"Standordfrage entschieden" (Quelle: WN 23.02.2011)

Oberflockenbach. Mit großem Elan wurde im vergangenen Jahr der Förderverein Eichelberghalle Oberflockenbach gegründet. Erklärtes Ziel der von den Ortsvereinen getragenen Initiative war es, bis 2014 den Neubau einer Mehrzweckhalle auf dem dafür von der Stadt erworbenen Gelände in Oberflockenbach zu erreichen. An diesem Ziel hält der Förderverein weiterhin fest. Allerdings zeigten sich Vorsitzender Karl-Jürgen Heinrich und sein Vorstand in einer Pressemitteilung enttäuscht von den jüngsten Entwicklungen.

 

ABGEBLOCKT!!! So wie dieser Faustballer des TV Wünschmichelbach (links) kommt sich der Förderverein Eichelberghalle bei seinem Bemühen um den Neubau einer Mehrzweckhalle für die Orsteile Oberflockenbach, Steinklingen und Wünschmichelbach vor.

Kein Signal vom OB

"Ohne dass der Förderverein auch nur ein einziges Signal vom Oberbürgermeister erhalten hat, brachte der Weinheimer Stadtchef eine vollkommen neue Variante ins Spiel, nämlich die Mehrzweckhalle Süd", heißt es in der Erklärung des Fördervereins. Bei dieser Idee sollten auch die Wünsche Hohensachsens und Lützelsachsens, die seit Jahren eigene Hallen besitzen, in die weiteren Überlegungen mit einbezogen werden. "Dabei scheinen die Ortspolitiker der Bergstraßenstadtteile zu übersehen, dass sich die Stadt mit dem in Oberflockenbach gekauften Gelände bereits für den Hallenstandort in Oberflockenbach entschieden hat", ärgert sich der Vorstand des Fördervereins. Ebenso werde ignoriert, dass Oberflockenbach seit 40 Jahren der Stadt hinterher renne, um endlich eigene Trainings- und Versammlungsmöglichkeiten zu bekommen. Weiter heißt es in der Erklärung des Fördervereins wörtlich: "Es besteht somit die Gefahr, dass es der Stadt gelingt, die Ortschaften gegeneinander auszuspielen und dass sich die Oberflockenbacher Bürger wieder einmal hinten anstellen müssen."

Fehlender Rückhalt im Ort

Doch nicht nur von der Stadt Weinheim ist der Verein enttäuscht: "Da außerhalb des Fördervereins bis heute keinerlei Gegenwehr aus der Oberflockenbacher Bevölkerung erkennbar geworden ist, muss leider davon ausgegangen werden, dass die Initiative des Fördervereins genau wie die Initiativen des Ortschaftsrates in den 1970er-Jahren und des Turnvereins in den 1990er-Jahren im Sande verlaufen werden." Dies zeige sich auch an der überschaubaren Unterstützung für den Förderverein. Zu Beginn schien die Initiative auf eine breite Unterstützung der Bevölkerung bauen zu können, so dass man 900 Mitglieder als Ziel ausgab. Bis heute habe der Verein allerdings nur 210 Mitglieder gewonnen, stellt der Vorstand ernüchtert fest. Zum Vergleich: In Oberflockenbach leben knapp 2200 Menschen. Ans Aufgeben denken die Aktiven freilich nicht. So wurde der gemeinsam mit dem Ortsvorsteher, den Ortschaftsräten und den beiden Oberflockenbacher Stadträten erarbeitete Argumentationskatalog den Weinheimer Gemeinderatsfraktionen in persönlichen Gesprächen vorgelegt. Damit wolle man erreichen, dass bei der Haushaltsverabschiedung am 30. März wieder eine Planungsrate für den Hallenbau in den mittelfristigen Finanzplan der Stadt Weinheim aufgenommen wird. Auf einer öffentlichen Mitgliederversammlung will der Förderverein nun am 24. März um 19.30 Uhr im Vereinsheim des TV Wünschmichelbach die neue Entwicklung diskutieren und überlegen, ob die Forderung nach einer "Halle für alle" auf anderen Wegen erreicht werden kann. pro

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Klamme Kassen sind kein Grund (WN 08.12.2010)

Geht es nach dem Förderverein, könnten auch schon bald in Oberflockenbach Faustbälle durch die Halle fliegen. Vorausgesetzt die schon lange geforderte Sportstätte wird auch gebaut. (Bild: TVW)

Oberflockenbach soll eine eigene Halle bekommen. Damit das klappt, erhöht die Bürgerinitiative Förderverein Eichelberghalle den Druck. "Nachdem die zahlreichen Artikel in der örtlichen Presse und die Aktionen des Fördervereins bisher kaum eine Resonanz bei den verantwortlichen Politikern in Weinheim gefunden haben, wurde vom Förderverein der folgende Argumentationskatalog für einen Hallenbau in Oberflockenbach aufgestellt und in einer Besprechung mit dem Ortschaftsrat abgestimmt", heißt es in der Einleitung einer Pressemitteilung.

Dabei werden zunächst die Gründe aufgeführt, warum eine Halle für sportliche und kulturelle Veranstaltungen in Oberflockenbach errichtet werden soll. Eine zeitnahe Errichtung einer Halle sei erforderlich, weil in der Gemeinde Oberflockenbach kein geeignetes öffentliches Gebäude für kulturelle und sportliche Veranstaltungen zur Verfügung stünde. Die Vereine beklagten, dass die vorhandenen Hallenkapazitäten im Weinheimer Stadtgebiet nicht ausreichten. Der hohe Aufwand für auswärts ausgetragene sportliche und kulturelle Veranstaltungen bedrohe ferner zunehmend die Arbeit der Vereine. Die in der Gemeinde zu bewältigenden gesellschaftlichen Aufgaben und die Erfolge der Ortsvereine würden eine städtische Investition lohnen, insbesondere im Interesse der Kinder und Jugend. Außerdem erinnert die Initiative, dass die Bürger in den Ortsteilen Oberflockenbach, Steinklingen und Wünschmichelbach das Recht hätten, die Einlösung der in den 35 vergangenen Jahren von der politischen Gemeinde der Stadt Weinheim gegebenen Versprechungen zu fordern.

In einem zweiten Teil des Argumentationskataloges setzt sich der Förderverein mit den begrenzten finanziellen Gegebenheiten der Stadt Weinheim auseinander. Heute sei die Errichtung und der Betrieb einer Halle möglich, weil zahlreiche kostengünstige innovative Baukonzepte angeboten würden. Auch in Zeiten der Finanzkrise stünden aus der Landessporthallenförderung beträchtliche Mittel zur Verfügung, die abgerufen werden könnten, wenn der Gemeinderat in Weinheim einem Hallenbau zustimme und die Stadt einen finanziellen Beitrag leisten würde.

In diesem Zusammenhang wären die Bürger und Vereine des Ortes bereit, auch einen eigenen Beitrag zu leisten. Der Förderverein blickt in dem Schreiben auch zurück und stellt fest: "Nachdem die Stadt Weinheim bereits im Jahr 2003 den Ankauf eines Grundstücks für die Halle entschieden hätte, soll nun endlich auch die zweite Entscheidung zum Bau einer Halle erfolgen."

Beauftragte der im Förderverein organisierten Bürger werden in den nächsten Wochen die Fraktionen des Weinheimer Stadtparlaments aufsuchen, um mit Ihnen den vorgelegten Argumentationskatalog zu diskutieren und für die Errichtung einer Halle in Oberflockenbach bis zum Jahr 2014 zu werben.

"Dabei können sie sich der Unterstützung aller Ortschaftsräte des Stadtteils und seiner Vertreter im Weinheimer Stadtrat sicher sein", endet das Schreiben des Fördervereins.

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72 neue Mitglieder an einem Tag (WN, 31.08.2010)

Mit Festzelt, Getränkewagen und Kinderprogramm feierte der Förderverein Eichelberghalle am Samstag seine Gründung. 72 Oberflockenbacher wurden spontan Mitglied. Bild: Gutschalk

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Oberflockenbach. "Eine Halle für alle" steht auf den Transparenten. Es gibt an diesem Samstagvormittag in Oberflockenbach wohl niemanden, der dieses Ziel nicht unterstützen würde. "Wir haben lange genug gewartet", spricht ein Oberflockenbacher vielen aus dem Herzen. Und so stößt die "Gründungsfeier" des Fördervereins Eichelberghalle auf reges Interesse. 72 Neumitglieder sind am Ende des Tages die Bilanz des Vereins, der damit die 200-Mitglieder-Marke übersprungen hat. 900 seien das Ziel, da sind sich die Vorstandsmitglieder einig. Das sei ehrgeizig, aber machbar. Schließlich hätten viele Oberflockenbacher Angst, dass ihr Ort zum reinen Schlafdorf wird, wenn die im Eingemeindungsvertrag versprochene Mehrzweckhalle nicht endlich gebaut wird. "Wir meinen, dass die Stadt Weinheim in der Pflicht ist", erklärt Vorsitzender Karl-Jürgen Heinrich und verweist auf die Vereine, die seit Jahrzehnten auf vernünftige Wettkampf- und Trainingsbedingungen im Ort warten. Deshalb fordere man vom Gemeinderat, dass eine Planungsrate in den nächsten Haushalt aufgenommen wird, ergänzt Vorstandsmitglied Professor Anton Endrich. Doch man wolle nicht nur fordern, sondern sei auch bereit, sich aktiv einzubringen beim Konzept für die Halle, aber auch später bei deren Betrieb. Damit diese Signale auch von den Stadträten gehört werden, wolle man in den nächsten Wochen versuchen, das Thema über den Ortschaftsrat in den Gemeinderat zu tragen. Außerdem will der Förderverein bis zur Einweihung der Halle - möglichst 2014, wenn der Sängerbund 125-jähriges Jubiläum feiert - weiter Mitglieder werben, Sponsoren suchen und Spenden sammeln. Weitere Infos beim Vorsitzenden, Telefon 06201/22675

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Klares Signal von der Stadt gefordert; 23.04.2010

"Der Wille ist da, das Gelände ist da, es gibt nur kein Geld." Auf diesen einfachen Nenner brachte der gerade gewählte Vorsitzende des neu gegründeten "Fördervereins Eichelberghalle e.V.", Karl-Jürgen Heinrich, die Situation in den drei Weinheimer Ortsteilen Oberflockenbach, Steinklingen und Wünschmichelbach. "Wir Bürger müssen voll hinter unserer Forderung nach einer Mehrzweckhalle stehen, sonst werden wir unser Ziel nicht erreichen", betonte Heinrich einleitend. Es werde gekämpft für das, was den Bürgern zusteht. Jeder Ort brauche für sein soziales Leben einen Kristallisationspunkt. Auf diesen warten die Bürger inzwischen seit 37 Jahren. Ohne einen solchen zentralen Ort für die Austragung von Sportwettkämpfen und kulturellen Veranstaltungen drohe das gemeindliche Leben allmählich abzusterben, hieß es bereits in der Bürgerversammlung im Oktober (wir berichteten). Zur Vereinsgründung kamen rund 40 Bürger in die Vereinsgaststätte des TV 1920 Wünschmichelbach. Etwas enttäuscht zeigte sich der engagierte Vorstand insoweit, als bei der erwähnten Bürgerversammlung sich rund 130 Bürger bereit gezeigt hatten, für die Eichelberghalle zu kämpfen. Damals wurde eine Gruppe von rund 30 Personen zur Vorbereitung des Anliegens gewählt. Die Gründung eines gemeinnützigen Fördervereins als Organisationsform des Bürgerbegehrens bot sich als geeignete Lösung an. In den fünfköpfigen Vorstand auf zwei Jahre gewählt wurden neben Karl-Jürgen Heinrich, als erster Stellvertreter Dr. Joachim Hendler und als zweiter stellvertretender Vorsitzender Helmut Fath. Gerd Heineke übernimmt den Posten des Schatzmeisters und Professor Anton Endrich den des Schriftführers. Kassenprüferinnen sind Heide Maser und Carola Maier. Zunächst wurde über die Vereinssatzung gesprochen. Danach ist unter "Zwecke und Aufgaben" des Vereins die "finanzielle und ideelle Förderung der Beschaffung und Auswahl von Gegenständen zur kulturellen und sportlichen Nutzung in einem Kultur- und Sportzentrum sowie die Werbung für den Bau eines Gebäudes auf dem Gemeinde eigenen Gelände in Steinklingen seitens der Stadt Weinheim", festgeschrieben. Diese Formulierung sei, so Hendler, für die Gemeinnützigkeit wichtig. Die Satzung wurde mit kleinen Änderungen ebenso einstimmig verabschiedet, wie der Beschluss über die Vereinsgründung. Für einen Jahresbeitrag von 1 Euro pro Monat sprach sich die Mehrheit aus. Kinder bis 18 und Auszubildende sind von der Beitragspflicht befreit. 900 Mitglieder zu werben strebt der Vorsitzende an und nannte auch gleich entsprechende Vorhaben zur Verwirklichung seines ehrgeizigen Zieles. So will der Förderverein bei der Sportwoche einen Werbestand aufbauen und beim Sommernachtsfest des TV Wünschmichelbach ebenso präsent sein. Auch ein Fest mit Informationen am Hallengelände sei angedacht. Die Zuhörer brachten ihre Ideen ein und schlugen vor, von Haus zu Haus zu gehen, an Schulen und Kindergärten Beitrittserklärungen zu verteilen. Geht es nach den Bürgern, sollte die Halle spätestens 2014 stehen. "Wir sind aber auch zu Kompromissen hinsichtlich des Zeitpunktes bereit. Wir fordern lediglich ein Signal von der Stadt Weinheim, dass die Halle kommt", betonte Heinrich. Geschätzte Kosten: rund 2 Millionen Euro

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37 Jahre warten sind genug; WN 12.10.09

Volles Haus bei der Gründungsversammlung der Bürgerinitiative im Vereinshaus des TV 1920 Wünschmichelbach (Bild: Gutschalk)

Wer am Freitagabend zu spät zur Gründungsversammlung einer Bürgerinitiative für den Bau einer Mehrzweckhalle in die Vereinsgaststätte des TV Wünschmichelbach kam, musste mit einem Stehplatz vorlieb nehmen; für die Verantwortlichen ein deutliches Zeichen für die Dringlichkeit des Projekts. "Das macht uns viel Mut und gibt uns enorme Zuversicht", betonte der Vorsitzende des TV Oberflockenbach, Andreas Klinger. Gemeinsam mit seinen Vorstandkollegen Matthias Ley (TV Wünschmichelbach), Klaus Kulok (KSV Steinklingen), Christa Heinrich (Sängerbund) und dem langjährigen Ortsvorsteher Kurt Weber gehört Klinger seit eineinhalb Jahren einer Arbeitsgruppe an, die den Grundstein für die Bürgerinitiative legte. Klinger in seinem Anfangsstatement: "Wir brauchen dringend eine Mehrzweckhalle für größere sportliche und kulturelle Veranstaltungen. Das stellt alle Vereine vor die Existenzfrage. Wir werden so wie bisher nicht mehr wettbewerbsfähig sein." Selbst die momentan finanziell schwierige Lage der Stadt Weinheim lässt er nicht gelten. "Wir wissen, dass das nicht von heute auf morgen geht. Deshalb haben wir 2014 ins Auge gefasst. Wir haben 37 Jahre gewartet. Das ist genug." Allen ist klar, dass die veranschlagten 5 Millionen Euro zu hoch gegriffen sind. Klinger: "Wir haben Hallen für 2 oder 3 Millionen Euro gesehen, die unseren Ansprüchen gerecht werden." Die Bürgerinitiative will die Baukosten deutlich reduzieren. Auch über Eigenmittel müsse nachgedacht werden. (mf)

Mehrzweckhalle soll 2014 stehen; RNZ 12.10.09

Weinheim-Oberflockenbach. (stek) Sie meinen es ernst. Andreas Klinger, der die Gründungsversammlung zur Bürgerinitiative für die lang gewünschte Mehrzweckhalle im vollen Vereinsheim des TV Wünschmichelbach geleitet hat, ließ keinen Zweifel daran, dass die Forderung nach einer Halle für den Stadtteil unmissverständlich und kontinuierlich an die Verwaltung herangetragen werden soll. Die Diskussion über eine solche Halle, die zu einer Art Mittelpunkt des Ortslebens werden soll, läuft schon gut 30 Jahre, sodass die Vermutung nicht besonders fern liegt, dass der Grad an Resignation bezüglich der Verwirklichung dieser sportlichen und kulturellen Ortsmitte doch schon recht groß ist. Doch weit gefehlt. Allein die Zahl der Interessierten an der Bürgerinitiative "Mehrzweckhalle Oberflockenbach 2014" wies diese Vermutung zurück. "Das Thema steht bei uns allen ganz oben, und dort wird es auch bleiben", so Klinger gegenüber der RNZ. Die Gründungsversammlung selbst verlief trotz der lockeren Organisation und der vielen Interessierten äußerst professionell und strukturiert. Nachdem der ehemalige Ortsvorsteher Kurt Weber in kurzen Zügen die Historie präsentierte und vor allem die Zeitenwende "Geländekauf" hervorhob, übernahm Klinger das Zepter und erläuterte das Ziel und die Strategie der Bürgerinitiative.

Oberste Direktive, so Klinger, "ist die Mehrzweckhalle auf dem Gelände nördlich des Schützenhauses in Oberflockenbach-Steinklingen bis 2014". Hierfür müsse jetzt vor allem die Öffentlichkeitsarbeit intensiviert und auf Dauer aufgestellt werden. Das heißt, die politischen Entscheidungsträger aller Ebenen müssen überzeugt, die Planungen konkretisiert und die bisher geschätzten Baukosten von fünf Millionen Euro deutlich nach unten korrigiert werden. Dabei zeigte sich das Organisationsteam um Klinger davon überzeugt, dass eine Halle mit 40 mal 20 Metern plus Seitenraum, mit vier Umkleidekabinen, zwei Duschräumen, einem Foyer für Bewirtung und kleine Veranstaltungen sowie einer Tribüne für gut 200 Leute für weniger als die Hälfte drin ist. "Vergleichbare Hallen gibt es bereits für zwei Millionen Euro."

Ohne Probleme verlief dann auch die Wahl des Ausschusses, der die Planungen und Strategien für die nähere Zukunft jetzt genauer und detaillierter fassen soll. In wenigen Minuten fanden sich 22 Bürger, die sich im Rahmen des Ausschusses intensiver der Mehrzweckhalle und deren Verwirklichung widmen wollen. Dabei nahmen die 22 gleich einige Hausaufgaben mit nach Hause.

Ohne Eigenanteil wird diese Halle nie verwirklicht, und so kam aus den Reihen der Zuhörer der Vorschlag, mindestens 500000 Euro selbst aufzubringen. 1000 Bürger, die je 500 Euro spenden: Bis 2014 jede Woche zwei Euro und der Betrag wäre zusammen, so eine Rechnung aus dem Publikum. Dabei ließ Klinger die Diskussion darüber zu, verwies jedoch immer wieder darauf, dass es jetzt wichtiger sei, Strukturen zu schaffen: "Wir brauchen Verantwortliche und einen Prozess, und genau daran wird der Ausschuss in den nächsten Wochen arbeiten."

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Am 9. Oktober will man ein Ausrufezeichen setzen; (WN 06.10.09)

Seit rund 30 Jahren wartet Oberflockenbach auf seine dringend benötigte Mehrzweckhalle. Nun machen die Vereine und die Bürger Druck. Schließlich ist dieses Projekt von elementarer Bedeutung und fast schon überlebenswichtig für die Vereine und das kulturelle Leben im Ort.

Am kommenden Freitag, 9. Oktober, findet um 19.30 Uhr im Vereinshaus des TV Wünschmichelbach die Gründungsversammlung der Bürgerinitiative "Mehrzweckhalle" statt. Ziel ist die Errichtung einer Mehrzweckhalle bis spätestens 2014 auf dem dafür von der Stadt Weinheim bereits erworbenen Gelände nördlich des Schützenhauses. Diese soll als städtisches Gebäude von der Stadt erstellt werden. Die Mehrzweckhalle soll für sportliche und kulturelle Veranstaltungen genutzt und somit zum Mittelpunkt des Ortslebens in Oberflockenbach werden. Die Bürgerinitiative versteht sich selbst als eine partei- und vereinsübergreifende Initiative der Bevölkerung von Oberflockenbach zur Durchsetzung der breiten Bürgerinteressen für die Mehrzweckhalle im Ort.

Ihre Aufgaben sieht sie in der Öffentlichkeitsarbeit sowie darin, die politischen Entscheidungsträger von der Notwendigkeit des Hallenbaus zu überzeugen. In diesem Zusammenhang ist es ein Anliegen der Bürgerinitiative zur Konkretisierung der Planungen beizutragen und Ideen zur Reduzierung der bisher geschätzten Baukosten zu entwickeln. "Es wäre toll, wenn ganz viele Bürger zur Gründungsversammlung kommen würden", hoffen die Vorsitzenden der drei Sportvereine Andreas Klinger (TV Oberflockenbach), Matthias Ley (TV Wünschmichelbach), Klaus Kulok (KSV Steinklingen) sowie Christa Heinrich als Vertreterin vom Sängerbund und der langjährige Ortsvorsteher Kurt Weber auf eine breite Unterstützung. Bereits bei der Gründungsversammlung gelte es durch Präsenz ein erstes Ausrufezeichen zu setzen.

Gründungsversammlung zur Bürgerinitiative "Mehrzweckhalle 2014" am 09.10.2009 im TVW-Vereinsheim