Herzlich Willkommen beim TV 1920 Wünschmichelbach e.V.
Herzlich Willkommen beim TV 1920 Wünschmichelbach e.V.

Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga Süd

Im Endspiel flattern die Nerven

Weinheim. Die Planer hatten alles richtig gemacht, das Turnier um den Aufstieg in die 1. Faustball-Bundesliga blieb bis zum letzten Spiel hochdramatisch. Und die Gastgeber hatten in dieser letzten Partie des Abends, die Endspielcharakter hatte, ach alles selbst in der Hand. Der TV Wünschmichelbach hätte gegen den TV Hohenklingen in 3:0 oder 3:1 Sätzen gewinnen müssen, um nach dem TSV Calw als zweite Mannschaft den Aufstieg in die Hallen-Bundesliga zu schaffen. Am Ende war das junge Team dem Druck aber nicht gewachsen. 11:13, 11:3, 10:12, 14:12 und 9:11 stand es aus TVW-Sicht und Hohenklingen stand als zweiter Aufsteiger fest.

„Es waren nicht die schwierigen Bälle, die uns das Ziel nicht haben erreichen lassen. Es waren die vermeintlich leichten Fehler. Offenbar konnten wir mit dem Druck nicht umgehen“, sagte Wünschmichelbachs Trainer Bernd Zwintzscher nach dem Abpfiff. Nach vergeblicher Aufholjagd im ersten Durchgang entschied Dennis Gruber Satz zwei fast im Alleingang mit 11:3 für den TVW.

Der dritte Satz verlief völlig ausgeglichen. Bis zum 10:9 durch einen Gruberschen Longline-Ball hatte Wünschmichelbach immer zurückgelegen, sich aber immer wieder herangekämpft. Beim Satzball landete dann aber der Aufbauball am an der Decke hängenden Basketballkorb und so war kein druckvoller Angriffsschlag mehr möglich. Hohenklingens Hauptangreifer Michael Krauß glich aus und im folgenden Angriff landete Grubers Ball im Aus - 10:11. Dass dann ein ausgepowert wirkender Florian Zwintzscher, eigentlich berüchtigt für seine dynamischen Sprungaufschläge, seine Angabe ins Aus setzte, passte zum durchwachsenen Auftritt der Gastgeber. Hohenklingen, dem zwei Satzpunkte zum Aufstieg reichten, jubelte nach dem 2:1-Zwischenstand. Der Rest der Partie war nur noch Schaulaufen und für den TVW natürlich besonders bitter.

„Die Zielvorgabe war der Wiederaufstieg. Aber wir sind nicht unbedingt eine Hallenmannschaft und das Team ist noch jung. Wahrscheinlich haben uns in der 2. Liga auch die starken Gegner gefehlt. Dann greifen wir im nächsten Jahr eben noch einmal an“, richtete Zwintzscher den Blick schon auf die am 6. Mai beginnende Feldsaison, in der sich der TVW wohler fühlt als beim Hallen-Wintersport.

Dennoch war es ärgerlich, dass die Wünschmichelbacher ihren Heimvorteil nicht nutzen konnten. Nach dem klaren 11:7, 12:10 und 11:6-Auftaktsieg gegen den Zweitliga-Zweiten TV Waibstadt hatte der TVW auch gegen den TSV Calw die Chance auf den zweiten Sieg, der die Erstliga-Tür geöffnet hätte. Doch in den ersten zwei Sätzen fand der TVW beim 5:11, 1:11 überhaupt nicht ins Spiel, riss sich dann aber zusammen, gewann Satz drei 11:9 und hatte auch beim 9:11 im vierten Durchgang immer wieder Möglichkeiten. „Durch die Niederlage hier haben wir uns den Druck selbst aufgebaut und heute nicht gezeigt, was wir wirklich können.“ AT

 

Quelle: wnoz

 

 

Am Samstag, den 18.02.2017 ist der TV Wünschmichelbach Ausrichter der Aufstiegsspiele zur ersten Bundesliga Süd.

Folgende Mannschaften konnten sich qualifizieren:
TV Hohenklingen (Erster in der 2. BL Süd)
TSV Calw (Zweiter in der 2. BL Süd)
TV Waibstadt (Zweiter in der 2. BL West)
TV Wünschmichelbach (Erster in der2. BL West)

Die Zuschauer können sich auf Faustball der Spitzenklasse freuen und der TVW hofft auf zahlreiche Unterstützung um das Ziel Aufstieg 2017 zu verwirklichen.

Begrüßung ist um 12.45 Uhr.
Spielbeginn ist um 13.00 Uhr.

Der Eintritt unter 16 Jahren ist frei. Erwachsene zahlen 4 Euro.

Adresse:
Kreissporthalle Weinheim
Heinestraße 9
69469 Weinheim
 
 

 

 

TVW für Aufstiegsspiele gerüstet

Am kommenden Samstag, den 18.02., kommt es in der Weinheimer Kreissporthalle zum Saisonhöhepunkt für die jeweils zwei besten Mannschaften der 2. Bundesligen Süd und West. Ab 13 Uhr spielen die Wünschmichelbacher bei den Aufstiegsspielen um den direkten Wiederaufstieg ins Faustball-Oberhaus. Nach einer Saison ohne Niederlage geht der TVW ambitioniert an den Start. "Wir wissen aber auch, dass am Samstag alles passen muss. Bei den Aufstiegsspielen liegt die Messlatte deutlich höher, als in den meisten Spielen der regulären Saison", sieht Spielführer Nico Müller die Odenwälder trotz der bisher souveränen Hallenrunde nicht zwangsläufig in der Favoritenrolle. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Tagesform zum entscheidenden Faktor werden kann, wer im darauffolgenden Jahr in der höchsten Deutschen Liga mitmischen darf.
In der ersten Partie des Tages treffen die Gastgeber auf den Zweitplatzierten der eigenen Liga, den TV Waibstadt. Die Waibstädter konnten sich in den letzten Jahren häufig für die Aufstiegsspiele qualifizieren und feierten in der vergangenen Feldsaison sogar den Aufstieg in die 1. Bundesliga Süd. Auch wenn sich die Kraichgauer in den anstehenden Begegnungen selbst in der Außenseiterrolle sehen, sollte man die Schwarz-gelben auf dem Zettel haben. Vor allem in der Breite sind die Waibstädter gut aufgestellt und können mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung möglicherweise mehr erreichen, als sie sich selbst zutrauen.
Nachdem anschließend die beiden Süd-Teams aufeinandertreffen, heißt der Gegner im dritten Spiel des Tages TSV Calw. Dass sich Calw als Aufsteiger am Ende der Saison auf Rang zwei der 2. BL Süd wiederfindet scheint zunächst überraschend. Neben einer hungrigen, jungen Mannschaft konnten die Schwaben mit dem Schweizer Nationalangreifer Raphael Schlattinger jedoch einen prominenten Neuzugang vermelden, der in einigen Spielen den Unterschied ausgemacht haben dürfte und wodurch man die Orangenen durchaus auf einem der vorderen Plätze erwarten konnte. In der Saisonvorbereitung zogen auch die Wünschmichelbacher bei einem Turnier noch den Kürzeren. Somit gilt es diese Bilanz in eigener Halle wieder auszugleichen.
Im sechsten und gleichzeitig letzten Durchgang kommt es schließlich zum Duell der beiden Staffelsieger, nämlich zwischen den Gastgebern und dem TV Hohenklingen. Auch der Südmeister stieg erst im letzten Winter in die zweite Bundesliga auf und legte dort - ähnlich wie die Wünschmichelbacher - einen Durchmarsch ohne Niederlage hin. Dass auch dieser Erfolg kein Zufall ist zeigt der Kader der Hohenklingener, der mit Michael Krauß, Markus Schweigert und Marco Kühner über drei Akteure mit langjähriger Erstligaerfahrung verfügt. Die Mischung aus jungen Spielern und Erfahrung zahlte sich während der kompletten Spielzeit aus, Hohenklingen verlor lediglich acht Sätze. Ob es schlussendlich sogar zum ganz großen Wurf reicht, wird die Aufstiegsrunde zeigen.
Die Wünschmichelbacher haben die letzten Wochen genutzt, um sich intensiv vorzubereiten und nach 2014 auch in diesem Jahr den Aufstieg in der Kreissporthalle feiern zu können. Das Trainergespann Ruschka/Zwintzscher kann aus dem Vollen schöpfen, alle Spieler sind fit. Mit einem breiten Kader werden die Wünschmichelbacher somit einige Optionen ausspielen können. Nach dem enttäuschenden Abstieg im letzten Winter ist die Zielvorgabe klar, die Odenwälder wollen beweisen dass sie in die 1. Bundesliga gehören. Neben hochklassigen Spielen rechnen die Verantwortlichen des TVW einmal mehr mit einer grandiosen Stimmung, da sich auch einige Schlachtenbummler der Gästeteams bereits angekündigt haben. Favoriten lassen sich in dem ausgeglichenen Teilnehmerfeld wohl nicht ausmachen, zum Schluss könnte jeder Satzgewinn von Bedeutung sein, was dieses Event jedes Jahr zu einer spannenden Angelegenheit werden lässt.

 

 

 

 

 


 




 

 

 

 

 

Du bist Besucher Nummer:

Druckversion Druckversion | Sitemap
© TV 1920 Wünschmichelbach e.V.