen. Der TVW hingegen möchte seine weiße Weste beibehalten und weiterhin den TV Waibstadt hinter sich lassen, wodurch auch für Wünschmichelbach ein Sieg notwendig sein wird. Möglicherweise werden die Zuschauer daher eine ähnlich spannende Partie geboten bekommen, wie bereits im Hinspiel.
Gegen die TuS RW Koblenz sind zwei weitere Punkte allerdings fest eingeplant. Der Tabellenletzte gilt mit nur einem Sieg aus zehn Spielen als Außenseiter dieses Dreierspieltages und wird es gegen beide Mannschaften schwer haben etwas Zählbares mitzunehmen. Die phasenweise katastrophale Leistung im ersten Aufeinandertreffen sollte für den TVW allerdings auch als Weckruf ausreichen, um diese Begegnung mit der nötigen Konzentration anzugehen und sich entsprechend den eigenen Erwartungen zu präsentieren.

 

 

 

 

 

 

TVW weiterhin ungeschlagen

Auch der TV Rendel und die TSG Tiefenthal können den Lauf des TVW nicht unterbrechen und müssen sich jeweils in drei Sätzen geschlagen geben. Die Wünschmichelbacher bauen durch diese beiden Siege ihre Serie auf mittlerweile acht gewonnene Spiele aus.

Gegen Aufsteiger Rendel gaben die Odenwälder in der Weinheimer Kreissporthalle direkt den Ton an und zeigten gegen die Gäste aus Hessen eine konzentrierte Vorstellung. Ein deutlicher erster Durchgang endete schließlich mit 11:3. Auch im zweiten Satz fanden die Gäste kein Mittel, da sich Wünschmichelbach auf allen Positionen im Großen und Ganzen fehlerlos präsentierte. Statt jedoch an die ersten beiden Sätze anzuknüpfen, ließ im dritten Durchgang die Konzentration etwas nach, wodurch Rendel die Partie nun offener gestalten konnte. In den entscheidenden Momenten gelang es den Wünschmichelbachern allerdings etwas zu zulegen, was ein 11:8 und die damit verbundenen zwei Punkte zur Folge hatte.

Nachdem sich der TV Rendel in der zweiten Begegnung in einem Krimi etwas überraschend mit 3:2 gegen die TSG Tiefenthal durchsetzen konnte, ging es für den TVW in der letzten Partie des Tages gegen die Pfälzer um weitere Punkte. Mit Jan Pfeifer feierte in diesem Spiel ein Nachwuchstalent des TVW sein Bundesligadebüt und zeigte in der Defensive eine ansprechende Leistung. Auch hier zeigten sich die Hausherren über weite Strecken überlegen. Tiefenthal ließ sich zwar nie komplett abschütteln, fand spielerisch jedoch kein Mittel, den TVW dauerhaft unter Druck zu setzen. Mit 11:7 sicherten sich die Wünschmichelbacher den ersten Satz und ließen auch anschließend keine Zweifel aufkommen, wer das Feld als Sieger verlassen würde - 11:4. Den dritten Durchgang nutzte das Trainergespann Ruschka/Zwintzscher schließlich, um einige Umstellungen vorzunehmen, was zu einer ungewohnten Aufstellung führte. Diese machte sich zunächst auch bemerkbar, Tiefenthal blieb bis zur Satzmitte immer knapp in Führung. Nach und nach nahmen die Gastgeber allerdings wieder Fahrt auf und hatten den Spielverlauf anschließend wieder mehr unter Kontrolle. Ein Angriff der Pfälzer ins Seitenaus besiegelte schussendlich den nächsten 3:0-Erfolg für den TVW, der somit weiterhin die 2. Bundesliga West ungeschlagen anführt.

Am kommenden Samstag startet bereits die Rückrunde. In Ludwigshafen bekommen es die Wünschmichelbacher mit Gastgeber TB Oppau und der TuS RW Koblenz zu tun.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Croseck, Pfeifer, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tabellenführung soll verteidigt werden

Beim zweiten und gleichzeitig letzten Heimspieltag für das Bundesligateam des TVW gastieren der TV Rendel und die TSG Tiefenthal am kommenden Samstag in der Weinheimer Kreissporthalle.
Im ersten Spiel des Tages treffen die Wünschmichelbacher auf den Aufsteiger vom TV Rendel. Die Hessen weisen nach ihrem Sieg gegen Koblenz am letzten Wochenende nun 4:8 Punkte auf. Im Kampf um den Klassenerhalt würde Rendel somit jeder Punkt enorm weiterhelfen. Gegen den TVW wird der Aufsteiger jedoch als Außenseiter unter die Leine gehen. Besonders die Auftritte bei den letzten beiden Spieltagen verstärken die Favoritenrolle der Gastgeber zusätzlich. Zu sicher dürfen sich die Odenwälder ihrer Sache allerdings nicht sein, insbesondere gegen eine Mannschaft, mit der es bisher noch zu keinem Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel kam.

Mit der TSG Tiefenthal trifft der TVW in der letzten Begegnung schließlich auf einen bekannten Gegner. Die Pfälzer gehören seit Jahren zu den Topteams der zweiten Bundesliga und verbrachten zwischendurch auch mehrere Spielzeiten im Oberhaus. Nach einem stetigen Umbruch in der Mannschaft steht die TSG momentan auf Rang drei, musste beim letzten Spieltag allerdings zwei Niederlagen einstecken. Um nicht den Anschluss an die Spitze zu verlieren zählen für Tiefenthal daher nur weitere Punkte. Die Wünschmichelbacher hingegen werden auch in dieser Partie alles auf Sieg setzen, nicht nur um den Zuschauern nach einem schwachen ersten Heimspieltag nun sehenswerte Spiele zu bieten. Für den TVW geht es darum, seine weiße Weste zu behalten und sich an der Tabellenspitze festzusetzen. Dafür sind am Samstag ab 15 Uhr zwei weitere Erfolge notwendig, da die Konkurrenz den Odenwäldern dicht auf den Fersen ist.

 

 

 

 

 

 

Spitzenreiter nach deutlichen Siegen

Beim Auswärtsspieltag im saarländischen Blieskastel ließen die Wünschmichelbacheer gegen Gastgeber TV Blickweiler und den TSV Karlsdorf nichts anbrennen und fuhren überlegen zwei weitere Siege ein.

In der ersten Partie gegen den TV Blickweiler deuteten schon die ersten Minuten eine klare Angelegenheit an, die es letztendlich auch werden sollte. Der Ausfall des etatmäßigen Angabenschlägers schwächte die Gastgeber zusätzlich, wodurch der TVW keine Mühe hatte, den Gegner zu dominieren. Die Saarländer gingen zunächst noch mit 0:1 in Führung, waren anschließend jedoch weitestgehend chancenlos. Mit 11:2 sicherten sich die Odenwälder den ersten Durchgang. Auch im weiteren Spielverlauf änderte sich wenig. Blickweiler riskierte im Angriff oft zu viel und produzierte etliche Eigenfehler und fand auch defensiv gegen die Wünschmichelbacher Angriffsreihe keine Mittel. Mit 11:1 und 11:3 siegte der TVW somit völlig ungefährdet mit 3:0 und büßte auch im dritten Satz trotz leicht ungewohnter Aufstellung nichts an Dominanz ein.

Im Anschluss kam es zum Aufeinandertreffen mit dem TSV Karlsdorf, der sich durch einen guten Saisonstart in der oberen Tabellenhälfte wiederfindet. Die Wünschmichelbacher rechneten also damit, dass ihnen mehr abverlangt werden würde, als noch in der ersten Begegnung. Eine konzentrierte Anfangsphase ließ den TVW jedoch erneut schnell auf 4:0  davonziehen. Karlsdorf steckte aber nicht auf und nutzte seine Möglichkeiten. Da sich nun auch im Spiel der Wünschmichelbacher Fehler einschlichen, konnten die Karlsdorfer die Partie sogar kurzzeitig auf 4:5 drehen, ehe der TVW wieder in die Spur fand und einen Durchmarsch bis zum 11:5 Satzgewinn hinlegte. In Satz zwei konnte Karlsdorf weiterhin einige Spielzüge offen gestalten, leistete sich durch riskante Angriffe aber auch einige Fehler, wodurch der Bundesligaabsteiger erneut mit 11:5 den Durchgang für sich entschied. Im dritten Spielabschnitt folgte dann die Höchststrafe für Karlsdorf. Der TVW ließ nicht locker, um die Partie in drei Sätzen zu entscheiden, während die Fehlerquote bei Karlsdorf weiter anstieg. Mit 11:0 setzten die Wünschmichelbacher schließlich den Deckel auf einen erfolgreichen Spieltag und wahren somit ihre weiße Weste.

Erstmals in dieser Saison konnten die Odenwälder außerdem die Tabellenführung übernehmen. Am kommenden Samstag empfängt der TVW in der Kreissporthalle Aufsteiger TV Rendel und die TSG Tiefenthal, wenn es sich an der Spitze festzusetzen gilt.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Heimann, Somberg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

Siegesserie soll ausgebaut werden

Nach den beiden über weite Strecken überzeugenden Siegen gegen Waibstadt und Weisel reisen die Wünschmichelbacher an diesem Wochenende in saarländische Blieskastel, wo der Aufsteiger TV Blickweiler seine Heimspiele austrägt. Neben den Gastgebern wartet der TSV Karlsdorf auf die Odenwälder. Für den TVW wird es darum gehen, seine Favoritenrolle zu unterstreichen und weitere fest eingeplante Punkte im Hinblick auf das Erreichen der Aufstiegsspiele an den Bärsbacher Weg zu holen. 
Mit dem TV Blickweiler steht den Wünschmichelbachern einer der beiden Aufsteiger gegenüber. Mit dem Sieg gegen den TV Weisel sorgten die Saarländer direkt am ersten Spieltag für eine Überraschung, musste sich allerdings in den übrigen drei Partien geschlagen geben. Blickweiler ist dem TVW als Gegner eher unbekannt und dennoch gelten die Gastgeber wohl als krasser Außenseiter. Trotzdem werden die Wünschmichelbacher auch in dieser Partie eine solide Vorstellung abliefern müssen, um sich nicht wie am ersten Spieltag selbst in Schwierigkeiten zu bringen.
Ein anderes Spiel erwartet den Erstligaabsteiger wohl gegen den TSV Karlsdorf, der sich durch einen gelungenen Saisonstart aktuell mit 8:4 Punkten auf dem dritten Rang wiederfindet. Beim Baden-Cup vor einigen Wochen behielt der TVW noch recht deutlich die  Oberhand. Dass die Karlsdorfer nun mit gesteigertem Selbstvertrauen an den oberen Tabellenplätzen schnuppern schafft für das kommende Aufeinandertreffen allerdings eine neue Ausgangslage. Die Wünschmichelbacher haben auch diese beiden Punkte fest im Visier, rechnen jedoch gleichzeitig mit mehr Gegenwehr als bei vorherigen Duellen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TVW bleibt in der Erfolgsspur

Die beiden Partien gegen die Gastgeber vom TV Weisel und gegen den TV Waibstadt entwickelten sich zu den erwartet schwierigen Aufgaben. Der TVW wurde allerdings seiner Favoritenrolle gerecht und trat mit zwei weiteren Siegen im Gepäck die Heimreise an.
In der ersten Begegnung des Tages zeigten sich die Waibstädter in guter Spiellaune und setzten sich souverän gegen die Gastgeber von der Loreley durch. Somit waren die Wünschmichelbacher gewarnt, auch wenn eine deutliche Steigerung gegenüber dem Auftaktspieltag sowieso nötig war um an diesem Tag nicht unter die Räder zu geraten. Gegen Waibstadt erwischte der TVW in einem ausgeglichenen Spiel den besseren Start und siegte im ersten Satz dennoch nur knapp mit 11:9. Anschließend schlich sich der Fehlerteufel ein, während Waibstadt weiter konzentriert agierte. Ein deutliches 6:11 war die logische Folge. Im dritten Durchgang wirkten die Odenwälder dann wie ausgewechselt. Durch eine konsequente Vorstellung auf allen Positionen hatten die Waibstädter wenig entgegenzusetzen - 11:3. Im letzten Satz sahen die Zuschauer schließlich zunächst eine Führung der Schwarz-gelben. Beim 4:7 starteten die Wünschmichelbacher allerdings ihre Aufholjagd. Auch begünstigt durch Angriffsfehler des Gegners gelang dem TVW ein Durchmarsch zum 11:7 und somit zum Matchgewinn.
Somit bot sich den Odenwäldern in der Partie gegen die Gastgeber vom TV Weisel die Chance die eigene Siegesserie auszubauen. Trotz dem ein oder anderen Fehler konnte der erste Satz mit 11:7 gewonnen werden. Im zweiten Durchgang vermischten sich dann weitere Unkonzentriertheiten des TVW mit guten Spielzügen der Gastgeber. Auch mit dem schnellen Ball taten sich die Wünschmichelbacher zunächst schwer. Bis zum Schluss war Zittern angesagt, ehe ein 15:13 den Satzvorsprung auf 2:0 erhöhte. Auch im letzten Satz dieses Tages hielt Weisel gut dagegen, während der TVW leichtfertig eine Führung aus der Hand gab. Schlussendlich zeigten sich die Odenwälder vielleicht einfach etwas abgeklärter - 11:9. Die erhoffte Leistungssteigerung war deutlich sichtbar, obwohl sicherlich noch etwas Luft nach oben ist. Mit diesen wichtigen Erfolge gegen zwei starke Gegner darf man allerdings sehr zufrieden sein. Bereits am kommenden Samstag treten die Wünschmichelbacher dann die Reise ins Saarland an, wo der TV Blickweiler und der TSV Karlsdorf warten.
 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Croseck, Trieburg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

Leistungssteigerung notwendig

Trotz einer über weite Strecken schwachen Vorstellung beim Saisonstart in eigener Halle stehen die zwei erhofften Siege auf dem Konto des TVW. Nach einem spielfreien Wochenende reisen die Wünschmichelbacher am kommenden Samstag in Richtung Loreley, zum TV Weisel. Dort wartet neben den Gastgebern noch der TV Waibstadt.
Beide Mannschaften zählen zu den Topteams der Liga und verfügen über etliche Spieler mit Erstligaerfahrung. Dass sich Weisel am ersten Spieltag gleich zwei Mal geschlagen geben musste ist daher sehr überraschend. In Bestbesetzung zählt der TV Weisel jedoch in jedem Fall zum erweiterten Favoritenkreis der Liga und wird dem TVW erfahrungsgemäß das Leben schwer machen können.
Einen besseren Saisonstart erwischten erwartungsgemäß die Waibstädter, die sich bei ihren Siegen gegen den TV Rendel und den TSV Karlsdorf ohne Satzverlust durchsetzen konnten.
Nach dem Aufstieg ins Oberhaus in diesem Sommer ist Waibstadt einer der heißesten Kandidaten auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen. Die Zielsetzung bei den Wünschmichelbachern ist klar, sollen am kommenden Wochenende die nächsten Punkte eingefahren werden. Zudem gilt es sich nach dem durchwachsenen Auftritt beim letzten Spieltag zu stabilisieren. Inwieweit das gegen diese beiden starken Gegner gelingen wird, bleibt abzuwarten. Spielerisch sind zwei weitere Siege durchaus möglich. Genauso dürften eine ähnliche Leistung wie vor zwei Wochen wohl kaum für weitere Punkte genügen.
Trotz alledem treten die Odenwälder optimistisch die Reise zum ersten Auswärtsspieltag der Saison an, um seiner vermeintlichen Favoritenrolle als Erstligaabsteiger gerecht zu werden.

 

 

 

 

TVW erwischt holprigen Saisonstart

Unter dem Strich stehen nach dem Saisonauftakt zwei Siege und somit die ersten vier Punkte auf dem Konto der Wünschmichelbacher. Wie diese beiden Siege Zustande kamen war allerdings nicht ganz nach dem Geschmack der Odenwälder. In der ersten Partie des Tages wartete mit der TuS RW Koblenz der vermeintliche Außenseiter dieses Dreierspieltages. Die Gäste konnten somit befreit aufspielen und mussten zunächst auch wenig tun, um sich eine Führung herauszuspielen. Beim TVW vermischten sich einige Abstimmungsprobleme mit individuellen Fehlern, wodurch die Koblenzer schnell davonzogen. Bis kurz vor Schluss schnupperte Koblenz am Satzgewinn, ehe den Gastgebern schließlich doch noch überzeugende Spielzüge gelangen. Beim 11:9 entschieden schlussendlich jedoch nur Nuancen über den Satzgewinn. Auch in den darauffolgenden Durchgängen taten sich die Wünschmichelbacher schwer, hatten den Gegner aber dieses Mal mehr unter Kontrolle. Mit 11:4 und 11:4 entschieden die Gastgeber somit die erste Partie erwartungsgemäß für sich.

Nachdem der TB Oppau ebenfalls sein Spiel gegen Koblenz gewinnen konnte, wartete mit den Pfälzern nun der vermeintlich stärkere Gegner an diesem Tag. Schon im Voraus stand fest, dass sich der TVW gegenüber dem ersten Spiel deutlich steigern musste, um sich auch hier die Punkte zu sichern, was zunächst auch recht gut gelingen sollte. Mit 11:7 konnten die Wünschmichelbacher den ersten Durchgang gewinnen. Oppau steckte jedoch nicht auf, sondern wartete auf seine Chancen und konnte durch ein 8:11 ausgleichen. Nachdem sich die Odenwälder mit 11:5 schließlich wieder die Führung erspielten, lief in Satz vier wieder wenig zusammen. Bis zum Schluss sahen die Zuschauer einen Satz auf Augenhöhe, bevor Oppau den verdienten Ausgleich erkämpfte - 10:12. Somit musste im Entscheidungssatz der Sieger ermittelt werden, in dem die Wünschmichelbacher zum ersten Mal an diesem Tag ihr Potenzial ansatzweise auf den Platz bringen konnten. Unterstützt durch den ein oder anderen Eigenfehler der Gäste konnte sich der TVW schlussendlich mit 11:4 die nächsten beiden Punkte sichern und somit das Tagesziel, mit zwei Siegen zu starten, erreichen.

Neben dem krankheitsbedingten Ausfall von Dennis Gruber im Angriff zeigten sich auf allen Positionen ungewohnte Schwächen, die es bis zum nächsten Spieltag unbedingt abzustellen gilt, um weiter in der Erfolgsspur zu bleiben. Am 26.11. trifft der TVW in Weisel neben den Gastgebern auch auf den TV Waibstadt und somit auf zwei Teams, die man für die oberen Tabellenplätze auf dem Zettel haben sollte.

An einem guten Tag sollten dort zwei weitere Siege im Bereich des Möglichen liegen. Präsentiert sich der TVW jedoch so wie beim Saisonauftakt, dürften weitere Punkte zu einem schwierigen Unterfangen werden.

 

TVW: Zwintzscher, Somberg, Trieburg, Croseck, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

Heimvorteil zum Auftakt

Am kommenden Samstag fällt für den TV Wünschmichelbach der Startschuss in der 2. Bundesliga West. Nach dem letztjährigen Abstieg aus der 1. Bundesliga Süd gehen die Odenwälder als einer der Favoriten in die neue Saison, in der definitiv einer der ersten beiden Plätze erreicht werden soll, um sich für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren. Der Idealfall wäre natürlich der direkte Wiederaufstieg. Dass das allerdings kein Selbstläufer wird ist allen Verantwortlichen und Spielern klar, was teilweise schon die Vorbereitung bewiesen hat, in der sich der TVW auch gegen vermeintlich schwächere Gegner stellenweise schwer tat. Die Wünschmichelbacher sind also gewarnt, keinen Kontrahenten zu unterschätzen. Beim abschließenden Baden-Cup in Bretten demonstrierte der TVW allerdings auch seine Stärken. Mit einem Sieg im Finale gegen den Erstligisten aus Käfertal konnte die Vorbereitung mit einem positiven Ergebnis beendet werden, was auf einen erfolgreichen Auftakt hoffen lässt.
Personell wird sich im Vergleich zur abgelaufenen Saison nichts verändern. Trainer Bernd Ruschka und Betreuer Bernd Zwintzscher können im Angriff wie gewohnt auf Florian Zwintzscher und Dennis Gruber zurückgreifen. Die Defensivreihe bilden Brian Croseck, Daniel Somberg, Markus Heimann, Markus Trieburg, Jonas Schröter und Nico Müller. In dieser Spielzeit sollen zudem mit Jan Pfeifer, Patrick Noe und Tim Lutz drei Spieler aus der eigenen Jugend Einsatzzeiten in der Bundesliga bekommen. In der Vorbereitung hinterließen alle drei bereits einen überaus positiven Eindruck.

Mit dem ersten von nur zwei Heimspieltagen startet der TVW am nächsten Samstag in der Weinheimer Kreissporthalle gegen die TuS RW Koblenz und den TB Oppau. Die Koblenzer, die bereits ihre ersten beiden Spiele absolviert haben, mussten direkt zwei Niederlagen einstecken. Da die letzte Partie der Wünschmichelbacher gegen Koblenz schon einige Zeit zurückliegt, ist eine genauere Einschätzung des Gegners schwierig. Allerdings werden die Gastgeber als Favorit in diese Begegnung gehen. Gelingt es dem TVW, fokussiert das eigene Spiel aufzuziehen, dürften es die Gäste schwer haben etwas Zählbares mitzunehmen.
Mit dem TB Oppau wartet im zweiten Saisonspiel schließlich einer der vermeintlich stärksten Gegner dieser Liga. Im letzten Jahr gelang den Pfälzern sogar die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen, wo sie jedoch ohne Sieg den Aufstieg verpassten. Bleibt abzuwarten, wie sich die noch junge Oppauer Mannschaft gegen die Odenwälder präsentieren wird.
Beide Teams haben sicherlich das Potenzial, sich am oberen Ende der Tabelle anzusiedeln, wodurch sich eine spannende Partie entwickeln könnte.
Wünschmichelbach wird nach dem ansprechenden Auftritt beim Baden-Cup jedoch mit einer Portion Selbstvertrauen an die ersten beiden Aufgaben herangehen, um möglichst mit zwei Erfolgen in die neue Saison einzusteigen. Zudem kann das Trainerduo Ruschka/Zwintzscher aus dem Vollen schöpfen, alle Spieler sind fit.
Die erste Partie gegen die TuS RW Koblenz wird um 15 Uhr angepfiffen, im dritten Spiel des Tages trifft der TVW schließlich auf die Gäste vom TB Oppau.

 

 

 

 

 

 

 

 

5:0-Erfolg zum Abschluss

Das Bundesligateam des TVW konnte die Saison mit einem deutlichen 5:0-Erfolg über den TV Segnitz versöhnlich beenden. Nach dem Sieg der Rosenheimer gegen den TV Stammheim am Samstag hatten die Wünschmichelbacher ohnehin keine Chance mehr auf ein DM-Ticket, schlussendlich fehlten jedoch nur drei Sätze zum Drittplatzierten aus Schweinfurt. Wie schon im letzten Jahr schrammt der TVW also hauchdünn an der Qualifikation zur DM-Endrunde vorbei.

 

Das Heimspiel gegen den TV Segnitz fand nun bereits das zweite Mal in dieser Saison statt. Die erste Partie musste aufgrund schweren Gewitters abgebrochen und nun nachgeholt werden. Dass Segnitz bereits seit zwei Wochen als Absteiger feststand und der TVW die Hoffnungen auf einen DM-Starplatz tags zuvor endgültig begraben musste, wirkte sich erwartungsgemäß auch etwas auf den Spielverlauf und die Spannung aus. Die Gäste taten sich schwer aus der Angabe Druck zu erzeugen. Wünschmichelbach musste beim 11:6 nicht seine beste Leistung abrufen, um sich den Satz zu sichern. Auch im zweiten Durchgang fanden die Segnitzer kein Mittel, während die Gastgeber mit einer konzentrierten Leistung davonzogen. Ein klares 11:2 war die Folge. Das Trainergespann Ruschka/Zwintzscher wollte an diesem Tag noch einmal allen Spielern Einsatzzeiten geben und schickte in nahezu jedem Satz eine neue Formation auf das Feld. Im dritten Satz erlaubten sich die Wünschmichelbacher schließlich einige Nachlässigkeiten und Segnitz steigerte sich auf allen Positionen. In einem weitestgehend ausgeglichenen Satz behielt der TVW jedoch erneut mit 11:8 die Oberhand.

 

Auch nach der Pause hatten die Gastgeber nur kleinere Probleme. Einige schön herausgespielte Punkte führten zu einem 11:4, ehe die Wünschmichelbacher in einer wenig mitreißenden Begegnung durch ein 11:7 den Schlusspunkt setzen konnten. Beiden Mannschaften war die Ausgangslage vor dem Spiel anzumerken, hochklassige Szenen waren an diesem Tag eher Mangelware, was für ein Heimspiel des TVW recht ungewöhnlich ist. Durch diesem Sieg zogen die Odenwälder zwar noch am FBC Offenburg vorbei und belegen in der Abschlusstabelle Rang vier, was jedoch nur noch von statistischer Bedeutung ist.

 

Im kommenden Winter gehen die Wünschmichelbacher nach dem Abstieg in der 2. Bundesliga West an den Start, in der das Ziel der sofortige Wiederaufstieg sein sollte.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Somberg, Heimann, Trieburg, Croseck, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

TVW hofft noch auf Schützenhilfe

Das voraussichtlich letzte Spiel der Saison steht für die Wünschmichelbacher am Sonntag auf dem Plan. Gegner wird der TV Segnitz sein, der bereits als Absteiger feststeht. Das Hinspiel in Bayern konnte der TVW klar mit 5:0 für sich entscheiden. Beim Rückspiel, das zum Ende des ersten Satzes wegen starkem Unwetter abgebrochen werden musste, zeigten die Gäste jedoch eine couragierte Vorstellung.

Nun also muss der TV Segnitz zum zweiten Mal in dieser Saison den Weg nach Wünschmichelbach antreten. Für den TVW hängt die Bedeutung dieses Spiels auch von den Ausgängen der Begegnungen von Rosenheim und Offenburg ab. Sollte Rosenheim am Samstag gegen den TV Stammheim siegen, wäre die Partie gegen Segnitz nur noch von statistischer Bedeutung. Andernfalls hilft den Wünschmichelbachern wahrscheinlich nur ein deutlicher Sieg, da das letzte DM-Ticket dann durch das Satzverhältnis vergeben wird. Die Chancen auf die Qualifikation zur Endrunde sind sehr gering, die Odenwälder werden allerdings nichts unversucht lassen. Selbst wenn das Ticket zur deutschen Meisterschaft nicht mehr möglich sein sollte werden die Gastgeber alles an einen versöhnlichen setzen und versuchen den Zuschauern nochmal einen ansehnliche Partie liefern. Segnitz hat nach der deutlichen Niederlage im entscheidenden Spiel gegen Vaihingen/Enz vor zwei Wochen nun keinen Druck mehr. Der Abstieg ist besiegelt, wodurch die Gäste sicherlich befreit aufspielen können und versuchen werden, sich mit einer guten Leistung - zumindest vorerst - aus der 1. Bundesliga zu verabschieden. Anpfiff am Bärsbacher Weg wird am Sonntag um 14 Uhr sein.
 

 

 

 

 

 

 

DM-Ticket in weite Ferne gerückt

In einem bis zum Schluss spannenden und teilweise hochklassigen Bundesligaspiel verwandelte der TVW gegen den FBC Offenburg am Samstag nach über 2:30 Stunden den Matchball zum 5:3-Sieg. Den besseren Start erwischten die Wünschmichelbacher. Mit 11:5 ging der erste Durchgang relativ ungefährdet an den TVW. Offenburg steigerte sich anschließend zwar, musste aber beim 11:8 und 11:7 ebenfalls Satzverluste hinnehmen. Somit gingen die Gastgeber mit einem klaren 3:0 im Rücken in die Pause. Offenburg stellte schließlich um, zog den Zuspieler nach vorne und wechselte im Angriff. Das bereitete den Wünschmichelbachern zusehends Probleme. Florian Zwintzscher punktete nach zuvor sehr starken Angaben nun weniger und auch die Defensive tat sich schwer. Auch wenn sich der TVW nie komplett abschütteln ließ sicherten sich die Gäste die Sätze vier und fünf knapp mit 12:14 und 11:13. In der Folge stellten sich die Wünschmichelbacher aber besser auf die taktische Marschroute des Gegners ein und siegten mit 11:6. Der siebte Durchgang sollte zum umkämpftesten dieses Tages werden. Die Zuschauer sahen extrem lange und kräftezehrende Ballwechsel und bis zum Schluss ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Mannschaften erspielten sich mehrere Satzbälle, bevor Offenburg beim 14:15 den entscheidenden Punkt setzte und den Anschluss hielt. Der letzte Satz wurde dann auch zur konditionellen Belastungsprobe. Beiden Mannschaften war die anstrengende Begegnung anzumerken. Die Gastgeber zeigten aber vor allem kämpferisch die bessere Leistung und siegten schließlich mit 11:8.

Lange blieb dem Bundesligateam jedoch nicht, um sich auszuruhen. Bereits am Sonntag stand die schwere Auswärtspartie beim TV Schweinfurt-Oberndorf an.

Für beide Mannschaften ging es in diesem Spiel um die DM-Qualifikation. Der TVW erwischte einen Start nach Maß, auch weil sich Oberndorf einige Fehler im Angriff leistete. Mit 11:4 setzten sich die Gäste problemlos durch. Danach machten es die Wünschmichelbacher dem Gegner viel zu einfach ins Spiel zurück zu finden. Auf schwache Abwehraktionen folgten zudem immer wieder Fehler in der Offensive, wodurch der TVO durch ein ebenso ungefährdetes 3:11 ausgleichen konnte. Schweinfurt hatte anschließend leichtes Spiel, da bei den Odenwäldern überhaupt nichts zusammen lief. Kein Spieler konnte die Leistung vom Vortag abrufen. Die Folgesätze gingen, auch in der Höhe, verdient mit 5:11, 5:11 und 3:11 an die Gastgeber. Im letzten Durchgang gelang den Wünschmichelbachern dann nochmal ein Aufbäumen, für mehr sollte es an diesem Tag jedoch nicht reichen. Beim 10:8 verspielte der TVW gleich zwei Satzbälle und verlor am Ende mit 10:12. Durch die weiteren Ergebnisse der Konkurrenz ist das Ticket zur deutschen Meisterschaft nun in weite Ferne gerückt.

Der letzte Spieltag der Süd-Bundesliga findet dann in zwei Wochen statt, wo der TVW im Nachholspiel den TV Segnitz empfangen wird. Zuvor findet am kommenden Wochenende das traditionelle Sommernachtsfest statt, das seit letztem Jahr zusammen mit dem Faustball-Laienturnier durchgeführt wird. Wünschmichelbach freut sich, wieder einige Gäste im Bärsbacher Weg begrüßen zu dürfen - ob zum Turnier, oder aber zur Abendveranstaltung.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Croseck, Somberg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

Saison geht in die heiße Phase

Der anstehende Doppelspieltag wird darüber entscheiden, ob sich der TVW weiterhin Hoffnungen auf einen DM-Startplatz machen darf oder ob die Saison wieder im Tabellenmittelfeld beendet wird.

Am Samstag steht mit dem badischen Duell gegen den FBC Offenburg gleich der erste Kracher auf dem Programm. Das Hinspiel gewannen die Wünschmichelbacher noch klar mit 5:1. Die Ortenauer steigerten sich aber im Verlauf der Saison immer mehr und stehen nach dem 5:2-Heimsieg gegen Meister TSV Pfungstadt am letzten Sonntag nun auf dem zweiten Platz. Zwar wird die Aussagekraft des letzten Sieges durch den verletzungsbedingten Ausfall von Pfungstadts Ausnahmeangreifer Patrick Thomas etwas geschmälert, sollte aber kein falsches Bild auf die aktuell sehr gute Form des FBC werfen. Prognosen für dieses badische Derby abzugeben wäre nach den Erfahrungen der Vergangenheit sinnlos. Da es für beide Mannschaften jedoch um sehr viel geht, dürfte eine rassige und umkämpfte Partie vorprogrammiert sein.

Anpfiff am Bärsbacher Weg ist am Samstag um 16 Uhr.

Am Sonntag treten die Wünschmichelbacher dann die Reise nach Schweinfurt an. Gegen den deutschen Vizemeister vom TV Schweinfurt/Oberndorf konnte der TVW bisher noch keinen Sieg landen. Auch letztes Jahr ging es für beide Teams um die DM-Qualifikation, wo sich der TVO in einer hochklassigen Partie mit 3:5 durchsetzte. Auch das Hinspiel vor knapp gut drei Wochen ging mit 2:5 an die Bayern. Schweinfurt findet sich derzeit auf Platz drei wieder und steht in seinem letzten Saisonspiel ebenfalls unter Druck. Bei einer Niederlage wäre die DM-Qualifikation ernsthaft in Gefahr, während ein Sieg wohl das DM-Ticket bedeuten würde. Somit ist die Ausgangslage für beide Mannschaften ähnlich. Wünschmichelbach wird hier sein volles Potential abrufen müssen, um möglicherweise den so wichtigen dritten Auswärtssieg in Bayern in dieser Spielzeit perfekt zu machen. Ab 11 Uhr geht es für den TVW also in das nächste "Endspiel".

 

 

 

 

 

 

 

Auf Spielabbruch folgt Heimsieg

Mit einem 5:0-Erfolg über den TV Vaihingen/Enz kann sich der TVW in der Spitzengruppe halten. Die Begegnung am Tag zuvor gegen den TV Segnitz musste nach einem starken Gewitter wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt werden.

Gegen Segnitz startete Wünschmichelbach zunächst schwach. Durch vergleichsweise starken Wind, der durch das aufziehende Gewitter aufkam, hatte es vor allem die Offensive des TVW zu Beginn schwer, bei Gegenwind die gegnerische Abwehr unter Druck zu setzen. Segnitz spielte ohne Angst und erkämpfte sich eine deutliche Führung, ehe die Gastgeber nachzogen. Eine enger Satz fand jedoch an diesem Tag kein Ende. Beim 11:12 für Segnitz musste der Schiedsrichter das Spiel bei starkem Gewitter zunächst abbrechen. Da auch nach längerem Abwarten kaum Besserung in Sicht war und der Platz an einigen Stellen schon stärker unter Wasser stand, entschieden die Verantwortlichen des TVW, dass der Platz wegen Unbespielbarkeit an diesem Tag nicht mehr genutzt werden könne. Daraufhin wurde die Partie abgebrochen. Zusammen mit den Segnitzern konnte glücklicherweise schnell ein Ausweichtermin gefunden werden. Voraussichtlich wird die Begegnung am 31.07. um 14 Uhr in Wünschmichelbach wiederholt.

Sonntags hatte sich das Geläuf wieder weitestgehend erholt. Bei Sonnenschein startete das Spiel gegen den nächsten Abstiegskandidaten vom TV Vaihingen/Enz.

Vaihingen hat einen breiten Kader und eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Dass der TVV nun mitten im Abstiegskampf steckt ist daher eher überraschend. Von Beginn an diktierten die Gastgeber das Geschehen. Auf allen Positionen überlegen setzte sich der TVW direkt mit 11:5 durch. Mit zunehmender Spieldauer steigerten sich die Schwaben jedoch und hielten vor allem mit starken Angriffen dagegen. Zwar setzten die Wünschmichelbacher die entscheidenden Punkte, mussten sich aber schon deutlich mehr strecken als noch im ersten Satz. Ein ähnliches Bild lieferte auch der dritte Durchgang. In den ausschlaggebenden Situationen leistete sich Vaihingen allerdings leichtere Fehler, während der TVW konzentriert durchspielte. Durch ein 11:7 gelang den Wünschmichelbachern eine komfortable Pausenführung. Und auch im vierten Satz zeigte sich ein überlegenes Heimteam. Vaihingen ließ sich nie komplett abschütteln, fand aber ebenso kein Mittel, den TVW konstant unter Druck zu setzen. Vor allem im Angriff hielten die Gastgeber ihre Fehlerquote über das ganze Spiel hinweg sehr gering. Der letzte Durchgang sollte schließlich der spannendste werden. Die Odenwälder leisteten sich kleinere Unkonzentriertheiten, während sich die Vaihinger noch nicht aufgegeben hatten. Die Gäste erkämften sich nun sogar ihre ersten Satzbälle, schafften es aber nicht sich mit einem Satzgewinn zu belohnen. Diese Nachlässigkeit nutzte der TVW dann eiskalt. Ein Vaihinger Angriff in die Leine zum 14:12 ließ die Wünschmichelbacher jubeln. Somit hat der TVW nun in den kommenden Begegnungen alle Trümpfe selbst in der Hand.

An den beiden kommenden Wochenenden ist Wünschmichelbach spielfrei. Mit dem Heimspiel am 16.07. gegen den FBC Offenburg und der Auswärtspartie beim TV Schweinfurt-Oberndorf geht es dann weiter.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Heimann, Somberg, Croseck, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

TVW muss sich wieder steigern

Nach einem enttäuschenden letzten Wochenende mit Niederlagen gegen Stammheim und Schweinfurt-Oberndorf will der TVW beim anstehenden Doppel-Heimspieltag wieder einiges gerade rücken. Nicht unbedingt die Niederlagen an sich, sondern vor allem die Art und Weise wie die beiden letzten Spiele verloren gingen, wurde den eigenen Ansprüchen nicht gerecht. Am Samstag ist zunächst Aufsteiger TV Segnitz zu Gast am Bärsbacher Weg. Die Bayern konnten sich bisher zwei Mal knapp mit 5:4 gegen Stammheim und Vaihingen/Enz durchsetzen. Im Abstiegskampf kann den Gästen schon jeder Satzgewinn weiterhelfen. Die Segnitzer werden aber wie im Hinspiel motiviert in die Partie gehen und alles daran setzen, eventuell einen Überraschungscoup im Odenwald zu landen, was es für die Wünschmichelbacher natürlich zu verhindern gilt. Das Hinspiel konnte der TVW bei recht schwierigen Platzverhältnissen und über weite Strecken auch relativ ungefährdet mit 5:0 für sich entscheiden. Vor allem nach den letzten beiden Auftritten sind die Gastgeber aber gewarnt und werden sich voll und ganz auf das eigene Spiel konzentrieren, um den Hinspielerfolg zu wiederholen.

 

Sonntags empfängt der TVW dann den TV Vaihingen/Enz. Auf eine starke Auftaktpartie in dieser Saison mit einem 5:0-Erfolg in Stammheim folgten acht Niederlagen in Folge. Die Schwaben befinden sich aktuell im personellen Umbruch, in dem der eigene Nachwuchs mehr ins Bundesligateam integriert werden soll. Daher war schon vor der Saison damit zu rechnen, dass Vaihingen nicht unbedingt um einen der ersten Plätze kämpfen würde. Dass der TVV allerdings mit nur einem Sieg nun tief im Abstiegssumpf steckt, davon war nicht auszugehen. Trotz der schwierigen Situation bleiben die Vaihinger ein gefährlicher Gegner. Denn neben mehreren jungen Talenten stehen auch noch einige international erfahrene Spieler im Aufgebot, für die der Abstiegskampf zwar eine ungewohnte Situation ist, die aber mit dem Druck bestens umgehen können. Auch hier dürfte dem TVW einiges abverlangt werden, um den Sieg aus dem Hinspiel zu wiederholen. Den Wünschmichelbachern bietet sich am kommenden Wochenende die Chance, die beiden letzten Niederlagen wieder vergessen zu machen, dafür muss aber eine deutliche Leistungssteigerung im Vergleich zu den letzten Spielen her.

Anpfiff am Samstag ist um 16 Uhr, am Sonntag um 11 Uhr.
     
 

 

Herbe Dämpfer in der Bundesliga

Für den TVW war das vergangene Wochenende eines zum vergessen. Sowohl bei Aufsteiger Stammheim als auch zuhause gegen Schweinfurt-Oberndorf steht am Ende des Tages eine Niederlage.

Am Samstag stand zunächst die Auswärtspartie beim TV Stammheim an. Die Stuttgarter befinden sich mitten im Abstiegskampf und waren auch gegen den TVW sicher schon etwas unter Druck. Bei sehr schwierigen Platzverhältnissen und phasenweise starkem Wind erwischten die Wünschmichelbacher auf der „schlechteren“ Seite einen kompletten Fehlstart. Gegen den Wind konnten die Stammheimer zu keiner Zeit unter Druck gesetzt werden. Die Gastgeber hatten beim 5:11 keine Probleme. Erwartungsgemäß wendete sich das Blatt im zweiten Durchgang. Diesmal mit dem Wind im Rücken konnte der TVW durch ein 11:8 prompt ausgleichen. Wie schon in den ersten beiden Sätzen zog sich eine große Unsicherheit durch das Spiel der Odenwälder. Viele individuelle Schwächen in der Abwehr, zu viele vergebene Chancen im Angriff und vor allem gegen den Wind kaum Zuspiele, durch die druckvolle Angriffe möglich gewesen wären. Diese Leistung deutete die spätere Niederlage bereits zu Beginn an, sollte sich der TVW im Laufe der Begegnung nicht deutlich steigern können. Die Sätze drei und fünf sicherte sich Stammheim mit 10:12 und 7:11, Wünschmichelbach nutzte die windtechnisch gesehen bessere Seite in den Durchgängen vier und sechs zum jeweiligen Ausgleich - 11:6, 11:5. Den Stuttgartern gelang anschließend durch ein 6:11 der nächste Vorsprung, ehe der achte Satz die Entscheidung bringen sollte. Klar war, dass die Mannschaft gewinnen würde, der es gelingt, sich auf der schwierigeren Seite einen Satzgewinn zu erkämpfen. Stammheim stand nun vor allem in der Defensive stark und nutzte seine Chancen konsequent aus, während der TVW weiterhin mehr mit sich selbst zu kämpfen hatte. Durch ein 9:11 durfte der Aufsteiger somit über seinen dritten Saisonsieg jubeln. Den TVW holte diese unnötige Niederlage wieder auf den harten Boden der Tatsachen zurück.

Lange Zeit, um sich über diese Niederlage zu ärgern blieb jedoch nicht. Bereits am Sonntag war mit dem TV Schweinfurt-Oberndorf der deutsche Vizemeister zu Gast. Wie schon am Vortag präsentierte sich der TVW teilweise zu nachlässig. Auch wenn die ersten drei Durchgänge nicht allzu deutlich waren, standen zur Pause ein 7:11, 8:11 und 8:11 für die Gäste auf der Anzeigetafel. Anschließend ging jedoch ein Ruck durch die Gastgeber. Defensiv hatte man die Schweinfurter Angriffe jetzt weitestgehend im Griff und auch die Offensive kam immer besser auf Touren. Auf ein deutliches 11:5 folgte ein umkämpftes 14:12. Knackpunkt der Partie dürfte schließlich der sechste Durchgang gewesen sein, in dem sich beide Teams auf einem guten Niveau auf Augenhöhe begegneten. Die Big Points setzte allerdings wieder Schweinfurt und erhöhte durch 8:11 auf 2:4 nach Sätzen. Und auch der letzte Durchgang bot den Zuschauern Spannung bis zum Schluss. Die Gäste gingen meist knapp  in Führung, bevor sich die Wünschmichelbacher zurückkämpften. Mit einem Angriff auf die Grundlinie beendete aber Schweinfurts Oliver Bauer die Partie zum 2:5 für den TVO.

Vor allem in der Begegnung in Stammheim ließen die Wünschmichelbacher einiges vermissen im Vergleich zur Leistung der letzten Wochen. Die Moral, sich gegen Schweinfurt nach dem 0:3-Rückstand nochmal ins Spiel zu kämpfen, stimmte. Leider fehlte es aber auch in diesem Spiel in den entscheidenden Phasen an Kaltschnäuzigkeit, was den TVW in den letzten Wochen oft ausgezeichnet hatte. Nach der Analyse der beiden Spiele muss der Blick jedoch auf kommende Aufgaben gerichtet werden. Bereits am nächsten Wochenende hat der TVW beim Doppelheimspieltag die Möglichkeit, einiges wiedergutzumachen. Mit dem TV Segnitz und dem TV Vaihingen/Enz sind zwei Mannschaften zu Gast, sich tief im Abstiegskampf befinden und für die jeder Sieg ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt bedeuten würde. 

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Somberg, Trieburg, Heimann, Croseck, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

Richtungsweisender Doppelspieltag

Der kommende Doppelspieltag wird für den TVW wohl entscheiden, in welche Richtung sich die restliche Saison entwickelt. Sollte es den Wünschmichelbachern gelingen, weitere Punkte auf ihr Konto zu verbuchen, dürfte man den Blick in Zukunft wohl eher auf die oberen Tabellenregionen als auf die Abstiegsplätze richten. Zunächst steht für die Odenwälder das Gastspiel in Stuttgart, beim TV Stammheim auf dem Programm. Ab 16 Uhr gilt es beim Schlusslicht möglichst den nächsten Sieg einzufahren. Auch wenn die aktuelle Tabellensituation eindeutig für die Wünschmichelbacher spricht, wird man die Gastgeber zu keiner Zeit unterschätzen. Zu knapp waren die Satzergebnisse und der Spielverlauf beim 5:0-Heimsieg des TVW im Hinspiel. Zudem gibt der erste Saisonsieg im Aufsteigerduell mit dem TV Segnitz am letzten Wochenende den Stammheimern sicherlich zusätzlichen Auftrieb. Will der TVW aber seine Tabellenposition verteidigen, sollten die Punkte aus Schwaben entführt werden. Am Sonntag ist dann mit dem TV Schweinfurt-Oberndorf der deutsche Vizemeister zu Gast am Bärsbacher Weg. Schweinfurt, aktuell direkt hinter dem TVW auf Platz drei, zählt seit einiger Zeit zu den absoluten Topteams. Alles andere als die Qualifikation zur DM-Endrunde in Bredstedt wäre eine Überraschung. Bisher gelang es den Wünschmichelbachern noch nicht, sich gegen die Schweinfurter durchzusetzen. Allerdings ging das entscheidende Spiel der letzten Saison in einer umkämpften Begegnung nur knapp mit 3:5 verloren. Außerdem präsentierte sich der TVW in den letzten Wochen in einer starken Form. Sollte es gelingen, diese Leistung auch gegen die Gäste aus Bayern abzurufen, könnten sich die Odenwälder durchaus Hoffnungen auf einen Sieg machen. Die Favoritenrolle in dieser Partie dürfte wohl trotz allem bei den Schweinfurtern liegen. Zweifelsohne dürfen die Zuschauer aber eine Partie auf hohem Niveau zu erwarten, in der es für beide Mannschaften um einiges gehen wird. Anpfiff am Sonntag ist um 11 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TVW gewinnt Krimi in Rosenheim

In einem bis zum Schluss hochdramatischen Spiel setzten sich die Wünschmichelbacher mit 5:4 in Bayern beim MTV Rosenheim durch.
Von Beginn an entwickelte sich die erwartet enge Partie, in der sich beide Mannschaften auf einem guten Niveau begegneten. Wie schon im Hinspiel vor einer Woche setzte sich zunächst kein Team entscheidend ab. Bis zum Satzende blieb es eng, ehe der TVW die besseren Nerven zeigte und sich mit 11:9 durchsetzen konnte. Im Zeiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild. Ein ausgeglichener Spielverlauf, bei dem sich erneut die Gäste das 11:9 sicherten. 
Und auch der dritte Satz verlief nahezu identisch. Durch teilweise hochklassige Szenen konnte keine Mannschaft davon ziehen, der Gegner ließ sich nie wirklich abschütteln. Wie schon in den ersten beiden Durchgängen - und sicherlich auch etwas glücklich - setzten die Wünschmichelbacher die Big Points und gingen durch ein 15:13 mit einer 3:0-Satzführung in die Pause. Im Lager des TVW hatte man sich auch für die Folgesätze einiges vorgenommen, was aber nicht gelingen sollte. Der TVW wechselte verletzungsbedingt in der Abwehr. Zu viele vergebene Angriffe, Nachlässigkeiten in der Abwehr und ein unkonstanteres Zuspiel als zuvor machten es den Gastgebern nun leichter. Rosenheim erkämpfte sich die Sätze vier und fünf knapp mit 9:11 und 11:13. Anschließend waren die Wünschmichelbacher völlig von der Rolle. Die Rosenheimer präsentierten sich auf allen Positionen klar besser, dem TVW gelang nur wenig. Mit 4:11 schafften die Bayern den Satzausgleich. Die Wünschmichelbacher hofften währenddessen, dass die anschließende Pause dem MTV etwas den Schwung nehmen würde. Bei mittlerweile wieder einsetzendem Regen war der TVW dann wieder besser in der Partie. Die Rosenheimer nahmen den psychologischen Vorteil der drei Satzgewinne allerdings mit und spielten unbeirrt weiter. Mit 8:11 siegten die Gastgeber und waren dem Sieg nun einen großen Schritt näher. Aufgeben wollten die Wünschmichelbacher jedoch nicht. Klar war, dass sich noch Chancen bieten würden, vor allem falls man die Angriffsreihe der Rosenheimer um Weltmeister Steve Schmutzler wieder besser in den Griff bekäme. Erneut spannend bis zum Schluss, erspielte sich Rosenheim im achten Satz sogar Matchbälle, die die Wünschmichelbacher durch großen Kampfgeist und starke Szenen abzuwehren wussten. Ein Angabenfehler durch Schmutzler bescherte dem TVW schließlich einen 13:11-Erfolg und somit den Entscheidungssatz. In diesem legten die Gäste dann stark vor, beim 6:2 für Wünschmichelbach wurden ein letztes Mal die Seiten gewechselt. Und diesen Vorsprung ließ sich der TVW auch nicht mehr nehmen. Den Matchball zum 11:6 verwandelten die Wünschmichelbacher nach knapp 2:45 Stunden Spielzeit unter großem Jubel. Der TVW bewies in wichtigen Phasen immer wieder Nervenstärke und profitierte in den letzten Sätzen sicherlich auch vom regnerischen Wetter. Obwohl im Vorfeld klar war, dass es eine unheimlich schwierige Angelegenheit in Rosenheim werden würde, konnte wohl niemand mit einem solchen Spielverlauf rechnen.
Durch diesen Erfolg rutschen die Wünschmichelbacher auf den zweiten Tabellenplatz hinter Pfungstadt.
Am nächsten Wochenende gastiert der TVW zunächst am Samstag in Stuttgart beim TV Stammheim, am Sonntag ist dann der deutsche Vizemeister Schweinfurt-Oberndorf zu Gast in Wünschmichelbach.

TVW: Zwintzscher, Gruber, Heimann, Croseck, Somberg, Ruschka, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

Rückspiel in Rosenheim

Mit dem Rückspiel beim MTV Rosenheim steht für das Bundesligateam des TVW am kommenden Samstag gleichzeitig die weiteste Auswärtsfahrt der Saison an. Erst am letzten Sonntag fand das Hinspiel im Odenwald statt, das die Hausherren mit 5:1 für sich entschieden. Schaut man allerdings auf die äußerst knappen Satzergebnisse, so wird schnell deutlich dass die Partie enger verlaufen ist, als es das Endergebnis vermuten lässt. Auch in Bayern rechnen die Wünschmichelbacher wieder mit einer umkämpften und ausgeglichenen Begegnung. Während Rosenheim noch leicht favorisiert ins Hinspiel ging, dürften alle Vorhersagen für das Rückspiel nun schwierig sein.
Rosenheim wird versuchen, sich auf eigenem Platz etwas besser zu präsentieren als noch am letzten Wochenende, aber auch beim TVW ist noch etwas Luft nach oben. Sollten die Wünschmichelbacher jedoch die Form der letzten Wochen auf den Platz bringen, werden sich durchaus Möglichkeiten bieten die nächsten Punkte zu entführen, wohlwissend dass Auswärtsspiele in Bayern immer sehr schwierig sind.

Für den TVW geht es vor allem darum, trotz des mittlerweile großen Abstandes zu den Abstiegsplätzen, weitere Zähler im Kampf gegen den Abstieg zu sammeln. Anpfiff in Rosenheim ist um 16 Uhr.

Optimale Punktausbeute

Durch zwei Siege gegen Segnitz und Rosenheim haben sich die Wünschmichelbacher ein großes Polster zu den Abstiegsplätzen geschaffen.

In die Auswärtspartie beim TV Segnitz startete der TVW mit großem Elan. Mit einer starken Vorstellung ließen die Odenwälder keinen Zweifel daran, dass sie die Punkte aus Bayern mitnehmen möchten. Beim 11:4 hatten die Segnitzer nur wenig entgegenzusetzen. Mit zunehmender Spieldauer steigerte sich Segnitz etwas und Wünschmichelbach ging leichtfertiger mit den eigenen Chancen um. Während der zweite Durchgang mit 11:7 noch relativ klar ausfiel, musste im dritten Satz die Verlängerung die Entscheidung bringen. Mit 12:10 ging dieser Satz - auch etwas glücklich - an die Badener. Somit konnten die Wünschmichelbacher die Pause mit einer komfortablen Führung im Rücken nutzen. Auch weil einige Spieler leicht angeschlagen die Reise nach Bayern antraten, nutzte das Trainergespann Ruschka/Zwintzscher seine Wechselmöglichkeiten aus und stellte mehrfach um. Dem TVW gelang es anschließend jedoch nicht mehr, sich deutlich abzusetzen, was aber weniger mit den Wechseln, sondern eher mit einigen unglücklichen Szenen auf allen Positionen zusammen hing. Segnitz kämpfte nun und blieb den Gästen bis Mitte des Satzes immer auf den Fersen. Die entscheidenden Punkte setzte schließlich aber der TVW, was zu einem 11:7 und 11:8 führte. Somit war der erste Sieg in Bayern überhaupt in trockenen Tüchern.

 

Sonntags sollten gegen den MTV Rosenheim die nächsten Punkte eingefahren werden. Die Rosenheimer, bis dahin mit nur einer Saisonniederlage am Vortag beim Meister in Pfungstadt, erwischten einen starken Einstieg in die Feldsaison. Von Anfang an entwickelte sich am Bärsbacher Weg eine ausgeglichene Partie, in dem vor allem die beiden Angabenschläger Florian Zwintzscher (TVW) und Weltmeister Steve Schmutzler (Rosenheim) gefordert waren, was sicherlich auch dem tiefen und feuchten Rasen geschuldet war. Beide Angreifer zeigten über das komplette Spiel hinweg starke Angaben, was es beiden Abwehrreihen bei diesen Verhältnissen nicht gerade leichter machte. Die ersten drei Durchgänge verliefen nahezu identisch: Keine Mannschaft konnte sich einen größeren Vorsprung erarbeiten. Auf teilweise starke Szenen folgten auf beiden Seiten kleinere Nachlässigkeiten, was den Gegner weiter im Spiel hielt. Während bei den Gästen Wechsel auf fast allen Positionen nur mäßigen Erfolg hatten, zeigten die Wünschmichelbacher in den entscheidenden Ballwechseln keine Nerven. Entweder war die Abwehr zur richtigen Zeit zur Stelle, oder im Angriff konnte auch aus schwierigeren Spielsituationen gepunktet werden. 

Mit 11:9, 12:10 und 11:9 konnte der TVW schon vor der Pause dank der knappen Satzgewinne den Grundstein zum Sieg legen. Im vierten Spielabschnitt gingen die Gastgeber schließlich zu fahrlässig mit den eigenen Möglichkeiten um, beziehungsweise spielten größere Chancen nicht konsequent genug aus. Mit einer knappen Führung im Rücken war Rosenheim nun weniger unter Druck, was durch ein 9:11 den ersten Satzgewinn der Bayern zur Folge hatte, bei dem es schlussendlich aber auch bleiben sollte. Vor dem fünften Satz unterbrach Schiedsrichter Uwe Stoklasa (TV Käfertal) die Partie für circa zehn Minuten wegen eines hereinbrechenden Unwetters, was sich glücklicherweise relativ schnell auch wieder verzog. Diese Unterbrechung gab den Odenwäldern noch einmal die Chance durchzuschnaufen und den Satzverlust abzuhaken, was zu funktionieren schien. Rosenheim ließ sich zwar nie wirklich abschütteln, zog wie schon in den ersten drei Durchgängen aber wieder den Kürzeren - 11:9. Die ersten Punkte im sechsten Satz erkämpften erneut die Gastgeber, ehe Rosenheim gleichzog. Bis zur Satzmitte waren beide Teams gleich auf. Gegen Ende zeigte der TVW auf allen Positionen die besseren Aktionen und machte durch ein 11:8 den äußerst knappen 5:1-Erfolg perfekt.

 

Durch die beiden Siege rutschen die Wünschmichelbacher auf den dritten Tabellenplatz. Letztlich sind die vier Punkte ein großer Schritt in Richtung Klassenerhalt. In den nächsten Spielen wird sich dann herausstellen, ob das Augenmerk weiterhin auf der Abstiegszone liegen muss, oder ob sich die Wünschmichelbacher sogar nach oben orientieren können.

Bereits am nächsten Samstag steht das Rückspiel in Rosenheim auf dem Programm. Nicht nur durch den engen Spielverlauf an diesem Wochenende ist auch hier wieder mit einer ausgeglichenen und spannenden Begegnung zu rechnen.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Somberg, Croseck, Heimann, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

TVW vor bayerischem Wochenende

Der TVW hat mit dem TV Segnitz und dem MTV Rosenheim gleich zwei Gegner aus Bayern vor der Brust.

Am Samstag reisen die Wünschmichelbacher zunächst nach Segnitz. Der Aufsteiger steht derzeit auf Rang 7, scheint aber durch den hart umkämpften 5:4-Erfolg gegen den TV Stammheim im letzten Spiel endgültig in der 1. Bundesliga angekommen zu sein. Spielerisch ist Segnitz aus Wünschmichelbacher Sicht die große Unbekannte der Liga. Bisher kam es zwischen beiden Teams noch zu keinem Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel. Den TVW wird in Bayern wohl eine tolle Kulisse erwarten, vor der sich die Gastgeber auf dem Platz sicherlich nicht verstecken werden. An Motivation dürfte es den Segnitzern also nicht fehlen und auch mit der vermeintlichen Außenseiterrolle - die man als Aufsteiger wohl zwangsläufig inne hat - werden die Bayern sicherlich keine Probleme haben.

Für die Odenwälder geht es nach der zweiten Saisonniederlage gegen Pfungstadt wieder darum, an die erfolgreichen Spiele zuvor anzuknüpfen und möglichst die nächsten Punkte zu entführen, um sich von der unteren Tabellenregion zu entfernen. Anpfiff in Segnitz ist um 16 Uhr.

 

Am Sonntag ist dann mit dem MTV Rosenheim der Zweitplatzierte zu Gast am Bärsbacher Weg. Bisher noch ohne Niederlage und mit vier Siegen im Rücken müssen die Rosenheimer samstags zunächst beim Meister in Pfungstadt antreten, bevor sie sonntags ab 11 Uhr beim TVW unter die Leine gehen.

Als letztjähriger Bronzemedaillengewinner bei der Deutschen Meisterschaft konnte man Rosenheim vor der Saison durchaus auf dem Zettel haben. Deshalb kommt die aktuell gute Form der Bayern auch nicht völlig unerwartet. Bisher setzte sich in den Begegnungen gegen den MTV immer jeweils die Heimmannschaft durch, was jedoch, auch in Anbetracht der aktuellen Tabellensituation, nicht als Prognose für kommenden Sonntag ausreichen dürfte. Die Wünschmichelbacher werden aber auch hier versuchen ihren Heimvorteil zu nutzen und im Kampf um weitere wichtige Punkte nichts unversucht lassen. Geht man von vergangenen Aufeinandertreffen aus, können sich die Zuschauer auf umkämpftes und möglicherweise sehr ausgeglichenes Spiel freuen.

 

 

 

 

 

 

 

 

TVW unterliegt in Pfungstadt deutlich

Gegen den haushohen Favoriten TSV Pfungstadt gab es für den TVW am Sonntag nichts zu holen. Bei der 0:5-Pleite hatten die Wünschmichelbacher lediglich in den letzten beiden Durchgängen eine echte Chance. 

Patrick Thomas eröffnete die Partie direkt mit einem Ass auf die Grundlinie. Wünschmichelbach präsentierte sich zunächst verhalten. Ohne den wegen Prüfungen verhinderten Dennis Gruber lastete die komplette Last in der Offensive auf Florian Zwintzscher, der sich im Laufe der Begegnung vor allem in der Angabe immer mehr steigern konnte. In ungewohnter Aufstellung und auch durch Blessuren mehrerer Spieler fand der TVW zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Beim 4:11 hatten die Gastgeber keine große Mühe. Auch in den Sätzen zwei und drei lief wenig zusammen. Vor allem Pfungstadts Angriffsreihe zeigte eine gute Vorstellung und den Wünschmichelbachern gelang es nicht, sich darauf einzustellen. Auch wenn sich die ein oder andere Chance bot, hatten die Gäste vor allem in Abwehr und Zuspiel große Schwierigkeiten. Die logische Konsequenz waren zwei klare Satzgewinne für die Pfungstädter - 7:11 und 4:11.

Nach der Pause stellte der TVW erneut um und es entwickelte sich endlich ein ausgeglicheneres Spiel. Die Wünschmichelbacher zeigten nun mehr Biss und steigerten sich auch spielerisch. Bis kurz vor Satzende setzte sich kein Team wirklich ab, bevor die Pfungstädter durch zwei starke Angriffe und mit 8:11 auf 0:4 erhöhten. Den letzten Durchgang bestimmten schließlich weitestgehend die Wünschmichelbacher. Die Gastgeber liefen von Anfang an einem Rückstand hinterher und leisteten sich gleich meherere Eigenfehler. Beim Stand von 9:6 waren die Odenwälder ihrem ersten Satzgewinn schon sehr nahe, ehe drei unnötige Fehler für den Ausgleich sorgten. Am Ende behielt der Favorit einen kühlen Kopf und setzte mit einem 9:11 den Deckel auf die Begegnung.

Im Lager der Wünschmichelbacher war man mit diesem Auftritt insgesamt nicht zufrieden, darf sich aber auch nicht zu lange mit dieser Niederlage beschäftigen, die wohl niemanden überraschen konnte. Am kommenden Wochenende stehen in allen Altersklassen die Lehrgänge der Nationalmannschaften an, bei denen vom TVW Dennis Gruber und Jonas Schröter im Einsatz sind.

In der Bundesliga geht es für die Wünschmichelbacher dann in zwei Wochen in Bayern weiter. Bei Aufsteiger TV Segnitz kommt es zum ersten Aufeinandertreffen dieser beiden Mannschaften, bevor die Wünschmichelbacher dann Sonntags den MTV Rosenheim am Bärsbacher Weg empfangen werden.

 

TVW: Zwintzscher, Somberg, Heimann, Trieburg, Croseck, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

TVW zu Gast beim Meister

Beim deutschen Meister vom TSV Pfungstadt steht für den TVW am Sonntag ab 15 Uhr die nächste Auswärtspartie auf dem Plan. Aufgrund einer Spielverlegung steht zu diesem frühen Zeitpunkt bereits das Rückspiel an. Das Hinspiel in Wünschmichelbach konnten die Favoriten aus Hessen am Ende klar mit 1:5 für sich entscheiden. Durch einen schwächeren Tag der Pfungstädter ergaben sich für den TVW jedoch einige Chancen auf noch mehr Satzgewinne, die die Odenwälder aber nicht in der Lage waren zu nutzen. Dass der Serienmeister nach zwei Spielen noch keine Topform erreicht hat zeigen auch die beiden Satzverluste gegen den Aufsteiger vom TV Stammheim. Somit gaben die Hessen nun schon genau so viele Sätze ab wie in der kompletten letzten regulären Saison. 

Kein Zweifel besteht trotzdem daran, dass auf dem Weg zum Titel kein Weg an Pfungstadt vorbei führen wird. Die Gastgeber werden sich sicherlich bemühen, am kommenden Sonntag zu alter Stärke zurückzufinden und sich gewohnt überlegen zu präsentieren. Die Wünschmichelbacher fahren nach drei Siegen in Serie mit gestärktem Selbstvertrauen nach Hessen und werden alles daran setzen den Favoriten so weit wie nur möglich zu ärgern. Nach einer ordentlichen Vorstellung im Hinspiel will sich der TVW nach Möglichkeit wieder den ein oder anderen Satz sichern und von seiner besten Seite zeigen. Da gegen die Pfungstädter kein Team der Liga mit Punkten planen kann, können die Odenwälder in der anstehenden Partie befreit aufspielen.

 

 

 

 

 

 

 

 

5:0-Erfolg gegen Stammheim

Auch im vierten Saisonspiel behält der TVW seine gute Form bei und besiegt den TV Stammheim zuhause mit 5:0. Das Spiel verlief jedoch enger als es das Ergebnis vermuten lässt. Im ersten Satz starteten die Wünschmichelbacher zunächst etwas verhalten. Zwar konnten sich die Gastgeber recht früh eine Führung erspielen, konnten sich aber zu keiner Zeit entscheidend absetzen. Über weite Strecken  bestimmte der TVW das Spiel. Durch kleinere Abwehr- und Zuspielprobleme und ausgelassene Chancen im Angriff konnten die Schwaben die Partie offen gestalten.

Gegen Ende des Satzes wirkte Wünschmichelbach aber abgeklärter und ging durch ein 11:8 in Führung. Ein ähnliches Bild lieferte auch der zweite Durchgang. Die Zuschauer sahen bis zum Schluss ein Spiel auf Augenhöhe, ehe der TVW die entscheidenden Punkte markierte und durch ein knappes 11:9 die Oberhand behielt.

Der dritte Satz sollte mit 11:7 schließlich der deutlichste dieses Tages werden. Trotz eines Wechsels im Angriff gelang es den Gästen nicht die Wünschmichelbacher konstant unter Druck zu setzen. Konzentriert zogen die Gastgeber ihr Spiel durch und gingen mit einer 3:0-Führung im Rücken in die Pause.

Stammheim ließ sich trotz dieses Rückstandes nicht hängen, sondern kämpfte um jeden Ball. Wie schon in den vorherigen Durchgängen entwickelte sich auch in den letzten beiden Sätzen ein offener Schlagabtausch, bei dem der TVW schlussendlich einfach konsequenter agierte und sich beide Male mit 11:9 durchsetzte.

Unter dem Strich steht ein klarer 5:0-Erfolg und ein weiterer Schritt, um sich von der Abstiegszone zu entfernen. Was den Spielverlauf angeht, hätten sich die Wünschmichelbacher aber nicht über den ein oder anderen Satzverlust beschweren dürfen. Der Sieg wirkte zwar zu keiner Zeit wirklich gefährdet, die Leistung war aber - vor allem mit Blick auf die beiden Siege vorher - noch ausbaufähig.

Durch diesen Sieg rutscht der TVW vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz.

Am kommenden Sonntag steht dann bereits das Rückspiel gegen den TSV Pfungstadt an.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Schröter, Heimann, Trieburg, Somberg, Croseck, Müller

 

 

 

 

 

 

Zweites Heimspiel gegen Stammheim

Im zweiten Heimspiel der noch jungen Bundesligasaison gastiert am nächsten Sonntag mit dem TV Stammheim einer der beiden Aufsteiger am Bärsbacher Weg. Die Stuttgarter schafften mit einer jungen Mannschaft im letzten Jahr den Aufstieg und haben das Ziel, sich mit dieser auch wieder in der höchsten deutschen Liga zu etablieren. Stammheim bestritt, genau wie der TVW, bisher drei Partien, von denen allerdings noch keine gewonnen werden konnte. Das Startprogramm hatte es für die Schwaben aber auch in sich: Mit den Teams aus Vaihingen/Enz, Schweinfurt-Oberndorf und Pfungstadt bekam es der Aufsteiger direkt mit etablierten Topteams zu tun. Aus diesem Grund können die Stammheimer mit diesen drei Niederlagen auch noch recht gut leben. Vor allem in den letzten beiden Spielen deuteten die Schwaben durch einige Satzgewinne ihr Potential an und werden sicher mit der Hoffnung auf Punkte in den Odenwald reisen.

Der TVW zeigte nach dem Abstieg in der Hallensaison wieder ein völlig anderes Bild. Eher als Feldmannschaft bekannt, war zumindest eine Leistungssteigerung gegenüber der Halle zu erwarten. Dass auf eine ordentliche Begegnung gegen den TSV Pfungstadt jedoch zwei deutliche 5:1-Erfolge beim TV Vaihingen/Enz und dem FBC Offenburg folgen würden, davon war nicht unbedingt auszugehen. Dementsprechend selbstbewusst können die Wünschmichelbacher ins kommende Heimspiel gehen, in dem der nächste kleine Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht werden soll. Können die Gastgeber an die Leistungen des vergangenen Wochenendes anknüpfen, dürfte es für Stammheim schwierig werden die Punkte zu entführen. Da diese Partie jedoch das erste Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel auf dem Feld ist, sind jegliche Prognosen reine Spekulation. Fest steht aber, dass es für beide Mannschaften, im Rennen um das angestrebte Saisonziel Klassenerhalt, um viel gehen wird. Anpfiff ist um 14 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Saisonauftakt nach Maß

Zum Start in die Feldsaison in der 1. Bundesliga Süd hatten die Wünschmichelbacher direkt den härtesten aller Gegner vor der Brust. Mit dem TSV Pfungstadt war der deutsche Serienmeister zu Gast am Bärsbacher Weg. Bei optimalen Bedingungen wurden die Gäste zunächst ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten im ersten Durchgang ungefährdet mit 3:11. Der TVW kam in der Folge aber besser ins Spiel und gestaltete die Partie offener. Die Pfungstädter zeigten an diesem Tag vor allem im Angriff nur selten das, was sie im Stande sind zu leisten, wodurch sich dem TVW unverhofft viele Chancen auftaten. Die Sätze zwei und drei verliefen ähnlich: Jeweils bis zur Mitte des Durchgangs sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie. Die Wünschmichelbacher leisteten sich jedoch zum ungünstigsten Zeitpunkt immer wieder kleine Schwächen, die der Favorit erwartungsgemäß ausnutzte. Somit ging es nach zwei Mal 7:11 mit einem 0:3 in die Satzpause. Anschließend verlor der TVW wieder etwas mehr den Faden. Auch wenn die Ballwechsel nun länger wurden, waren es meist die Gäste, die den Punkt setzten. Durch ein erneutes 3:11 fehlte dem TSV nun nur noch ein Satz zum Sieg. Die Gastgeber ließen sich dennoch nicht hängen, sondern wollten sich mindestens einen Durchgang sichern, was nach einer konzentrierten Leistung auch endlich gelang - 11:8. Der letzte Satz war schließlich wieder eine klare Angelegenheit für die Gäste. Pfungstadt beendete durch ein 5:11 die Begegnung und entführte somit erwartungsgemäß die Punkte aus dem Odenwald. Der Satzgewinn und das Auftreten stimmten die Wünschmichelbacher positiv, auch wenn der ein oder andere Satzgewinn mehr möglich gewesen wäre.

 

Bereits am Samstag erwartete den TVW mit der Auswärtspartie beim TV Vaihingen/Enz die nächste schwere Aufgabe. Die Schwaben zählen zu den erfahrensten Teams der Liga, befinden sich jedoch momentan in einem Umbruch, in dem die starke eigene Jugend immer mehr ins Bundeslgateam integriert werden soll. In ihrer ersten Partie konnten sie einen ungefährdeten 5:0-Erfolg gegen den TV Stammheim einfahren. Ohne ihren etatmäßigen Kapitän Marco Lochmahr fanden die Gastgeber aber zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Wünschmichelbach zeigte ab dem Anpfiff eine couragierte Vorstellung und hatte beim 11:2 keine Probleme. Auch im zweiten Satz bestimmten die Odenwälder das Geschehen. Es wirkte, als hätten die Vaihinger große Probleme mit den schwierigen Platzverhältnissen und dem böigen Wind. Dazu schlichen sich noch Schwächen auf allen Positionen ein, wodurch der TVW den Gastgebern die Höchststrafe bescherte - 11:0. Anschließend schien beim TVV jedoch der Knoten geplatzt und es entwickelte sich eine insgesamt ausgeglichene Begegnung. Zwar setzten sich die Gäste erneut mit 11:8 durch, hatten aber deutlich mehr zu kämpfen als zuvor. Und Vaihingen blieb auch nach der Pause standhaft. Die Schwaben steigerten sich nun stetig, während sich der TVW mehrere kurze Schwächephasen erlaubte. Zuerst konnten die Wünschmichelbacher durch ein 11:9 noch das 4:0 in Sätzen erkämpfen, ehe Vaihingen sich ebenfalls mit 9:11 den ersten Satzerfolg erspielte. Der TVW konterte den Satzverlust jedoch relativ unbeeindruckt und besann sich wieder auf seine Stärken. Mit 11:7 war schlussendlich der erste Erfolg der noch jungen Saison unter Dach und Fach.

 

Nur einen Tag später traten die Wünschmichelbacher ihre Reise nach Offenburg an, wo das badische Derby anstand. Der FBC Offenburg musste sich donnerstags noch mit 3:5 beim MTV Rosenheim geschlagen geben und wollte sich natürlich im ersten Heimspiel direkt die ersten Punkte sichern. Wie schon tags zuvor war es aber der TVW, der zu Beginn den Ton angab. Aus einer konstanten Abwehr heraus gelang in fast jedem Ballwechsel ein guter Spielaufbau, der mit variablem Angriffsspiel verwertet wurde. Beim 11:4 hatten die Offenburger kaum etwas entgegenzusetzen. Im zweiten Durchgang legten die Gastgeber dann zu, bis zum 10:10 setzte sich keine Mannschaft entscheidend ab. Mit gleich zwei Angaben ins Aus verschenkte der FBC diesen Durchgang letztlich aber noch. Der dritte Satz sollte sich aus Wünschmichelbacher Sicht zum Schwächsten dieses Spiels entwickeln. Offenburg spielte nun nahezu fehlerfrei und dem TVW gelang nur wenig. Folgerichtig schafften die Gastgeber vor der Pause noch den Anschluss und gewannen mit 6:11. Für die Odenwälder kam die 10-minütige Satzpause offensichtlich sehr gelegen. In der Abwehr wirkte der TVW jetzt wieder gefestigter und die Offensive hatte wieder mehr Durchschlagskraft. Die Offenburger hatten infolgedessen weniger Abwehrchancen und mussten selbst das Risiko im Angriff erhöhen, was sich auf die Fehlerquote auswirkte. Auf ein klares 11:6 folgte schließlich - wie schon gegen Vaihingen/Enz - das deutlichste aller Satzergebnisse. Durch ein 11:0 zog der TVW auf 4:1 davon. Die Gegenwehr der Gastgeber schien nun endgültig gebrochen. Wünschmichelbach brachte auch im letzten Durchgang eine starke Leistung auf den Platz und entschied das badische Derby mit 5:1 für sich.

Mit diesem Saisonauftakt meldet sich der TVW nach dem Abstieg in der vergangenen Hallensaison eindrucksvoll zurück und entführt gleich vier, nicht unbedingt eingeplante Punkte, an den Bärsbacher Weg. Einstimmig zufrieden konnten auch Trainer Bernd Ruschka und Betreuer Bernd Zwintzscher sein, wohlwissend dass beide Siege nur ein erster Schritt in Richtung angestrebtem Klassenerhalt bedeuten.  „ Wir wollen und müssen am nächsten Wochenende an diese Form anknüpfen, um Zuhause gegen den TV Stammheim zu bestehen.“ Anpfiff gegen den Aufsteiger aus Stuttgart wird am kommenden Sonntag um 14 Uhr sein.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Croseck, Somberg, Heimann, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

Straffes Programm zum Saisonstart

Am kommenden Donnerstag startet die 1. Bundesliga Süd in die Feldsaison. Der TVW ist nach einer starken Premierensaison und einer nur knapp verpassten DM-Qualifikation wieder am Start und hat innerhalb von nur vier Tagen gleich drei sehr starke Gegner vor der Brust.

Die Wünschmichelbacher starten personell unverändert in die neue Spielzeit. Nach der über weite Strecken enttäuschenden Hallensaison, die schlussendlich mit dem Abstieg in die 2. Bundesliga endete, wollen die Jungs von Trainer Bernd Ruschka und Betreuer Bernd Zwintzscher diesen Sommer wieder ihr Potenzial abrufen. Vorrangiges Ziel ist trotz einer überzeugenden letzten Saison der Klassenerhalt. Der TVW nutzte nach der wetterbedingten Absage des Vorbereitungsturniers in Neuendorf (CH) gleich drei Wochenenden, um sich auf eigener Anlage fit zu machen und vorzubereiten. Am letzten Wochenende rundete die Teilnahme beim internationalen Frühlingsturnier des TV Vaihingen/Enz die Vorbereitung mit einem siebten Platz ab. Samstags konnten die Jungs in einer starken Vorrundengruppe nur wenig überzeugen und mussten letztlich sonntags in der „Verliererrunde“ antreten. Dort gelang nach Siegen gegen den TV Stammheim I (1. BL Süd), TV Stammheim II (2. BL Süd) und letztlich gegen Wigoltingen (Schweizer Nationalliga A) ein insgesamt zufriedenstellender 7. Platz.

 

Den TVW erwarten direkt zum Saisonstart drei harte Brocken. Bereits am Donnerstag ist ab 16 Uhr der deutsche Serienmeister und haushohe Favorit TSV Pfungstadt zu Gast im Bärsbacher Weg. Realistische Chancen rechnen sich die Wünschmichelbacher an einem normalen Tag nicht aus, wohlwissend dass aber am Saisonende jeder Satzgewinn eine entscheidende Rolle spielen könnte. Abschreiben wird das Spiel also im Voraus niemand. Außerdem könnte sich ein guter Auftritt zum Saisonstart auch auf die folgenden Aufgaben positiv auswirken. Die Zuschauer können sich auf Spitzenfaustball und zudem auf gleich vier Weltmeister im Kader der Hessen freuen.

Samstags geht es für die Jungs schließlich beim TV Vaihingen/Enz weiter. Im letzten Jahr konnte der TVW noch beide Aufeinandertreffen für sich entscheiden. In der vergangenen Hallensaison traten die Schwaben aber vor allem im Angriff wiedererstarkt auf und zeigten sich auch beim heimischen Turnier am letzten Wochenende in guter Form. Vaihingen zählt auch aufgrund der internationalen Erfahrung zu den Topteams und wird diese Klasse im ersten Heimspiel gleich unter Beweis stellen wollen. Anpfiff wird ebenfalls 16 Uhr sein.

Das straffe Startprogramm wird durch die Auswärtspartie beim FBC Offenburg abgerundet. Anpfiff zum badischen Derby am Sonntag ist um 14 Uhr. Erfahrungsgemäß gibt es bei diesem Aufeinandertreffen keinen Favoriten, egal wie sich die Tabellenkonstellation zu diesem Zeitpunkt darstellen sollte. In diesem Spiel sind es in der Regel die Tagesform und der Kampfgeist, die den Unterschied machen. Mit der klaren Zielsetzung die ersten Punkte einzufahren startet der TVW in die neue Saison und wird direkt alles daran setzen, den Abstiegskampf nicht direkt wieder zum Thema werden zu lassen, sondern mit breiter Brust in die weiteren Begegnungen gehen zu können.

 

TVW - TSV Pfungstadt                   Do., 05.05.

                                                  16:00 Uhr

TV Vaihingen/Enz - TVW                Sa., 07.05.

                                                   16:00 Uhr

FBC Offenburg - TVW                    So., 08.05.

                                                   14:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abstieg besiegelt

Nach der zweiten Saison im Oberhaus muss der TVW nach einer eher enttäuschenden Saison den Gang in die 2. Bundesliga West antreten.

Im entscheidenden Duell mit Lokalrivale TV Käfertal setzte es eine umkämpfte 2:5-Pleite, was gleichbedeutend mit dem Abstieg ist.

 

Der TVW startete in der vollen Hohensachsener Halle von einer überragenden Kulisse zunächst gut und sicherte sich den ersten Satz deutlich mit 11:6. Beide Fanlager peitschten ihre Teams während der kompletten Begegnung an, was die Spieler auf dem Platz mit einer umkämpften Partie belohnten. 

Ab dem zweiten Durchgang kamen die Gäste schließlich besser ins Spiel und setzten sich knapp mit 11:13 durch. Im dritten Satz lief bei den Wünschmichelbachern dann überhaupt nichts zusammen. Während Käfertal nahezu fehlerfrei agierte, leistete sich der TVW zu viele Fehler. Mit einem deutlichen 2:11 ging es somit in die Pause. Nach der Pause sahen die Zuschauer aber wieder eine Begegnung auf Augenhöhe, bei der der TVK in den entscheidenden Phasen jedoch die richtigen Antworten fand. Wieder ging ein Satz in der Verlängerung an die Mannheimer - 10:12. Weiterhin zogen die Gäste sofort davon, lagen bereits mit 2:9 in Führung, ehe der sich die Wünschmichelbacher durch starke Aktionen Punkt um Punkt herankämpften. Einen Satz, der an Spannung nicht mehr zu überbieten war, beendete Florian Zwintzscher mit einem Ass zum 15:14 für den TVW.

Die Gastgeber waren somit wieder voll im Spiel und ließen nicht locker. Beim Stand von 9:5 sah es schon nach dem Satzausgleich aus. Dieses Mal kämpfte sich jedoch Käfertal zurück. Zu wenig Druck im Angriff und eine gute Chancenverwertung der Gäste markierten das 9:11 für die Mannheimer. Der letzte Durchgang spiegelte eigentlich dann die komplette Partie wieder. Beide Teams schenkten sich nichts und ließen den Gegner nicht davonziehen. Am Ende schaffte es der TVK jedoch wieder die entscheidenden Angriffe zu verwerten. Durch das 9:11 war der Klassenerhalt für die Mannheimer in trockenen Tüchern, genauso wie der Abstieg der Odenwälder besiegelt war. 

Wie eng die komplette Begegnung war zeigt, dass gleich vier Sätze mit nur ein oder zwei Punkten Unterschied entschieden wurden. Gleich drei dieser Sätze gingen an Käfertal. Wie schon während der kompletten Saison schien das Glück also nicht gerade auf Seiten des TVW zu sein. Zu den oft wenig überzeugenden Leistungen kam in dieser Runde auch noch phasenweise Verletzungspech hinzu, wodurch es die Wünschmichelbacher nicht schafften, an die überragende Premierensaison anzuknüpfen, auch wenn schon vorher zu erwarten war, dass die zweite Saison nicht nur wegen der weniger starken Euphoriewelle schwieriger werden dürfte.

 

Abschließend bedankt sich die Mannschaft bei allen Zuschauern, Helfern und Unterstützern, ohne die der Bundesligaalltag nicht zu meistern wäre.

Ab April laufen dann bereits die Vorbereitungen für die Feldsaison, in der es diesen Abstieg vergessen zu machen gilt.

 

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Croseck, Heimann, Trieburg, Somberg, Schröter, Müller

         Trainer: Bernd Ruschka          Betreuer: Bernd Zwintzscher

 

 

 

 

 

 

 

 

Showdown gegen Käfertal

Lange Zeit sah es in dieser Saison so aus, als müsste der TVW nach der zweiten Saison im Oberhaus wieder den Gang in Liga 2 antreten. Nach den letzten beiden Erfolgen in den enorm wichtigen Duellen gegen den MTV Rosenheim und den TV Waldrennach haben die Wünschmichelbacher nun jedoch wieder alle Chancen eine insgesamt schwache Saison doch noch zu retten.

Nachdem der TV Käfertal am vergangenen Wochenende seine Begegnungen gegen Vaihingen/Enz und Pfungstadt verlor, kommt es jetzt im letzten Saisonspiel zum absoluten Kracher. In diesem Derby geht es für beide Teams um Alles oder Nichts. Nur der Sieger bleibt in der 1. Bundesliga, während der Verlierer im nächsten Winter in der 2. Bundesliga West an den Start gehen wird. Beide Mannschaften konnten bisher drei Spiele gewinnen (6:20 Punkte). Der TVW steht aktuell aufgrund des besseren Satzverhältnisses auf einem Nicht-Abstiegsplatz, was für das Endspiel am Samstag jedoch überhaupt keine Bedeutung hat. Das Hinspiel in Mannheim ging mit 2:5 an den TVK, der damals eine solide Leistung abrief. Gleichzeitig befanden sich die Wünschmichelbacher zu diesem Zeitpunkt in einem echten Leistungstief, wodurch sich Käfertal verdientermaßen durchsetzte. Vor allem in den letzten Wochen zeigte sich der TVW aber immer wieder von seiner besseren Seite. Nicht nur die spielerische, sondern auch die kämpferische Leistung stimmten vor allem in den beiden letzten Partien. Daher sind die Jungs um das Trainerduo Ruschka/Zwintzscher heiß darauf, sich für die Hinspielpleite zu revanchieren und den von Vielen nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt doch noch zu schaffen. 

Neben einem starken Rückhalt durch eine Vielzahl an eigenen Fans werden sicher auch einige Schlachtenbummler aus Mannheim den Weg nach Hohensachsen finden. Beim TVW rechnet man daher mit einer vollen Halle und einer Stimmung, die dieser Begegnung und ihrer Bedeutung angemessen ist. Beide Mannschaften werden alles auf eine Karte setzen und voll auf Sieg spielen. 

Anpfiff der Begegnung in Hohensachsen ist um 16 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

TVW bleibt im Rennen

Der Druck im Vorfeld der beiden Begegnungen gegen Rosenheim und Waldrennach war groß. Das Motto für beide Begegnungen lautete "Alles oder Nichts". Bei nur einer Niederlage wäre der Klassenerhalt wohl selbst rechnerisch nicht mehr möglich gewesen. Die Jungs um das Trainerduo Ruschka/Zwintzscher bewiesen aber moral und Kampfgeist. 

Dabei sah es in eigener Halle zunächst eher schlecht aus gegen den MTV Rosenheim. Im Angriff erzeugten die Gastgeber zu Beginn zu wenig Druck und konnten sich in der Abwehr nicht auf die Angriffe von Weltmeister Steve Schmutzler einstellen. Die Gäste aus Bayern sicherten sich die ersten Durchgänge mit 8:11 und 3:11. Die Wünschmichelbacher ließen sich jedoch keineswegs hängen, sondern lauerten auch auf Fehler der Rosenheimer. Eine Steigerung im eigenen Spiel führte, kombiniert mit einer höheren Fehlerqoute der Bayern, zum 11:7. Somit schaffte Wünschmichelbach vor der Pause noch den Anschluss. Und auch nach der Pause kam der TVW immer besser ins Spiel. Die Abwehr stand nun sicherer und auch die Angreifer steigerten sich mit zunehmender Spieldauer. Zwei enge Sätze gingen unter dem Jubel der Zuschauer mit 11:8 und 11:9 an die Gastgeber. Im sechsten Spielabschnitt waren die Rosenheimer schließlich völlig von der Rolle. Beim 11:1 hatte der TVW keine große Mühe und war aufgrund der ungeheuer hohen Fehlerquote der Gäste kaum dazu gezwungen selbst zu punkten. Somit war der TVW durch die 4:2-Satzführung quasi schon auf der Siegerstraße. Rosenheim nutzte jedoch die zweite Pause und fing sich wieder, während die Wünschmichelbacher nicht ganz an die vorherige Leistung anknüpfen konnten. Der MTV siegte mit 9:11 und es blieb weiter spannend. In einem bis zum Ende ausgeglichenen letzten Durchgang entschieden erneut Kleinigkeiten. Dieses Mal mit dem besseren Ende für den TVW. Nach dem 11:9 und damit 5:3 in Sätzen bejubelten Mannschaft und Zuschauer den zweiten Saisonsieg. Der erste Schritt in Richtung Klassenerhalt war also gemacht.

 

Bereits am Sonntag stand das nächste Endspiel auf dem Programm. Beim Tabellennachbarn TV Waldrennach waren die Jungs aus dem Odenwald erneut zum Siegen gezwungen. Nachdem sich Waldrennach tags zuvor im Abstiegsduell beim TV Käfertal geschlagen geben musste, brauchten die Schwaben ebenfalls einen Erfolg. Somit war eine umkämpfte Partie vorprogrammiert. Wie schon gegen Rosenheim fand der TVW vor einigen mitgereisten Fans zunächst nicht gut ins Spiel. Waldrennach spielte weitestgehend fehlerfrei und hatte keine Probleme mit dem Angriffsspiel des TVW. Die Sätze eins und zwei gingen daher verdient mit 9:11 und 5:11 an die Gastgeber. Wünschmichelbach bewies aber einmal mehr Moral und blieb ruhig. Mit zunehmender Spieldauer ließen sich einige Parallelen zum Rosenheim-Spiel feststellen. Der TVW wurde auf allen Positionen immer stärker. Durch überzeugende Abwehraktionen war die Angriffsreihe der Schwaben nun mehr gefordert und produzierte einige Fehler mehr als noch in den ersten Sätzen. Zudem wurde die Chancenverwertung in der Offensive immer besser. Auf ein noch umkämpftes 11:7 folgten drei vergleichsweise deutliche Satzgewinne - 11:2, 11:6, 11:3. Im siebten Durchgang versuchten die Waldrennacher noch einmal alles. Das bessere Ende erwischten nach einem Satz auf Augenhöhe jedoch wieder die Wünschmichelbacher. Durch das 11:8 war somit auch der zweite Sieg dieses Wochenendes unter Dach und Fach. Für Waldrennach stehen die Chancen auf den Klassenerhalt nun eher schlecht, während es für den TVW in knapp zwei Wochen zum einem echten Showdown kommen dürfte. Vorausgesetzt der TV Käfertal verliert seine beiden Begegnungen gegen die favorisierten Teams aus Vaihingen/Enz und Pfungstadt, kommt es im Lokalderby zum absoluten Abstiegskracher in Hohensachsen.

Durch die beiden Siege konnten die Wünschmichelbacher ihr Selbstvertrauen ordentlich auftanken und dürfen auch spielerisch zufrieden sein. Lediglich die jeweils beiden Satzverluste zu Spielbeginn sind zu kritisieren. Umso beeindruckender ist aber, wie es der TVW geschafft hat sich zurück in beide Spiele zu kämpfen und am Ende als Sieger vom Platz zu gehen.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Croseck, Heimann, Somberg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwei Endspiele im Abstiegskampf

Beim TVW stehen mit den beiden Begegnungen am Wochenende die ersten echten Endspiel an. Nur zwei Siege erhalten die Chance und somit die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch aufrecht.

Um 18 Uhr empfangen die Odenwälder am Samstag zunächst den MTV Rosenheim. Das Hinspiel in Bayern ging mit 1:5 verloren. Sicherlich wäre dort aber etwas mehr drin gewesen. Mut macht jedoch, dass auch in der letzten Saison die Auswärtspartie klar verloren ging, wohingegen im Rückspiel in eigener Halle ein deutlicher 5:0-Sieg folgte. Rosenheim sollte nach dem Erfolg gegen den TV Vaihingen/Enz letzte Woche nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Trotzdem werden die Gäste sicher voll auf Sieg spielen um sich entgültig von den unteren Rängen zu distanzieren.

Beim TVW liegt der Fokus nun nur noch auf den letzten drei Begegnungen, um eine schwache Saison doch noch zu retten.

 

Am Sonntag gastieren die Wünschmichelbacher dann in Neuenbürg, beim TV Waldrennach. Auch die Schwaben befinden sich nach bisher zwei Siegen noch mitten im Abstiegskampf. Für Waldrennach stehen neben der Partie beim punktgleichen TV Käfertal also auch zwei enorm wichtige Spiele um die rettenden Punkte an. Das Hinspiel ging mit 3:5 an Waldrennach und die Wünschmichelbacher brennen auf die Revanche. Anpfiff in Neuenbürg ist um 16 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

Auswärts doppelt geschlagen

Sowohl beim TSV Pfungstadt (0:5), als auch beim TV Schweinfurt-Oberndorf (1:5) verließen die Wünschmichelbacher als Verlierer das Feld.

Zunächst reiste der TVW am Samstag zum deutschen Meister nach Pfungstadt. Dort waren die Odenwälder jedoch während der kompletten Spieldauer ohne echte Chance. Zu viele Fehler und zudem zu wenig Druck, um die Hessen ernsthaft zu gefährden führten zu deutlichen Satzverlusten. Beim 5:11, 5:11, 2:11, 3:11, 3:11 schafften es die Wünschmichelbacher nie, den haushohen Favoriten zu ärgern. Die Pfungstädter sicherten sich durch diesen Sieg bereits das Ticket zur Deutschen Meisterschaft in Hamm.

Am Sonntag ging die Reise dann nach Bayern zum TV Schweinfurt-Oberndorf. Zu Beginn entwickelte sich trotz der Personalsorgen beim TVW eine enge Partie, in der der erste Durchgang nur aufgrund von vermeidbaren Fehlern mit 9:11 an die Gastgeber ging. Im zweiten Satz setzte sich Schweinfurt zunächst ab und führte bereits mit 5:10, ehe der TVW zu einer starken Aufholjagd ansetzte. Beim 9:10 verletzte sich schließlich Schweinfurts Hauptangreifer Oliver Bauer und musste ausgewechselt werden. Der TVW setzte sich letztlich verdient mit 12:10 durch. Bitter war jedoch, was dann folgte. Schweinfurt musste im Angriff gezwungenermaßen auf gelernte Abwehrspieler zurückgreifen, die dem TVW immer wieder mit kurzen Bällen und mit Angriffen über außen das Leben schwer machten. Alle Sätze verliefen nahezu identisch: Die Gastgeber zogen zunächst etwas davon, bevor der TVW wieder aufholte. Im Endeffekt war dieser Mühe aber in allen vier Durchgängen vergebens und der TVO konnte sich immer wieder knapp durchsetzen. Zu spät schafften es die Wünschmichelbacher den Gegner unter Druck zu setzen. 

Vor allem im Spiel gegen Schweinfurt hätte der TVW enorm wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln können. Somit sind die Wünschmichelbacher in den drei verbleibenden drei Saisonspielen zum Siegen gezwungen, um noch eine Chance auf den Klassenerhalt zu haben. In zwei Wochen empfängt der TVW zuerst samstags den MTV Rosenheim und ist sonntags beim TV Waldrennach zu Gast.

 

TVW: Zwintzscher, Heimann, Trieburg, Somberg, Schröter, Müller, Lutz

 

 

 

 

 

TVW muss zwei Mal auswärts ran

Zwei nicht gerade leichte Aufgaben warten am nächsten Wochenende auf den TVW.

Am Samstag gastiert der Tabellenletzte der 1. Bundesliga Süd ab 16 Uhr beim aktuellen deutschen Meister, frisch gebackenen Europacupsieger und erwartungsgemäßen Spitzenreiter TSV Pfungstadt. Gegen die Hessen gab es im Hinspiel eine deutliche 0:5-Niederlage, obwohl der ein oder andere Satzgewinn sogar möglich gewesen wäre.

Ziel wird es auch dieses Mal wieder sein, es dem Favoriten so schwer wie möglich zu machen und sich ordentlich zu verkaufen.

 

Bereits am Sonntag sind die Wünschmichelbacher dann beim TV Schweinfurt-Oberndorf zu Gast. Das Hinspiel ging klar mit 0:5 an die Schweinfurter, was auch daran lag, dass dem TVW kein etatmäßiger Angreifer zur Verfügung stand. Auch dieses Mal dürfte es gegen den TVO jedoch nicht leicht werden. Bisher gab es in der Bundesliga noch keine Punkte gegen die Mannschaft, die vor rund zwei Wochen Bronze beim Europacup erkämpfen konnte.

Mindestens an diesem Wochenende wird außerdem Dennis Gruber ausfallen, der sich im letzten Spiel gegen den TV Vaihingen/Enz verletzte.

Somit lastet im Angriff die komplette Verantwortung auf Florian Zwintzscher. Bleibt also abzuwarten, inwieweit es dem TVW gelingen wird beide Gegner bestmöglich zu ärgern.

 

 

 

 

 

Erste Punkte für TVW

Das Wünschmichelbacher Bundesligateam hat das Siegen doch nicht verlernt. Im badischen Derby beim FBC Offenburg holten sich die Odenwälder durch einen 5:1-Erfolg die ersten Punkte. Am Samstag gab es schließlich eine ernüchternde 0:5-Niederlage gegen den TV Vaihingen/Enz.

In Offenburg legte der TVW stark los. Der FBC schien noch nicht ganz bei der Sache zu sein, während die Wünschmichelbacher durch eine konzentrierte Leistung mit 11:4 den ersten Satzerfolg erkämpften. Im zweiten Durchgang wirkten die Gastgeber dann wie ausgewechselt. Die Offenburger leisteten sich weniger Fehler und erzeugten mehr Druck. Gleichtzeitig konnte der TVW nicht an die Leistung des ersten Durchgangs anknüpfen. Der FBC schaffte durch ein klares 6:11 dem Satzausgleich. Ab dem dritten Satz ließ Offenburg wieder etwas nach und die Wünschmichelbacher spürten, dass beim Tabellenzweiten etwas zu holen war. Eine souveräne Vorstellung auf allen Positionen erhöhte zusätzlich den Druck beim FBC, was in der Folge auch häufiger zu Fehlern der Hausherren führte. Nach dem 11:6-Satzsieg gingen auch die Folgesätze relativ ungefährdet mit 11:6 und 11:5 an die Gäste. Im letzen Durchgang stellte Offenburg nochmals um und bereitete dem TVW mehr Probleme als zuvor. Bis zum Ende sahen die Zuschauer einen Satz auf Augenhöhe bevor der TVW zum ersten Mal in dieser Saison jubeln durfte – 11:9. Ein wichtiger 5:1-Erfolg, der die Hoffnung auf den Klassenerhalt aufrecht erhält.

 

Bereits am Samstag stand das Rückspiel in eigener Halle gegen den TV Vaihingen/Enz auf dem Programm. Mit einer Portion frischem Selbstvertrauen rechneten sich die Wünschmichelbacher zumindest an einem guten Tag durchaus Chancen aus. Die Vaihinger starteten jedoch stark in die Begegnung. Der erste Durchgang ging klar an die Schwaben. Im zweiten Satz fanden die Gastgeber schließlich besser in die Partie. Keine Mannschaft setzte sich entscheidend ab, ehe sich Vaihingen auch etwas glücklich mit 10:12 durchsetzte. Dieser Satz war außerdem der Knackpunkt dieser Begegnung. Die Gäste bauten aus einer starken Abwehr heraus immer wieder gut auf und bedienten ihre beiden groß gewachsenen Angreifer mit präzisen Zuspielen. Am Block waren die Wünschmichelbacher dann – wie bereits im Hinspiel – oftmals chancenlos. Somit waren die übrigen drei Sätze mit 5:11, 5:11 und 6:11 eine relativ klare Angelegenheit.

Der erste Sieg wurde durch die klare Heimniederlage etwas getrübt und war dennoch enorm wichtig, um weiterhin aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen zu können. Sollte der TVW in den entscheidenden Spielen ähnlich aufspielen wie gegen den FBC Offenburg ist der Klassenerhalt durchaus noch realistisch.

Am kommenden Samstag gastiert der TVW beim Spitzenreiter TSV Pfungstadt, sonntags reisen die Wünschmichelbacher zum TV Schweinfurt-Oberndorf.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Heimann, Croseck, Somberg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

0:5-Niederlage gegen Meister Pfungstadt

Wie eigentlich zu erwarten gab es für den Tabellenletzten der 1. Bundesliga Süd gegen Serienmeister TSV Pfungstadt nichts zu holen. Die Wünschmichelbacher gingen durch den Sieg beim Dreikönigsturnier in Bretten am Freitagabend mit etwas gestärktem Selbstvertrauen in die Begegnung. Zu Beginn hatte der TVW zunächst Startschwierigkeiten und konnte beim 3:11 in keiner Phase wirklich dagegen halten. Im zweiten Durchgang steigerte sich schließlich die komplette Mannschaft. Pfungstadt konnte sich nicht entscheidend absetzen, während es die Gastgeber nun schafften ihre Möglichkeiten besser zu nutzen. Schlussendlich setzte sich die Klasse des deutschen Meisters jedoch erneut durch - 8:11.

Dass bei den Hessen der etatmäßige Zweitangreifer und Weltmeister Nick Trinemeier fehlte war nur bedingt zu sehen. Immerhin standen bei den Gästen noch drei weitere Weltmeister auf dem Platz. Auch im dritten Satz ließ sich der TVW nicht abschütteln. Die Wünschmichelbacher zeigten eine ordentliche Leistung und profitierten in diesem Spielabschnitt von ungewöhnlich vielen Angriffsfehlern der Pfungstädter. Am Ende hieß es dennoch 7:11 für den TSV Pfungstadt.

 

Nach der Satzpause bestimmte der Favorit wieder weitestgehend das Geschehen. Im Blockspiel an der Leine waren beide Wüschmichelbacher Angreifer oftmals chancenlos gegen den groß gewachsenen Patrick Thomas, wodurch der TVW phasenweise nicht in der Lage war mehr Gegenwehr zu leisten. Durch ein 4:11 zog Pfungstadt auf 0:4 in Sätzen davon. Der letzte Durchgang sollte schließlich noch einmal spannender werden. Gute Aktionen auf beiden Seiten sorgten für einen offenen Spielverlauf. Bis zum Schluss blieb der TVW den Gästen auf den Fersen, ehe die Pfungstädter den letzten Punkt zum 11:9 setzten.

Das Trainergespann Ruschka/Zwintzscher, das in dieser Partie allen Spielern Einsatzzeit geben konnte, war sich nach dem Spiel einig, dass das Team eine insgesamt ordentliche Vorstellung geboten hat. "Gegen Pfungstadt musst du aber jede Chance nutzen, die du bekommst. Das haben wir leider nicht geschafft", weiß Trainer Bernd Ruschka, dass ein Satzgewinn durchaus möglich gewesen wäre.

Nach dieser Niederlage gilt es beim TVW nach vorne zu schauen. In zwei Wochen warten mit dem Auswärtsspiel beim FBC Offenburg und dem Heimspiel samstags gegen den TV Vaihingen/Enz wichtige Aufgaben im Abstiegskampf.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Heimann, Croseck, Somberg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

Deutscher Meister aus Pfungstadt zu Gast

Mit dem TSV Pfungstadt gastiert am nächsten Sonntag der deutsche Serienmeister in Hohensachsen. Die Hessen zählen seit Jahren nicht nur in Deutschland zu den überragenden Mannschaften. Dass gleich vier frisch gebackene Weltmeister im Kader stehen, die im November in Argentinien den WM-Titel verteidigen konnten, spiegelt die Qualität wider. Aufgrund der weniger absolvierten Spiele stehen die Pfungstädter momentan noch hinter dem FBC Offenburg auf dem zweiten Tabellenplatz. Es wäre jedoch eine Überraschung, wenn sich der deutsche Meister nicht auch in diesem Jahr den Meistertitel in der Südliga sichern würde. Nur eine Woche vor dem Hallen-Europacup in der Schweiz werden sich die Pfungstädter wohl in guter Form präsentieren.

 

Für den TVW geht es im letzten Spiel der Hinrunde vor allem darum, sich gut zu präsentieren und sich auf die kommenden Aufgaben bestmöglich einzustellen. Vor der Begegnung am Sonntag nutzen die Wünschmichelbacher außerdem das traditionelle Dreikönigsturnier beim TV Bretten am Freitagabend, um sich nach der Winterpause wieder auf den Bundesligaalltag einzustimmen. Auch gegen Pfungstadt wollen die Wünschmichelbacher zeigen, dass trotz der prekären Tabellensituation immer noch mit ihnen zu rechnen ist. Spielbeginn am Sonntag ist um 11 Uhr.

 

 

 

 

 

TVW zum Kellerduell nach Rosenheim

Am kommenden Samstag steht für das Bundesligateam des TVW die weiteste Auswärtsfahrt der Saison an. Um 16 Uhr kommt es beim MTV Rosenheim zum Kellerduell der Südliga. Während die Wünschmichelbacher nach bisher fünf Begegnungen noch immer ohne Sieg schon etwas abgeschlagen am Tabellenende stehen, konnten auch die Rosenheimer noch keines ihrer drei Spiele für sich entscheiden. Neben Niederlagen gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf und den TSV Pfungstadt gab es am letzten Wochenende auch eine überraschende Niederlage beim Aufsteiger in Käfertal. Beide Mannschaften stehen somit unter Druck. Die Bayern um den frisch gebackenen Weltmeister Steve Schmutzler müssen siegen um nicht noch weiter abzurutschen, der TVW braucht die Punkte um die Hoffnungen auf den Klassenerhalt aufrecht zu erhalten. Ob Florian Zwintzscher nach seinem Bänderriss am Wochenende wieder mitwirken kann wird sich noch zeigen. Bis auf Markus Trieburg, der berufsbedingt fehlen wird, sind alle Spieler im Kader und für das letzte Spiel des Jahres einsatzbereit.

 

 

 

 

Ohne Angreifer gegen Schweinfurt

Die Vorzeichen für das Bundesliga-Heimspiel gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf am kommenden Sonntag könnten schlechter kaum stehen. Neben Dennis Gruber, der am Sonntag nicht zur Verfügung steht, fehlt auch Florian Zwintzscher verletzungsbedingt. Somit müssen die Wünschmichelbacher wohl oder übel ohne gelernten Angreifer antreten. Hinzu kommt natürlich die aktuelle Tabellensituation. Mit bisher vier Niederlagen und noch ohne Sieg steckt der TVW ganz tief im Abstiegskampf. Dass es gegen das Topteam aus Schweinfurt am Wochenende zu den ersten Punkten reichen wird ist also gemäß der aktuellen Ausgangslage eher unrealistisch. Dennoch werden die Wünschmichelbacher nichts unversucht lassen, eine ordentliche Partie abzuliefern und den eigenen Fans eine tolle Begegnung zu bieten.

Anpfiff in der Hohensachsener Sporthalle ist am Sonntag um 11 Uhr.

 

 

 

 

 

Erneute Niederlage in der Bundesliga

Die Niederlagen-Serie des TVW reist nicht ab. Auch gegen den Aufsteiger TV Waldrennach gab es in eigener Halle eine 3:5-Pleite.

Zunächst zeigten die Gastgeber eine halbwegs gute Leistung. Ein ausgeglichener Satz endete schließlich mit 11:8 für die Wünschmichelbacher. In den beiden folgenden Durchgängen leistete sich der TVW in allen Mannschaftsteilen zu viele Fehler. Angefangen von unglücklichen Abwehraktionen, über einen schwachen Spielaufbau bis hin zu einer mangelnden Chancenverwertung im Angriff. Somit gingen beide Sätze mit jeweils 8:11 an die Gäste. Die Waldrennacher bestimmten auch nach der Pause weitestgehend das Geschehen und setzten mit einem 6:11 direkt nach. Das Trainergespann Ruschka/Zwintzscher versuchte wie schon in den letzten Spielen immer wieder durch Umstellungen die nötige Sicherheit zu erzeugen, was schließlich im fünften Spielabschnitt besser gelang. Im Angriff wurden die eigenen Möglichkeiten genutzt und auch in der Defensive waren die Gastgeber nun ruhiger und damit sicherer. Auch durch einige Angriffsfehler der Schwaben kamen die Wünschmichelbacher durch ein 11:8 zurück in die Partie.

Die Odenwälder waren nun drauf und dran, den Satzausgleich zu schaffen und das Spiel zu bestimmen. Bis zum 9:8 hatte der TVW diesen Durchgang trotz des knappen Ergebnisses weitestgehend im Griff und es sah nach einem möglichen Wendepunkt dieser Begegnung aus. Zu allem Überfluss verletzte sich jedoch Angreifer Florian Zwintzscher am Fuß und musste nach einem zuvor immer besser werdenden Auftritt ausgewechselt werden. Wie lange er ausfallen wird, wird sich erst nach einer Diagnose zeigen. Auf Dennis Gruber lastete somit die komlpette Verantwortung in der Angabe. Waldrennach schaffte den Anschluss und drehte den Satz noch zum 9:11. Das 2:4 in Sätzen war jedoch noch nicht die Vorentscheidung. Die Wünschmichelbacher kämpften und zeigten phasenweise endlich was möglich ist. Mit einer guten Mannschaftsleistung verkürzten die Gastgeber durch ein 11:7 nochmals auf 3:4. Auch der Folgesatz verlief auf Augenhöhe. Keine Mannschaft konnte sich absetzen, schlussendlich gewannen die Gäste mit 8:11 und somit auch die Begegnung mit 3:5. 

 

Bei den Wünschmichelbachern zog man trotz der ärgerlichen Niederlage auch Positives aus diesem Spiel. Vor allem die Art und Weise, wie sich die Mannschaft zurückgekämpft hat war beeindruckend, auch wenn es nach der vierten Niederlage in dieser Saison definitv nur noch im den Klassenerhalt gehen wird, der angesichts der Tabellensituation und der ausstehenden Spiele jedoch auch eine große Herausforderung darstellen dürfte. Es bleibt dem TVW in dieser Saison bisher nicht vergönnt, auch in engen Phasen die wichtigen Punkte zu setzen. Zu den eigenen Leistungen kamen im Spiel gegen Waldrennach auch etwas Pech, die ein oder andere strittige Schiedsrichterentscheidung und die Verletzung hinzu, was am Ende wieder zu einer Niederlage geführt hat. Am nächsten Sonntag wird der TV Schweinfurt-Oberndorf in Hohensachsen zu Gast sein.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Somberg, Heimann, Trieburg, Croseck, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

TVW empfängt TV Waldrennach

Nachdem das deutsche Nationalteam bei der WM in Córdoba (Argentinien) furios und ohne Satzverlust den WM-Titel verteidigen konnte, starten am kommenden Wochenende auch die letzten Mannschaften in die Bundesligasaison. 

Für die Wünschmichelbacher ist es bereits das vierte Spiel - und trotzdem kämpft der TVW immer noch um die ersten Punkte. Nach einem klassischen Fehlstart und Leistungen die phasenweise weit hinter den Erwartungen zurück blieben, blicken die Wünschmichelbacher dennoch zuversichtlich in die Zukunft. Am Samstag soll gegen den Aufsteiger TV Waldrennach endlich der erste Sieg her, um im Rennen um den Klassenerhalt den ersten wichtigen Schritt zu machen. Die Schwaben verfügen über Spieler, die auch bereits auf hohem Niveau Erfahrung sammeln konnten und sind auf jeder Position mehrfach stark besetzt. Beim TVW ist man also gewarnt und wird hochkonzentriert in die Begegnung gehen, um die aktuelle Tabellensituation zum Positiven zu verändern. Vor allem der Start in die Begegnung dürfte von Bedeutung sein. Bisher lagen die Wünschmichelbacher immer mit 0:3 in Sätzen zurück, was schlussendlich nie mehr aufgeholt werden konnte.

Die Jungs um das Trainergespann Ruschka/Zwintzscher haben die WM-Pause genutzt, um an den Schwächen der ersten Spiele zu arbeiten und werden im zweiten Heimspiel der Saison alles auf Sieg setzen.

Anpfiff in der Hohensachsener Sporthalle ist am Samstag um 18 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

TVW weiterhin sieglos

 

Auch nach der dritten Begegnung stehen keine Punkte auf dem Konto der Wünschmichelbacher. Beim TV Vaihingen/Enz kassierten die Odenwälder ein 0:5 und somit die deutlichste Niederlage der Saison. Der erste Satz startete noch ausgeglichen, ehe sich die Hausherren absetzten. Ein schneller Durchgang endete mit 4:11 aus Sicht des TVW. Im zweiten Satz waren es zunächst die Gäste, die den Ton angaben. Bis zum 8:3 sah es gut aus für den TVW. Schlussendlich wurden - was typisch für diese Saison ist - die Möglichkeiten nicht genutzt und die Vaihinger drehten diesen Spielabschnitt noch zum 8:11.

In den folgenden drei Durchgängen hatte der TVW schließlich wenig entgegenzusetzen. Die Schwaben konnten ihr Spiel zu oft ruhig aufziehen und ließen der Defensive vor allem durch viele Preller meist keine Abwehrchance. Aufgrund des Spielverlaufs versuchte das Trainergespann Ruschka/Zwintzscher mit einzelnen Umstellungen und taktischen Varianten, neue Impulse zu setzen, was an diesem Tag jedoch überhaupt keine Auswirkungen auf das Spiel haben sollte. Den Vaihinger wurde es phasenweise sogar noch leichter gemacht. Der TVV musste keine hochklassige Leistung zeigen, um auch die Folgesätze klar mit 11:4, 11:1 und 11:2 für sich zu entscheiden. Somit stehen die Wünschmichelbacher auch in den nächsten drei Wochen am Tabellenende, da die folgenden beiden Wochenenden aufgrund der Weltmeisterschaft der Herren in Argentinien spielfrei sind.

Beim TVW wird man die Pause nutzen, um einen klaren Kopf zu bekommen und an sich zu arbeiten, um beim nächsten Heimspiel am 05.12. gegen den TV Waldrennach einen Umschwung einleiten zu können.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Heimann, Croseck, Somberg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

2:5-Pleite in Käfertal

Den Ausgang des Derbys beim TV Käfertal hatten sich die Wünschmichelbacher definitiv anders vorgestellt. Im zweiten Saisonspiel kassierte der TVW durch das 2:5 in Mannheim bereits die zweite Niederlage in der noch jungen Saison.

Wie schon am ersten Spieltag gegen den FBC Offenburg kamen die Odenwälder zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Zu wenig Druck, vor allem aus der Angabe, ließ die Hausherren immer wieder problemlos ihr Spiel aufbauen. Schnell lagen die Wünschmichelbacher mit 0:4 zurück, konnten sich schließlich auch durch Käfertaler Fehler zurückkämpfen. Am Ende fehlte immer wieder die Konstanz, der erste Durchgang ging knapp mit 9:11 an den TVK. Im zweiten und dritten Satz lief weiterhin wenig zusammen. Käfertal nutzte seine Chancen insgesamt konsequent aus, während die Wünschmichelbacher zu sehr mit sich selbst beschäftigt waren.

Mit 4:11 und 3:11 waren beide Spielabschnitte eine klare Angelegenheit.

Die anschließende Pause tat dem TVW gut. Bessere Abwehraktionen und ein Angriff, der zunehmend auf Touren kam reichten dennoch nicht zum Satzgewinn. Die Wünschmichelbacher ließen die Gastgeber zu Beginn der Partie einfach zu gut ins Spiel kommen, Käfertal hatte also weiterhin viel Selbstvertrauen. Durch ein 7:11 sicherten sich die Mannheimer das 0:4 nach Sätzen. Es war jedoch spürbar, dass es der TVK in der Folge nicht mehr so leicht haben würde wie zuvor. Vor allem in der Offensive nutzten die Gäste jetzt mehr Möglichkeiten aus. Durch ein deutliches 11:3 meldete sich der TVW zurück.

Anschließend war es ein Spiel auf Augenhöhe. Bis zum Schluss konnte sich keine Mannschaft sorecht absetzen, ehe sich die Mannheimer beim 8:10 die ersten Matchbälle erspielten. Die Wünschmichelbacher behielten dennoch einen kühlen Kopf, wehrten beide Matchbälle ab und erhöhten auf 12:10. 

Käfertal war nicht mehr so effektiv wie noch in den ersten Sätzen und auch der Folgesatz war hart umkämpft. Wieder standen die Gäste beim 8:10 mit dem Rücken zur Wand und erneut konnten beide Matchbälle abgewehrt werden. Schlussendlich waren es zwei Angriffsfehler, die die Mannheimer am Ende jubeln ließen - 11:13.

Insgesamt zeigten die Odenwälder an diesem Tag einfach zu wenig und schafften es wieder erst viel zu spät Zugriff zum Spiel zu bekommen. Zudem fehlte in einigen Szenen sicherlich auch das nötige Glück, welches sich der TVK an diesem Tag möglicherweise auch immer wieder erkämpfte.

In Wünschmichelbach wird man den Fehlstart klar analysieren, auch wenn die Gründe für die beiden Auftaktniederlagen zum Teil auch für die Zuschauer offensichtlich waren. Am kommenden Wochenende steht mit dem Auswärtsspiel beim TV Vaihingen/Enz die nächste schwere Aufgabe auf dem Programm, ehe eine dreiwöchige Pause folgt. Grund ist die anstehende Weltmeisterschaft der Männer, die vom 14.-22. November in Argentinien stattfindet.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Heimann, Trieburg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

TVW zu Gast in Käfertal

Nach dem Krimi zum Saisonstart gegen den FBC Offenburg, der mit 4:5 verloren ging, wollen es die Wünschmichelbacher im nächsten Derby beim TV Käfertal am Sonntag besser machen und die ersten Punkte einfahren. 

Der Aufsteiger aus Mannheim zeigte sich während der Vorbereitung in guter Form, musste zum Saisonstart jedoch ebenfalls eine Niederlage gegen Mitaufsteiger TV Waldrennach hinnehmen. Folglich geht es in der Begegnung am Sonntag für beide Mannschaften um die ersten Punkte. Die Käfertaler verfügen über eine solide Abwehr, im Angriff wird es vor allem an U21-Europameister Marcel Stoklasa liegen, ob die Hausherren ihre Chancen nutzen werden. Beide Teams kennen sich bestens, wissen um die Stärken und Schwächen des jeweils anderen. Die meisten Aufeinandertreffen in der Vergangenheit, vor allem in der 2. Bundesliga, waren umkämpft. Das letzte Pflichtspiel liegt allerdings schon eine Weile zurück. 

Im ersten Heimspiel in der 1. Bundesliga werden die Mannheimer sicher hochmotiviert unter die Leine gehen und gleichzeitig auf die eigenen Zuschauer setzen. Aber auch vom TVW werden einige Fans den Weg in die Quadratestadt finden, um für eine tolle Stimmung in der Halle zu sorgen. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in der höchsten deutschen Liga darf also mit Spannung erwartet werden.

 

 

 

 

Sechs Matchbälle sind nicht genug

Nach einer furiosen Begegnung mussten sich die Wünschmichelbacher dem FBC Offenburg mit 4:5 geschlagen geben.

Zu Beginn sah es zunächst nach einer klaren Angelegenheit für die Gäste aus. Der TVW startete direkt mit einigen Angriffsfehlern in den ersten Satz. Und auch in der Defensive hatten die Wünschmichelbacher nichts entgegenzusetzen. Die Gäste hatten in den ersten beiden Durchgängen keine Probleme und ließen dem TVW beim 4:11 und 5:11 keine Chance. Im dritten Durchgang fanden die Gastgeber etwas besser ins Spiel. Offenburg musste nun mehr zeigen um zu Punkten zu kommen. In einem knappen Durchgang sicherten sich die Ortenauer jedoch mit 10:12 auch den dritten Satz und gingen somit mit einer komfortablen Führung in die Pause. 

Ab dem vierten Durchgang schienen auch die Wünschmichelbacher endgültig im Spiel angekommen zu sein, während der FBC in seiner Konzentration etwas nachließ. In zwei weitestgehend ausgeglichenen Sätzen genügten in den entscheidenden Phasen jeweils gute Aktionen zum 11:8-Satzgewinn. Der TVW konnte in Sätzen somit auf 2:3 verkürzen und war nach einer bereits verloren geglaubten Begegnung wieder im Rennen. Auch die Zuschauer spürten schließlich, dass entgegen den Erwartungen wieder alles möglich war und sorgten für eine diesem badischen Derby angemessene Stimmung. Die Begegnung war jetzt in jedem Ballwechsel umkämpft. Beide Mannschaften profitierten immer wieder von Fehlern des Gegners. Die Gastgeber setzten schlussendlich erneut die Big Points und schafften durch ein 11:9 den 3:3-Ausgleich.

Auch nach der zweiten Satzpause ließen die Wünschmichelbacher nicht locker. Die Offenburger standen nun vor allem im Angriff aufgrund der knappen Spielstände häufiger unter Druck und leisteten sich mehr Fehler, während der TVW einige guten Szenen zeigte. Unter dem Jubel der Fans drehten die Gastgeber durch ein 11:7 die Partie und hatten somit ab diesem Zeitpunkt die bessere Ausgangssituation.

Was anschließend folgte werden wohl nicht nur die Spieler, sondern auch die Zuschauer in Erinnerung behalten: Weiterhin konnte sich kein Team entscheidend absetzen, beiden Mannschaften merkte man zudem nach und nach den Kräfteverschleiß an.

Beim 10:8 erspielten die die Wünschmichelbacher die ersten beiden Matchbälle, welche die Offenburger beide abwehren konnten. In der Satzverlängerung erzwangen die Gäste - sicherlich auch etwas glücklich - doch noch den Satzausgleich. Somit musste die Partie im entscheidenden neunten Durchgang entschieden werden.

Auch hier legte der TVW wieder gut los, erarbeitete sich eine Führung von drei Punkten, die auch bis kurz vor Schluss halten sollte. Beim 10:6 sahen die Gastgeber schon wie der sichere Sieger aus, bevor Offenburg nochmal konterte.

Die Wünschmichelbacher schafften es nicht, eine der vielen Chancen zu verwandeln, während der FBC Punkt für Punkt aufholte. Nach knapp drei Stunden Spielzeit nutzten die Offenburger schließlich ihren Matchball zum 11:13 und damit zum 4:5.

Beide Mannschaften lieferten sich eine unglaublich spannende Begegnung, aus der man beim TVW einige Lehren ziehen wird, auch wenn eine tolle Moral dazu führte, dass sie nach dem 0:3-Satzrückstand nicht in einem Debakel endete.

Am kommenden Sonntag wartet bei Aufsteiger TV Käfertal in Mannheim die nächste Aufgabe auf das Bundesligateam.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Somberg, Heimann, Croseck, Schröter, Müller



 
 
 
 

TVW empfängt FBC Offenburg zum Saisonauftakt

Ab dem kommenden Freitag wird es wieder ernst für die Bundesligafaustballer des TVW. Mit dem Heimspiel in der Weinheimer Kreissporthalle gegen den FBC Offenburg fällt der Startschuss zur neuen Saison in der 1. Bundesliga Süd.

 

Der Kader der Wünschmichelbacher hat sich im Vergleich zu den letzten Saisons etwas verändert. Im Angriff stehen mit Florian Zwintzscher und Dennis Gruber weiterhin beide etatmäßigen Angreifer zur Verfügung. In der Abwehr können Trainer Bernd Ruschka und Betreuer Bernd Zwintzscher wie gewohnt auf Jonas Schröter, Daniel Somberg, Markus Trieburg, Brian Croseck und Nico Müller zurückgreifen. Aufgrund eines Auslandaufenthaltes wird Moritz Kiefer nicht im Kader stehen, dafür hat der TVW mit Neuzugang Markus Heimann vom TV Schluttenbach eine weitere Option in der Defensive. 

Das vorrangige Ziel ist trotz der starken Premierensaison und Rang vier im letzten Jahr der Klassenerhalt, der in einer wieder einmal bärenstarken Liga erneut nicht leicht zu erreichen sein wird. Ob es die Wünschmichelbacher schaffen dieses Ziel wieder relativ frühzeitig zu erreichen und damit an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen zu können wird sich zeigen.

Die Vorbereitungsergebnisse mit einem dritten Platz beim Turnier in Tiefenthal und einem zweiten Rang am vergangenen Wochenende beim Baden-Cup in Bretten sind weder herausragend, noch enttäuschend. Bei den jeweils einzigen Niederlagen in den Turnieren waren jedoch nur Kleinigkeiten ausschlaggebend darüber, dass die Spiele verloren gingen. 

Im Großen und Ganzen ist der TVW also gerüstet für die zweite Saison im Oberhaus und den Saisonauftakt gegen den badischen Kontrahenten aus Offenburg. Die letzten Begegnungen gegen die Ortenauer waren allesamt eng und vom Kampf geprägt, genauso wie die letzte Partie im abschließenden Härtetest beim Baden-Cup, bei dem der FBC mit 1:2 nach Sätzen im Finale die Oberhand behielt. Ein Favorit lässt sich wohl nicht ausmachen, beide Mannschaften werden dieses Spiel jedoch als erste kleine Standortbestimmung sehen, sodass sich die Zuschauer direkt zum Saisonstart auf eine packende Begegnung freuen dürfen.

Anpfiff am Freitagabend ist um 20:30 Uhr. Der TVW hofft wie im letzten Jahr auf eine starke Zuschauerkulisse, um im Idealfall die ersten beiden Punkte einzufahren.

 

 

 

 

TVW verpasst DM-Teilnahme

Nach zwei Niederlagen in Bayern müssen sich die Bundesligafaustballer des TVW letztlich wegen des schlechteren Satzverhältnisses mit Rang vier begnügen.
Nach einer turbulenten Anreise nach Veitsbronn, nahe Nürnberg, blieb den Wünschmichelbachern am Freitagabend nur wenig Zeit sich aufzuwärmen. Trotzdem war der TVW gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf von Beginn an gut im Spiel. Zunächst konnte sich keine Mannschaft absetzen. Der erste Durchgang ging schließlich knapp mit 12:10 an den TVW. Im zweiten Satz lief bei den Odenwäldern nicht viel zusammen. Schweinfurt gleicht durch ein deutliches 3:11 in Sätzen aus. Danach merkte man beiden Teams an, dass sie mit einer Führung in die Satzpause gehen wollten. Klasse Aktionen auf beiden Seiten und wieder ein Satz, der in die Verlängerung ging - nur dieses Mal mit dem besseren Ende für den TVO - 10:12.
Auch nach der Pause war es über weite Strecken ein Spiel auf Augenhöhe. Mit 13:11 schafften die Wünschmichelbacher wieder den Satzausgleich, angetrieben von einigen Fans, die extra mit einem Bus angereist waren. Leider leistete sich der TVW im fünften Durchgang wieder zu viele leichte Fehler. Schweinfurt konterte dadurch mit einem 4:11
Wünschmichelbach kam anschließend erneut zurück. Konnte der TVW sein Spiel aufziehen, war Schweinfurt unter Druck und leistete sich ebenfalls Fehler. Durch das 12:10 stand es nun 3:3 in Sätzen. Mit zunehmender Spieldauer wurde der Rasen feucht. Mit seinen druckvollen Angriffsschlägen fand Schweinfurts Oliver Bauer nun mehr und mehr die Lücken in der Wünschmichelbacher Abwehr.
Zudem schien der TVW in den entscheidenden Phasen nicht konzentriert genug. Die letzten beiden Sätze gingen mit 8:11 und 5:11 an Schweinfurt.
Durch die 3:5-Niederlage gegen Schweinfurt war die Ausgangslage vor dem Spiel am Samstag beim MTV Rosenheim klar. Nur der Sieger würde das Ticket zur deutschen Meisterschaft in Hirschfelde lösen, für den Verlierer bleibt im Falle eines Sieges der Schweinfurter gegen Vaihingen/Enz nur der undankbare vierte Platz.
Von Beginn an entwickelte sich in Rosenheim eine enge Partie. Der TVW spielte gut, belohnte sich am Ende aber nicht mit dem Satzgewinn und verlor mit 10:12. Die Chancen für Wünschmichelbach waren aber immer wieder da. Der zweite Durchgang ging dank etwas mehr Konstanz an die Gäste - 11:7. In der Folge leisteten sich die Wünschmichelbacher jedoch zu oft fahrlässige Aktionen, die zwar nicht zwangsläufig zu Fehlern führten, aber einen konstanten Spielaufbau oft nicht zuließen. In den wichtigen Phasen drehte Rosenheims Steve Schmutzler nochmals auf und sicherte seinem Team den knappen 10:12-Satzerfolg. Nach der Pause zeigten die Odenwälder starke Aktionen, konnten kämpferisch noch etwas zulegen und durch ein 11:8 zum 2:2 ausgleichen. Der fünfte Durchgang sollte der Knackpunkt der Partie werden. Beide Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. Bei 10:9 hatet der TVW bereits Satzball, konnte den eigenen Angriff nicht nutzen und kassierte im Gegenzug den Ausgleich. Schlussendlich erwischte wieder Rosenheim mit 10:12 das glücklichere Ende.
Danach machte sich die Enttäuschung über diesen ärgerlichen Satzverlust bemerkbar, während den Gastgebern nun einiges gelang. Mit 7:11 zog Rosenheim nun auf 2:4 in Sätzen davon. Die Wünschmichelbacher nutzten die anschließende Pause nochmal, gaben auch im siebten Spielabschnitt nicht auf. Es sollte an diesem Tag aber einfach nicht sein, auch diesen Durchgang holte sich Rosenheim knapp mit 9:11. Der MTV gewann also gleich vier Sätze mit nur zwei Punkten Unterschied.
Somit steht Rosenheim als DM-Teilnehmer fest, während dem TVW - wie schon in der vergangenen Hallensaison - nur der undankbare vierte Platz bleibt.
Sicher kann man beim TVW als Aufsteiger mit dieser ordentlichen Saison mehr als zufrieden sein, aus der man nach drei Niederlagen zu Beginn noch einiges rausholen konnte und bei der man als Saisonziel den Klassenerhalt ausgegeben hatte. Das Sahnehäubchen blieb der jungen Wünschmichelbacher Mannschaft aber wieder einmal verwehrt. 
 
TVW: Zwintzscher, Gruber, Somberg, Trieburg, Kiefer, Croseck, Schröter, Müller
Trainer: Bernd Ruschka      Betreuer: Bernd Zwintzscher
 

 

 

 

 

 

 

Zwei Endspiele in Bayern

Das kommende Wochenende ist für den TVW entscheidend, ob es zu einer Teilnahme an der deutschen Meisterschaft reicht oder nicht. 

Bereits am Freitag reist der TVW nach Veitsbronn nahe Nürnberg, um unter Flutlicht das "Heimspiel" gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf auszutragen. Da die Wünschmichelbacher am letzten Wochenende durch die Abstellung seiner drei Nationalspieler und Krankheit nicht spielfähig waren, wurde das Spiel vom Verband verlegt. Als Entgegenkommen - auch vor dem Hintergrund des Spiels am Samstag in Rosenheim - bleibt den Schweinfurtern somit eine weite Fahrtstrecke erspart.

Der TVO belegt derzeit Platz vier und steht etwas unter Zugzwang, um die DM-Qualifikation noch zu schaffen. Das Hinspiel in Schweinfurt ging noch mit 0:5 an die Bayern. Bleibt abzuwarten, inwieweit Wünschmichelbach die Form der letzten Spiel gegen das Topteam aus Schweinfurt abrufen kann. 

Die zweite Begegnung des Wochenendes steht am Samstag beim MTV Rosenheim an. Hier konnte der TVW das Hinspiel klar mit 5:0 für sich entscheiden. Jedoch legten die Rosenheimer - ähnlich wie die Wünschmichelbacher - nach einem misslungenen Start eine furiose Saison hin. Rosenheim profitiert sicher auch von der jahrelangen Erfahrung und wird trotz des Hinspielergebnisses ein ganz harter Brocken werden.

Für Wünschmichelbach stehen also gleich zwei "Endspiele" gegen direkte Konkurrenten an, bei denen bereits ein Sieg die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft bedeuten würde.

 

 

 

 

 

TVW zieht Kopf noch aus der Schlinge

Dass es gegen den abstiegsgefährdeten TV Unterhaugstett keine einfache Partie werden würde, war den Wünschmichelbachern schon im Voraus klar. Dass die Begegnung jedoch neun lange Sätze brauchte, um den Sieger feststellen zu können war sicherlich nicht ganz nach dem Geschmack der Gastgeber, die am Ende sogar noch etwas glücklich jubeln durften. 

Der TVU legte zu Beginn direkt vor, sodass die Wünschmichelbacher während des kompletten Satzes einem Rückstand hinterlaufen mussten. Der TVW war nicht voll in der Partie, was die Gäste durch ein 6:11 zum ersten Satzgewinn ausnutzten. Die Gastgeber steigerten sich schließlich, kassierten aber häufig dieselben Angriffe des Gegners, ohne sich wirklich darauf einzustellen. Ein knapper 11:9-Erfolg beflügelte den TVW etwas und durch ein deutliches 11:5 im dritten Durchgang ging es mit einer Führung in die Satzpause. In der Folge war es ein Spiel auf Augenhöhe, in dem Wünschmichelbach bereits mit 9:6 führte, ehe Unterhaugstett ausgleichen konnte und es schaffte, den Satz noch zum 9:11 zu drehen. Während der kompletten Begegnung hatte der TVW auf allen Positionen mit dem eigenen Spielaufbau und der Chancenverwertung zu kämpfen, was die Gäste jedoch nicht immer auszunutzen wussten. Der fünfte Satz war dennoch eine deutliche Angelegenheit für den TVU, der somit mit 2:3 in Sätzen vorne lag. Auf der vermeintlich besseren Seite, was vor allem den Windverhältnissen geschuldet war, legte der TVW wieder nach. In einigen Phasen ließen die Jungs des Trainergespanns Ruschka/Zwintzscher ihr Können aufblitzen, was sie an diesem Tag jedoch nicht selten etwas vermissen ließen. Durch ein 11:6 schafften es die Gastgeber wieder den Satzrückstand auszugleichen. Nach der anschließenden Satzpause waren die Wünschmichelbacher jedoch erneut komplett von der Rolle, während die Schwaben nahezu fehlerfrei ihr Spiel durchzogen. Mit 5:11 ging somit der siebte Durchgang verdient an die Gäste. Auch wenn es den Odenwäldern im achten Spielabschnitt weiterhin nicht unbedingt gelang, ihr bestes Spiel abzurufen, schien der Knoten nun geplatzt zu sein. Die Gastgeber kämpften jetzt und hatten die nötige Geduld, nicht immer zwingend punkten zu wollen und möglicherweise einen Fehler zu riskieren. Bis zum Schluss hatten die Gäste wenig entgegenzusetzen - 11:5. Somit musste die Entscheidung in dieser Begegnung im alles entscheidenden neunten Satz fallen. Unterhaugstett begann zunächst auf der windtechnisch gesehen schlechteren Seite und machte das Beste daraus. Beim Stand von 4:6 aus Sicht des TVW wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Die Gastgeber zeigten aber zum Ende der Partie, dass sie es doch besser können, als noch zuvor und während bei den Gästen vor allem im Angriff die Kräfte etwas zu schwinden schienen, legte der TVW Punkt für Punkt nach. Unterhaugstett schaffte es nicht mehr genügend Druck aufzubauen und Wünschmichelbach leistete sich keine individuellen Fehler mehr. Nach ca. 2:45 Stunden konnte der TVW schließlich jubeln, nachdem der erste Matchball direkt verwandelt wurde.

Ein insgesamt zerfahrenes Spiel aus wünschmichelbacher Sicht, in dem die Unterhaugstetter über weite Strecken sogar die bessere Mannschaft waren, es aber in den entscheidenden Momenten nicht schafften aus den Schwächen des TVW Kapital zu ziehen. Die Gastgeber zeigten in einigen Phasen, wieso sie in der oberen Tabellenregion stehen, hätten sich an diesem Tag jedoch nicht über eine Niederlage beschweren dürften. Positiv zu sehen ist jedoch, dass die Gastgeber in den entscheidenden Momenten oft noch eine Schippe drauflegen können, was wohl wieder einmal den Ausschlag über Sieg und Niederlage gegeben hat.

Ob der TVW am nächsten Wochenende ohne seine drei U21-Nationalspieler, die bei der Europameisterschaft in Österreich im Einsatz sind, auf den TV Schweinfurt-Oberndorf trifft, oder ob die Partie noch verschoben wird ist derzeit noch unklar. 

Sicher ist aber, dass am kommenden Wochenende sowohl das Laienturnier (Samstag) als auch das traditionelle Turnier um den Odenwald-Wanderpokal (Sonntag) stattfinden. Der TVW freut sich schon jetzt, viele Besucher auf dem Sportplatz im Bärsbacher Weg begrüßen zu dürfen!

 

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Somberg, Croseck, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

Unterhaugstett zu Gast

Um auch weiterhin in der Tabelle auf die oberen Plätze schauen zu können und vielleicht sogar ein Wörtchen um die Tickets zur deutschen Meisterschaft in Hirschfelde mitreden zu können, soll am kommenden Sonntag ab 11 Uhr auf eigenem Platz gegen den TV Unterhaugstett der nächste Sieg eingefahren werden. 

Das Hinspiel in Unterhaugstett konnten die Wünschmichelbacher noch mit 5:2 gewinnen, jedoch wurde dort deutlich, dass immer mit dem TVU zu rechnen ist. Die Schwaben stehen mit derzeit drei Siegen auf Platz sechs und somit noch mitten im Abstiegskampf. Auch wenn die Ausgangslage wegen der weniger absolvierten Spiel im Vergleich zu den anderen Teams relativ gut erscheint, stehen die Unterhaugstetter etwas unter Zugzwang und werden in Wünschmichelbach sicherlich hochmotiviert unter die Leine gehen. Im Hinspiel konnte sich der TVW bereits ein Bild vom Spiel der Gäste machen, die vor allem defensiv auf allen Positionen stark aufspielten. Die Wünschmichelbacher werden also gewarnt sein, werden nach der Siegesserie von mittlerweile sieben Spielen jedoch auch mit breiter Brust auf den Platz gehen. Es wird sich zeigen, inwieweit der TVW die Form der letzten Wochen bestätigen kann, um dadurch den zweiten Platz zu festigen.

 

 

 

 

 

 

 

TVW gewinnt Hitzeschlacht gegen Weisel

Die Wünschmichelbacher schafften es gegen Mitaufsteiger TV Weisel, ihre Siegesserie weiter auszubauen. Durch den 5:1-Erfolg sollte der Abstiegskampf jetzt kein Thema mehr sein. Von Beginn an machten die hohen Temperaturen beiden Teams zu schaffen. Der TVW lag schnell mit 0:3 zurück, konnte wenig später aber schon wieder ausgleichen und war ab diesem Zeitpunkt besser im Spiel. Obwohl die Wünschmichelbacher das Geschehen weitestgehend im Griff zu haben schienen, ließ sich Weisel nicht abschütteln. Schließlich ging der erste Durchgang dennoch mit 11:9 an die Gastgeber. Auch im zweiten Satz waren die Odenwälder spielbestimmend, erspielten sich eine komfortable Führung, auch wenn die Gäste von der Loreleyhöhe aufgrund ihrer akuten Abstiegssorgen keinen Ball aufgaben. Zum Schluss behielten wieder die Gastgeber die Oberhand, nachdem Weisel bereits mehrere Satzbälle abgewehrt hatte - 11:8.
Im dritten Durchgang schlichen sich, womöglich auch der sengenden Hitze geschuldet, mehrere Unkonzentriertheiten auf allen Positionen ein. Auch dieser Durchgang war bis zum Ende eng, ehe Weisel mit 8:11 den Satzanschluss schaffte. 
Die Satzpause nutzten beide Mannschaften, um sich abzukühlen und zumindest für ein paar Minuten aus der Sonne zu kommen. Am Spielverlauf änderte sich danach nicht viel. Die Gäste standen vor allem defensiv gut und setzten ihre Angreifer immer wieder gut in Szene. Aber auch der TVW zeigte immer wieder starke Aktionen und ließ die Weiseler nie das Spiel an sich reißen. Schlussendlich waren es wieder die Wünschmichelbacher, die - wie schon so oft in dieser Saison - in den entscheidenden Phasen abgeklärter waren und die richtige Antwort auf die Aktionen des Gegners fanden. Mit 11:9 ging der nächste knappe Durchgang somit an die Gastgeber. Im fünften Satz demonstrierten die Wünschmichelbacher ihre Stärke, während den Weiselern nicht viel gelang. Der TVW zog bis auf 8:3 davon, als einige Weiseler Anhänger, die extra mit einem Bus angereist waren, für die unschönsten Szenen des Tages sorgten. Wie bereits zu Beginn der Begegnung zündeten sie Rauchbomben, jedoch dieses Mal direkt hinter dem Feld auf der Wünschmichelbacher Seite. Mehrere Pöbeleien, die fast in Handgreiflichkeiten endeten, ein Zuschauer der in dem Gemenge stürzte, sowie ein Weiseler "Fan", dem ein Hausverbot ausgesprochen wurde führten zu einer knapp zehnminütigen Spielunterbrechung.
Der TVW gab anschließend die richtige Antwort auf dem Platz, behielt trotz der Aufregung die Nerven und ließ keinen Punkt des Gegners mehr zu und ging durch ein 11:3 mit 4:1 nach Sätzen in Führung. Die Gäste, für die am Sonntag das direkte Abstiegsduell mit dem FBC Offenburg anstand, schonten deshalb im sechsten Satz ihren Hauptangreifer. Die Wünschmichelbacher schafften es jedoch nicht, daraus Kapital zu ziehen, sondern ließen das eigene Spiel phasenweise etwas schleifen. Die Weiseler hatten sich selbst durch den Wechsel etwas den Druck genommen und leisteten sich kaum Eigenfehler. Zum Ende hin legte der TVW glücklicherweise nochmals eine Schippe drauf machte dank eines 11:9 den 5:1-Heimsieg klar. 

Insgesamt darf man TVW zufrieden mit diesem Spiel sein, das trotz der Hitze tolle Aktionen auf beiden Seiten zu bieten hatte. 

Am nächsten Sonntag ist der TV Unterhaugstett zu Gast, der im Abstiegskampf noch den ein oder anderen Punkt benötigen dürfte, um die Klasse zu halten.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Somberg, Croseck, Trieburg, Kiefer, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

Aufsteigerduell gegen Weisel

Diesen Samstag trifft der TVW in der 1. Bundesliga ab 16 Uhr zuhause auf Mitaufsteiger TV Weisel. Die Gäste stehen mit bisher zwei Siegen auf dem letzten Tabellenplatz und müssen im Kampf gegen den Abstieg in den nächsten Spielen definitiv punkten, um den Gang in Liga 2 noch zu verhindern. An das Hinspiel in Weisel haben die Wünschmichelbacher keine guten Erinnerungen. Mit 0:5 mussten sich die Odenwälder nach der mit Abstand schwächsten Saisonleistung glatt mit 0:5 geschlagen geben. Während die Weiseler jedoch danach nur noch ein Spiel für sich entscheiden konnten, arbeitete sich der TVW Schritt für Schritt in der Tabelle nach oben. Nach mittlerweile fünf Siegen in Folge sind die Wünschmichelbacher hoch motiviert, sich für die Hinspielpleite zu revanchieren und die nächsten Punkte einzufahren. Geht man nach den Erfahrungen der Vergangenheit, lässt sich am kommenden Samstag nicht nur eine Hitzschlacht, sondern auch ein Spiel auf Augenhöhe erwarten. Die meisten Duelle mit dem TV Weisel hatten es - auch in der 2. Bundesliga - immer wieder in sich. Und auch im Hinspiel zeigten die Gäste eine gute Mannschaftsleistung. Es geht also für beide Seiten um viel, wodurch ein spannendes Aufsteigerduell zu erwarten sein dürfen. 

 

 

 

 

 

TVW beißt sich auch in Vaihingen durch

Das Bundesligateam des TVW bleibt weiterhin auf Kurs. Auch im Auswärtsspiel beim TV Vaihingen/Enz reißt die Siegesserie nicht ab. Die Wünschmichelbacher waren von Beginn an gut im Spiel, konnten sich direkt eine komfortable Führung erspielen, die Vaihingen auch im Verlauf des ersten Durchgangs nicht mehr aufholen konnte. Und auch nach dem 11:5 im ersten Durchgang wirkte der TVW sicherer in Angriff und Abwehr. Die Schwaben hielten vor allem durch die starken Angriffe von Marc Krüger dagegen, was jedoch am Ende nicht ausreichte. Die Gäste gingen durch ein 11:7 mit 2:0 nach Sätzen in Führung. Der TVW wollte den Schwung aus den ersten beiden Sätzen auch in den folgenden Durchgang mitnehmen, was jedoch nur bedingt gelang. Die Odenwälder schafften es nicht, sich auf das Angriffsspiel der Gastgeber einzustellen und erlaubten sich dazu noch zu viele individuelle Fehler, sodass dem TVV mit 7:11 der Anschluss gelang. Nach der Satzpause ging der TVW zunächst wieder in Front, konnte den Vorsprung - wie so oft in dieser Begegnung - aber nicht bis zum Ende halten und musste nach einem knappen 10:12 den Satzausgleich hinnehmen. Trainer Ruschka und Betreuer Zwintzscher forderten für den weiteren Spielverlauf wieder mehr Konzentration auf das eigene Spiel, was die Mannschaft im fünften Satz auch direkt umsetzte. Vor allem die erste Annahme war gegen die druckvollen Vaihinger Angaben immer wieder der Knackpunkt. Mit zunehmender Spieldauer stellte sich der TVW jedoch langsam besser darauf ein und nutzte jetzt auch die eigenen Möglichkeiten konsequent aus. Mit 11:6 ging der fünfte Satz somit wieder an die Gäste. Die Vaihinger bewiesen aber auch in der Folge immer wieder Kampfgeist. Die Gastgeber konnten nahezu jeden Vorsprung der Wünschmichelbacher ausgleichen. Teilweise auch etwas unglücklich in einigen Aktionen musste der TVW den nächsten engen Durchgang abgeben - 9:11.

Im siebten Satz bestimmte Wünschmichelbach wieder weitestgehend das Geschehen. Die Gäste punkteten jetzt öfter aus der Bedrängnis und steigerten sich nochmals auf allen Positionen. Mit 11:7 erspielte sich der TVW schließlich die 4:3-Satzführung. Und auch im anschließenden Durchgang legten die Wünschmichelbacher einen furiosen Start hin. Bis zum 5:0 wurden die Schwaben nahezu überrannt, ehe sie den ersten Punkt herausspielten. Der TVW behielt im Satzverlauf die Führung bis zum 9:5 bei. Vaihingen setzte jedoch nochmals zu einer Aufholjagd an und erkämpfte sich vier Punkte in Serie. Der Satz drohte somit noch zu kippen, bevor die Gäste nach zwei ordentlichen Angriffen und dem 11:9 doch noch Grund zum jubeln hatten.

Etwas unzufrieden war man bei den Wünschmichelbachern über die Schwankungen in dieser Partie. Nichtsdestotrotz überwog zum Schluss die Freude über den Sieg und darüber, dass auch in den vermeinlich schwächeren Phasen keine Unruhe aufkam. Durch den 5:3-Erfolg gegen den TVV klettert der TVW auf den zweiten Platz hinter Spitzenreiter TSV Pfungstadt. 

Am kommenden Samstag ist Mitaufsteiger TV Weisel zu Gast in Wünschmichelbach. Der TVW will sich hier für die glatte 0:5-Niederlage revanchieren.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Kiefer, Somberg, Croseck, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

TVW muss in Vaihingen/Enz unter die Leine

Nach dem äußerst knappen 5:4-Erfolg beim FBC Offenburg konnte der TVW seine Siegesserie auf mittlerweile vier Spiele ausbauen. Trotz dem aktuell dritten Platz konnten sich die Wünschmichelbacher dennoch noch nicht komplett den Abstiegssorgen entziehen, auch wenn die letzten Siege gegen direkte Konkurrenten nach dem holprigen Saisonstart enorm wichtig waren. Zwischen dem Tabellenzweiten und Schlusslicht TV Weisel liegen lediglich sechs Punkte. Somit ist in dieser Liga nahezu alles noch möglich. Am Samstag ist der TVW um 16 Uhr beim TV Vaihingen/Enz zu Gast. Der Tabellenvierte musste sich vor rund zwei Wochen am Bärsbacher Weg noch mit 5:2 geschlagen geben. Die Wünschmichelbacher wissen aber, dass gegen Vaihingen eine starke Leistung her muss, um die nächsten Punkte einfahren zu können und sich langsam aber sicher etwas aus dem Abstiegskampf entfernen zu können. Erwartungsgemäß war für die Vaihinger am letzten Wochenende nichts Zählbares zu holen gegen den unangefochtenen Spitzenreiter TSV Pfungstadt. Aufgrund der derzeitigen Tabellensituation ist jedoch jedes Spiel ein kleines "Endspiel", da am Ende jeder Sieg über den Abstieg bzw. das Ticket zur Deutschen Meisterschaft entscheiden kann. Somit können sich die Wünschmichelbacher nach einem durchaus ausgeglichenen Hinspiel auch dieses Wochenende auf eine enge Partie vorbereiten.

 

 

 

 

 

5:4-Erfolg in Offenburg

TVW muss Matchbälle abwehren

Im Vorfeld war ein kampfbetontes und enges Spiel beim FBC Offenburg zu erwarten. Am Ende entschieden beim 5:4-Sieg der Wünschmichelbacher nur Kleinigkeiten, wer als Gewinner das Feld verlassen sollte. 

Die Ausgangslage hätte für beide Mannschaften unterschiedlicher kaum sein können. Während der TVW drei Siege in Folge verbuchen konnte, wollte sich der FBC aus einer kleinen Krise befreien. Beide Teams hatten jedoch den selben Plan, nämlich wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln.

Wie schon in den vergangenen Begegnungen erwischten die Wünschmichelbacher einen ordentlichen Start. In einer ausgeglichenen Anfangsphase hatte der TVW in den entscheidenden Momenten immer die richtige Antwort auf das Spiel der Gastgeber, sodass die ersten beiden Sätze mit 12:10 und 11:8 an die Odenwälder gingen. Offenburg reagierte schließlich, zog den Mittelmann nach vorne. Mit dieser neuen Formation kam der Angriff des TVW weniger zurecht, der FBC verkürzte durch ein 8:11 auf 2:1 in Sätzen. Nach der Satzpause schaffte es weiterhin keine Mannschaft sich entscheidend abzusetzen. Bei beiden Mannschaften schlichen sich nach tollen Aktionen immer wieder vermeidbare Fehler ein. Beim Stand von 9:10 hatten die Gastgeber bereits Satzball. Der TVW nutzte nun aber seine Möglichkeiten konsequent aus und drehte den Satz noch zum 13:11. Anschließend verloren die Gäste aber unerklärlicherweise komplett den Faden. In allen Mannschaftsteilen schien es etwas an Konzentration zu mangeln, während bei den Offenburgern nun nahezu alles funktionierte. Durch eine höhere Fehlerquote im Angriff und gleich mehrere Stockfehler in der Abwehr ging es nach zwei deutlichen Durchgängen (6:11,5:11) mit 3:3 in die zweite Satzpause. Wünschmichelbach erholte sich zunächst nur leicht von dem Schock, nahm aber den Kampf wieder an und fand wieder besser ins Spiel. Aber auch Offenburg spielte - beflügelt durch die beiden deutlichen Satzgewinne - besser als noch zu Beginn der Partie. Der siebte Satz wurde also wieder zu einer engen Angelegenheit. Dieses Mal hatte der TVW nach zwei starken Angriffen der Gastgeber mit 10:12 das Nachsehen. Somit standen die Wünschmichelbacher im achten Satz mit dem Rücken zur Wand. Immer wieder erarbeiteten sich die Gäste Chancen und wollten unbedingt einen entscheidenden neunten Satz erzwingen. Bis zum 8:8 konnten beide Mannschaften die Führung des Gegners immer wieder ausgleichen, ehe der FBC gleich doppelt punktete und somit zwei Matchbälle hatte. Der TVW glaubte aber noch an die minimale Chance, den Satz doch noch herumzureißen. Durch zwei hart umkämpfte Punkte glich Wünschmichelbach entgegen den Erwartungen vieler Zuschauer also aus und zwang die Hausherren durch einen 12:10-Erfolg in den Entscheidungssatz. 

Von Anfang an gelangen hier den Gästen die besseren Aktionen. Offenburg haderte möglicherweise nach den vergebenen Matchbällen etwas mit sich selbst, der TVW hingegen schaffte es jetzt wieder mehr und mehr das eigene Spiel erfolgreich aufzuziehen. Beim 6:3 wurden im letzten Satz nochmals die Seiten gewechselt. Wünschmichelbach leistete sich zum Ende hin keine Schwächen mehr und brachte durch ein relativ ungefährdetes 11:5 im letzten Durchgang den 5:4-Sieg in trockene Tücher. Nach rund 2:45 Stunden Spielzeit durfte sich der TVW also über einen hauchdünnen Sieg freuen, indem nicht nur Kleinigkeiten, sondern auch das nötige Glück am Ende über Sieg und Niederlage entscheiden musste.

Durch diese zwei Punkte rücken die Wünschmichelbacher vorerst auf den dritten Tabellenplatz vor. Am kommenden Samstag ist der TVW ab 16 Uhr beim aktuell Tabellenvierten TV Vaihingen/Enz zu Gast.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Somberg, Croseck, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

TVW möchte Siegesserie ausbauen

Nachdem der TVW nach gleich zwei 5:2-Erfolgen auf ein Wochenende mit optimaler Punkteausbeute zurückblicken kann, wartet am nächsten Sonntag das Rückspiel beim FBC Offenburg. Die Offenburger stehen nach der Niederlage gegen den TV Vaihingen/Enz am letzten Wochenende momentan auf Rang fünf,direkt hinter den Wünschmichelbachern. Der FBC hat jedoch bisher ein Spiel weniger auf dem Konto und könnte mit einem Sieg mit dem TVW gleichziehen. Für beide Mannschaften geht es vor allem darum, weitere Punkte im Kampf gegen den Abstieg einzufahren.

In einer unglaublich ausgeglichenen Liga könnte am Ende jeder Punkt entscheidend sein. Das Hinspiel vor knapp drei Wochen konnte Wünschmichelbach mit 5:1 für sich entscheiden. Das Ergebnis spiegelte in der Deutlichkeit jedoch nicht gerade den Spielverlauf wieder, in dem es in den meisten Sätzen eng zuging. Eine ähnlich knappe Begegnung lässt sich auch für das Rückspiel erwarten in dem man beim TVW seine Siegesserie gerne auf vier Spiele ausdehnen möchte.

 

 

 

 

 

 

Zwei Erfolge im Kampf gegen den Abstieg


Der TVW konnte sich mit zwei Siegen gegen die direkten Konkurrenten TV Vaihingen/Enz und TV Unterhaugstett etwas Luft im Abstiegskampf verschaffen.

Am Samstag gegen Vaihingen/Enz starteten die Wünschmichelbacher auf eigenem Platz zunächst stark in die Partie. Alle Mannschaftsteile zeigten eine geschlossen gute Leistung. Relativ ungefährdet ging der Satz mit 11:5 an die Gastgeber. Auch im darauffolgenden Durchgang war der TVW zunächst besser. Gegen Ende des Satzes riskierten die Vaihinger schließlich mehr in der Offensive und wurden für diese Risikobereitschaft belohnt. Mehrere starke Angriffe der Gäste führten zum 9:11 und damit zum Satzausgleich. Auch weiterhin war keine Mannschaft wirklich spielbestimmend. Bei hohen Temperaturen hatten die Gastgeber aber immer wieder mehr Durchschlagskraft, sicherten sich die Sätze drei und vier auch etwas glücklich aber am Ende nicht unverdient mit 11:9 und 15:14. Wünschmichelbach setzte in den entscheidenden Phasen die Big Points. Nachdem Zuspieler Nico Müller nach einer kleineren Verletzung im fünften Durchgang vorübergehend ausgewechselt wurde und hierdurch eine ungewohnte Aufstellung auf dem Feld stand, fand der TVW nicht ins Spiel. Vaihingen nahm nun immer mehr den Kampf an und demonstrierte beim 4:11 seine Stärken. Die Wünschmichelbacher wechselten anschließend wieder zur ursprünglichen Aufstellung und fingen sich wieder. Der deutliche Satzverlust wurde zum Durchschnaufen genutzt und ein 11:5 nachgelegt. Der letzte Satz war wieder bis zum Schluss ausgeglichen, ehe sich der TVW unter dem Jubel der Zuschauer mit 12:10 und damit mit 5:2 durchsetzte.
Somit konnte auch nach dem vierten Heimspiel bisher nur Spitzenreiter TSV Pfungstadt die Punkte aus dem Odenwald entführen.
Am Sonntag reiste der TVW dann zum schwäbischen TV Unterhaugstett. Wie schon gegen Vaihingen/Enz erwischten die Gäste einen tollen Start - 11:6. Im zweiten Durchgang steigerte sich der TVU, während sich bei Wünschmichelbach Unkonzentriertheiten in allen Mannschaftsteilen einschlichen. Der TVW ließ sich aber vom 7:11-Satzverlust nicht aus der Ruhe bringen. In der Abwehr hatte man die Angriffe des Gegners weitestgehend im Griff und auch die Möglichkeiten im Angriff wurden Konsequent genutzt. Mit 11:3 und 11:5 ging der TVW nach zwei deutlichen Sätzen mit 3:1 in Sätzen in Front. Unterhaugstett blieb aber weiterhin dran und zeigte kämpferisch eine gute Leistung. Das Spiel lebte phasenweise vor allem von Emotionen, der TVU konnte durch ein 7:11 auf 2:3 in Sätzen verkürzen. Die Begegnung ging jetzt schon in die vorentscheidende Phase. Bis zum 7:7 konnte sich keine Mannschaft absetzen, ehe der TVW zu einem großartigen Schlussspurt ansetzte. Den Gastgebern gelang kein Punkt mehr, der Satz ging mit 11:7 an die Wünschmichelbacher. Im letzten und siebten Satz machten sich zwei angestrengende Spiele bei hohen Temperaturen langsam bemerkbar. Der TVW kassierte jetzt ungewöhnlich viele kurze Bälle und brauchte im Angriff oft mehrere Chancen um zu punkten. Die Geduld zahlte sich aber gegen Ende des Satzes immer wieder aus. Die entscheidenden Ballwechsel gingen an die Odenwälder. Somit war durch das 11:9 der zweite 5:2-Erfolg des Wochenendes in trockenen Tüchern. Zwei Siege, durch die sich der TVW jetzt etwas von den Abstiegsrängen distanzieren konnte. Am nächsten Wochenende kommt es dann zum Rückspiel beim badischen Kontrahenten FBC Offenburg.
 
 
TVW: Zwintzscher, Gruber, Croseck, Trieburg, Somberg, Schröter, Müller
 
 
 
 
 
 
 

TVW hofft auf weitere Punkte

In den kommenden beiden Begegnungen hoffen die Wünschmichelbacher die nächsten Punkte im Abstiegskampf der 1. Bundesliga Süd holen zu können.

Am Samstag ist um 16 Uhr zunächst der TV Vaihingen/Enz zu Gast im Bärsbacher Weg. Die Vaihinger, derzeit mit 6:6 Punkten auf Rang 4, mussten am letzten Spieltag eine äußerst knappe 4:5-Niederlage gegen die Aufsteiger vom TV Weisel hinnehmen. Die Schwaben werden also hochmotiviert sein, diese unerwartete Niederlage wieder auszubügeln und sich in dieser eng zusammengerückten Liga von den Abstiegsrängen zu distanzieren. Zwischen dem TVW und dem TVV gab es auf dem Feld bisher keine Aufeinandertreffen in Pflichtspielen. In der abgelaufenen Hallensaison hatte Wünschmichelbach gleich zwei Mal die Oberhand, was natürlich für diese Begegnung aber nicht mehr wert ist als eine Randnotiz. Die Schwaben profitieren vor allem von einer starken und erfahrenen Abwehr. Chancen rechnet man sich beim TVW bei einer guten Leistung aber trotzdem aus, nicht zuletzt weil bisher nur Spitzenreiter TSV Pfungstadt die Punkte aus dem Odenwald entführen konnte. 

Im zweiten Spiel des Wochenendes wartet mit dem TV Unterhaugstett am Sonntag der zweite schwäbische Gegner. Ab 11 Uhr geht es für den TVW auswärts somit um die nächsten wichtigen Punkte. Die Gastgeber nutzten am letzten Spieltag die Personalsorgen des TV Schweinfurt-Oberndorf aus und sicherten sich zwei nicht eingeplante Punkte. Somit steht Unterhaugstett derzeit mit 4:6 Zählern auf dem fünften Platz. Eine Prognose für die Begegnung abzugeben erscheint schwierig, da es mit dem TVU bisher nur Aufeinandertreffen auf diversen Turnieren gegeben hat.

Pflichtspiele auf dem Feld gab es somit auch hier noch keine. Beim TVW sieht man aber auch hier die Möglichkeit, etwas Zählbares mitnehmen zu können. Interessant wird jedoch zu sehen sein, wie sich beide Mannschaften aufeinander einstellen können und inwiefern sich die eigenen Stärken auspielen lassen.

 

 

 

 

 

 

 

Wichtiger Heimsieg gegen Offenburg

Bevor es der TVW am Sonntag zuhause mit dem FBC Offenburg zu tun bekam, mussten die Wünschmichelbacher am Samstag bei Serienmeister TSV Pfungstadt unter die Leine.

Es war im Voraus klar, dass jeder Satzgewinn als kleiner Erfolg gesehen werden kann, jedoch zeigten die Gastgeber von Beginn an, dass sie das Spiel bestimmen wollten. Die Hessen kamen nicht nur mit den schwierigen Windverhältnissen besser zurecht, sondern ließen dem TVW mit einigen kurz gespielten Angriffen kaum eine Abwehrchance, sodass der erste Durchgang deutlich mit 4:11 an Pfungstadt ging. Im zweiten Satz hielt Wünschmichelbach lange mit, zeigte endlich gute Spielzüge. Die Pfungstädter ließen sich davon aber nur wenig beeindrucken und spielten ihr Spiel bis zum Schluss durch - 7:11. Es folgte ein überdeutlicher dritter Satz, in dem die Wünschmichelbacher beim 2:11 kaum etwas entgegenzusetzen hatten. Nach der Pause entschlossen sich Trainer Bernd Ruschka und Uwe Schneider, der den verhinderten Betreuer Bernd Zwintzscher vertrat, einige Umstellungen vorzunehmen. Zum ersten Mal nutzte der TVW nun seine Chancen aus und ließ die Gastgeber nicht davonziehen. Es sollte aber auch im engsten Durchgang dieser Partie nichts mit einem Satzerfolg werden, Pfungstadt verwandelte zum 10:12 und zum 0:4 in Sätzen. Im letzten Durchgang versuchte es der TVW nochmals mit einer anderen Aufstellung, was jedoch komplett scheiterte. Die Gäste zeigten jetzt zu wenig Gegenwehr und Pfungstadt konnte nach Belieben punkten. Mit 1:11 endete die Partie schließlich mit 0:5 für den Weltpokalsieger. Eine Niederlage, die kalkulierbar war, bei der jedoch vor allem in den beiden deutlichen Sätzen etwas mehr Gegenwehr wünschenswert gewesen wäre.

Das weitaus wichtigere Spiel im Abstiegskampf wartete aber am Sonntag auf eigener Anlage. Mit dem FBC Offenburg war der Tabellenzweite zu Gast im Odenwald. Von Beginn an entwickelte sich das erwartet umkämpfte Spiel. Der FBC startete besser, war beim 5:9 bereits klar in Führung und brachte die Gastgeber durch Eigenfehler wieder zurück. Der Durchgang musste somit in der Verlängerung entschieden werden, in der die Offenburger das bessere Ende hatten und durch ein 12:14 die Satzführung erspielten. Im zweiten Satz stellte sich die Defensive der Wünschmichelbacher besser auf die Angriffe der Gäste ein. Beide Abwehrreihen standen nun insgesamt sicher. Aber vor allem im Angriff leistete sich der TVW weniger Fehler und erkämpfte sich mit 11:8 den Satzausgleich. Auch in den folgenden beiden Durchgängen setzte sich keine Mannschaft entscheidend ab. Häufig wurde jedoch die Geduld der Wünschmichelbacher belohnt, nicht zwingend schnell punkten zu wollen. Nicht selten konnte die starke Offenburger Abwehr mehrere gute Angriffe des TVW in Folge abwehren, bevor die Gastgeber die Lücke in Offenburgs Defensive fanden. Mit 11:9 und 14:12 setzte der TVW gleich zwei Mal knapp, aber nicht unverdient nach. Wünschmichelbach war sich seiner Sache nun sicher, spielte konstant weiter und holte sich nun etwas deutlicher mit 11:6 die 4:1-Führung. Der FBC hatte immernoch die höhere Fehlerquote und auch eine Umstellung im Angriff stellte den TVW nur kurz vor kleinere Probleme. Im sechsten Durchgang wollten die Odenwälder schon alles klar machen. Offenburg gab sich trotz des Rückstandes nicht auf. Die Gastgeber hielten den Gegner bis kurz vor Schluss etwas auf Abstand, ehe die Zuschauer ein letztes Aufbäumen der Gäste sahen. Ein Ass zum 11:9 durch Florian Zwintzscher mit einem langen Ball durch die Mitte ließ die Wünschmichelbacher schließlich über zwei extrem wichtige Punkte jubeln. In einem nicht gerade hochklassigen Spiel war vor allem die kämperische Leistung ausschlaggebend, wer als Sieger von Platz geht. 

In zwei Wochen warten mit dem TV Vaihingen/Enz und dem TV Unterhaugstett die nächsten Aufgaben, gegen die es möglichst die nächsten Punkte einzufahren gilt.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Somberg, Croseck, Trieburg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

TVW gegen Pfungstadt und Offenburg

An diesem Wochenende steht wieder einmal ein Doppelspieltag in der 1. Bundesliga an. Am Samstag kommt es bereits zum Rückspiel bei Spitzenreiter TSV Pfungstadt. Der Weltpokalsieger aus Hessen steht mit nur einem verlorenen Satz souverän an auf Platz Eins der Südliga. Die Pfungstädter konnten zudem schon das Hinspiel in Wünschmichelbach vor nicht einmal vier Wochen mit 5:0 klar für sich entscheiden. Somit kann jeder Satzgewinn des TVW zum einen als Erfolg gesehen werden, wäre zum anderen aber auch wichtig, um das derzeit eher schlechte Satzverhältnis etwas aufzubessern. 

Ab 17 Uhr wird der TVW versuchen es dem Favoriten so schwer wie möglich zu machen und sich bestmöglich zu verkaufen.

Am Sonntag kommt es dann im Bärsbacher Weg auf eigenem Rasen zum Aufeinandertreffen mit dem badischen Kontrahenten FBC Offenburg. In der Vergangenheit waren die meisten Duelle, sowohl in der Bundesliga, als auch auf Turnieren immer hart umkämpft. Der FBC steht derzeit mit 4:4 Punkten auf dem dritten Rang und musste sich am letzten Spieltag nur ganz knapp mit 4:5 beim TV Vaihingen/Enz geschlagen geben. In dieser Partie einen klaren Favoriten auszumachen ist sicherlich schwierig. Die bisherigen Begegnungen waren häufig von Emotionen und Kampf geprägt, was in diesem Spiel, in dem beide Teams die nächsten Punkte gegen den Abstieg einfahren wollen, wahrscheinlich wieder der Fall sein wird. Anpfiff zum badischen Derby in Wünschmichelbach ist am Sonntag um 11 Uhr.

 

 

 

 

 

Licht und Schatten in der Bundesliga

Nach einer über weite Strecken schwachen Vorstellung beim TV Weisel konnte sich das Bundesligateam des TVW am Sonntag gegen den MTV Rosenheim auf die eigenen Stärken besinnen und die ersten wichtigen Punkte im Abstiegskampf einfahren.

 

Am Samstag kam es zunächst bei Mitaufsteiger TV Weisel zum ersten direkten Duell in der Abstiegszone. Wünschmichelbach startete gut, erspielte sich eine komfortable Führung, die lange anhielt. Bis zum 9:6 hatten die Gäste das Spiel im Griff, bis sich zwei vermeidbare Fehler einschlichen und sich die junge Truppe beim 10:9 durch eine krasse Fehlentscheidung des Schiedsrichters etwas aus dem Konzept bringen ließ. Die Folge war ein etwas glückliches 11:13 für die Weiseler. Im zweiten und dritten Durchgang lief dann bei den Odenwäldern nichts mehr zusammen. Eine schwache Abwehr ließ oftmals keinen guten Spielaufbau zu. Auch der Angriff leistete sich etwas mehr Fehler als der Gegner. Somit ging es nach dem 5:11 und 3:11 mit einem deutlichen 0:3 in die Satzpause. Auch nach der Pause fand der TVW jedoch nicht richtig in die Partie. Erst nach einigen Umstellungen kam der Kampfgeist bei den Wünschmichelbachern zurück, wodurch aber das 7:11 für die Gastgeber nicht verhindert werden konnte. Erst im letzten Durchgang schaffte es der TVW den Spielverlauf wieder offen zu gestalten. In den entscheidenden Momenten fehlte neben eigenem Unvermögen sicherlich auch das nötige Glück, um an diesem Tag einen Satz zu holen. Der Spielabschnitt endete nach gutem Kampf wieder mit 10:12 für Weisel und damit mit einer deutlichen 0:5 Niederlage für den TVW. Man hatte sich wesentlich mehr vorgenommen für dieses Spiel, dementsprechend getrübt war die Stimmung nach der Begegnung. Lange Zeit über die Niederlage nachzudenken blieb den den Jungs von Trainer Bernd Ruschka und Betreuer Bernd Zwintzscher aber nicht, schließlich ging es am Sonntag auf eigenem Rasen gegen den MTV Rosenheim schon wieder um wichtige Punkte. 

 

Und der TVW zeigte von Anfang an ein ganz anderes Bild als noch am Vortag. Alle Spieler zeigten von Beginn, dass die Punkte an diesem Tag im Bärsbacher Weg bleiben sollten. Aus einer starken Abwehr heraus schafften es die Gastgeber ein ums andere Mal den Angriff gut in Szene zu setzen, was die Abwehr der Bayern oft vor große Probleme stellte. Und auch mit den druckvollen Wünschmichelbacher Angaben kamen die Rosenheimer an diesem Tag überhaupt nicht zurecht. Mit dem 11:8 ließ der erste Satzgewinn der Saison auf mehr hoffen. Und der TVW blieb auch im zweiten Durchgang seiner Linie treu. Auf Rosenheimer Seite fand nun jedoch auch Angreifer Steve Schmutzler besser ins Spiel und verwandelte einige Angaben direkt über außen. Die Wünschmichelbacher ließen sich dennoch nicht aus der Ruhe bringen, was am Ende auch belohnt wurde - 11:9.

Der TVW leistete sich in allen Mannschaftsteilen kaum Fehler und nutzte die Unkonzentriertheiten der Gäste gnadenlos aus. Sowohl beim 11:7 im dritten, als auch beim 11:6 im vierten Durchgang zeigten die Gastgeber eine ansprechende Leistung, was schon mit einer Vorentscheidung gleichbedeutend war. Eine Rosenheimer Mannschaft, die einen ihrer schwächeren Tage erwischte, hatte im fünften Satz schließlich kaum noch etwas entgegenzusetzen. Der TVW spielte wie aus einem Guss, erzielte noch mehrere schön herausgespielte Punkte, während die Gäste allem anschein nach schon das Spiel abgehakt hatte. Das deutliche 11:1 und somit der erste Sieg der Feldsaison ließ die Wünschmichelbacher im Abstiegskampf etwas aufatmen. 

Nach der miserablen Vorstellung gegen den TV Weisel war ein Sieg gegen den MTV Rosenheim schon fast Pflicht, um nicht schon tief in den Tabellenkeller abzurutschen. Mit einem ordentlichen Auftritt vor eigenem Publikum hat die Mannschaft jedoch gezeigt, was möglich ist.

In zwei Wochen geht die Bundesliga für den TVW zunächst samstags bei Weltpokalsieger TSV Pfungstadt weiter, ehe sonntags der FBC Offenburg zu Gast sein wird.

 

 

TV Weisel - TVW               5:0  (13:11/11:5/11:3/11:7/12:10)

TVW - MTV Rosenheim      5:0  (11:8/11:9/11:7/11:6/11:1)

 

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Somberg, Kiefer, Croseck, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

 

TVW will erste Punkte einfahren

Nach den Auftaktniederlagen gegen die Topteams aus Schweinfurt-Oberndorf und Pfungstadt stehen für den TVW zwei Aufgaben an, bei denen die ersten Punkte geholt werden sollen.

Am Samstag um 16 Uhr treffen die Wünschmichelbacher zunächst auswärts auf den TV Weisel. Weisel konnte im letzten Sommer zusammen mit dem TVW den Aufstieg feiern und hat als Saisonziel den Klassenerhalt ausgegeben. Derzeit stehen die Weiseler nach drei Niederlagen am Tabellenende, es geht somit im Duell der beiden Aufsteiger für beide Mannschaften um die ersten Punkte im Abstiegskampf. In der Vergangenheit gab es häufig Begegnungen auf Augenhöhe und auch dieses Mal werden beide Teams alles daran setzen, das bessere Ende für sich zu erkämpfen.

 

Während Weisel zu den bekannteren Gegnern gehört, kommt es am Sonntag um 11 Uhr auf dem Sportplatz im Bärsbacher Weg zum ersten Aufeinandertreffen mit dem MTV Rosenheim auf dem Feld. In der vergangenen Hallensaison konnte jeweils die Heimmannschaft die Begegnung für sich entscheiden. Wichtigster Akteur der Bayern ist Angreifer Steve Schmutzler, den es in den Griff zu bekommen gilt. Auch Rosenheim ist nach Niederlagen gegen den TV Vaihingen/Enz und den FBC Offenburg nicht gut in die Saison gestartet und wird hochmotiviert zu Werke gehen, um nicht zu Saisonbeginn direkt in die Abstiegszone abzurutschen. Sollte es den Wünschmichelbachern jedoch gelingen, aus einer stabilen Abwehr heraus ihr Spiel aufzuziehen, dürfte sich gegen die erfahrene Rosenheimer Truppe ebenfalls eine enge Partie entwickeln. 

 

 

 

 

 

 

Zwei Niederlagen zum Auftakt

Der TVW musste zum Start der Feldsaison direkt zwei 0:5-Niederlagen hinnehmen.

Am Samstag reisten die Odenwälder zunächst nach Bayern zum TV Schweinfurt-Oberndorf. Von Beginn an zeigten die Wünschmichelbacher, dass sie sich gegen den Favoriten wehren wollen und konnten bis Mitte des ersten Durchgangs den eigenen Vorsprung beibehalten. Es schlichen sich jedoch immer wieder kleinere Fehler in allen Mannschaftsteilen ein, was Schweinfurt zurück brachte und ein 7:11 für die Gastgeber zur Folge hatte. Auch die Durchgänge zwei und drei verliefen ähnlich. Der TVW konnte sich immer wieder leicht absetzen, versäumte es jedoch am Ende sich zu belohnen und musste auch diese Sätze mit 8:11 und 9:11 abgeben. Somit ging es mit einem zu deutlichen 0:3 für die Bayern in die Pause. Schweinfurt wirkte trotz der Führung nicht unbedingt souverän, während Wünschmichelbach weiter an die eigenen Möglichkeiten glaubte. Sinnbildlich für dieses Spiel setzte sich der TVO am Ende aber immer wieder durch. Mit 7:11 und 9:11 gingen auch die letzten beiden Durchgänge an die Gastgeber. Somit blieb dem TVW selbst ein Satzgewinn verwährt, in einer teilweise umkämpften Partie, in der das deutliche Ergebnis nicht gerade den Spielverlauf widerspiegelt.

 

Am Sonntag wartete auf eigenem Platz mit dem amtierenden Weltcupsieger TSV Pfungstadt der härteste Brocken der Liga. Ausnahmeangreifer Patrick Thomas zeigte an diesem Tag einmal mehr seine Klasse und begann das Spiel mit einem Ass auf die Grundlinie. Während auch Dennis Gruber auf Wünschmichelbacher Seite immer wieder die Abwehr der Gäste auf dem nassen Untergrund vor Probleme stellte, ließ der Angriff der Hessen den Gastgebern meist keine Abwehrchance, was zum 7:11 für den Favoriten führte. Auch im zweiten Durchgang hielt der TVW lange mit, hatte aber am Ende kaum die Möglichkeit sich den Satzgewinn wirklich zu sichern. Die Pfungstädter spielten an diesem Tag einfach konstanter, während es die Wünschmichelbacher nicht schafften, die wenigen Möglichkeiten die sich boten auch auszunutzen. Zum einen schafften es die Gäste nach und nach, mehr Angriffe des TVW abzuwehren, zum anderen unterliefen dem deutschen Meister deutlich weniger Fehler. Pfungstadt war somit beim 0:5 erwartungsgemäß eine Nummer zu groß.

 

Im Großen und Ganzen wird man beim TVW mit beiden Niederlagen leben können, obwohl in Schweinfurt der ein oder andere Satzgewinn mindestens verdient gewesen wäre. Gegen den TSV Pfungstadt geht die Niederlage, auch in der Höhe, aufgrund der Spielweise der Hessen sicherlich in Ordnung. Für die Wünschmichelbacher heißt es nach den beiden nicht unerwarteten Niederlagen jetzt den Blick nach vorne zu richten, in zwei Wochen wartet beim TV Weisel bereits ein erstes "Endspiel" im Abstiegskampf.

 

TV Schweinfurt-Oberndorf - TVW        5:0 (11:7/11:8/11:9/11:7/11:9)

TVW - TSV Pfungstadt                       0:5 (7:11/7:11/5:11/6:11/4:11)

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Kiefer, Croseck, Somberg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

Saisonstart in Schweinfurt

Am Sonntag ist dann Weltpokalsieger Pfungstadt zu Gast

Am kommenden Samstag geht es los, die 1. Bundesliga startet in die Feldsaison. Als Aufsteiger geht der TVW mit dem vorrangigen Ziel "Klassenerhalt" an den Start. Auch wenn die vergangene Hallensaison gezeigt hat, dass einiges in der jungen Wünschmichelbacher Mannschaft steckt, wird es in einer voraussichtlich sehr ausgeglichenen Liga nicht leicht werden. Die Vorbereitung, die neben dem Training ihren Abschluss mit einem Trainingslager beim FBC Offenburg fand, ließ sicherlich noch Luft nach oben. Dennoch sind alle Spieler heiß auf die ersten Saison in der höchsten deutschen Spielklasse im Feld. Personell hat sich beim TVW nichts verändert, sodass dem Trainergespann Ruschka/Zwintzscher dieselben acht Spieler wie noch in der Halle zur Verfügung stehen.

Zum Saisonbeginn bekommen es die Wünschmichelbacher direkt mit zwei Mannschaften zu tun, die zum engeren Favoritenkreis der Liga zählen. Am Samstag wird um 16 Uhr die Begegnung beim TV Schweinfurt-Oberndorf angepfiffen. Die Bayern um die beiden Nationalspieler Bauer (Angriff) und Sagstetter (Zuspiel) konnten letztes Jahr vor heimischer Kulisse die Bronzemedaille bei der DM erkämpfen und gelten auch jetzt wieder als ein heißer Anwärter auf ein DM-Ticket. 

 

Am Sonntag ist dann mit dem TSV Pfungstadt das Topteam der letzten Jahre zu Gast im Odenwald. Mit dem Weltcupsieg im letzen Sommer konnten die Hessen ihre Titelsammlung auf Vereinsebene komplett machen. Sollte es keine größeren Überraschungen geben, wird der TSV auch in der Feldsaison wieder um den Titel des Deutschen Meisters ganz vorne mitspielen. Das Heimdebüt des TVW in der 1. Bundesliga startet um 11 Uhr auf dem Sportplatz im Bärsbacher Weg.

 

Trainer Bernd Ruschka weiß: "Die entscheidenden Spiele sind sicher andere, aber wir wollen gleich zu Beginn gut in die Saison finden und werden daher natürlich unser Bestes geben." Die Hallensaison hat gezeigt, dass sich der TVW mit der Außenseiterrolle in der Regel nicht allzu unwohl fühlt. Bleibt also abzuwarten, ob es der TVW den favorisierten Teams einmal mehr schwer machen kann.

Verzichten muss das Trainerduo Ruschka/Zwintzscher auf den erkrankten Markus Trieburg, ansonsten sind alle Spieler einsatzbereit.

 

 

 

 

 

 

 

 

Trainingslager in Offenburg

Weitere Bilder vom Alfred-Hug Turnier finden Sie auf der Seite vom FBC Offenburg

Im Rahmen eines Trainingslagers traf man sich samstagmorgens um 10 Uhr in Offenburg zum gemeinsamen Trainingslager. Der Samstagmorgen begann mit einigen Konditions-, Koordinations- und Sprinteinheiten. Gegen 13 Uhr startete man dann in das Alfred-Hug Turnier. Bei einem Teilnehmerfeld von ausschließlich 3 Mannschaften wurde eine Hin- und Rückrunde auf 2 Gewinnsätze gespielt. Am Ende des Turniers kam es dann noch zum Endspiel des Vorrunden 1., dem FBC Offenburg und dem Vorrunden 2., dem TV Wünschmichelbach.

Das Endspiel gegen den Ligakonkurrenten wurde auf 3 Gewinnsätze ausgetragen.

Nach einem schwachen ersten Satz, fand Wünschmichelbach im zweiten Satz besser ins Spiel und glich zum 1:1 aus. Defizite in der Abwehr und im Spielaufbau auf Seiten der Wünschmichelbacher, brachten Offenburg den hart umkämpften dritten Satz. Im vierten Satz dominierte der FBC Offenburg das Spielgeschehen von Anfang an und sicherte sich somit den 3:1 den Turniersieg.

Am Sonntag stand dann nach dem gemeinsamen Frühstück noch eine Einheit auf dem Programm, hier wurden die Mannschaften gemischt und einige Sätze gespielt.

Der TV Wünschmichelbach möchte sich auch hier nochmal für die ausgezeichnete Ausrichtung beim FBC Offenburg bedanken.

Und auf das nächste Wochenende hinweisen, am Samstag den 02.05 findet in Schweinfurt um 16:00 Uhr der 1. Spieltag der 1. Bundesliga Süd statt.

Am Sonntag, den 03.05 trifft man dann auf heimischer Anlage auf den amtierenden Deutschen Meister TSV Pfungstadt.

 

 

Letztlich fehlt nicht viel zur Sensation

Selbst der deutsche Serienmeister TSV Pfungstadt hat hier schon verloren. Und so gesehen war die deutliche 1:5-Niederlage des TV Wünschmichelbach am Samstag in der 1. Faustball-Bundesliga beim TV Oberndorf alles andere als eine Schande. Auch wenn der Aufsteiger aus dem Odenwald somit im "Endspiel" Platz drei und die Qualifikation zur DM-Endrunde in Oldenburg am kommenden Wochenende verpasste. Dorthin fährt nun Oberndorf.

 

"Vielleicht war diesmal eine Blockade drin. Der Druck war hoch, da macht man sich wohl Gedanken", sagte TVW-Trainer Bernd Ruschka nach dem Spiel. Betreuer Bernd Zwintzscher brachte es schnell auf den Punkt, was da in Schweinfurt passierte: "Die ersten drei, vier Sätze waren wir gar nicht auf dem Feld. Wir haben uns wohl zu sehr unter Druck gesetzt."

Im ersten Satz hieß es schnell 5:0, am Ende 11:4, der zweite ging mit 11:5 ebenso klar an die Hausherren, im dritten führten die Gäste mit 5:4, um dann sieben Punkte in Folge zu verlieren zum erneuten 5:11. Nach exakt 30 gespielten Minuten ging es in die erste Pause, nach der auch der vierte Satz mit 11:4 für den TVO endete. Nur im fünften Satz verwandelte Wünschmichelbach den vierten Satzball zu einem 15:13, ging im sechsten Satz mit 1:0 in Führung, hielt halbwegs mit, konnte aber die Schweinfurter dann doch nicht bremsen (11:6), die sich das vierte Mal in Serie für die deutsche Meisterschaft qualifizierten.

Für Wünschmichelbach ist die Hallensaison in der 1. Bundesliga dagegen beendet. Mit einem starken vierten Platz und 16:12 Punkten, gerade mal zwei Zähler hinter Offenburg, das als Dritter zur DM fährt, trotz einer 0:5-Heimniederlage in der Runde gegen den TVW. "Für einen Aufsteiger ist das sensationell", sagt Bernd Ruschka, "auch wenn wir gegen Oberndorf zu spät aufgewacht sind und das i-Tüpfelchen nun fehlt. Wir wären gerne nach Oldenburg gefahren. Jetzt trainieren wir am Mittwoch noch mal, dann verbringe ich das nächste Wochenende mit der Familie. Ich war jetzt ein Jahr lang ständig unterwegs. Da wollen die Kinder ihren Papa auch mal wieder daheim haben", sagte der Trainer schon wieder ein bisschen lachend.

Eine Busladung voller mitgereister Fans unter den rund 150 Zuschauern feierte ihr Wünschmichelbacher Team dennoch hinterher. "Die sind immer dabei. Das macht schon Spaß", freute Bernd Zwintzscher die Unterstützung. "Jetzt wollen wir in der Feldrunde wieder vorne mitspielen und die Großen ärgern. Das Zeug dazu hat unser junges Team", schaute der Betreuer schon wieder voraus.

In Schweinfurt fand der TV einfach kein Mittel gegen den Oberndorfer Hauptangreifer Oliver Bauer. Der Nationalspieler und sein Auswahl-Teamkollege, Trainersohn Fabian Sagstetter, bretterten und schnippelten die Bälle den Gästen teils wie vom anderen Stern aufs Parkett. "Die waren nicht in den Griff zu kriegen. Wir wollten auf Angriff spielen, auch die Abwehr stand stabil. Heute waren alle klasse", strahlte TVO-Trainer Sagstetter nach der wohl besten Saisonleistung.

Platz zwei belegten die Stadtteil-Schweinfurter vergangenen Winter in Oldenburg, qualifizierten sich dadurch für den Europapokal, was auch diesmal wieder das Ziel sein soll. mho 

 

TV Wünschmichelbach: Florian Zwintzscher, Dennis Gruber, Daniel Somberg, Nico Müller, Brian Croseck, Moritz Kiefer, Jonas Schröter, Markus Trieburg.

 

wnoz 23.02.2015

 

An dieser Stelle nochmal ein großes Dankeschön an alle, die während der ganzen Saison dazu beigetragen haben, dass es eine tolle Saison wurde. Und natürlich danke an alle Fans, die selbst bei den Auswärtsspielen immer für die herausragende Stimmung gesorgt haben!

Im Feld geht es hoffentlich genauso weiter.

 

 

 

 

 

Endspiel in Schweinfurt

Am letzten Spieltag der 1. Bundesliga Süd kommt es für den TVW beim TV Schweinfurt-Oberndorf zu einem echten Endspiel. Die Rechnung ist leicht: Gewinnen die Wünschmichelbacher, lösen sie das Ticket zur DM-Endrunde in Oldenburg. Genauso geht es den Schweinfurtern, die momentan punktgleich mit dem TVW auf Platz vier stehen. Beiden Mannschaften hilft also nur ein Sieg, um den jeweils anderen von einem DM-Platz zu verdrängen. Eine Niederlage würde also Rang vier und gleichzeitig das Aus im DM-Rennen bedeuten.

Der TVO geht als aktuell deutscher Vizemeister und Vize-Europacupsieger sicherlich favorisiert in die Begegnung. Der TVW hat in dieser Saison jedoch schon mehrfach bewiesen, dass an einem guten Tag einiges möglich ist. Das Hinspiel ging klar mit 1:5 an die Bayern, was sie in eigener Halle wiederholen möchten, um die Qualifikation zu schaffen.

Die Wünschmichelbacher können nach dem Sieg beim TV Vaihingen/Enz befreit aufspielen. Klar ist, dass die Odenwälder nur mit einer starken Leistung die Chance auf einen Sieg haben werden. Mit einigen Fans im Rücken, die die Reise nach Bayern antreten werden, soll die Sensation perfekt gemacht werden. Unabhängig vom Ausgang der Partie hat der Aufsteiger eine tolle Saison gespielt, die wohl niemand für möglich gehalten hat. Eine Qualifikation für die Endrunde würde diese Hallensaison krönen. Mit Schweinfurt wartet jedoch eine der härtesten Aufgaben der Liga.

 

 

 

 

Sieg und Niederlage für TVW

Der TVW konnte sich nach einer bitteren Heimniederlage am Freitag über einen Auswärtssieg am Sonntag freuen und sogar im Rennen um einen DM-Platz bleiben. 

Zunächst ging es gegen den direkten Konkurrenten FBC Offenburg. In der vollen Kreissporthalle erwischten die Gastgeber einen Traumstart und sicherten sich den ersten Satz ohne große Mühe mit 11:5. Danach deuteten die Gäste an - angetrieben von einigen mitgereisten Fans - dass der erste Durchgang nur ein Ausrutscher sein sollte. Die Wünschmichelbacher wirkten wie ausgewechselt und der FBC nutzte seine Möglichkeiten zum 2:11 sehr gut aus. Die folgenden beiden Sätze verliefen beide ähnlich. Der TVW setzte sich zu Beginn immer ab, konnte den Vorteil jedoch nie bis zum Ende ausspielen. In den entscheidenden Phasen fehlte die Konstanz und das nötige Quäntchen Glück, sodass die Sätze mit 10:12 und 11:13 jeweils an die Gäste gingen. Der TVW gab sich nicht auf, kämpfte sich ins Spiel zurück und siegte im fünften Durchgang souverän mit 11:5. Offenburg spielte an diesem Tag seine Stärken teilweise nahezu perfekt aus, setzte zum Beispiel den großgewachsenen Angreifer Sven Muckle immer wieder gekonnt in Szene, weshalb sie im sechsten Durchgang den alten Satzabstand durch ein 8:11 wiederherstellen konnten.

Aber auch nach dem 2:4 in Sätzen gaben sich die Odenwälder nicht auf, zeigten beim erneuten 11:5 dass die Begegnung noch nicht gelaufen war. Der letzte Durchgang war dann bis zum Schluss umkämpft. Am Ende gewannen die Offenburger sinnbildlich für diese Partie auch diesen Spielabschnitt mit 9:11 und damit das Spiel. Die Gäste konnten somit alle knappen Sätze für sich entscheiden, was an diesem Tag den Ausschlag über Sieg und Niederlage gab. Durch diesen Sieg konnte sich der FBC für die Deutsche Mesterschaft in Oldenburg qualifizieren. 

 

Bereits am Sonntag wartete mit dem TV Vaihingen/Enz die nächste große Herausforderung auf die Wünschmichelbacher. Wie üblich reisten einige Zuschauer mit zum Auswärtsspiel um den TVW zu unterstützen. Um überhaupt noch eine Chance auf ein DM-Ticket zu haben, war ein Sieg enorm wichtig. Wünschmichelbach verschlief den Anfang jedoch komplett, lag schnell mit 0:6 zurück und konnte den 9:11-Satzgewinn für die Schwaben nicht mehr verhindern. Die Vaihinger mussten auf Angreifer Kolja Meyer verzichten, hatten somit nur einen etatmäßigen Angreifer auf dem Platz. Trotz einiger Probleme ging ein spannender zweiter Satz mit 11:8 an die Gäste. Im dritten und vierten Durchgang hatte der TVW überhaupt nichts entgegenzusetzen. Vaihingen erwischte eine gute Phase, der großgewachsene Krüger konnte aus einer starkten Abwehr heraus immer wieder punkten und auch der Schiedsrichter traf mehrfach fragwürdige Entscheidungen zugunsten der Gastgeber. Die Folge war ein 2:11 und ein 1:11. 

Trotz der beiden deutlichen Satzverluste zeigten die Gäste ab diesem Zeitpunkt eine tolle Moral. Ein solider Spielaufbau und ein Angriff, der nun immer besser auf Betriebstemperatur kam ließen ein 11:5 folgen. Der TVW war nun im Spiel, nahm den Kampf an und hatte vor allem die gegnerische Angabe im Griff. Vaihingen spielte zwar sicherer, aber auch weniger effektiv. Durch ein knappes 12:10 glichen die Wünschmichelbacher in Sätzen aus und spielten von nun an befreiter auf. Die Abwehr stand gut und die Chancenverwertung im Angriff wurde zunehmend besser. Das erste Mal an diesem Wochenende, dass die Odenwälder in zwei aufeinanderfolgenden Sätzen eine durchweg konzentrierte Leistung abrufen konnten, was durch ein 11:6 und 11:7 zum 5:3-Auswärtssieg führte. 

Unter dem Strich verlief das Wochenende nicht ganz nach dem Geschmack der Wünschmichelbacher, jedoch kann man mit einem Sieg gegen Vaihingen/Enz sehr zufrieden sein und hielt sich gleichzeitig alle Türen offen, doch noch die Sensation DM-Teilnahme zu schaffen. Dafür wartet jedoch nächsten Samstag im "Endspiel" mit dem deutschen Vizemeister TV Schweinfurt-Oberndorf eine große Aufgabe auf die Jungs von Trainer Bernd Ruschka und Betreuer Bernd Zwintzscher.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Somberg, Kiefer, Croseck, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

Entscheidendes Wochenende

Das kommende Wochenende wird ausschlaggebend sein, ob es für die Wünschmichelbacher beim erreichten Saisonziel Klassenerhalt bleibt, oder ob der Aufsteiger der Sensation näher kommt, ein Ticket für die Deutsche Meisterschaft in Oldenburg zu lösen.

Nach dem hart umkämpften Sieg gegen den TV Stammheim ist bereits am Freitag ab 20 Uhr der FBC Offenburg zu gast in der Weinheimer Kreissporthalle. Die Offenburger stehen derzeit auf dem dritten Platz, haben ein Spiel mehr auf dem Konto als die Odenwälder. Mit einem Sieg könnten die Wünschmichelbacher am badischen Kontrahenten vorbeiziehen. Trotz des deutlichen 5:0-Sieges im Hinspiel bereitet man sich beim TVW auf eine umkämpfte Begegnung vor, in der sich beide Teams im Kampf um die DM-Plätze keinen Ausrutscher erlauben dürfen. Es geht also für beide fast schon um Alles oder Nichts, sodass im badischen Derby eine gewisse Brisanz vorprogrammiert sein dürfte.

 

Am Sonntag muss der TVW dann beim TV Vaihingen/Enz unter die Leine. Die Schwaben haben als derzeit fünfter ebenfalls noch Chancen auf die DM-Teilnahme, aber auch sie müssen dafür am Wochenende punkten. Auch hier konnte Wünschmichelbach das Hinspiel gewinnen. Jedoch wartet auch in dieser Partie eine ganz schwere Aufgabe. Vaihingen gilt als Hallenmannschaft und alle Spieler haben jahrelange Erfahrung, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. 

Da dieses Spiel für beide Mannschaften Endspielcharakter hat, wird es erneut eine Begegnung werden, in der sich beide Teams nichts schenken werden.

Auf die Wünschmichelbacher warten also gleich zwei "Endspiele", in denen nur eine Topleistung dazu führen wird, dass der TVW etwas Zählbares mitnehmen kann. Der größere Druck liegt jedoch beim jeweiligen Gegner. Als Aufsteiger haben die Odenwälder ihr Saisonziel erreicht und können befreit aufspielen, um möglicherweise das Sahnehäubchen auf eine bisher starke Hallensaison zu setzen.

 

 

 

 

 

 

Hart umkämpfter Sieg gegen Stammheim

Es ging für beide Mannschaften um Alles oder Nichts und es sollte eine hart umkämpfte und sehr emotionale Begegnung werden.

Stammheim startete etwas nervös ins Spiel. Wenig Druck im Angriff und immer wieder leichte Fehler ließen die Wünschmichelbacher sofort davonziehen. Erst gegen Ende des Satzes kamen die Gäste nochmal heran, konnten das 11:8 aber nicht mehr verhindern. Auch im zweiten Durchgang wirkten die Schwaben noch unsicher. Erneut zog der TVW davon, ohne selbst viel dafür tun zu müssen. Auch hier gab Stammheim nicht auf, ehe sich der TVW das 11:9 sicherte.

Im dritten Satz schienen die Gäste endgültig im Spiel zu sein. Die Wünschmichelbacher konnten, wie auch im weiteren Spielverlauf, im Zuspiel und phasenweise auch in der Chancenverwertung nicht ihr volles Potential ausschöpfen, sodass Stammheim nie wirklich auf Distanz gehalten werden konnte. Mit dem diesmal glücklicheren Ende ging der dritte Spielabschnitt mit 10:12 an die Stuttgarter. 

Nach der Pause startete der TVW gut, erspielte sich einen komfortablen Vorsprung. Durch eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters ließ sich der TVW jedoch völlig aus dem Konzept bringen. Die Stimmung in der Halle heizte sich auch auf den Zuschauerrängen auf und auf dem Platz lieferten sich beide Mannschaften ab sofort einen emotionalen Schlagabtausch. Stammheim blieb in dieser Phase abgeklärter und konnte durch ein 12:14 auf 2:2 in Sätzen ausgleichen. Im fünften Durchgang nahmen auch die Gastgeber den Kampf besser an, spielten konzentrierter und gewannen mit 11:7. Dass dieser Satz der "deutlichste" dieses Tages war, zeigt wie eng der Spielverlauf war.

Die Gäste gaben sich auch im sechsten Satz nicht auf. Die Abwehr der Stuttgarter zeigte teilweise hochklassige Aktionen und im Vergleich zum Hinspiel war auch die Fehlerquote im Angriff gering. Wünschmichelbach konnte sich zwar nahezu in jedem Satz etwas absetzen, ehe die Stammheimer wieder nachzogen. Die Gastgeber machten an diesem Tag jedoch die wichtigen Punkte und angetrieben von den zahlreichen Zuschauern ging der Satz mit 13:11 an die Odenwälder. Der siebte und gleichzeitig letzte Satz spiegelte den Spielverlauf wieder. Der TVW schaffte es nicht, sich entscheidend abzusetzten und Stammheim wehrte sich mit allen Mitteln gegen den drohenden Abstieg in die 2. Bundesliga. Wie ein Absteiger präsentierten sich die Schwaben ab dem dritten Satz sowieso nicht mehr, sodass auch dieser Durchgang in die "Verlängerung" ging. Etwas glücklich, aber nicht unverdient bejubelten die Wünschmichelbacher durch ein 12:10 und nach 2:15 Stunden den 5:2-Erfolg und bleiben weiterhin im Kampf um ein DM-Ticket. Der TVW machte sich das Leben im umkämpftesten Spiel der Saison teilweise selbst schwer, Stammheim hielt jedoch auch bis zum Schluss stark dagegen. Im Großen und Ganzen zählen für die Wünschmichelbacher am Ende nur die zwei Punkte, sodass das nächste Wochenende gegen die direkten Konkurrenten aus Offenburg und Vaihingen/Enz über den weiteren Saisonverlauf entscheiden wird.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Croseck, Kiefer, Somberg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

TVW vor richtungsweisender Begegnung

Mit dem TV Stammheim ist am Samstag eine Mannschaft in Hohensachsen zu Gast, die sich mitten im Abstiegskampf befindet. Die jungen Stuttgarter konnten sich im Laufe der Saison immer wieder steigern und durch zwei Siege gegen Rosenheim und Tiefenthal die Chance auf den Klassenerhalt aufrecht erhalten. Die Gäste stehen aber bei nur noch drei verbleibenden Spielen bereits mit dem Rücken zur Wand. Bei einer Niederlage wäre der Gang in Liga 2 nicht mehr zu vermeiden. 

Die Schwaben haben in den letzten Wochen oft gezeigt, dass sie an den Klassenerhalt glauben und konnten auch gegen Teams aus der oberen Tabelleregion teilweise mehr als nur mithalten. Die Wünschmichelbacher können nach dem Sieg gegen Tiefenthal ihr Saisonziel etwas nach oben korrigieren. Da der Abstieg kein Thema mehr ist, kann der TVW jetzt ohne Druck auf das Ziel DM-Qualifikation hinarbeiten.

Aufgrund der engen Tabellensituation könnte eine Niederlage gegen Stammheim diesen Traum bereits zerstören, sodass auch bei den Gastgebern nach dem erfolgreichen Klassenerhalt die Spannung aufrecht erhalten wird. Durch einen Sieg könnte sich der TVW in der Spitzengruppe halten und hätte weiterhin alle Möglichkeiten.

Die Zuschauer können sich ab 19 Uhr auf eine packende Begegnung freuen, bei dem es für beide Mannschaften um einiges geht. 

 

 

 

 

Klassenerhalt sicher

Es wurde das erwartet umkämpfte Spiel bei der TSG Tiefenthal. Am Ende setzten sich die Wünschmichelbacher trotzdem mit 5:1 beim Tabellenletzten durch und können durch den Sieg rechnerisch nicht mehr auf einen Abstiegsplatz zurückfallen.

Die Gastgeber starteten gut in die Begegnung. Der TVW fand zunächst überhaupt nicht ins Spiel und Tiefenthal setzte sich ab. Beim 3:8 steigerten sich die Gäste. Keine eigenen Fehler mehr und eine kämpferisch gute Leistung führten über den Ausgleich zu einem knappen 11:9-Erfolg für den TVW.

Der Knoten war jedoch noch nicht geplatzt. Auch im zweiten Satz machten die Odenwälder zu wenig Druck aus der Angabe und auch die in diesem Spiel neu zusammengestellte Abwehrreihe hatte immer wieder kleinere Schwierigkeiten. Jonas Schröter fehlte aus beruflichen Gründen. Daher stand mit Markus Trieburg, Nico Müller und Daniel Somberg eine Abwehr auf dem Platz, die in dieser Konstellation noch nie zusammengespielt hat. 

Der zweite Durchgang ging somit nicht unverdient mit 11:8 an die Gastgeber.

Der dritte Satz entwickelte sich zum stärksten, den der TVW an diesem Tag spielte.

Eine cleverere Angabe, bessere Chancenauswertung im Angriff und zum Teil hochklassige Abwehraktionen hatten ein deutliches 11:3 zur Folge. 

Tiefenthal gab sich jedoch nicht auf und gestaltete die folgenden Durchgänge lange offen. Die Sätze vier, fünf und sechs verliefen nahezu identisch. Der TVW erspielte sich immer wieder einen komfortablen Vorsprung und lag Mitte der einzelnen Sätze immer mit mindestens drei Punkten vorne. Tiefenthal ließ jedoch nie nach und Wünschmichelbach schaffte es nicht, den Vorsprung direkt ins Ziel zu retten. Schlussendlich kamen die Gastgeber immer wieder heran, verspielten sich durch unnötige Eigenfehler jedoch Möglichkeiten auf weitere Satzgewinne. Wünschmichelbach war am Ende konstanter und auch die Einwechslung von Brian Croseck für Daniel Somberg änderte nichts am Spielverlauf. Mit 11:7, 11:8 und 11:9 sicherte sich der TVW somit den 5:1-Sieg und hält weiterhin Anschluss zur Spitzengruppe. Ein eher schwächeres Spiel hätte auch mit mehr Satzverlusten bestraft werden können. Am Ende zählt aber vor allem der deutliche Sieg, mit dem Spieler und Trainer letztlich zufrieden sein können. Am nächsten Wochenende muss jedoch definitv eine Steigerung her, um gegen den TV Stammheim in eigener Halle den nächsten Sieg einfahren zu können.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Somberg, Trieburg, Croseck, Kiefer, Müller

 

 

 

 

 

 

 

Wichtige Aufgabe in der Pfalz

Nach der 0:5-Niederlage gegen Tabellenführer Pfungstadt will der TVW nächsten Samstag im pfälzischen Eisenberg, bei der TSG Tiefenthal, in die Erfolgsspur zurückfinden. Tiefenthal steht noch ohne Sieg am Tabellenende. Jedoch haben die Pfälzer in dieser Saison schon öfter bewiesen, dass sie Bundesliganiveau haben. Beispielsweise gegen die Spitzenmannschaft des TV Schweinfurt-Oberndorf sicherten sie sich am letzten Spieltag direkt die ersten beiden Sätze, ehe Schweinfurt sich schlussendlich durchsetzte. Das große Problem der Gastgeber ist die Unkonstanz, die sich auch im Hinspiel gegen die Wünschmichelbach bereits zeigte. Ob Tiefenthal den Klassenerhalt in dieser Saison noch realisieren kann, ist fraglich. Sicher ist aber, dass die TSG vor allem in eigener Halle alles daran setzen wird, es ihren Gegnern so schwer wie möglich machen und möglicherweise den ersten Sieg einzufahren. Beim TVW stellt man sich trotz der Tabellensituation auf ein umkämpftes Spiel ein, in dem man versucht, den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren und die nächsten zwei Punkte in den Odenwald zu holen.

 

 

 

 

Pfungstadt eine Nummer zu groß

Erwartungsgemäß gab es für die Wünschmichelbacher am Samstagabend gegen die Spitzenmannschaft aus Pfungstadt nichts zu holen. Trotz der 0:5-Niederlage zeigten die Gastgeber vor einer gewohnt tollen Zuschauerkulisse in mehreren Sätzen eine vor allem kämpferisch gute Leistung. Der TVW startete mit Eigenfehlern in die Begegnung und die Gäste spielten ihre Stärken aus, sodass der erste Satz schnell mit 11:4 an die Pfungstädter ging. Die Odenwälder fanden im zweiten Durchgang schließlich besser ins Spiel. Die Taktik, Topangreifer Patrick Thomas aus dem Spiel zu nehmen ging nur bedingt auf. Sobald der TVW seine Chancen nicht nutzen konnte, waren die Hessen zur Stelle und punkteten nahezu mit jedem Angriff. Auch in der Abwehr hätten die Gastgeber den einen oder anderen Ball mehr holen müssen, um sich mit dem Satzgewinn zu belohnen. Somit hieß es wieder 11:8 für den deutschen Meister. Der dritte Satz verlief anschließend wieder deutlicher. Der TSV Pfungstadt blieb seiner Linie treu und nutzte seinen guten Spielaufbau weiterhin aus. Ein erneutes 4:11 aus Sicht des TVW war die Folge. 

 

Die Wünschmichelbacher kamen gut aus der Satzpause. Pfungstadt konnte sich zunächst nicht absetzen, auch weil der TVW jetzt weniger eigene Fehler produzierte. Gegen Ende des Durchgangs schienen die Hessen beim 10:7 trotzdem schon den Satzssieg in der Tasche zu haben. Aber weiterhin ließen die Gastgeber nicht locker. Einige gute Szenen und ungewohnte Fehler der Gäste brachten den TVW nochmals heran. Beim 10:10 hatten die Wünschmichelbacher sogar die Chance auf die Führung. Der Angriff landete jedoch leider in der Leine und ebnete Pfungstadt den Weg zum vierten Satzgewinn. Der TVW schaffte es, wie schon im zweiten Satz, wegen teilweise unnötiger Fehler nicht, sich zu belohnen.

Im fünften Spielabschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Gastgeber spielten nicht schlecht, lange sahen die Zuschauer einen Satz auf Augenhöhe. Am Ende zeigten die Gäste jedoch wieder ihre Qualität und beendeten das Spiel durch ein 11:7. 

 

Schlussendlich konnte beim TVW niemand sorecht unzufrieden sein. Die Pfungstädter demonstrierten wieder einmal, warum sie zu den besten Mannschaften der Welt gehören und sicherten sich damit schon früh den Meistertitel in der Südliga. 

Auch Trainer Bernd Ruschka konnte mit der Niederlage leben, sah aber auch die ungenutzten Möglichkeiten: "Wir haben heute Fehler gemacht, die uns normalerweise nicht passieren. Vielleicht hätten wir ein oder zwei Sätze gewinnen können. Kämpferisch war das heute über weite Strecken aber wirklich in Ordnung."

 

Die Wünschmichelbacher lenkten den Blick kurz nach der erwarteten Niederlage gegen Pfungstadt schon auf die kommenden Aufgaben.

Nächstes Wochenende muss der TVW in der Pfalz, bei der TSG Tiefenthal, unter die Leine.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Somberg, Kiefer, Croseck, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

Europacupsieger zu Gast

Nach der Winterpause startet für das Bundesligateam des TVW am kommenden Samstag das Faustballjahr 2015. Mit dem amtierenden deutschen Meister TSV Pfungstadt kommt gleichzeitig der unangefochtene Tabellenführer nach Hohensachsen. Die Hessen, mit gleich vier aktuellen Nationalspielern im Kader, konnten zudem vor nicht einmal zwei Wochen den Europacuptitel vor heimischer Kulisse gegen den Ligakonkurrenten TV Schweinfurt-Oberndorf erfolgreich verteidigen. Bisher musste Pfungstadt noch keine Niederlage hinnehmen und verlor lediglich vier Sätze - zwei davon zu Saisonbeginn gegen die Wünschmichelbacher. Mit einem weiteren Sieg könnten sich die Gäste bereits sicher als Erstplatzierter für die DM in Oldenburg qualifizieren. Trotz der deutlichen Dominanz des TSV hat man beim TVW klare Vorstellungen für dieses Spiel. Der Tabellenführer soll es so schwer wie möglich haben, die zwei Punkte zu entführen. Bereits im Hinspiel konnten sich die Odenwälder beim 2:5 gut verkaufen, was in eigener Halle möglichst wiederholt werden soll. Der ein oder andere Satzgewinn dürfte gegen die Pfungstädter in dieser herausragenden Form sicher schon als Erfolg gewertet werden. Als Aufsteiger können die Wünschmichelbacher ohne Druck aufspielen und sich wieder an den Ligaalltag gewöhnen, um bei den entscheidenden Aufgaben in den nächsten Wochen wieder voll im Geschehen zu sein. Die Zuschauer können sich am Samstag auf hochklassigen Sport freuen. Anpfiff in Hohensachsen ist um 19 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

Heimsieg zum Rückrundenstart

Im letzten Spiel des Jahres - gleichzeitig der Start der Rückrunde - sicherten sich die Wünschmichelbacher zwei weitere wichtige Punkte mit einem 5:1-Heimsieg gegen den MTV Rosenheim. Vor einer erneut tollen Zuschauerkulisse konnte der TVW damit bereits den fünften Saisonsieg einfahren.

Die Vorzeichen hätten jedoch deutlich besser stehen können. Gleich mehrere Spieler waren gesundheitlich angeschlagen, Brian Croseck musste krankheitsbedingt absagen.

 

Der erste Satz verlief nicht nach dem Geschmack der Gastgeber. Ähnlich wie im Hinspiel fanden die Wünschmichelbacher nicht zu ihren Stärken, was Rosenheim auch ohne überragende Leistung konsequent ausnutzte. Mit dem 7:11 deutete sich bereits eine ähnliche Partie wie in Rosenheim an. Im zweiten Durchgang kam der TVW schließlich besser in die Begegnung. Es entwickelte sich ein ausgeglichener Satz, bei dem die Gastgeber - wie auch im folgenden Spielverlauf - immer wieder von eigenen Fehlern der Bayern profitierten.  Das knappe 13:11 beflügelte den TVW. Im dritten Satz hatten die Rosenheimer nur wenig entgegenzusetzen. Abwehr, Zuspiel und Angriff wurden immer besser und die Bayern produzierten weiterhin viele Fehler. Mit einem klaren 11:3 ging es somit in die Satzpause.

 

Auch im vierten Durchgang hielten die Odenwälder an ihrem Spiel fest. Die Gäste kämpften zwar, agierten in den entscheidenden Phasen jedoch immer wieder zu fehlerlastig. Die Folge war ein nicht unverdientes 11:8 und das 3:1 in Sätzen.

Der fünfte Satz bot ein ähnliches Bild. Er verlief ausgeglichen, jedoch spielten Florian Zwintzscher und Dennis Gruber deutlich sicherer, als Steve Schmutzler auf Seiten der Rosenheimer. Rosenheim stand aufgrund des Satzergebnisses bereits etwas unter Druck, musste mehr Risiko eingehen und verlor auch diesen Spielabschnitt mit  11:9.

Schmutzler punktete vor allem mit starken Angriffen über die rechte Wünschmichelbacher Abwehrseite und blieb dieser Taktik auch in der Folge treu. Auch die Einwechslung vom ehemaligen Wünschmichelbacher Armin Held auf der Vorne-Rechts-Position sollte noch einmal neue Impulse bringen. Rosenheim gab sich also nicht auf und zog im sechsten Satz direkt davon. Der TVW lief lange einem Rückstand hinterher und sah beim 6:10 bereits wie der sichere Verlierer dieses Satzes aus. Danach folgte die wohl beste kämpferische Leistung an diesem Tag. Durch die relativ komfortable 4:1-Satzführung konnten sich die Gastgeber auch durch die lautstarke Unterstützung der Zuschauer ohne großen Druck Punkt für Punkt wieder herankämpfen. Auf der rechten Abwehrseite fand Rosenheim nach entscheidenden Abwehraktionen von Dennis Gruber und Daniel Somberg, der im vierten Satz für Markus Trieburg gekommen war, oft keine Lücke mehr. Der TVW spielte sich in einen kleinen Rausch und glich nach mehreren guten Angriffen aus. Die Gäste standen beim 10:10 also schon mit dem Rücken zu Wand. Der TVW baute seinen Lauf zum 11:10 aus, ehe eine Angabe in die Leine das Spiel zum 5:1 für die Wünschmichelbacher entschied. 

Die Gastgeber nutzten den eher schwachen Tag der Rosenheimer zu einem letztlich verdienten Sieg aus und stehen nach einer bisher starken Hallensaison mit 10:6 Punkte mehr als im Soll. 

Im neuen Jahr geht es für den TVW mit dem nächsten Heimspiel weiter.

Zu Gast ist am 24.1. der Spitzenreiter und Deutsche Meister TSV Pfungstadt.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Somberg, Kiefer, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

 

Letztes Spiel des Jahres

Am kommenden Samstag um 16 Uhr wird für den TVW in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle das letzte Spiel des Jahres angepfiffen. Nach einem insgesamt erfolgreichen Jahr mit gleich zwei Aufstiegen in die 1. Bundesliga und einer guten Hinrunde in dieser Hallensaison bietet sich den Wünschmichelbachern die Chance auf eine Revanche gegen den MTV Rosenheim. Im Hinspiel konnten die Bayern ihre jahrelange Bundesligaerfahrung ausnutzen und profitierten zudem von einem rabenschwarzen Tag der Odenwälder, was am Ende zu einem verdienten 2:5 für Rosenheim führte. Vor heimischer Kulisse wollen die Wünschmichelbacher jetzt jedoch den nächsten Sieg einfahren. Es geht nicht nur darum, sich auf dem zweiten Tabellenplatz zu halten, sondern vor allem darum, die direkten Verfolger im Abstiegskampf auf Distanz zu halten. Sowohl der TV Stammheim (4:10) als auch der MTV Rosenheim (6:8) sitzen den vier Teams, mit je 8:6 Punkten im Nacken. Eine Niederlage könnte in dieser engen Liga also zu einem Abrutschen um gleich mehrere Plätze führen, mit einem Sieg könnte sich der TVW in der oberen Tabellenregion halten. Nach einer teilweise unkonstanten Leistung gegen den TV Schweinfurt-Oberndorf am letzten Wochenende muss gegen Rosenheim eine Steigerung her, um gegen die Bayern die Möglichkeiten, die sich bieten, zu nutzen. 

Ein hartes Stück Arbeit wartet auf die Wünschmichelbacher und trotzdem ist ein positiver Abschluss für Mannschaft und Zuschauer das Ziel. Ein Spiel auf Augenhöhe wäre am Samstag keine Überraschung, obwohl die Gäste nach dem Hinspiel sicherlich mit breiter Brust antreten werden.

 

 

 

 

Erste Heimniederlage für TVW

Gegen den deutschen Vize-Meister vom TV Schweinfurt-Oberndorf mussten die Wünschmichelbacher am Samstag ihre erste Heimniederlage hinnehmen. Nachdem die Gastgeber den Start etwas verschlafen hatten, konnten sie durch den Kampf zurück ins Spiel finden, hatten jedoch am Ende des Satzes knapp mit 10:12 das Nachsehen. Der zweite Durchgang verlief besser. Schweinfurt konnte weniger punkten und der TVW wirkte einfach wacher als zu Beginn, sodass der Satz nicht unverdient mit 12:10 gewonnen werden konnte. Im dritten Satz zeigte Schweinfurts Oliver Bauer des öfteren seinen Paradeschlag an die Wandseite und auch der Spielaufbau der Gäste war besser. Ein deutliches 11:5 für die Bayern war die Folge. Nach der Satzpause zeigten die Wünschmichelbacher, angetrieben von den Zuschauern, warum sie eine bisher gute Hinrunde in der Liga gespielt haben. Beim 10:8 gab es schon Satzbälle, die die konzentriert auftretenden Schweinfurter jedoch beide abwehrten. Am Ende zeigten die Gäste die besseren Nerven und sicherten sich auch diesen Satz mit 12:10. Wünschmichelbach fand nun nur noch phasenweise ins Spiel zurück. Auf einige sehr gute Szenen folgten immer wieder schwache Aktionen. Aus der Angabe wurde zu wenig Druck auf die gegnerische Abwehr erzeugt, was die Bayern konsequent bestraften. Und auch im Spielaufbau zeigte der TVW nicht das, was möglich ist. Dementsprechend wurde auch aus dem Spiel gegen diesen Gegner definitiv zu wenig gepunktet. Nach dem 6:11 im fünften Satz war im letzten Durchgang schließlich die Luft raus. Die Oberndorfer gingen direkt in Führung und beendeten die Partie mit einem 11:5.

Die 1:5-Niederlage kann man beim TVW sicherlich verkraften, da Schweinfurt einfach konstanter auftrat und somit verdientermaßen als Sieger vom Platz ging. Klar ist jedoch auch, dass die Odenwälder nicht ihr volles Leistungspotenzial ausgeschöpft haben. Zu unkonstant war das Spiel des TVW um in einem solchen Spiel etwas Zählbares mitzunehmen, oder zumindest den ein oder anderen Satz mehr zu holen.

 

Am nächsten Samstag ist der MTV Rosenheim in Weinheim zu Gast. Nach der bitteren Hinspielpleite wollen sich die Wünschmichelbacher revanchieren und ihren zweiten Tabellenplatz verteidigen, jedoch vor allem weitere Punkte im Abstiegskampf sammeln.

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Somberg, Croseck, Kiefer, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

Hinrundenabschluss in Hohensachsen

Zum letzten Spiel in der Hinrunde der Bundesliga kommt mit dem TV Schweinfurt-Oberndorf wohl einer der stärksten Gegner der Liga nach Hohensachsen. Der deutsche Vize-Meister um die beiden Europameister Fabian Sagstetter und Oliver Bauer steht momentan "nur" auf Rang sechs. Allerdings könnte die Tabellensituation enger kaum sein. Die Wünschmichelbacher stehen momentan auf Platz zwei (8:4 Punkte), während Schweinfurt mit derzeit 6:6 Punkten durch einen Sieg eventuell sogar auf einen DM-Platz klettern könnte. Die Bayern mussten sich bisher knapp dem FBC Offenburg, dem TSV Pfungstadt und letzte Woche aufgrund von Verletzungssorgen auch dem MTV Rosenheim geschlagen geben. Allerdings konnten sie sich deutlich gegen die beiden Abstiegskandidaten aus Tiefenthal und Stammheim durchsetzen und außerdem beim TV Vaihingen/Enz zwei Punkte einfahren. Die Spielstärke der Schweinfurter ist unbestritten, gehen Gäste am Samstag trotz der aktuellen Tabellensituation als Favorit auf den Platz. Jedoch liegt auch der größere Druck auf Seiten der Bayern. Mit einer Niederlage müssten die Schweinfurter schon ihre vierte Niederlage einstecken, was das Unternehmen DM-Qualifikation sicherlich nicht erleichtern würde. Die Wünschmichelbacher wollen den Schwung aus dem badischen Derby in Offenburg mitnehmen und vor heimischer Kulisse nach bisher guten Heimspielen auch diesen Samstag eine gute Partie abliefern. Sollten die Zuschauer die Halle wie schon beim Spiel gegen Vaihingen/Enz in einen Hexenkessel verwandeln, dürfte für die Gastgeber an einem guten Tag sogar etwas drin sein. 

Anpfiff der Begegnung ist um 16 Uhr.

 

 

 

 

 

Sieg im badischen Derby

Der TVW konnte am Freitagabend das badische Duell beim FBC Offenburg klar mit 5:0 für sich entscheiden. 

Nach der Niederlage gegen Rosenheim war es das vorrangige Ziel, ein gutes Spiel abzuliefern, unabhängig davon ob man beim Tabellenzweiten Punkte mitnehmen kann oder nicht. Schon zu Beginn deutete sich jedoch an, dass die Offenburger nicht ihren besten Tag erwischt hatten, was die Wünschmichelbacher direkt zu nutzen wussten. Auch wenn der erste Satz mit 11:8 nicht sehr deutlich klingt, waren die Gäste klar spielbestimmend. Der FBC kam lediglich gegen Ende des Durchgangs nochmal heran. Auch im zweiten Satz kämpften die Gastgeber mehr mit sich selbst, sodass der TVW zu einem ungefährdeten 11:6 kam. Der dritte Durchgang war schließlich vielleicht schon der Knackpunkt der Partie. Offenburg steigerte sich etwas, sodass sich keine Mannschaft sorecht absetzen konnte. Beim 10:8 hatte der TVW schon Satzbälle, die die Offenburger beide abwehren konnten. Immer wieder hätte sich der TVW diesen Durchgang sichern müssen und vergab jedoch fahrlässig zum Teil große Chancen. In der entscheidenden Phase agierten die Gäste jedoch wieder fehlerfrei und beim 14:13 beendete eine Angabe ins Aus den Satz zugunsten des TVW. Mit einem 3:0 ging es somit in die Satzpause.

 

Trainer Bernd Ruschka und Betreuer Bernd Zwintzscher forderten für den vierten Satz volle Konzentration, um Offenburg nicht zurück ins Spiel kommen zu lassen. Der TVW startete jedoch miserabel. Schnell stand es 0:4. Vor allem Florian Zwintzscher, der vorher mit seinen Angaben glänzte, hatte jetzt mit Eigenfehlern zu kämpfen. Wie auch schon in den vorherigen Spielen zeigten die Odenwälder aber auch hier eine gute Moral und ließen sich trotz Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Im Laufe des Satzes fand auch Zwintzscher wieder zur guten Form der ersten drei Sätze, was einen knappen 11:9-Erfolg zur Folge hatte. Offenburg führte in diesen Spielabschnitt lange, hatte an diesen Abend jedoch einfach nicht die Konsequenz den Satzssieg einzufahren. Somit hatte Wünschmichelbach bereits im fünften Satz die Chance das Spiel zu entscheiden. Man hatte das Gefühl, dass die Offenburger selbst nicht mehr an einen Sieg glaubten. Dementsprechend deutlich ging auch der letzte Durchgang mit 11:6 an Wünschmichelbach. 

Unterstützt von einem erneut großen Anhang konnte sich der TVW mit einer guten Leistung den vierten Sieg im sechsten Spiel sichern. Der FBC Offenburg produzierte zwar vergleichsweise viele Eigenfehler, bekam aber das Spiel des TVW aufgezwungen. Die Abwehr mit Jonas Schröter, Nico Müller und Markus Trieburg ließ an diesem Tag kaum etwas zu und auch im Angriff ergänzten sich Florian Zwintzscher und Dennis Gruber sehr gut. Der verdiente Sieg bedeutet gleichzeitig wieder zwei wichtige Zähler gegen den Abstieg.

Am nächsten Wochenende gastiert dann mit dem deutschen Vize-Meister TV Schweinfurt-Oberndorf ein harter Brocken in Hohensachsen.

 

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Somberg, Croseck, Kiefer, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

 

Badisches Duell in Offenburg

Bereits am Freitag geht es für den TVW beim FBC Offenburg wieder um Punkte in der Bundesliga. Das badische Duell startet um 20 Uhr.

Offenburg erwischte mit zwei 5:4-Siegen gegen Rosenheim und Schweinfurt einen Traumstart in die Saison. Mit zwei weiteren deutlichen Siegen gegen Tiefenthal und Stammheim setzten die Offenburger ihre Serie fort, ehe sie sich am letzten Wochenende dem starken TV Vaihingen/Enz mit 5:1 geschlagen geben mussten. Mit einer guten Bilanz steht der FBC momentan auf Platz zwei und wird gewillt sein, den "Ausrutscher" vom Wochenende wieder auszubügeln, um weiterhin auf einem DM-Platz zu bleiben. 

Die Wünschmichelbacher konnten im Kampf um den Klassenerhalt zwar bisher drei wichtige Siege verbuchen, mussten jedoch am letzten Wochenende nach der bisher schwächsten Saisonleistung eine 2:5-Niederlage beim MTV Rosenheim hinnehmen. Ziel in Offenburg ist es, wieder zu den eigenen Stärken zu finden. In den letzten Aufeinandertreffen mit den Offenburgern hat sich gezeigt, dass sich durchaus enge Partien entwickeln können, was auch die Vorbereitung auf diese Hallensaison gezeigt hat. In den direkten Duellen ging jede Mannschaft einmal als Sieger vom Platz

Siegesserie in Rosenheim gerissen

Der TVW konnte beim MTV Rosenheim nicht an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen und verlor nach einer über weite Strecken schwachen Leistung mit 5:2.

Auch wenn eine Niederlage gegen Rosenheim kein Beinbruch ist, spielten die Wünschmichelbacher vor allem am Anfang nicht auf Erstliganiveau. Im Angriff wurde zu wenig Druck auf den Gegner aufgebaut, was sicher auch dem weiten Auslauf geschuldet war. Besser machte es Rosenheims überragender Steve Schmutzler, der die Abwehr des TVW ein ums andere Mal schlecht aussehen ließ. Mit variablem und druckvollem Angriffspiel nutzte er die Gegebenheiten der Halle optimal aus. Auch in der Abwehr kamen die Gäste zu keiner Zeit richtig in die Partie, was einen guten Spielaufbau häufig nicht zuließ. Die ersten beiden Sätze gewann Rosenheim somit mit 11:8 und 11:7. Im dritten Satz kämpften die Wünschmichelbacher, profitierten beim 12:10-Satzsieg jedoch auch von mehreren Eigenfehlern der Bayern. Nach der Satzpause nahm sich der TVW viel vor, wurde jedoch mit einem 7:11 direkt auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Wünschmichelbach wurde nun langsam stärker und konnte das Spiel offener gestalten. Jedoch waren die Rosenheimer beim 15:14 im fünften Satz erneut einen Tick cleverer und hatten das Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Die Gäste standen also im sechsten Durchgang schon mit dem Rücken zur Wand. In einem umkämpften Satz behielt der TVW schließlich mit 12:10 die Oberhand. Mit 2:4 in Sätzen aus Sicht des TVW ging es also in den siebten Durchgang. Kein Team konnte sich absetzen, Wünschmichelbach konnte sich am Ende immer wieder Satzbälle erspielen. Zum Schluss zeigte sich jedoch das für dieses Spiel typische Bild. Eigene Unkonzentriertheiten verhinderten den Satzgewinn, was durch die Gastgeber konsequent bestraft wurde. Erneut hieß das Ergebnis 15:14 für die Bayern und damit der 5:2-Sieg für den MTV Rosenheim.

Die Bayern spielten an diesem Tag ihre ganze Erfahrung aus und hatten selbst auf einige gute Szenen des TVW immer wieder die richtige Antwort, was zur unterm Strich verdienten Niederlage führte. Zufrieden kann die Mannschaft mit der gezeigten Leistung nicht sein, der Blick muss jedoch wieder nach vorne gerichtet werden. Mit 6:4 Punkte stehen die Wünschmichelbacher im Kampf gegen den Abstieg noch im Soll. Bereits am Freitag bietet sich beim FBC Offenburg im badischen Duell die Chance auf eine kleine Wiedergutmachung.

 

TVW. Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Kiefer, Croseck, Somberg, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

Wegweisendes Spiel in Rosenheim

Am Samstag macht sich das Bundesligateam zusammen mit einigen Fans auf in Richtung Rosenheim. Das Auswärtsspiel mit der weitesten Anreise kann beim TVW als wegweisendes Spiel gesehen werden. Mit einer Niederlage muss der Blick, wenn auch noch mit einem komfortablen Abstand, wieder auf die Abstiegsplätze gerichtet werden, wohingegen man die Position in der oberen Tabellenhälfte mit einem Sieg festigen könnte. Die Rosenheimer konnten zusammen mit den Wünschmichelbachern im Februar den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse feiern, dürfen jedoch nicht als herkömmlicher Aufsteiger gesehen werden. Nach der Verletzung von Hauptangreifer und World Games Sieger Steve Schmutzler traten die Bayern freiwillig den Weg in die 2. Bundesliga Süd an, um nach Schmutzlers Genesung wieder aufzusteigen. Die Rosenheimer stehen mit bisher einem Sieg gegen die TSG Tiefenthal sowie drei Niederlagen gegen Offenburg, Pfungstadt und Vaihingen/Enz momentan auf dem sechsten Rang und werden ihre Möglichkeiten voll ausschöpfen, um gegen den TVW die Punkte drei und vier einzufahren. 

Die Wünschmichelbacher wollen hingegen ihre Siegesserie auf vier Spiele ausbauen und die gute Form der letzten Wochen auch in Rosenheim auf den Platz bringen. Die Bayern sind als Gegner einer der unbekannteren. Das letzte Aufeinandertreffen bei den Aufstiegsspielen in Weinheim kann nur schwer als Vergleich herhalten, da beide Teams schon aufgestiegen waren. Rosenheim gewann damals verdient mit 3:1.

Die Gastgeber gehen trotz der Tabellensituation aufgrund ihrer jahrelangen Bundesligaerfahrung sicher leicht favorisiert ins Spiel, bei dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten. Beim TVW ist man dennoch zuversichtlich, dass mit einer konzentrierten Leistung auch hier Zählbares zu holen sein könnte.

 

 

 

 

 

Erster 5:0-Erfolg in der Bundesliga

Die junge Mannschaft des TVW hat mit einem 5:0-Erfolg gegen die TSG Tiefenthal den nächsten großen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht und steht nun vorübergehend auf Platz drei der Tabelle. In der gut gefüllten Dietrich-Bonhoeffer-Halle starteten die Wünschmichelbacher konzentriert in die Partie. Aufgrund des weiten Auslaufs an allen Seiten taten sich beide Mannschaften schwer aus der eigenen Angabe zu punkten. Der TVW nutzte seine Gelegenheiten aus dem Spiel jedoch deutlich besser aus, was schnell zu einem 10:3 führte. Tiefenthal konnte zwar noch verkürzen, war jedoch beim 11:7 weitestgehend ohne Chance. Der zweite Satz war ausgeglichener. Einige Eigenfehler der Gastbeger und gute Abwehraktionen der Pfälzer führten dazu, dass Wünschmichelbach mehrere Satzbälle verschenkte und beim 14:12 das glücklichere Ende auf seiner Seite hatte. Die folgende Ansprache der Trainer zeigte im dritten Satz Wirkung. Wieder mehr Konzentration war gefordert worden, was auf dem Platz auch direkt umgesetzt wurde. Die Abwehr mit Markus Trieburg, Jonas Schröter und Nico Müller stand sicher und auch der Angriff mit Florian Zwintzscher und Dennis Gruber war dem der Gäste überlegen. Mit einem deutlichen 11:2 ging es schließlich mit einem verdienten 3:0 in die Satzpause. 

 

Auch nach der Pause spielten die Odenwälder ihre Stärken aus sodass die TSG nie wirklich gefährlich werden konnte. Die logische Folge war ein 11:4 im vierten und ein 11:5 im letzten fünften Satz. Auch die Einwechslung von Daniel Somberg im letzten Durchgang tat dem Spiel des TVW keinen Abbruch, sodass am Ende ein unter dem Strich ungefährdeter Sieg stand. Wünschmichelbach bestätigte die Form der letzten Wochen und hat mit diesem Sieg die nächsten wichtigen Punkte eingefahren, um in dieser Saison möglichst wenig mit den Abstiegsplätzen zu tun zu haben. Das Spiel gegen Tiefenthal bot wenige spielerisch hochklassige Szenen und trotzdem waren die Zuschauer begeistert, vor allem von der konstanten Leistung über die nahezu komplette Spieldauer. Und auch Trainer Bernd Ruschka und Betreuer Bernd Zwintzscher waren sich einig:" Es war kein spektakuläres Spiel, aber auch solche Begegnungen muss man erstmal gewinnen. Wir haben heute ohne größere Schwächephase unser Spiel durchgezogen und verdientermaßen die Punkte geholt."

 

Die nächsten beiden Spiele beim MTV Rosenheim und FBC Offenburg werden Ausschlag darüber geben, ob sich der TVW weiterhin mit dem Abstiegskampf beschäftigen muss oder sich vielleicht sogar in der oberen Tabellenregion halten kann.

 

 

TVW: Zwintzscher, Gruber, Trieburg, Somberg, Croseck, Kiefer, Schröter, Müller

 

 

 

 

 

Gegen Tiefenthal sollen nächste Punkte her

Der nächste Gegner des TVW heißt am Samstag in der Sorthalle der Dietrich-Bonhoeffer-Schule TSG Tiefenthal. Die Pfälzer konnten letzte Saison, wenn auch knapp, den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga feiern. Auch dieses Jahr ist jedoch der Abstiegskampf das Hauptthema bei der TSG. Mit bisher drei Niederlagen steht Tiefenthal momentan nur aufgrund des besseren Satzverhältnisses auf dem vorletzten Tabellenplatz. Gegen Aufsteiger Wünschmichelbach erhoffen sich die Pfälzer jedoch endlich die ersten Punkte. Beim TVW sieht die Lage hingegen etwas anders aus. Mit zwei Siegen und nur einer Niederlage gegen das Topteam aus Pfungstadt kann man bisher mehr als zufrieden sein und trotzdem wären nach dem Sieg in Stammheim zwei weitere Punkte sehr wichtig, um sich frühzeitig vom Tabellenende zu distanzieren und dem Klassenerhalt wieder einen Schritt näher zu kommen. Dementsprechend konzentriert und motiviert werden die Jungs von Trainer Bernd Ruschka und Betreuer Bernd Zwintzscher ins Spiel gehen. Neben den spielerischen Qualitäten könnten auch die Zuschauer wieder eine wichtige Rollen spielen, wie schon beim Überraschungssieg gegen den TV Vaihingen/Enz. An Selbstvertrauen mangelt es der jungen Wünschmichelbacher Mannschaft nicht, ist man sich auch wegen den letzten beiden Spielen über seine Stärken im Klaren. Tiefenthal wird sicher genauso motiviert sein und alles geben, um den ersten Saisonsieg einzufahren. Bleibt jedoch abzuwarten wie die Gäste mit dem Druck umgehen, der deutlich größer ist als bei den Gastgebern. Es wird definitiv ein umkämpftes Spiel werden, bei dem am Ende womöglich Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten. 

 

 

 

Wichtiger erster Auswärtssieg

Der TVW konnte das bisher wichtigste Spiel der noch jungen Saison beim TV Stammheim mit 5:1 für sich entscheiden. Nicht nur der Sieg, sondern auch die gleichzeitige Niederlage der Schwaben waren ein weiterer großer Schritt in Richtung Klassenerhalt. 
Der erste Satz verlief erwartungsgemäß auf Augenhöhe. Wünschmichelbach kämpfte während der kompletten Begegnung immer wieder mit Unkonzentriertheiten und Fehlern, was die zu Beginn sehr kompakt stehenden Stammheimer im ersten Durchgang zu nutzen wussten. Am Ende konnte sich der TVW trotzdem glücklich mit 12:10 durchsetzen. Auch im zweiten Satz konnte sich keine Mannschaft richtig absetzen, aber auch hier setzten die Gäste die wichtigen Punkte zum 11:8. Im dritten Satz profitierten beide Mannschaften erneut meist von kleineren Fehlern des Gegners. Stammheim konnte das Spiel offen gestalten, hatte anschließend dennoch wieder das Nachsehen - 11:7. Der TVW wirkte in den entscheidenden Phasen einfach abgeklärter und konnte mit gutem Spielaufbau die ausschlaggebenden Punkte verwandeln. Es ging also mit einem nicht unverdienten 3:0 in die Satzpause.


Im vierten Satz wechselten die Wünschmichelbacher in der Abwehr. Den Gästen merkte man an, dass sie weiterhin an den Sieg glaubten und auch von den vollen Zuschauerrängen wurde es nun lauter. Beim TVW lief wenig zusammen, während sich die Gastgeber in einen Rausch spielen konnten und ihre Chancen jetzt konsequent ausnutzten. Beim 11:6 hatte Wünschmichelbach nicht sehr viel entgegenzusetzen, was jedoch vor allem der eigenen Leistung geschuldet war. Im fünften Durchgang wechselte der TVW wieder zurück, das Spiel der Odenwälder wurde nun immer stabiler. Angetrieben von den mitgereisten Fans, für die extra ein Bus organisiert worden war, konnte der TVW nach und nach sein Spiel aufziehen und gegen die starke Stammheimer Abwehr häufiger Punkten. Auch die eigenen Fehler wurden schließlich immer weniger, sodass das 11:7 zum 4:1 in Sätzen schon fast als Vorentscheidung gesehen werden konnte. Der TVS versuchte zwar im sechsten Satz noch einmal sein Bestes, war am Ende beim 11:6 für den TVW jedoch nahezu ohne Chance. Nach knapp 1,5 Stunden Spielzeit stand der verdiente erste Auswärtssieg in der 1. Bundesliga. Der TVW hat deutlich gezeigt, dass man am Ende der Saison mit dem Abstieg nichts zu tun haben möchte. Im Moment stehen die Wünschmichelbacher im gesicherten Tabellenmittelfeld, wo man möglichst auch nächste Woche noch stehen möchte, nämlich nach dem Heimspiel gegen den nächsten Abstiegskandidaten TSG Tiefenthal.

 

TVW: F. Zwintzscher, D. Gruber, M. Trieburg, M. Kiefer, D. Somberg, J. Schröter, N. Müller

 

 

 

 

 

 

TVW will zwei Punkte aus Stuttgart entführen

Am kommenden Samstag steht für den TVW das erste Spiel gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt an. Beim TV Stammheim sollen nach dem Überraschungssieg in heimischer Halle  gegen den TV Vaihingen/Enz die nächsten zwei Punkte eingefahren werden. Stammheim zählt in dieser Saison mit seiner jungen Mannschaft zu den Abstiegskandidaten und muss gegen Aufsteiger Wünschmichelbach punkten, um nach bereits zwei Niederlagen nicht schon den Anschluss ans Tabellenmittelfeld zu verlieren. Die größere Erfahrung in der Bundesliga haben zweifelsohne die Schwaben, was sie vor heimischer Kulisse zu ihrem Vorteil ausnutzen möchten. Sollten die Wünschmichelbacher jedoch ihre Form vom letzten Wochenende abrufen können, dürfte es den Stuttgartern um Europameister Niklas Ehrhardt nur schwer möglich sein einen Sieg einzufahren. Einen Favoriten gibt es in diesem Spiel wohl nicht, was jedoch nicht die Spannung und Wichtigkeit dieser Begegnung mindert. Sicher ist, dass sich beide Mannschaften im Kampf gegen den Abstieg nichts schenken werden. Beide Teams haben am Samstag einen Sieg für das Ziel Klassenerhalt eingeplant. Beim TVW gilt es also nach der Euphorie vom letzten Sonntag die volle Konzentration auf die anstehende Partie zu lenken, um von Anfang an hellwach zu sein und ein gutes Spiel abliefern zu können.

 

 

 

 

 

Erste Punkte in der Bundesliga

Die Heimpremiere in der 1. Bundesliga hätte für den TVW kaum besser verlaufen können. Am Ende stand vor einer tollen Zuschauerkulisse ein verdienter 5:2-Erfolg gegen den Favoriten TV Vaihingen/Enz und somit auch die ersten zwei Punkte in Richtung Klassenerhalt.

Das Spiel startete denkbar schlecht für den Gastgeber. Nach 0:4 konnte der am Ende verdiente Satzgewinn für die Schwaben trotz großem Kampf nicht verhindert werden. Der zweite Satz verlief komplett auf Augenhöhe. Der TVW führte bereits mit 9:7, konnte sich nach einer kurzen Schwächephase jedoch erneut nicht mit dem Satzgewinn belohnen und gab auch diesen Durchgang leichtfertig aus der Hand. Der dritte Satz verlief ähnlich wie die ersten beiden. Beide Mannschaften kämpften um jeden Ball. Von den Zuschauern angetrieben holten sich die Wünschmichelbacher beim 10:9 einen Satzball, bevor ein Schlag vom Vaihinger Kolja Meyer knapp im seitlichen Aus landete. Der TVW ging also immerhin mit einem Satzgewinn in die Satzpause. Die Spieler nutzten die Pause, um sich auf die kommenden Sätze zu konzentrieren und die ersten beiden zu vergessen, was sehr gut gelang. Auch wenn sich anschließend erneut keine Mannschaft klar absetzen konnte, schien bei den Odenwäldern endgültig der Knoten geplatzt zu sein. Der Spielaufbau wurde konstanter und auch sämtliche Wechsel der Gäste brachten nicht den gewünschten Erfolg. Der TVW holte sich mit 11:7 den 2:2-Satzausgleich. Der fünfte Satz bot das bereits gewohnte Bild. Maximal ein Zwei-Punkte-Vorsprung konnte herausgespielt werden, ehe der Gegner wieder nachzog. Jedoch kam TVV-Angreifer Marc Krüger nun immer seltener zu direkten Punkten bei der Angabe. Wünschmichelbach stand sehr kompakt. Weder über außen, noch mit langen Bällen konnten die Gäste konstant Druck aufbauen, was der Gastgeber in dieser Phase sehr souverän ausnutzen konnte. Am Ende hieß es 11:9 für den TVW. Mit der Satzführung im Rücken spielten sich die Jungs um das Trainergespann Ruschka/Zwintzscher schließlich in einen Rausch. Vaihingen wechselte in der Angabe, aber auch Kolja Meyer fand kein Rezept gegen die konstant starke Abwehrleistung der Wünschmichelbacher. Auch im Angriff harmonierten Zwintzscher und Gruber überragend, sodass auch dieser Durchgang hochverdient mit 11:6 gewonnen wurde. Mit 4:2 ging es also in die zweite und letzte Satzpause. Klar war, dass Vaihingen nun unter Druck stand, was es auszunutzen galt. Die Gäste gingen im siebten Satz direkt in Führung ehe der Gastgeber wieder ins Rollen kam. Punkt für Punkt kam der TVW der Überraschung näher und nutzte den ersten Matchball beim Stand von 10:5 direkt aus. Mannschaft und Zuschauer feierten, nicht nur den ersten Sieg, sondern auch Punkte mit denen im Vorfeld wohl kaum jemand gerechnet hatte. "Wie können heute wirklich stolz auf unsere Leistung sein. Ab dem dritten Satz haben wir unser Spiel aufgezogen und gezeigt, was möglich ist", resümierte Betreuer Bernd Zwintzscher nach der Partie. Auch die tolle Moral der jungen Mannschaft sorgte nach dem 0:2-Satzrückstand dafür, dass die Heimpremiere am Ende doch noch zum Erfolg wurde. Wichtig im Kampf um den Klassenerhalt werden dennoch vor allem die nächsten beiden Spielen gegen die Abstiegskandidaten aus Stammheim und Tiefenthal, auf die es sich jetzt zu konzentrieren gilt.

 

TV Wünschmichelbach-TV Vaihingen/Enz 5:2(9:11 9:11 11:9 11:7 11:9 11:6 11:5 )

 

TVW: F. Zwintzscher, D. Gruber, B. Croseck, M. Trieburg, D. Somberg, M. Kiefer,     J. Schröter, N. Müller

 

 

 

 

 

 

Heimpremiere gegen Vaihingen/Enz

Am kommenden Sonntag feiert der TVW die Premiere in der 1. Bundesliga Süd vor heimischem Publikum. Nach der erwarteten Auftaktniederlage beim deutschen Meister in Pfungstadt wartet mit dem TV Vaihingen/Enz erneut ein harter Brocken. Eher als Hallenmannschaft bekannt, haben die Vaihinger nach der verpassten DM-Qualifikation im Feld zielsicher das DM-Ticket als Saisonziel ausgegeben, was mit diesem Kader definitiv machbar sein sollte. Vor allem die beiden großgewachsenen Angreifer Kolja Meyer und Marc Krüger sind in der Halle sicher die stärkste Waffe der Schwaben, jedoch ist auch die Defensive sehr stark besetzt. Die Gäste sind am kommenden Sonntag der Favorit. Die Wünschmichelbacher haben jedoch schon in Pfungstadt gezeigt, dass sie sich mit der Außenseiterrolle gut zurechtfinden. Das Spiel gegen den TVV ist sicherlich nicht maßgeblich, was das Saisonziel Klassenerhalt betrifft und dennoch sind alle Spieler heiß auf das erste Heimspiel in der Liga. Wie schon Pfungstadt sollen es auch die Vaihinger so schwer wie möglich haben ihr Spiel aufzuziehen. Sollte das gelingen, werden sich dem TVW sicher Chancen auf Satzgewinne bieten. Nach der tollen Unterstützung vieler Zuschauer beim Auswärtsspiel hoffen die Wünschmichelbacher auch in Hohensachsen auf eine tolle Stimmung. 

 

Anpfiff am Sonntag ist um 11 Uhr.

Adresse:  Langewiesenweg 1
              69469 Weinheim-Hohensachsen

 

 

 

 

Auftaktniederlage in Pfungstadt

Der Deutsche Meister setzt sich am Ende durch

Am ersten Spieltag der 1. Bundesliga Süd traten die Wünschmichelbacher direkt beim Deutschen Meister und Favorit der Liga, TSV Pfungstadt an. Das Ziel für dieses Spiel war klar, wollte man sich als Außenseiter bestmöglich präsentieren und den ein oder anderen Satz mitnehmen, was am Ende vor vielen mitgereisten Fans auch gelang. Der TVW erwischte einen tollen Start. Von Anfang an hellwach konnte eine 3:0 Führung herausgespielt werden, ehe die Hessen besser ins Spiel kamen. Der erste Satz ging schließich mit 11:7 an den Gastgeber. Im zweiten Satz kam der TVW überhaupt nicht ins Spiel. Pfungstadt wehrte gut ab und nutzte seine Chancen eiskalt aus. Vor allem Ausnahmeangreifer Patrick Thomas ließ in diesem Durchgang seine Stärken mehr und mehr durchblicken, sodass am Ende ein deutliches 11:3 für Pfungstadt auf der Anzeigetafel stand. Den dritten Satz konnten die Odenwälder wieder offener gestalten. Auch begünstigt durch einige Fehler der Gastgeber und durch großen Kampfgeist beim TVW ging es beim 9:9 in die heiße Phase. Am Ende behielt jedoch auch hier der Favorit mit 11:9 die Oberhand. Schade für die junge Wünschmichelbacher Mannschaft, die am Ende den Sack nicht zumachen konnten.

 

Die 10-minüte Satzpause nutzten Trainer Bernd Ruschka und Betreuer Bernd Zwintzscher noch einmal, ihre Jungs anzutreiben und auch die Mannschaft war sich sicher noch zu Möglichkeiten auf Satzgewinne zu kommen. Der vierte Satz beeindruckte dann schließlich auch den letzten der vielen mitgereisten Zuschauer. Pfungstadt wechselte im Angriff und der TVW nutzte seine Chancen nun konsequent aus. Der Spielaufbau war gut, sodass Florian Zwintzscher die Abwehrreihe des TSV mehrmals auf dem falschen Fuß erwischte. Der TVW konnte die Führung von mehreren Punkten ins Ziel retten - 11:7.

Im anschließenden Durchgang lief wieder nichts zusammen. Pfungstadt konnte sich von Beginn an absetzen und dominierte mit 11:2. Der sechste Satz war schließlich kaum an Spannung zu überbieten. Bis zum Ende ausgeglichen, hatten die Gastgeber beim 10:9 bereits den ersten Matchball. Jedoch wollten sich die Wünschmichelbacher nicht geschlagen geben um kämpften weiterhin um jeden Ball, um sich dieses Mal das glücklichere Ende mit 14:12 zu erzwingen.

Und auch den letzten Satz konnte der Aufsteiger lange offen gestalten, zum Schluss hieß es jedoch 11:8 und in Sätzen 5:2 für den Favoriten.

Lange Gesichter gab es dennoch keine. Die Leistung macht Hoffnung für die kommenden Begegnungen und hat außerdem einige Schwächen offengelegt, an denen gearbeitet werden muss. 

Das Trainergespann Ruschka/Zwintzscher war sich nach dem Spiel einig: " Wir haben gezeigt dass wir phasenweise mehr als mithalten können. Die vermeidbaren Fehler müssen aber noch reduziert werden, dann ist vielleicht noch der ein oder andere Satz mehr drin. Trotzdem insgesamt ein gutes Spiel zum Auftakt."

 

Am nächsten Sonntag ist bei der Heimpremiere in Hohensachsen der TV Vaihingen/Enz zu Gast. Spielbeginn ist um 11 Uhr.

 

TVW: F. Zwintzscher, D. Somberg, B. Croseck, M. Kiefer, J. Schröter, B. Ruschka, N. Müller

 

 

 

 

 

 

 

Zu Gast beim Deutschen Meister

Der TVW trifft zum Saisonstart in der 1. Bundesliga Süd direkt auf den amtierenden Deutschen Meister TSV Pfungstadt. Die Vorbereitung der Wünschmichelbacher verlief im Großen und Ganzen gut und man wird mit dem nötigen Selbstvertrauen an die erste große Aufgabe der Saison herangehen, um den haushohen Favorit so weit wie möglich zu ärgern. Jedoch wird auch in diesem Jahr der Titel des Deutschen Meisters nicht an den Hessen vorbeiführen. Neben dem Weltcupsieg vor heimischer Kulisse konnten gleich vier Spieler der Pfungstädter in diesem Sommer den Europameistertitel mit der Nationalmannschaft feiern.

Der TVW möchte sich trotzdem gleich im ersten Spiel gut präsentieren und sich in der Liga zurechtfinden, um das gesteckte Saisonziel Klassenerhalt am Ende auch zu erreichen. Sicherlich wird das erste Spiel nicht maßgeblich sein, jedoch könnte ein guter Auftritt zu Beginn der Saison ein Vorteil für die kommenden Begegnungen sein.

 

Trainer Bernd Ruschka und Betreuer Bernd Zwintzscher können im Angriff in dieser Saison auf Florian Zwintzscher und Dennis Gruber zurückgreifen. Verzichten muss der TVW auf Marcel Sobotta, der eine Faustballpause einlegen wird. In der Abwehr stehen mit Jonas Schröter, Markus Trieburg, Daniel Somberg, Brian Croseck und Nico Müller alle Spieler der vergangenen Feldsaison im Kader. Neu im Team ist Moritz Kiefer, der eine weitere Alternative im Abwehrverbund der Odenwälder sein wird.

 

Der Anpfiff zum Saisonstart der 1. Bundesliga fällt für den TVW am kommenden Samstag um 19 Uhr in Pfungstadt.  

 

Sieg beim ersten Baden Cup

Bei der Premiere des Baden Cups trafen sich die besten sechs badischen Teams in Bretten und spielten zunächst in zwei Dreiergruppen um den direkten Halbfinaleinzug. Der TVW konnte durch ein 1:1 gegen den TV Waibstadt und einen 2:0 Sieg gegen den TV Käfertal direkt ins Halbfinale einziehen und traf dort auf den Erstligisten des FBC Offenburg. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Wünschmichelbacher im entscheidenden dritten Satz durchsetzen konnten. Das Finale wurde dann sogar auf drei Gewinnsätze gespielt und der TVW konnte sich mit 3:1 gegen Gastgeber TV Bretten den Sieg beim allerersten Baden Cup sichern.

Die Vorbereitung auf die anstehende Bundesligasaison geht am nächsten Samstag mit dem Turnier beim TV Stammheim weiter.

 

 

 

 

 

TVW auch im Feld erstklassig

Nach dem Aufstieg in der vergangenen Hallensaison legten die Jungs des TV Wünschmichelbach am Wochenende noch einmal nach und machten den Aufstieg in die 1. Bundesliga Süd auch im Feld perfekt. 

Mit rund 70 eigenen Fans im Rücken ging es im ersten Spiel direkt gegen den Zweiten der eigenen Westliga, TV Weisel. Beiden Mannschaften war klar, dass dieses Spiel schon ausschlaggebend sein könnte, wer den Aufstieg schafft und wer nicht. Auch Weisel hatte für die Fans einen Bus organisiert, die direkt ordentlich Stimmung machten. Die Atmosphäre war also dem Event angemessen. Es entwickelte sich ein Spiel, bei dem beide Mannschaften zunächst nicht wie erhofft ins Spiel fanden. Die Odenwälder nutzten jedoch ihre Chancen einfach besser und sicherten sich den ersten Satz klar mit 11:6. Im zweiten Satz kam das Team von der Loreley immer mehr auf Betriebstemeperatur. Auch durch einige Eigenfehler des TVW holte sich Weisel diesen Satz mit 11:8. Sehr hohe Temperaturen und ein sehr langsamer Rasen ließen nicht sehr viele spektakuläre Ballwechsel zu und keine Mannschaft konnte sich in diesem Spiel einmal komplett absetzen. In den entscheidenden Momenten waren die Jungs von Ruschka und Zwintzscher einfach cleverer und konnten die wichtigen Punkte setzen. Die letzten beiden Sätze entschied das Team somit beide für sich. Die erste Hürde war also gemeistert. Im zweiten Spiel wartete mit dem TV Augsburg der vermeintliche Außenseiter dieser Aufstiegsspiele. Als Nachrücker konnten sich die Bayern qualifizieren und zeigten an diesem Tag eine wirklich ansprechende und vor allem kämpferisch starke Leistung. Auch in diesem Spiel kämpften die Wünschmichelbacher zumeist mehr mit den eigenen Problemen. Das Zuspiel passte phasenweise nicht, die Abwehr zeigte kleinere Schwächen und im Angriff führten risikoreiche Schläge zu mehreren Fehlern. Teilweise erspielten sich die Augsburger sogar einen Vorsprung von bis zu fünf Punkten, bevor der Westmeister in den entscheidenden Phasen wieder einen kühlen Kopf behielt. Sicherlich gehörte zu diesem Arbeitssieg auch das nötige Quäntchen Glück. Durch die Ergebnisse der anderen Mannschaften war vor dem Spiel gegen Gastgeber TV Waldrennach klar, dass die Wünschmichelbacher noch einen Satz benötigen würden, um den Aufstieg in trockene Tücher zu bringen. Das Ziel war nicht nur erfolgreich zu spielen, sondern den mitgereisten Zuschauern auch ein ansehnliches Spiel zu bieten. Und der TVW startete furios. Beim Stand von 10:1 hatte das Team also gleich neun Möglichkeiten den Aufstieg zu sichern. Die Waldrennacher, die selbst noch die Chance auf den Aufstieg hatten, gaben sich jedoch nicht auf, konnten jedoch nur noch auf 10:4 herankommen, ehe der Satzball verwandelt wurde. Die Freude bei Fans und Spielern kannte keine Grenzen mehr und weil durch diesen einen Satz auch der TV Weisel sicher aufgestiegen war, begann neben dem Spielfeld schon die große Feier. Auch wenn Wünschmichelbach schon alles klar gemacht hatte, sollte die Saison ohne Niederlage abgeschlossen werden. Die Spieler blendeten das Feiern also noch einmal aus und konzentrierten sich auf das Spiel. Nachdem auch der zweite Satz in den Odenwald ging, wurde gewechselt, sodass jeder Spieler auf seine Einsatzzeit kam. Leider fehlte im dritten Satz dann doch des öfteren die Konzentration. Waldrennach ließ ebenfalls nicht locker und gewann mit 11:8. Danach sank jedoch auch die Motivation beim Gastgeber, die nun zum vierten Mal in Folge bei den Aufstiegsspielen scheiterten. Wünschmichelbach nutzte seine Gelegenheiten wieder und holte sich den letzten Satz des Tages klar mit 11:5. Anschließend stürmten die Mannschaft der Weiseler, deren Anhänger und natürlich die Fans des TVW das Feld. Die Freude war groß, dass sich beide Mannschaften aus der Westliga durchsetzen konnten. Auf dem Heimweg wurde im Bus standesgemäß gefeiert, dass der TVW nun in der Halle und im Feld in der höchsten Deutschen Klasse vertreten ist.

Diese Aufstiegsspiele werden alle beim TVW in sehr guten Erinnerung behalten. Eine tolle Ausrichtung, super Stimmung dank der mitgereisten Fans und erfolgreiche Spiele krönten diese Saison ohne Niederlage mit dem Aufstieg. Nun geht es in die wohlverdiente Sommerpause, bevor im Oktober die Vorbereitung für die anstehende Hallensaison in der 1. Bundesliga Süd beginnt.

 

TVW: Florian Zwintzscher, Dennis Gruber, Marcel Sobotta, Markus Trieburg, Brian Croseck, Daniel Somberg, Jonas Schröter, Nico Müller, Bernd Ruschka (Trainer), Bernd Zwintzscher (Betreuer)

Aufstieg ins Oberhaus ist das Ziel

Nach dem Aufstieg in der vergangenen Hallensaison wollen die Wünschmichelbacher am kommenden Samstag auch im Feld aufsteigen. Der Saisonhöhepunkt für alle vier teilnehmenden Mannschaften findet beim Südmeister TV Waldrennach statt. Neben dem Gastgeber treffen die Jungs von Bernd Ruschka und Bernd Zwintzscher auf den zweiten der eigenen West-Liga, TV Weisel und auf den Süd-Zweiten TV Augsburg. Nach einer insgesamt guten Saison ohne Niederlage und mit nur sieben verlorenen Sätzen will der TVW die Saison mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga Süd krönen. Entscheidend wird, wie eigentlich immer bei Aufstiegsspielen, die Tagesform sein. Klar ist, dass jede der vier Mannschaften Stärken hat, die es in den Griff zu kriegen gilt. Die Mannschaften aus Weisel und Waldrennach sind den Wünschmichelbachern gut bekannt, das Team des TV Augsburg ist hier die große Unbekannte, was möglicherweise ein Vorteil für die Bayern sein könnte. Aufstiegsspiele haben schon oft gezeigt, dass dort eigene Gesetze herrschen. Nicht selten gab es die ein oder andere Überraschung. Daher wird volle Konzentration gefordert sein, um jeden Gegner schlagen zu können. Beim TVW wissen jedoch auch alle, dass die eigene Leistung über Sieg und Niederlage entscheiden wird. Können alle ihre Spieler ihre Leistung abrufen, wird der Westmeister nur sehr schwer zu schlagen sein. Neben der Saison ohne Niederlage konnte auch der Sieg beim international sehr stark besetzten Turnier in Jona (CH) noch einmal das Selbstvertrauen steigern. Die Mannschaft ist also gerüstet, um sich nächstes Jahr in der höchsten Deutschen Liga wiederzufinden. Freuen dürfen sich die Spieler auf jeden Fall auf die Kulisse. Jede Mannschaft wird einige Fans dabei haben, auch der TVW hat extra einen Bus organisiert. Die Stimmung wird also der Veranstaltung angemessen sein.

Im Großen und Ganzen sind beim TVW Spieler und Trainer optimistisch, dass es mit dem zweiten Aufstieg innerhalb eines halben Jahres klappt. Die Jungs werden alles geben, um diese Bundesligasaison nicht mit einer Enttäuschung enden zu lassen und am Ende verdient feiern zu dürfen.

 

 

 

 

Sensationssieg bei Obersee Masters

Die 1. Mannschaft des TVW konnte sich am vergangenen Wochenende sensationell in die hochdekorierte Siegerliste der Obersee Masters eintragen. Das Turnier in Jona (CH) gilt als eines der stärksten weltweit und die junge Mannschaft kann sehr stolz über das Erreichte sein. Beide Tage waren verregnet, was sich im Nachhinein möglicherweise als Vorteil für den TVW herausstellte. In der Vorrunde starteten die Wünschmichelbacher sehr gut mit zwei Siegen gegen die schweizer Erstligisten STV Wigoltingen und STV Oberentfelden. Im dritten Spiel gegen den österreichischen Vizemeister Union Freistadt führten die Odenwälder zur Pause sogar noch mit einem Punkt, ehe Freistadt seine ganze Klassen ausspielte und sich den Sieg holte. Der letzte Gruppengegner, Sogipa 88, bestand aus mehreren ehemaligen brasilianischen Nationalspielern. Mit einem Sieg landete der TVW in der Gruppe auf einem starken 2. Rang. Im Qualispiel gegen Nord-Bundesligist VFL Kellinghusen konnte sich der TVW schließlich bereits unter die ersten acht Mannschaften spielen.

SVD Diepoldsau hieß der erste Gegner der Zwischenrunde am Sonntag. Mit einer starken Leistung konnten die Wünschmichelbacher auch dieses Spiel für sich entscheiden. Im anschließenden Spiel, erneut gegen Wigoltingen, hätte der TVW schon den Halbfinaleinzug perfekt machen können. Mit der schlechtesten Leistung des Wochenendes hatte man zum Schluss jedoch mit einem Punkt das Nachsehen.

Daher ging es im letzten Zwischenrundenspiel gegen Gastgeber TSV Jona, ebenfalls schweizer Erstligist, um alles oder nichts. Und die Wünschmichelbacher zeigten auf dem Center Court erneut ein sehr starkes Spiel und ließen dem Gegner diesmal keine Chance. Der Halbfinaleinzug war also perfekt. Dort wartete mit dem amtierenden Weltpokalsieger Novo Hamburgo aus Brasilien ein harter Brocken. Nach einer hart umkämpften ersten Hälfte kam der TVW besser ins Spiel. Die Abwehr stand sehr sicher, das Zuspiel passte und die Angreifer nutzten ihre Chancen eiskalt aus. Mit einem am Ende deutlichen 27:19 zog das junge Zweitligateam also ins Finale ein, was sich vorher definitiv niemand hätte träumen lassen können.

Dort wartete erneut das Team aus Diepoldsau. Gespickt mit mehreren schweizer Nationalspielern und mit einigen Schweizer Meistertiteln in den letzten Jahren waren die Schweizer klarer Favorit. Das Finale wurde auf 2 Gewinnsätze gespielt und der TVW erwischte einen Traumstart - 11:6. Im zweiten Satz kam Diepoldsau besser ins Spiel. Auch wenn Wünschmichelbach nicht schlecht spielte, konnten die Schweizer diesen Satz hochverdient für sich entscheiden. Es musste also ein Entscheidungssatz her. Die Seiten wurden beim 5:6 aus Sicht des TVW gewechselt. Jedem Spieler war jedoch anzumerken, dass alle noch an den Sieg glaubten, was schließlich belohnt wurde. Der TVW spielte nahezu fehlerfrei, punktete wieder häufiger. Nachdem gleich zwei starke Angriffe der Schweizer knapp im hinteren Aus landeten hatten die Wünschmichelbacher den ersten Matchball, der auch zum Erstaunen der vielen Zuschauer direkt verwandelt wurde. Der TVW konnte sich damit nicht nur ein hohes Preisgeld sichern, sondern hat den Verein damit auch über Europas Grenzen hinaus bekannter machen können.

 

Die Vorbereitung für die Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga in zwei Wochen war also mehr als erfolgreich, hat aber auch noch einmal einige Schwächen offen gelegt, an denen noch gearbeitet werden muss.

Am nächsten Wochenende, 2./3.8. findet das traditionelle Turnier um die Odenwald-Wanderpokale in Wünschmichelbach statt. Auch hier wird das Team noch einmal an den Start gehen um sich einzuspielen. Für das leibliche Wohl wird wie immer bestens gesorgt sein und der TVW freut sich, einige Besucher begrüßen zu dürfen.

 

RANGLISTE MÄNNER 2014

1. Wünschmichelbach GER
2. SVD Diepoldsau SUI
3. Union Freistadt AUT
4. Novo Hamburgo BRA
5. TSV Jona SUI
6. Sogipa BRA
7. STV Wigoltingen SUI
8. Clube Curitibano BRA
9. TSG Tiefenthal GER
10. TV Käfertal

GER

 

 

 

 

 

 

TVW wird Meister der 2.BL-West

Beim letzten Spieltag der Saison kam es erneut zum Aufeinandertreffen der besten drei Teams der Liga. Im ersten Spiel gegen die Gastgeber der TSG Tiefenthal kamen beide Mannschaften nur schwer ins Spiel. Hohe Temperaturen und ein sehr langsamer Rasen zwangen die Angreifer überlegt und kraftsparend zu spielen, was zunächst auf beiden Seiten durch viele kurz geschlagene Bälle auch gut umgesetzt wurde. Nach und nach konnten sich die Wünschmichelbacher jedoch immer besser darauf einstellen und die entscheidenden Punkte setzen. Der erste Satz ging mit 11:7 an den Tabellenführer. Im zweiten Satz zeigten sich die Gastgeber zu Beginn sehr konzentriert. Die guten Angaben von Florian Zwintzscher wurden allesamt abgewehrt und zu Punkten ausgenutzt. Schnell stand es 1:7 aus Sicht des TVW, bevor die Wünschmichelbacher eine Aufholjagd starteten. Es wurde um jeden Punkt gekämpft und die eigenen Chancen konnten endlich genutzt werden. Auch durch einige Eigenfehler der Tiefenthaler ging auch dieser Satz mit 13:11 an den TVW. Im letzten Satz war die Gegenwehr der Pfälzer gebrochen und der TVW spielte diesen konzentriert mit 11:4 zu Ende.

 

Im anschließenden Spiel gegen den TV Weisel I ging es vor allem darum, Varianten für die Aufstiegsspiele zu testen, da man durch den Sieg gegen Tiefenthal schon sicher auf dem ersten Platz stand. Auch Weisel ist für die Aufstiegsspiele qualifiziert und nahm während des Spiels einige Umstellungen vor. Es entwickelte sich ein gutes Spiel, bei dem Wünschmichelbach deutlich effizienter begann - 11:5.

Der zweite Satz ging mit 11:8 an den Tabellenzweiten, was jedoch vor allem an der ungewöhnlich hohen Eigenfehlerquote des TVW lag. Die letzten beiden Sätze gingen schließlich aber wieder mit jeweils 11:7 an die Wünschmichelbacher. Erfreulich ist, dass alle Spieler eingesetzt werden konnten und es zum ersten Mal in dieser Saison danach keinen Einbruch im Spiel gab. Das Spiel des TVW blieb konzentriert und alle zeigten eine ansprechende Leistung. Trotzdem gibt es noch einiges zu tun bis zu den Aufstiegsspielen, jedoch macht die Leistung vom Wochenende Mut, dass es mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga auch im Feld klappt. Verzichten musste das Team auf Markus Trieburg, der krankheitsbedingt voraussichtlich die komplette Saison ausfallen wird. 

Das nächste Wochenende wird die Mannschaft noch einmal zur Vorbereitung nutzen. Beim Turnier in Jona (CH) werden einige hochklassige Mannschaften aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und Brasilien an den Start gehen. Das Turnier soll noch einmal genutzt werden, um sich mit starken Mannschaften zu messen, an denen es sicherlich nicht mangeln wird.

 

TVW: F. Zwintzscher, D. Gruber, M. Sobotta, D. Somberg, B. Croseck, J. Schröter, B. Ruschka, N. Müller

 

 

 

 

 

 

Letzter Spieltag als Vorbereitung

Am kommenden Samstag geht es für die erste Mannschaft nach Eisenberg, wo die TSG Tiefenthal ihre Heimspiele austrägt. Hier treffen beim Spitzenspieltag die ersten drei Mannschaften der Liga aufeinander. Für die Gastgeber zählen an diesem Spieltag jedoch nicht mehr die Punkte, da mit schon vier Niederlagen die Chance auf ein Ticket für die Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga bereits vertan ist. Trotzdem werden die Pfälzer versuchen, ihren Zuschauern noch einmal gute Spiele zu zeigen.

Neben den Wünschmichelbachern ist auch die erste Mannschaft des TV Weisel für die Aufstiegsspiele am 09.08. in Waldrennach qualifiziert. Mit bisher nur einer Niederlage gegen den TV Wünschmichelbach besteht für die Weiseler sogar noch eine Chance auf die Tabellenführung. Weisel wird den Spieltag jedoch auch sicher nutzen, um noch einmal taktische Varianten auszuprobieren, um beim Saisonhighlight in Waldrennach gut eingestellt zu sein. Für die Wünschmichelbacher ist das Ziel klar. Die Bundesligasaison soll möglichst ohne Niederlage beendet werden. Nicht nur aus statistischen Gründen soll die Tabellenführung bestehen bleiben, sondern auch wegen der Reihenfolge bei den Aufstiegsspielen. Als Erster hätte man nach jedem Spiel einen Durchgang Pause, was bei möglicherweise hohen Temperaturen und einem langen Tag am Ende ausschlaggebend über Sieg oder Niederlage sein könnte. Sicher ist aber, dass auch die Jungs aus dem Odenwald den Spieltag als letzten Test sehen, sich mit starken Mannschaften zu messen und sich vorzubereiten, auch in der Hoffnung, dass bis in drei Wochen alle Spieler fit sind bzw. verletzungsfrei bleiben.

 

 

 

 

Aufstiegsspiele klar gemacht

Mit zwei Siegen beim Spieltag in Weisel konnte der TVW nicht nur die Tabellenführung behaupten, sondern sich auch die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 1. Bundesliga sichern. Diese finden am 9. August beim TV Waldrennach statt.

Im ersten Spiel gegen den TV Käfertal kam vor allem die Abwehr der Wünschmichelbacher überhaupt nicht auf Touren. Die Mannheimer waren gleich ohne mehrere Stammspieler angereist und konnten trotzdem den ersten Satz mit 11:9 für sich entscheiden. Da die Angriffsreihe des TVW ihre Normalform abrufen konnte, gingen die Folgesätze schließlich mit 11:8, 11:7 und 11:6 in den Odenwald. Diese Leistung, vor allem was die Annahme betrifft, wäre jedoch an den Aufstiegsspielen definitiv zu wenig gewesen.

Im zweiten Spiel gegen den TV Weisel II zeigten alle Spieler eine etwas bessere Leistung. Das Team von der Loreley kämpfte wie erwartet, um einen möglichen Abstieg zu noch zu verhindern, hatte jedoch nicht die Mittel den TVW zu schlagen, da der Spielaufbau nun deutlich besser klappte als im Spiel gegen Käfertal.

Das Resultat war ein am Ende relativ deutliches 3:0 (11:4, 11:9, 11:6).

Die nächsten Wochen wird die Mannnschaft nutzen, um sich intensiv auf den Saisonhöhepunkt Aufstiegsspiele vorzubereiten und dort die bestmögliche Leistung abrufen zu können, auch in der Hoffnung, dass bis dorthin alle Spieler fit und einsatzbereit sind.

 

TVW: F. Zwintzscher, D. Gruber, J. Schröter, B. Croseck, B. Ruschka, N. Müller

 

 

 

 

TVW muss in Weisel unter die Leine

Die erste Mannschaft muss am Samstag beim TV Weisel antreten. Die zweite Mannschaft des Gastgebers steckt mitten im Abstiegskampf und wird versuchen, ihren Heimvorteil auszunutzen. Die Wünschmichelbacher können sich also auf ein möglicherweise sehr anspruchsvolles Spiel einstellen.

Der zweite Gegner heißt TV Käfertal. Die Mannheimer stehen im sicheren Mittelfeld, weder nach oben, noch nach unten dürfte noch etwas passieren. Dennoch haben Spiele gegen Käfertal oft ihre eigenen Gesetze. Der TVW hat trotzdem das Ziel beide Spiele für sich zu entscheiden und die alleinige Tabellenführung zu behalten. Ein leichtes Unterfangen wird es an der Loreley jedoch sicher nicht werden.

 

 

 

Vier Punkte trotz schwacher Leistung

Zwei Siege ohne Satzverlust konnte die erste Mannschaft des TVW beim Spieltag in Bretten einfahren. Die Leistungen in beiden Spielen waren jedoch eher schwach, was nicht nur den extrem schlechten Platzverhältnissen und hohen Temperaturen geschuldet war.

Da jedoch auch die Gegner zu keiner Zeit in der Lage waren ihr beste Leistung abzurufen, konnte der TVW beide Spiele für sich entscheiden. Im ersten Spiel des Tages gegen die Gastgeber des TV Bretten konnte sich zunächst keine Mannschaft sorecht absetzen, bevor die Wünschmichelbacher am Ende etwas zulegten und den Satz mit 11:8 gewinnen konnten. Vor allem die risikoreichen, langen Schläge der Brettener brachten dem TVW einige Probleme, hatten auf der anderen Seite aber auch einige Eigenfehler der Gastgeber zur Folge. Der zweite Satz endete mit 11:6. Im dritten Satz änderte sich kaum etwas. Beide Mannschaften kämpften mit den eigenen Fehlern, allerdings nutzten die Odenwälder ihre Chancen besser aus - 11:7.

 

Das zweite Spiel gegen den abstiegsbedrohten TV Dieburg wollte man nicht nur gewinnen, sondern auch eine ansprechende Leistung abrufen. Und auch wenn die Satzergebnisse 11:8, 11:7 und 11:5 relativ souverän klingen, fand der TVW auch hier zu keiner Zeit zu seinen Stärken. Die Hessen hatten an diesem Tag nicht die Mittel um den Wünschmichelbachern gefährlich zu werden und die Mannschaft spielte das Spiel letztlich erfolgreich, wenn auch glanzlos, zu Ende.

Zusammenfassend muss dieser Spieltag abgehakt werden, auch wenn am Ende die Resultate stimmen. Zu viele Fehler im Angriff, schlechte Zuspiele und schwache Abwehraktionen - das entspricht definitiv nicht den eigenen Ansprüchen. Positiv zu sehen ist, dass die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen für die 1. Bundesliga nun so gut wie erreicht ist. Der TVW ist nur noch rein rechnerisch von einem der beiden ersten Plätze zu verdrängen.

An den verbleibenden beiden Spieltagen möchte man sich trotzdem wie ein Tabellenführer präsentieren und am Ende möglichst ohne Niederlage an der Spitze stehen. Am nächsten Wochenende trifft man in Weisel auf den TV Weisel II sowie auf den TV Käfertal.

 

Es spielten: F. Zwintzscher, D. Gruber, M. Sobotta, D. Somberg, J. Schröter, N. Müller

 

 

 

 

 

 

Auswärts gegen Bretten und Dieburg

Am Samstag muss die 1. Mannschaft des TVW in Bretten unter die Leine. Sollte es gelingen die Siegesserie fortzusetzen und beide Spiele zu gewinnen, so wäre man wohl nur noch rechnerisch von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen. Die Qualifikation für die Aufstiegsspiele wäre also so gut wie in der Tasche.

Der TV Bretten und der TV Dieburg werden sicherlich etwas dagegen haben, dass der TVW weiterhin ohne Niederlage dasteht. Bretten steht im Moment souverän im Tabellenmittelfeld, hat jedoch das Potential gegen jeden zu gewinnen, was der Sieg am letzen Spieltag gegen den Tabellendritten aus Tiefenthal zeigt.

Der TV Dieburg hingegen befindet sich mitten im Abstiegskampf und wird um jeden Punkt kämpfen um den Klassenerhalt noch erreichen zu können. Die Wünschmichelbacher wissen also was sie erwarten wird und das Ziel muss es sein, vier Punkte einzufahren und die Tabellenführung zu verteidigen.

 

 

 

 

Tabellenführung verteidigt

Mit zwei weiteren Siegen kehrt die 1. Mannschaft des TVW aus Eschhofen zurück. Die Vorzeichen vor dem Auswärtsspieltag konnten jedoch schwieriger kaum sein, mussten doch gleich vier Spieler aus verschiedenen Gründen absagen. Trotzdem war klar, dass man vier Punkte mitnehmen muss um weiterhin auf dem ersten Tabellenplatz zu stehen. Umso wichtiger war es, von Anfang an in der Partie zu sein und die eigenen Stärken auszuspielen. Das gelang gegen den TV Völklingen auch gut. Einzig die kurzen Bälle der Völklinger Angreifer brachten den Wünschmichelbachern Probleme, die aber mit einer Umstellung behoben werden konnten und vor allem dem Angabenschläger der Völklinger die Chance nahm, mit seinem Paradeschlag zu punkten. Der Satz konnte mit 11:7 gewonnen werden.

Im zweiten Satz änderte sich kaum etwas. Einige leichte Fehler auf Seiten des TVW ließen den Satz mit 12:10 knapper ausgehen. Der letzte Satz ging mit 11:3 in den Odenwald.

Gegen die Gasgeber des TV Eschhofen erwartete man ein anderes Spiel. Jedoch war der TVW wieder von Anfang an hellwach. Auch wenn Eschhofen nicht schlecht spielte und vor heimischer Kulisse gegen den Tabellenführer kämpfte, wurde der erste Satz souverän mit 11:5 gewonnen.

In den beiden Folgesätzen ließ Eschhofen dann etwas nach und der TVW holte sich das Spiel problemlos mit 11:6 und 11:5.

Trotz Personalsorgen war die Leistung zufriedenstellend. Gerade gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte machte sich der TVW in der Vergangenheit aufgrund von Unkonzentriertheiten oft das Leben schwer, was dieses Mal fast gar nicht der Fall war. Die Spiele waren eher unspektakulär und trotzdem war es sehr wichtig diesen Spieltag mit zwei Siegen und ohne Satzverlust hinter sich gebracht zu haben.

Die Trainer Bernd Ruschka und Bernd Zwintzscher hatten also nicht allzu viel auszusetzen, wissen aber dass die schweren Brocken der Liga noch warten, gegen die die junge Mannschaft wirklich unter Beweis stellen muss, warum sie an der Spitze steht.

 

Nächstes Wochenende warten mit dem Gastgeber TV Bretten und dem TV Dieburg die nächsten Aufgaben.

 

TVW: F. Zwintzscher, B.Ruschka, D. Somberg, S. Fath, J. Schröter, N. Müller

 

 

 

 

 

 

 

Rückrundenstart in Eschhofen

Am kommenden Samstag startet die Rückrunde der 2. BL West. Für den TVW steht die Reise zum TV Eschhofen bei Limburg an. Nach einer Hinrunde ohne Niederlage gilt es diese Bilanz am Samstag weiterzuführen, um schnellstmöglich die Aufstiegsspiele als erklärtes Saisonziel zu erreichen. Auf dem Papier sind die Wünschmichelbacher gegen die Teams des TV Völklingen und TV Eschhofen klarer Favorit. Beide Teams stecken tief im Abstiegskampf und werden um jeden Punkt kämpfen. Aber gerade deshalb sollte keines der Spiele auf die leichte Schulter genommen werden. Im Hinspiel gegen den TV Völklingen musste man sogar einen Satz abgeben und ließ die Saarländer um letzten Satz sogar auf einen zweiten Satzgewinn hoffen. Der TV Eschhofen verfügt mit U21-Nationalspieler Luca Weber über einen Angreifer, der den Rest der Mannschaft mitreißen kann, was man sicherlich nicht unterschätzen sollte.

Dennoch muss der TVW am Samstag vier Punkte holen, man ist sich aber im Klaren, dass das ein hartes Stück arbeit werden kann.

 

 

 

 

 

TVW weist direkte Konkurrenten in die Schranken

Der TVW beendet die Vorrunde nach einer sehr starken Leistung beim Heimspieltag als Tabellenführer und fügt den direkten Konkurrenten die ersten Niederlagen zu.

Im Auftaktspiel gegen die TSG Tiefenthal waren die Wünschmichelbacher sofort hellwach. Man konnte der Pfälzer Angriffsreihe durch gute Defensivarbeit direkt den Schneid abkaufen und sich absetzen. Ein sehr konstantes Spiel mit wenigen Eigenfehlern führte zum Satzgewinn. Auch in den beiden Folgesätzen ließ der TVW die Gäste nicht ins Spiel kommen und nutze die eigenen Chancen eiskalt aus. Das Resultat war schließlich überraschend deutlich. Mit 3:0 und nach ca. einer halben Stunde Spielzeit verwandelte der TVW den Matchball.

Nachdem sich im zweiten Spiel der TV Weisel 1 gegen Tiefenthal ebenfalls mit 3:0 durchsetzen konnte, ging es im letzten Spiel des Tages um nicht weniger als die alleinige Tabellenführung.

Die Gäste von der Loreley starteten gut und konnten ihren Vorsprung von zwei Punkten bis zum 8:6 nahezu durchgehend beibehalten. Dann startete der TVW durch und punktete gleich fünf Mal in Folge zum Satzgewinn. Im zweiten Satz zeigte sich zunächst dasselbe Bild. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen und es wurde um jeden Punkt gekämpft. Das bessere Ende hatten wieder, vielleicht auch etwas gücklich aber nicht unverdient, die Wünschmichelbacher. Im dritten Satz war dann die Gegenwehr der Weiseler gebrochen. Wünschmichelbach spielte das Spiel konzentriert zu Ende und gewann mit 11:2.

Der TVW präsentierte sich genau zum richtigen Zeitpunkt in sehr guter Form. Mit dieser Leistung waren nicht nur Spieler und Trainer zufrieden, sondern auch die Zuschauer waren begeistert von der Art und Weise wie die Mannschaft gegen die bis zu diesem Spieltag noch ungeschlagenen Mannschaften auftrat.

Mit dieser Vorrunde kann man sicherlich zufrieden sein. Der TVW hat es nun an den verbleibenden vier Spieltagen selbst in der Hand das gesteckte Ziel, nämlich die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen zur 1. Bundesliga, zu erreichen.

 

TVW - TSG Tiefenthal     3:0 (11:5, 11:7, 11:3)

TVW - TV Weisel 1         3:0 (11:8, 13:11, 11:2)

 

Die Rückrunde startet für den TVW am 14.06. beim TV Eschhofen.

 

TVW: F. Zwintzscher, D. Gruber, M. Sobotta, M. Trieburg, D. Somberg, B. Croseck,            J. Schröter, N. Müller

 

 

 

 

 

 

Topteams zu Gast!

Am Samstag sind mit dem Tabellenführer TSG Tiefenthal und dem Tabellendritten TV Weisel 1 die Topteams der Liga zu Gast. 

Beide mussten - wie der TVW - noch keine Niederlage einstecken, was sich für eine der drei Mannschaften dieses Wochenende definitiv ändern wird. Im ersten Spiel geht es gegen die TSG aus Tiefenthal. Die Pfälzer scheiterten letzte Saison noch knapp am Aufstieg und sind nach diesem Saisonstart sicherlich einer der Favoriten. Der Hallenerstligist wird sicher alles dafür tun auch nach diesem Spieltag noch an der Tabellenspitze zu stehen.

Gegen den TV Weisel 1 wissen die Wünschmichelbacher seit letzter Woche, was Sie erwarten wird. Nachdem unklar war, wie die Weiseler ihre Spieler auf beide Mannschaften aufteilen werden, war die zweite Mannschaft letzte Woche zu Gast und somit ist auch bekannt wer in der ersten Mannschaft spielen wird. Das Team von der Loreley hat sich hohe Ziele gesteckt, die mit Spielern die über große nationale und teilweise internationale Erfahrung verfügen, sicherlich zu erreichen sind.  Klar ist, dass alle drei Mannschaften am Samstag kämpfen werden um sich möglicherweise schon etwas absetzen zu können. Die Wünschmichelbacher werden alles geben um ihren Heimvorteil  zu nutzen und weitere Punkte einzufahren. Jeder Spieler muss seine Leistung abrufen, um beide Gegner schlagen zu können aber Spieler und Trainer sind optimistisch. Die Zuschauer dürfen sich auf hochklassige Spiele freuen und die Mannschaft hofft auf zahlreiche Unterstützung!

 

 

 

 

TVW bleibt auf Kurs

Der TVW hält sich weiterhin in der Erfolgsspur. Vor heimischer Kulisse setzten sich die Odenwälder zwei Mal in 3:1 Sätzen durch. Im ersten Durchgang gegen den TV Weisel 2 kam der TVW zunächst überhaupt nicht ins Spiel, hatte jedoch am Ende des Satzes das Glück auf seiner Seite und gewann den Satz 13:11. Der zweite Satz ging mit 11:6 an die Wünschmichelbacher. Im dritte Satz kam Weisel schließlich besser ins Spiel. Der TVW kämpfte vor allem mit schlechten Zuspielen, sodass nur wenige gute Angriffe gefahren werden konnten. Weisel holte sich den Satz völlig verdient mit 7:11. Im letzten Satz konnten sich die Gasgeber jedoch fangen und den Satz und somit das Spiel für sich entscheiden. Zufrieden war mit der gezeigten Leistung trotzdem niemand. Positiv war, dass alle Spieler in diesem Spiel eingesetzt wurden.

Im zweiten Spiel des Tages setzte sich der TV Käfertal gegen Weisel mit 3:0 durch.

Im letzten Spiel des Tages kam es dann zum Aufeinandertreffen mit Dauerrivale Käfertal. Und die Mannheimer erwischten einen guten Start. Auch aufgrund von zu vielen Eigenfehlern ging der Satz mit 11:7 an die Gäste. Im zweiten Satz fand der TVW nach und nach zu seinen Stärken. Die Abwehr stand nun sicher, das Zuspiel wurde immer besser und die Angreifer konnten mit sehenswerten Schlägen punkten. Der TVW spielte sich in einen Rausch und zwang die gegnerische Angriffsreihe zu mehr Risiko, was zu einer hohen Eigenfehlerquote der Mannheimer führte. Die Folgesätze gingen mit 11:5, 11:4 und 11:6 an Wünschmichelbach.

Die Trainer Ruschka und Zwintzscher waren sich nach dem Spiel einig: "Die Jungs haben im Spiel gegen Käfertal gezeigt was sie spielen können. Diese Leistung brauchen wir auch beim Spitzenspieltag nächste Woche!"

Am kommenden Samstag kommen mit der TSG Tiefenthal und dem TV Weisel 1 zwei Mannschaften nach Wünschmichelbach, die - wie der TVW - noch keine Niederlage in dieser Saison einstecken mussten. 

 

TV Wünschmichelbach - TV Weisel 2     3:1

TV Wünschmichelbach - TV Käfetal       3:1

 

Für den TVW spielten:

F. Zwintzscher, D. Gruber, M. Trieburg, D. Somberg, B. Croseck, J. Schröter, N. Müller 

 

 

 

 

 

Zweiter Heimspieltag

Am Samstag findet auf dem Sportplatz im Bärsbacher Weg der dritte Spieltag der 2. BL West statt. 

Der TVW empfängt den TV Weisel 2 und den TV Käfertal. 

Beide Mannschaften stehen mit je 4:4 Punkten im Tabellenmittelfeld, haben jedoch die Ambitionen am Samstag einen Schritt Richtung obere Tabellenhälfte zu machen.

Gegen Weisel wissen die Wünschmichelbacher nicht genau in welcher Aufstellung der Gegner antreten wird. Da gleich zwei Weiseler Teams in der Liga vertreten sind, wurde der große und ausgeglichene Kader auf diese beiden Mannschaften aufgeteilt. Die Mischung aus erfahrenen Bundesligaspielern und Spielern aus der eigenen Jugend macht das Team von der Loreley zu einem sehr ernstzunehmenden Gegner.

Gegen Käfertal gab es immer wieder Duelle auf Augenhöhe. Die Mannheimer haben als Saisonziel die Qualifikation zu den Aufstiegsspielen ausgegeben und sind gezwungen am Samstag zu punkten, um den Anschluss zur Spitzengruppe nicht früh schon zu verlieren. Ziel der Wünschmichelbacher muss es trotzdem sein in beiden Spielen eine gute Leistung abzurufen und möglichst vier Punkte zu holen, um weiterhin an der Tabellenspitze stehen zu können.

 

 

 

 

TVW verteidigt Tabellenführung

Am zweiten Spieltag in Dieburg konnte die 1. Mannschaft vier weitere Punkte in der noch jungen Saison einfahren. Auch aufgrund des Regens war der Rasen schwer zu bespielen. Im ersten Spiel trafen die Odenwälder auf den TV Bretten. Die Brettener konnte zuvor ihr Spiel gegen den TV Dieburg deutlich gewinnen und scheiterten in der vergangenen Hallensaison nur knapp am Aufstieg in die 1. Bundesliga. Der TVW erwischte einen guten Start und konnte den 1. Satz mit 11:6 gewinnen. Auch der zweite Satz konnte durch ein sicheres Spiel gewonnen werden. Im dritten Satz folgten einige leichtsinnige Fehler, die die Brettener sofort nutzten und den Satz für sich entscheiden konnten. Anschließend konnte Wünschmichelbach jedoch wieder sein Spiel aufziehen und gewann auch den vierten Satz deutlich.

Im darauffolgenden Spiel gegen den TV Dieburg waren im ersten Satz beide Mannschaften auf Augenhöhe. Der Satz endete mit 13:11 zugunsten des TVW. Im zweiten Satz kam Wünschmichelbach besser auf Touren - 11:4.

Im dritten Satz wechselten die Trainer Ruschka/Zwintzscher um jedem Spieler Spielanteile zu ermöglich. Leider ging, wie schon am ersten Spieltag, ein Bruch durch das Spiel. Jeder Spieler leistete sich individuelle Fehler auch in diesem Spiel holte sich der Gegner den dritten Satz.

Im letzten Satz wechselte das Trainergespann wieder zurück, der TVW gewann schließlich auch dieses Spiel mit 3:1.

TVW:

F. Zwintzscher, D. Gruber, M. Sobotta, M. Trieburg, D. Somberg, B. Croseck, J. Schröter,           N. Müller

 

 

Am kommenden Samstag (17.05.) steht der nächste Heimmspieltag am Bärsbacher Weg an. Gäste sind der TV Weisel 2 und der TV Käfertal.

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

Du bist Besucher Nummer:

Druckversion Druckversion | Sitemap
© TV 1920 Wünschmichelbach e.V.