Spiel-Paarung: Wardenburger TV : TSV Essel
Endstand: 1 : 2
15:13; 9:11; 6:11
Schiedsrichter: Alexander Grulke (TV Oberlaudenbach)
Im Eröffnungsspiel der DM trifft der Nordmeister Wardenburger TV auf den TSV Essel. Im 1. Satz geht der Nord-Dritte schnell mit 5:1 in Führung. Hierbei glänzt vor allem Spielführer Jonas Steffens auf der Schlagposition. Nachdem Wardenburg die Anfangsnervosität abgelegt hatte, gleichen sie auf 8:8 aus. Bei 10:10 geht es in die „Verlängerung“. Bis zum 13:13 steht der Satz auf Messers Schneide. Wardenburgs Nr. 1, Angreifer Julian Schödler entscheidet Satz 1 mit einem schönen Preller zum 15:13.
Ausgeglichen beginnt der 2. Satz. Bis zum 6:6 schenkten sich beide Teams nichts. Essel geht mit 8:6 erstmals mit 2 Punkten in Führung. Ähnlich wie im 1. Satz gleicht der Nord-Meister zum 9:9 aus. Diesmal hat Essel aber den längeren Atem und sichert sich den Durchgang knapp, aber verdient mit 11:9. Damit geht die Partie in den Entscheidungssatz. Bis zum Seitenwechsel beim Spielstand von 6:5 für Essel läuft auch dieser Satz sehr ausgeglichen. Essels Mittelmann Christian Struck glänzt hierbei vor allem mit präzisen Zuspielen. Nach dem Seitenwechsel gelingt Wardenburg nur noch ein Punkt. Endstand 11:6 für Essel, der sich damit den 1. Sieg des Turniers sichert.
Spiel-Paarung: TV Ochsenbach : TB Oppau
Endstand: 1 : 2
11:9; 7:11; 7:11
Schiedsrichter: Hagen Appel (TG Oggersheim)
Oppau beginnt mit einem Ass zum 1:0, muss dann aber den Ausgleich zum 4:4 hinnehmen und Ochsenbachs Schlagmann schafft mit einem Ass zum 4:5 sogar die erstmalige Führung für die Schwaben. Ochsenbach entscheidet Satz 1 mit 9:11 für sich. Beide Mannschaften kämpfen auch im 2. Satz um jeden Ball. Der Spielfluss ist im Vergleich zu Satz 1 schneller. Die Angreifer beider Mannschaften wirken sehr ruhig und nehmen sich gegenseitig nicht viel. 6:8 für Oppau wegen Übertritts gegen Ochsenbach. Endstand 2. Satz 7:11 für Oppau.
Zu Beginn des 3. Satzes baut sich Ochsenbach einen Vorsprung von 3 Punkten auf, den Oppau jedoch kurze Zeit später wieder revidiert und mit 10:5 in Führung geht. Die Führung geben die Pfälzer im Verlauf des Satzes auch nicht mehr her. Oppau war im Entscheidungssatz die stärkere und ausgeglichenere Mannschaft. Besonders hervorzuheben sind Dennis Bernlöhr (Angriff) und Dennis Gruber (Zuspiel), beide vom TB Oppau.
Spiel-Paarung: Wardenburger TV : Berliner TS
Endstand: 2 : 0
12:10; 14:12
Schiedsrichter: Christian Steuer (TV Völklingen)
Satz 1: Wardenburg beginnt mit Fehlangabe; “Kurzer“ zum 3:1 vom Berliner Angreifer Sebastian Kögel; sehr vorsichtiges „Herantasten“ beider Mannschaften; sehr gutes Zuspiel vom Berliner Adrian Schlegel; Ass durch Angabe von Wardenburgs Julian Schödler; starker Rückschlag von Berlins Kögel; Wardenburg eher abwartend, Berlin macht mehr Druck beim Spielstand von 6:9; Wardenburg kann durch gute Angriffsaktionen zum 9:10 aufholen; Partie wird ausgeglichener, lebt aber hauptsächlich vom Angriff beider Mannschaften; letztendlich setzt sich Wardenburg mit 12:10 durch.
Satz 2: Fehlangabe von Berlin; erneut Angabe, sehr gute Abwehraktion von Wardenburg; Spielstand 4:2 für den WTV, Satz lebt auch wieder hauptsächlich durch die Aktionen der Angreifer; Berlin kann durch Fehler von Wardenburg auf 6:5 verkürzen, gleicht sogar aus und geht mit 6:7 in Führung; Ausgleich zum 8:8 und zum 9:9; Wardenburg macht das 10:9 durch direkten Punkt aus dem Spiel heraus; durch Fehler und Ass-Angaben kann Wardenburg auch diesen Satz für sich entscheiden (14:12).
Spiel-Paarung: TSV Essel : TV Ochsenbach
Endstand: 1 : 2
12:10; 6:11; 6:11
Schiedsrichter: Alexander Grulke (TV Oberlaudenbach)
Ochsenbach steht nach seiner Auftakt-Niederlage gegen Oppau im Spiel gegen Essel bereits unter Druck. Die Schwaben gehen hochmotiviert in die Partie und setzen sich Mitte des 1. Satzes mit 6:3 ab. Essel kontert, auch begünstigt durch Eigenfehler von Ochsenbach, zum 7:7 und hat beim Stand von 9:10 Satzball. Ochsenbachs Schlagmann Bastian Späth kontert mit einem Ass zum 10:10 Gleichstand. In der Verlängerung sichert sich Essel den 1. Satz mit 12:10. 3 Eigenfehler der Schwaben bringen Essel in Satz 2 mit 3:1 in Front. Ochsenbach kämpft und wiederrum Schlagmann Bastian Späth sorgt mit knallharten Spielschlägen für eine 9:5 Führung. Der Satz endet recht deutlich mit 11:6 für Ochsenbach. Damit geht auch dieses Spiel in den Entscheidungssatz. Bei Essel macht sich in Satz 3 der Kräfteverschleiß bemerkbar. Bis zum Seitenwechsel setzen sich die Schwaben mit 6:2 ab. Über 9:4 sichert sich Ochsenbach mit 11:6 den ersten Sieg. Damit ist in Gruppe A alles wieder offen.
- Spiel-Paarung: TB Oppau : BerlinerTS
- Endstand: 1 : 2
- 13:15; 11:6; 4:11
- Schiedsrichter: Hagen Appel (TG Oggersheim)
1:0 für Oppau, gleich darauf der Ausgleich durch Angriff von Berlin zum 1:1. Der 1. Satz ist sehr ausgeglichen, beide Mannschaften fanden sehr schnell ins Spiel. Durch ein Ass von Oppau Ausgleich zum 10:10, dann die Führung für Berlin zum 10:11. Berlin entscheidet den 1. Satz durch einen langen Ball zum 13:15 für sich. Im 2. Satz geht Berlin gleich zu Beginn mit 3:0 in Führung. Oppau kommt mit 5:4 jedoch wieder schnell an die Berliner dran und bringt sich schließlich mit 5:6 in Führung, baut diese auf 5:8 aus. Bei 6:10 gibt es Matchball für Oppau. Durch eine Berliner Angabe ins Aus gewinnt Oppau den 2. Satz mit 6:11. Im 3. Satz ist Berlin immer mit ca. 3 Ball vorne und baut seinen Vorsprung auf bis zu 6 Punkte (4:10) aus. Durch einen Preller entscheidet Berlin am Ende den 3. Satz deutlich für sich.
- Spiel-Paarung: SG Augsburg : TV Wünschmichelbach
- Endstand: 0 : 2
- 8:11; 8:11
- Schiedsrichter: Christian Steuer (TV Völklingen)
Nach dem Einmarsch der Aktiven hatte Gastgeber TV Wünschmichelbach seine erste Bewäh-rungsprobe gegen Südmeister SG Augsburg zu bestehen. Von Beginn an entwickelte sich eine interessante Partie, die von zwei hervorragenden Schlagleuten diktiert wurde. Entschei-dend im 1.Satz war die geringere Eigenfehlerquote der Wünschmichelbacher. Während sich die Gastgeber nur einen Eigenfehler leisteten, unterliefen Augsburgs Schlagmann vier, davon drei Angabefehler. Nach dem 3:3 brachte Abwehrspieler Jonas Schröter mit zwei tollen Schlagaktionenden TVW mit 5:3 in Führung. Ein Augsburger Angabefehler brachte das 6:3. Diesen Vorsprung hielten die Wünschmichelbacher dank toller Angaben und vieler Winnerschläge von Tim Pfeifer. Erst in der Endphase wurde es nochmals eng, als Augsburg auf 8:7 herankam. Als Augsburg nach toller Abwehrleistung einen Ball gerade noch über die Leine bringt, reagiert Pfeifer blitzschnell und verwandelt mit einem kurzen Ball direkt zum 9:7. Ein Angabefehler der Augsburger bringt die Vorentscheidung zum 10:7. Nach dem 11:8 war es der 4.Eigenfehler der Gäste, welcher den Satzverlust mit 11:8 besiegelte. Im 2.Satz gelangen Pfeifer sieben direkte Punkte, seinem Gegenüber nur vier. Das war der Knackpunkt. Zudem zeigte bei Wünschmichelbach die rechte Abwehrseite mit Nils Schollenberger und Mehmet Akisli gerade in der Anfangsphase eine klasse Leistung. Über 3:1, 5:3 und 6:3 durch einen Augsburger Angabefehler zog Wünschmichelbach auf 8:4 davon. Beim 10:6 hatten die Gastgeber vier Matchbälle. Nun begann etwas das Nervenflattern. Augsburg kämpfte sich durch einen Winnerschlag ihres Hauptangreifers und eine tolle Abwehraktion ihres Zweitschlägers auf 10:8 heran. Beim 3.Matchball unterlief Augsburg jedoch ein Zuspielfehler und der Satz ging mit 11:8 an Wünschmichelbach. Die Gastgeber feierten ihren erhofften Traumstart ins DM-Turnier
- Spiel-Paarung: TSV Bardowick : VfL Kellinghusen
- Endstand: 2 : 0
- 11:5; 12:10
- Schiedsrichter: Alexander Grulke (TV Oberlaudenbach)
Satz 1: Bis zum 9:2 dominierte Bardowick; Kellinghusen sehr abwartend, Abwehr zeigte Schwächen und Angriff konnte keinen Druck erzeugen. Durch bessere Abwehrleistungen konnte Kellinghusen zum 10:5 aufholen. Bardowick entschied trotzdem den Satz für sich (11:5). Satz 2: Bardowick beginnt mit einem Ass, gefolgt von einem Eigenfehler und Netzfehler von Kellinghusen, bringt Bardowick die Führung mit 3:0. Bis zum 5:3 Abwehrfehler und Unstimmigkeiten bei beiden Teams. Gute Abwehr- und Zuspielaktionen bringen Bardowick die 7:3 Führung. Kellinghusen kann jedoch bis zum 7:6 aufholen, das Spiel wird ausgelichener und spannender. Beim 11:10 musste das Spiel unterbrochen werden, weil sich der Kellinghusener Abwehrspieler Simon Carstensen mit dem Kopf an die Wand prallte und nicht weiterspielen konnte. Bardowick konnte mit einem Angriff des Schlagmannes Lasse Ristov auch diesen Satz für sich entscheiden (12:10).
- Spiel-Paarung: SG Augsburg : TV Weisel
- Endstand: 0 : 2
- 10:12; 8:11
- Schiedsrichter: Hagen Appel (TG Oggersheim)
Beim ersten Auftritt von Geheimfavorit Weisel drückt deren Schlagmann Luca Weber zu Beginn der Partie mit 3 kurz geschlagenen Bällen seinen Stempel auf. Vor allem Augsburgs Schlagmann Lukas Perro hält dagegen und gleicht zum 7:7 aus und die Bayern haben beim 10:9 gar Satzball, den Weisel aber abwehren kann. Mit 3 Punkten in Folge sichern sich die Jungs von der Loreley Satz 1 mit 10:12. Ausgeglichener Beginn (3:3) im zweiten Durchgang. Weisel kann sich dank starker Abwehrleistung und klasse Angaben mit 7:4 etwas absetzen. Wiederum ist es Weisels Angreifer Luca Weber, der mit zahlreichen Angabe-Assen und tollen Schlägen aus dem Spiel heraus für die Entscheidung sorgt. Endstand 8:11 und damit 2:0 für Weisel.
- Spiel-Paarung: TV Wünschmichelbach : TSV Bardowick
- Endstand: 2 : 0
- 11:3; 13:11
- Schiedsrichter: Christian Steuer (TV Völklingen)
Mit einer tollen Abwehrleistung wartete der TV Wünschmichelbach gegen den TSV Bardowick auf. Durch die Bank agierten alle Spieler defensiv stark. Im Angriff variierte Wünschmichelbachs Schlagmann geschickt mit kurzen Bällen und harten Schlägen. So stand es schnell 6:1 und 8:2 für die Gastgeber. Grandios, der Punkt zum 10:3. Wünschmichelbach befreite sich dabei aus ärgster Bedrängnis und konterte eiskalt. Das 11:3 war dann nur noch Formsache. Im 2.Satz spielte Bardowick taktisch. Immer wieder versuchten die Jungs aus dem Norden Wünschmichelbachs Schlagmann aus dem Spiel zu nehmen. Zudem versetzten sie der Wünschmichelbacher Abwehr durch kurze Bälle einige Nadelstiche. So hieß es schnell 0:6 für Bardowick. Erst jetzt gelang es den Gastgebern, sich besser auf die veränderte taktische Ausrichtung der Bardowicker einzustellen und bliesen zur Aufholjagd. Mit einer tollen Abwehrleistung glich der TVW zum 6:6 aus. Zuspieler Nico Müller sorgte mit zwei sensationellen Punkten für die 8:6 Führung des TVW. Beim 10:8 gab es dir ersten Matchbälle, doch Bardowick konterte zum 10:11. Die Halle tobte. Ein Angabewinner und zwei kurz-cross geschlagene Bälle von Nico Müller brachten dann die Entscheidung für den TV Wünschmichelbach.
- Spiel-Paarung: VfL Kellinghusen : TV Weisel
- Endstand: 1 : 2
- 13:11; 9:11 ;2:11
- Schiedsrichter: Alexander Grulke (TV Oberlaudenbach)
Kellinghusen legt mit einem 2:0 vor, Weisel zieht jedoch sehr schnell nach und geht mit 3:2 in Führung, muss die Führung jedoch kurz darauf wieder abgeben und fällt beim 8:6 schließlich mit 2 Punkten zurück, erkämpft sich jedoch wieder den Ausgleich zum 9:9. Trotzdem gewinnt Kellinghusen mit 13:11. Im 2. Satz geht der Westmeister mit 3:5 in Führung. Kellinghusen kommt wieder heran und gleicht zum 8:8 aus. Erneute Führung für Weisel und wenig später der Sieg in Satz 2 mit 11:9. Souverän gewinnen die mittelrheinischen mit 11:2 den dritten Satz und entscheiden das Spiel mit 2:1 für sich.
- Spiel-Paarung: Wardenburger TV : TV Ochsenbach
- Endstand: 1 : 2
- 11:9; 9:11; 3:11
- Schiedsrichter: Hagen Appel (TG Oggersheim)
Mit jeweils 2 guten Angriffen starten beide Teams; ausgeglichenes Spiel bis zum 3:3. Es werden viele „Kurze“ gespielt, hauptsächlich lebt das Spiel von den Angreifern. Ausgleich zum 6:6 durch guten Spielschlag von Ochsenbach. Die Schwaben kommen dennoch nicht ins Spiel, dadurch kann Wardenburg mit 9:8 in Führung gehen. 2 kurze Angaben bringen Ochsenbach ins Spiel zurück, verhindern jedoch nicht den Endstand von 11:9 für Wardenburg. 2 Eigenfehler des WTV bringen Ochsenbach mit 0:2 in Führung; Wardenburg gleicht durch Preller zum 2:2 aus. Eine grandiose Abwehrleistung von Ochsenbachs Mittelmann bringt die 2:5 Führung. Ochsenbach agiert jetzt ausgeglichener und spielfreudiger als im 1. Satz, macht druckvolle Punkte, wehrt gut ab und kann somit die Führung bis zum 4:9 ausbauen. Wardenburg kommt mit 8:10 wieder besser ins Spiel, trotzdem kann Ochsenbach mit einem Ass den Satz mit 9:11 für sich entscheiden. Ochsenbach kann durch sehr gute Aktionen mit 0:3 in Führung gehen; Wardenburg kommt nicht ins Spiel, lässt dadurch den Gegner mit 0:6 davonziehen. Wardenburg wirkt eher passiv, macht keine Punkte. Souverän führt Ochsenbach mit 1:8 und gewinnt den 3.Satz mit 3:11 durch eine geschlossene Mannschaftsleistung.
- Spiel-Paarung: TSV Essel : Berliner TS
- Endstand: 1 : 2
- 6:11; 11:4; 3:11
- Schiedsrichter: Christian Steuer (TV Völklingen)
Im Spiel des Nord-Dritten gegen den Sieger aus dem Osten könnte eine Vorentscheidung um den Einzug in die Zwischenrunde am Sonntag fallen. Der Berliner Hauptangreifer Sebastian Kögel bestimmt mit variablen Angaben und druckvollen Schlägen aus dem Spiel heraus die Partie. Beim 3:8 für die Hauptstädter ist die Vorentscheidung in Satz 1 gefallen. Endstand 6:11 für Berlin. Umgekehrte Vorzeichen in Satz 2: Essel wittert Morgenluft und geht mit 6:1 in Führung. Über 8:3 geht der Satz deutlich mit 11:4 an Essel. Zum wiederholten Mal muss am heutigen Tag Satz 3 für die Entscheidung sorgen. Ausgeglichen beginnt der Final-Satz. Beim Spielstand von 6:3 für Berlin werden die Seiten gewechselt. Essel ist nun kräftemäßig am Limit und hat der 3:11 Niederlage nichts mehr entgegenzusetzen.
- Spiel-Paarung: Wardenburger TV : TB Oppau
- Endstand: 2 : 0
- 11:6; 11:9
- Schiedsrichter: Alexander Grulke (TV Oberlaudenbach)
Zum des 1. Satzes ist das Spiel relativ ausgeglichen. Wardenburg erspielt sich dann einen 4 Ball-Vorsprung (8:4), kann diesen noch ausbauen und gewinnt den Satz mit 11:6. Den gesamten 2.Satz über liegen die Mannschaften eng beieinander, bis Wardenburg den Satz mit 11:9 beenden kann und somit das Spiel mit 2:0 für sich entscheidet.
- Spiel-Paarung: TV Ochsenbach : Berliner TS
- Endstand: 1 : 2
- 11:7; 6:11; 8:11
- Schiedsrichter: Hagen Appel (TG Oggersheim)
Starke Berliner Abwehr lässt Ochsenbach erst nach einigen Ballwechseln die 2:1-Führung übernehmen. Zwischenstand 6:4 für die Schwaben. Starke Abwehrleistungen bei beiden Teams sowie auch die Angriffsschläge halten diesen Satz aber ausgeglichen. Ochsenbach kann sich durch druckvolle Angriffe die 8:6-Führung sichern und entscheidet den Satz mit 11:7 für sich. Die Konstanz beider Teams dominiert auch den Beginn des 2. Satzes. Berlin kann durch Eigenfehler der Gegner die 3:5-Führung übernehmen und, da Ochsenbach nicht ins Spiel findet, diese auf 4:7 ausbauen. Ochsenbachs Angriff macht viele Eigenfehler, keine Punkte, die Abwehr schwächelt etwas und somit kann Berlin Satz 2 mit 6:11 für sich entscheiden. Anfang des 3. Satzes sind die Angreifer die Spielmacher, erst ab 3:3 kommen auch die Abwehr- und Zuspieler dran; trotz allem lebt der Satz einmal mehr vom Angriff beider Teams. Mit kurzen, variablem Leinenspiel oder Prellern ist es bis zum Seitenwechsel ausgeglichen (5:6). Eigenfehler von Ochsenbach bringen die 7:10 Füh-ung für Berlin. Ein Ass lässt Ochsenbach noch etwas aufholen, allerdings gewinnt Berlin mit 8:11 den Satz und somit das Spiel.
- Spiel-Paarung: TSV Essel : TB Oppau
- Endstand: 0 : 2
- 7:11; 6:11
- Schiedsrichter: Christian Steuer (TV Völklingen)
Oppau erkämpft sich zu Beginn einen Vorsprung von 4 Punkten und hält diesen konstant. Die Pfälzer können somit den Satz eindeutig mit 7:11 gewinnen. Oppau kann sich wie auch schon im 1. Satz früh einen Vorsprung gegen die Norddeutschen erarbeiten und hält diesen auch wieder konstant bis zum Satzende bei 6:11; somit gewinnt Oppau diesen Satz und das Spiel.
- Spiel-Paarung: SG Augsburg : TSV Bardowick
- Endstand: 2 : 0
- 11:9; 11:4
- Schiedsrichter: Alexander Grulke (TV Oberlaudenbach)
Im Spiel Augsburg gegen Bardowick geht es für die Bayern bereits um alles. Nur bei einem Sieg bestehen für die von Ex-Nationalspieler Uwe Schäfer/Helmut Färber betreuten und von Claudia Schäfer trainierten Augsburger noch Chancen auf das Erreichen der Zwischenrunde. Dementsprechend motiviert spielen die Augsburger groß auf und liegen nach wenigen Minuten mit 5:3 in Front. Angetrieben von einer großen Fangemeinde gleicht Bardowick zum 9:9 aus. Trotzdem schafft Augsburg mit 11:9 den Satzgewinn. Auch im 2. Satz geht Augsburg schnell mit 4:0 in Führung. Hierbei sticht vor allem Mittelmann Felix Färber mit präzisem Zuspiel und Angreifer Lukas Perro aus einem äußerst kompakt wirkenden Augsburger Team heraus. Beim 9:4 beträgt der Vorsprung bereits beruhigende 5 Punkte. Aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung geht der Satz völlig verdient mit 11:4 an Augsburg, die sich damit alle Chancen auf die Zwischenrunde erhalten haben.
- Spiel-Paarung: TV Wünschmichelbach : TV Weisel
- Endstand: 0 : 2
- 9:11; 9:11
- Schiedsrichter: Hagen Appel (TG Oggersheim)
Im Duell um den Gruppensieg und den damit verbundenen direkten Einzug ins Halbfinale unterlag der TV Wünschmichelbach dem favorisierten Westmeister TV Weisel in einem ganz engen Match mit 9:11 und 9:11. Von Beginn an entwickelte sich ein hoch interessantes Duell der beiden Hauptangreifer Tim Pfeifer (Wünschmichelbach) und Luca Weber (Weisel). Beide agierten auf einem unglaublich hohen Niveau und spielten fast fehlerfrei. Klasse vor allem die kurzen, mit viel Effet und ein bisschen Rückwärtsdrall gespielten Schläge und Angaben von Weber, mit denen er der Wünschmichelbacher Abwehr große Probleme bereitete. Diese konnte sich lange nicht darauf einstellen. Auch ein Wechsel auf der Mitteposition beim Stand von 4:4 im 1.Satz brachte keine wesentliche Besserung. Zwar gelang Pfeifer mit einem kurzen Ball die 5:4 Führung, doch es sollte die letzte der Wünschmichelbacher in diesem Satz sein. Weisel konterte durch drei direkte Punkte zum 5:7. Pfeifer hielt aber immer wieder durch starke Angaben und Schläge aus dem Spiel heraus dagegen. So glichen die Gastgeber zum 7:7, 8:8 und 9:9 aus. Eine spektakuläre kurz-cross geschlagene Angabe von Weber sowie ein klasse Punkt des Weiseler Zweitschlägers ließen die Gäste mit 9:11 jubeln. Im 2.Satz spielte Weisels Luca Weber mit unglaublicher Power und ohne einen einzigen Eigenfehler bei einer 100-prozentigen Trefferquote. So gingen die Gäste nach dem 3:2 mit 3:6 in Führung. Wünschmichelbach kämpfte sich nochmals auf 6:7 heran, doch dann drehte Weber erneut auf und stellte das Resultat auf 6:10. Wünschmichelbachs Zuspieler Nico Müller stand nun in der Abwehr glänzend und war der Garant, dass die Gastgeber nochmals auf 9:10 herankamen und Hoffnung schöpfen durften. Mit einem Angabeknaller machte Weber dem Spektakel dann aber ein Ende – 9:11 für Weisel.
- Spiel-Paarung: SG Augsburg : VfL Kellinghusen
- Endstand: 2 : 1
- 8:11; 11:7; 13:11
- Schiedsrichter: Christian Steuer (TV Völklingen)
Aufgrund von Augsburger Eigenfehlern geht Kellinghusen mit 0:3 in Führung; die Bayern gleichen zwar zum 3:3 aus; Kellinghusen kann sich jedoch eine 4:9-Führung erarbeiten und sichert sich mit 8:11 den 1.Satz. Mit langen Ballwechseln beginnt der 2. Satz. Ein stetiges Hin und Her mit guten Abwehraktionen führt zum 4:4; es dominieren wieder einmal hauptsächlich die Angreifer. So kann sich Augsburg die 7:5-Führung holen und mit 10:7 endlich etwas absetzen. Kellinghusens Abwehr ermöglicht Augsburg den Satzgewinn (11:7). Der 3. Satz beginnt ebenfalls ausgeglichen; keines der beiden Teams kann sich richtig absetzen, dann 2:5-Führung den Vfl. Augsburg kommt nicht richtig ins Spiel, macht mehr Eigenfehler; Kellinghusen führt bereits mit 4:7, bevor die Bayern mit super Angriffs- und Abwehrleistungen wieder zum 8:8 ausgleichen können. Nun macht Kellinghusen keinen Punkt mehr, zeigt Abwehrschwächen. Nach langem Ballwechsel übernimmt Augsburg die Führung durch einen Preller. Durch Kellinghusener Eigenfehler geht Augsburg 10:9 in Führung. Irgendwie lauert jeder auf den Fehler des anderen. Ein spektakulärer Angriff am Netz bringt Augsburg die 12:11-Führung; ein Fehler von Kellinghusen beschert den Augsburgern nach 40 Minuten den Sieg.
- Spiel-Paarung: TSV Bardowick : TV Weisel
- Endstand: 2 : 0
- 13:11; 14:12
- Schiedsrichter: Alexander Grulke (TV Oberlaudenbach)
Beide Mannschaften kämpfen hart um jeden Ball, wobei Weisel meist mit 1 bis 2 Punkten führt. Bardowick beweist jedoch starken Willen und wendet das Blatt gegen Ende des Satzes noch und gewinnt mit 13:11. Am Anfang des 2. Satzes kann sich keine der Mannschaften wirklich absetzen, bis Bardowick mit 6:4 in Führung geht. Weisel kämpft sich daraufhin aber wieder auf ein 6:6 heran und hat bei 10:7 Satzführung drei Satzbälle, die allesamt vergeben werden. Letztendlich gewinnt Bardowick mit 14:12 und qualifiziert sich mit dem 2:0 Spielgewinn für die Zwischenrunde; die enttäuschten Augsburger müssen somit trotz zweier Siege mit der schlechteren Satzdifferenz in die Spiele von Platz 7-10.
- Spiel-Paarung: TV Wünschmichelbach : VfL Kellinghusen
- Endstand: 2 : 0
- 11:4; 11:5
- Schiedsrichter: Hagen Appel (TG Oggersheim)
Nach der überraschenden 0:2 Niederlage des TV Weisel gegen Bardowick eröffnete sich dem TV Wünschmichelbach unverhofft die Chance auf den Gruppensieg. Das wollten sich die Jungs um das Trainergespann Ingo Somberg/Werner Schröter nicht mehr nehmen lassen. Ein 2:0 Sieg musste her. Allerdings begann Wünschmichelbach nervös, leistete sich auf der rechten Abwehrseite einige vermeidbare Fehler und lag schnell mit 2:4 in Rückstand. Danach steigerte sich aber Nils Schollenberger in der Defensive und im Angriff drehte nun Tim Pfeifer so richtig auf. Bei Kellinghusen häuften sich dagegen die Fehler, so dass unter dem Strich ein souveräner 11:4 Erfolg stand. Auch im 2.Satz ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Wünschmichelbach ging mit 3:1 in Führung und dominierte die Partie nach dem 4:3 durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Ohrenbetäubender Jubel der Fans brandete auf, als Tim Pfeifer den ersten Matchball zum 11:5 versenkte.