Wünschmichelbachs C-Jugend gewinnt bei DM die Vorrunde, zieht direkt ins Halbfinale ein und wird sensationell 3. Deutscher Meister

Ein Traum wird Wirklichkeit – TVW-Nachwuchs im Freudentaumel

Weinheim. Die Faustballelite der C-Jugend spielte am Wochenende ihren Deutschen Meister in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle aus. Vor über 600 Zuschauern demonstrierten die Talente, dass hier auf breiter Basis Großes heranwächst und es dem deutschen Faustball bei diesem Nachwuchs in Zukunft sicherlich nicht bange sein muss, weiter in der Weltspitze mitzumischen. Die Fans sahen durchweg hochklassige, rassige und zumeist sehr spannende Spiele. Oft mussten die Teams in einen 3.Gewinnsatz, was den Zeitplan allein am ersten Tag um zwei Stunden durcheinander brachte. Aus Sicht von Veranstalter TV Wünschmichelbach, der für seine perfekte Organisation von allen Seiten dickes Lob bekam, war die DM ein absoluter Höhepunkt. Die Jungs von Trainer Ingo Somberg und Werner Schröter boten super Leistungen und zogen am Samstag sensationell als Vorrundensieger direkt ins Halbfinale ein. Damit hatten sie die Zielsetzung bereits übertroffen. Gegen den Nordmeister Wardenburger TV besaßen die Wünschmichelbacher dann im 3.Satz beim Stand von 10:9 sogar Matchball. Tim Pfeifer spielte einen unerreichbaren Preller, doch beim Armzug zurück berührte er die Leine. Anstatt Sieg für Wünschmichelbach hieß es 10:10 und Wardenburg hatte in der Verlängerung mit 11:13 das glücklichere Ende für sich. Mit einem 2:1 Erfolg über den Berliner TS sicherten sich die Wünschmichelbacher dann aber unter dem frenetischen Jubel der 600 Fans die Bronzemedaille. „Schade, dass es im Halbfinale nicht geklappt hat, aber die Mannschaft hat das Optimum herausgeholt. Ich bin sehr glücklich über den 3.Platz“, freute sich Trainer Ingo Somberg mit seinen Jungs und Co-Trainer Werner Schröter.

TV Wünschmichelbach-SG Augsburg 11:8, 11:8

Im Eröffnungsspiel gegen Südmeister SG Augsburg erwischten die Wünschmichelbacher ihren erhofften Traumstart. Von Beginn an entwickelte sich ein klasse Duell zwischen den beiden Schlagleuten, die mit vielen direkten Punkten brillierten. Tim Pfeifer agierte hoch konzentriert. Ihm unterlief im kompletten Satz beim 11:8 nur ein Eigenfehler, während sein Pendant in der Endphase zwei entscheidende Fehler beging. Stark auf TVW-Seite auch Abwehrspieler Jonas Schröter, der zwei wichtige Punkte zum 4:3 und 5:3 setzte. Über 8:5 und 10:7 brachte der TVW den Satz in trockene Tücher. In Durchgang zwei glänzte die rechte Wünschmichelbacher Abwehrseite mit Nils Schollenberger und Mehmet Akisli. Dank dem präzisen Zuspiel von Nico Müller kam Pfeifer in tolle Angriffspositionen und setzte sieben direkte Punkte. Von 4:3 zog der TVW so entscheidend auf 8:4 und 10:6 davon. „Das war super. Wir sind hochzufrieden“, war das Wünschmichelbacher Trainergespann Ingo Somberg/Werner Schröter glücklich über den Auftaktsieg. Die Erwartungshaltung an die Mannschaft war im Vorfeld doch sehr hoch.

TV Wünschmichelbach-TSV Bardowick 11:3, 13:11

Gegen den hoch eingeschätzten Nordzweiten TSV Bardowick, der mit einem 2:0 über Kellinghusen ins Turnier startete, wollten die Wünschmichelbacher nachlegen. Vom Anpfiff weg wartete der TVW mit einer tollen Abwehrleistung auf. Klasse, was Nils Schollenberger, Jonas Schröter und Mehmet Akisli alles rausholten. Durch die Bank agierten alle Spieler defensiv stark. Im Angriff variierte Tim Pfeifer geschickt mit kurzen Bällen und harten Schlägen. So stand es schnell 6:1 und 8:2 für die Gastgeber. Grandios, der Punkt zum 10:3. Wünschmichelbach befreite sich dabei aus ärgster Bedrängnis und konterte eiskalt. Das 11:3 war dann nur noch Formsache. Im 2.Satz spielte Bardowick taktisch. Immer wieder versuchten die Jungs aus dem Norden Wünschmichelbachs Schlagmann aus dem Spiel zu nehmen. Zudem versetzten sie der Wünschmichelbacher Abwehr durch kurze Bälle einige Nadelstiche. So hieß es schnell 0:6 für Bardowick. Erst jetzt gelang es den Gastgebern, sich besser auf die veränderte taktische Ausrichtung der Bardowicker einzustellen und bliesen zur Aufholjagd. Mit einer tollen Abwehrleistung glich der TVW zum 6:6 aus. Zuspieler Nico Müller sorgte mit zwei sensationellen Punkten für die 8:6 Führung des TVW. Beim 10:8 gab es die ersten Matchbälle, doch Bardowick konterte zum 10:11. Die Halle tobte. Ein Angabewinner und zwei kurz-cross geschlagene Bälle von Nico Müller brachten dann die Entscheidung für den TV Wünschmichelbach. „ Wir haben gewusst, dass wir solche Rückstände aufholen können“, hatte Trainer Werner Schröter jederzeit den Glauben an sein Team. Der Zwischenrundeneinzug war greifbar.

TV Wünschmichelbach-TV Weisel 9:11, 9:11

Gegen den Geheimfavoriten und Westmeister TV Weisel ging es bereits um den Gruppensieg und den damit verbundenen direkten Einzug ins Halbfinale. Von Beginn an entwickelte sich ein hoch interessantes Duell der beiden Hauptangreifer Tim Pfeifer (Wünschmichelbach) und Luca Weber (Weisel). Beide agierten auf einem unglaublich hohen Niveau und spielten fast fehlerfrei. Klasse vor allem die kurzen, mit viel Effet und ein bisschen Rückwärtsdrall gespielten Schläge und Angaben von Weber, mit denen er der Wünschmichelbacher Abwehr große Probleme bereitete. Diese konnte sich lange nicht darauf einstellen. Auch ein Wechsel auf der Mitteposition beim Stand von 4:4 im 1.Satz brachte keine wesentliche Besserung. Zwar gelang Pfeifer mit einem kurzen Ball die 5:4 Führung, doch es sollte die letzte der Wünschmichelbacher in diesem Satz sein. Weisel konterte durch drei direkte Punkte zum 5:7. Pfeifer hielt aber immer wieder durch starke Angaben und Schläge aus dem Spiel heraus dagegen. So glichen die Gastgeber zum 7:7 und 9:9 aus. Eine spektakuläre kurz-cross geschlagene Angabe von Weber sowie ein klasse Punkt des Weiseler Zweitschlägers ließen die Gäste mit 9:11 jubeln. Im 2.Satz spielte Weisels Luca Weber mit unglaublicher Power und ohne einen einzigen Eigenfehler bei einer 100-prozentigen Trefferquote. So gingen die Gäste nach dem 3:2 mit 3:6 in Führung. Wünschmichelbach kämpfte sich nochmals auf 6:7 heran, doch dann drehte Weber erneut auf und stellte das Resultat auf 6:10. Wünschmichelbachs Zuspieler Nico Müller stand nun in der Abwehr glänzend und war der Garant, dass die Gastgeber nochmals auf 9:10 herankamen und Hoffnung schöpfen durften. Mit einem Angabeknaller machte Weber dem Spektakel dann aber ein Ende – 9:11 für Weisel.

TV Wünschmichelbach-VFL Kellinghusen 11:4, 11:5

Nach der überraschenden 0:2 Niederlage des TV Weisel gegen Bardowick eröffnete sich dem TV Wünschmichelbach doch noch unverhofft die Chance auf den Gruppensieg. Das wollten sich die Jungs um das Trainergespann Ingo Somberg/Werner Schröter nicht mehr nehmen lassen. Ein 2:0 Sieg gegen den VFL Kellinghusen musste her. Allerdings begann Wünschmichelbach nervös, leistete sich auf der rechten Abwehrseite einige vermeidbare Fehler und lag schnell mit 2:4 in Rückstand. Danach steigerte sich aber Nils Schollenberger in der Defensive und im Angriff drehte nun Tim Pfeifer so richtig auf. Bei Kellinghusen häuften sich dagegen die Fehler, so dass unter dem Strich ein souveräner 11:4 Erfolg stand. Auch im 2.Satz ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen. Wünschmichelbach ging mit 3:1 in Führung und dominierte die Partie nach dem 4:3 durch eine geschlossene Mannschaftsleistung. Ohrenbetäubender Jubel der Fans brandete auf, als Tim Pfeifer den ersten Matchball zum 11:5 versenkte. Die Sensation war perfekt. Der TVW stand im Halbfinale.

Halbfinale: TV Wünschmichelbach-Wardenburger TV 11:8, 7:11, 11:13

Dort wartete mit dem Wardenburger TV der äußerst stark eingeschätzte Nordmeister. Die Wardenburger stellten das vielleicht kompakteste Team und waren sehr schwierig zu bespielen. Die Wünschmichelbacher machten dies im 1.Satz aber richtig prima und gewannen mit 11:8. Im 2.Durchgang drehten die Norddeutschen den Spieß um und glichen mit 7:11 aus. Im 3.Satz entwickelte sich eine ganz dramatische Partie. Bis zum 9:9 verlief das Spiel absolut ausgeglichen. Tim Pfeifer setzte den Punkt zum 10:9. Das bedeutete Matchball. Die Wünschmichelbacher Abwehr wehrte glänzend ab und der Ball stand hervorragend auf der Leine. Der überragende Pfeifer versuchte es mit einem Preller, den er unerreichbar für die Wardenburger Abwehr versenkte. Allerdings touchierte er beim Armzug rückwärts die Leine. Anstatt Sieg hieß es 10:10. Eine ähnliche Situation gab es nochmals beim 11:11 und dann setzte Wardenburg den Schlusspunkt zum 11:13. Schade für den TVW, aber die Jungs konnten nach dieser famosen Leistung gegen den späteren deutschen Meister trotzdem hoch erhobenen Hauptes das Feld verlassen.

Spiel um Platz 3: TV Wünschmichelbach-Berliner TS 9:11, 11:5, 11:8

Im kleinen Finale wollten sich die TVW-Jungs unbedingt die Bronzemedaille sichern und damit ihre tolle Leistung über die beiden Tage krönen. Nach knapp verlorenem 1.Satz (9:11) kamen sie mit großartiger Moral zurück und ließen den von Bundestrainer Roland Schubert trainierten Hauptstädtern beim 11:5 nicht den Hauch einer Chance. Im 3.Satz machten die Wünschmichelbacher mit dem 11:8 den Sack endgültig zu. Entsprechend groß war dann auch der Jubel.

TV Wünschmichelbach: Tim Pfeifer, Nico Müller, Nils Schollenberger, Jonas Schröter, Marcel Clausing, Mehmet Akisli, Brian Crosseck, Moritz Kiefer.

Trainer: Ingo Somberg, Werner Schröter.

Schiedsrichter: Alexander Grulke (TV Oberlaudenbach), Hagen Appel (TG Oggersheim), Christian Steuer (TV Völklingen) durch die Bank mit guten Leistungen.

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„Einzug ins Halbfinale wäre ein Traum“ (Quelle: WN)

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Am Wochenende findet in der Dietrich-Bonhoeffer-Halle die deutsche Meisterschaft der männlichen C-Jugend-Faustballer statt. Für die Jungs des TV Wünschmichelbach ist dies ein Höhepunkt ihrer noch jungen Karriere. Trainer Ingo Somberg stand uns vorab für ein Interview zur Verfügung.

WN: Auf welchem Niveau befindet sich derzeit die Jugendarbeit beim TV Wünschmichelbach?

Somberg: „Wir haben seit über zehn Jahren wieder eine große Kontinuität in der Jugendarbeit, aber nicht in den Altersklassen. Das heißt, es gibt viele hochtalentierte Spieler mit großem Potenzial, aber sie spielen nicht gemeinsam in einer Altersklasse. Die Früchte werden wir dann aber später bei den Aktiven ernten.“

WN: Wie kam es, dass sich der TV Wünschmichelbach als Ausrichter bewarb?

Somberg: „Vor zweieinhalb Jahren habe ich im Sportlerrat den Vorschlag gemacht, die DM nach Wünschmichelbach zu holen, da sich unser Team dann auf dem Höhepunkt seines Leistungsvermögens befindet. Das hat geklappt und ich bin begeistert darüber, wie engagiert die Leute im Umfeld sind. Es gibt sicherlich tolle Titelkämpfe.“

WN: Wenn ein Team so lange einem Höhepunkt entgegen fiebert, ist da wenige Tage vorher nun eher eine Anspannung oder Vorfeude zu spüren?

Somberg: Alle, die im Umfeld arbeiten, sind schon ein wenig angespannt, dass alles klappt. Aber die Mannschaft ist fast zu ruhig. Das kann sich jedoch ändern.“

WN: In welcher Verfassung befindet sich die Mannschaft?

Somberg: „Wir haben in der letzten Zeit viel trainiert. Zusätzlich hatten die Spieler Pläne, um auch individuell an sich zu arbeiten. Ende letzter Woche waren die Jungs satt. Deshalb haben wir in dieser Woche nicht mehr trainiert. Die Jungs müssen wieder heiß auf den Faustball werden.“

WN: Wie stehen denn die Chancen?

Somberg: „Traditionell sind die Nordvereine sehr stark. Die haben eine hohe Leistungsdichte und müssen viele harte Spiele bestreiten, bis sie sich qualifiziert haben. Bei uns fängt es im Halbfinale der westdeutschen Meisterschaft an, hart zu werden.“

WN: Also sind die Chancen auf einen vorderen Platz eher gering?

Somberg: Das würde ich so nicht sagen. Wir haben mit Schlagmann Tim Pfeifer und Zuspieler Nico Müller zwei Nationalspieler in unseren Reihen. Gerade gestern erhielten sie eine Einladung für den nächsten Lehrgang. Auch Nils Schollenberger und Jonas Schröter sind im Aufgebot des Badischen Turnerbundes. Diese vier bilden das Grundgerüst. Im Angriff sind wir sehr gut besetzt und in der Abwehr haben wir eine grundsolide Substanz. Wenn jetzt noch unsere Fans richtig Stimmung machen und diese überschwappt und die Jungs nicht so nervös sind und den Kopf frei haben, wird es für jeden Gegner schwer, uns zu schlagen.“

WN: Wie lautet ihr Tipp?

Somberg: Ziel ist ein Platz zwischen eins und fünf. Mein Traum ist das Halbfinale. Wir können auf jeden Fall viel erreichen.  Ob es für ganz oben reicht, müssen wir abwarten. Alle Erstplatzierten der Regionalmeisterschaften schätze ich sehr stark ein.“

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Deutschlands U14-Elite in Weinheim

Wünschmichelbach will unter die besten Sechs; 05.03.08

Am dritten März-Wochenende ist die Weinheimer Dietrich-Bonhoeffer Schule Schauplatz für die besten C-Jugend (U14)-Faustballer aus der Bundesrepublik. Insgesamt zehn qualifizierte Teams treffen sich in Weinheim, um aus ihren Reihen den deutschen Meister zu ermitteln. Auch der TV 1920 Wünschmichelbach schickt als Ausrichter seine Jungs ins Rennen und hofft auf den Einzug in die Zwischenrunde, die am Sonntag ab 10 Uhr beginnt. Schirmherr der Veranstaltung ist Weinheims Oberbürgermeister Heiner Bernhard.

Bereits seit Anfang 2007, kurz nachdem die Ausrichtung dieser Meisterschaft durch den Deutschen Turner-Bund an den TVW vergeben wurde, laufen die Vorbereitungen des Orga-Teams um „Chef“ Matthias Ley, um den teilnehmenden Mannschaften, Trainern, Betreuern und Fans in Weinheim ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten.

Los geht es am Samstag mit den Vorrundenbegegnungen der Gruppe A. Gespielt wird in zwei Fünfergruppen, wobei sich die drei Erstplatzierten über den Einzug unter die besten sechs Teams freuen dürfen. Gespielt wird auf zwei Gewinnsätze bis jeweils 11 Punkte (maximal 15:14). Gleich zum Auftakt (9.30 Uhr) trifft einer der Mitfavoriten, der Wardenburger TV (1. Platz bei der Regionalmeisterschaft Nord) auf die Mannschaft vom TSV Essel. Der Nord-Dritte geht zwar als Außenseiter in die Partie, da Eröffnungsspiele bei Deutschen Meisterschaften oftmals aber ihre eigenen Gesetze haben und von Nervosität geprägt sind, werden die von Ex-Nationalspieler Torsten Büsselmann trainierten Wardenburger das Team aus Essel sicherlich nicht unterschätzen. Im darauf folgenden Match treffen die jeweils Zweitplatzierten Mannschaften aus dem Süden bzw. Westen im direkten Duell aufeinander. Für den TV Ochsenbach (Schwaben) sowie die Pfälzer vom TB Oppau geht es in dieser Partie darum, die Weichen auf das Erreichen der Zwischenrunde am Sonntag zu stellen. Komplettiert wird die Gruppe mit dem Meister der Regionalausscheidung Ost, der Berliner Turnerschaft.

Im Anschluss an die ersten Begegnungen der Gruppe A findet um ca.11.45 Uhr die offizielle Begrüßung und der Einmarsch der Mannschaften statt. Hierbei werden die Vertreter des TV  Wünschmichelbach, des Deutschen Turnerbundes und der Stadt Weinheim einige Worte an die Spieler, Trainer und Fans richten.

Für den Ausrichter TV Wünschmichelbach wird es erstmals in der Auftaktpartie der Gruppe B gegen den Südmeister, die SG Augsburg, ernst. Trainer Ingo Somberg möchte zwar „ein guter Gastgeber“ sein, die Punkte sollen aber beim TVW bleiben, wobei Augsburg mit seiner vorbildlichen Jugendarbeit ein ernstzunehmender und starker Kontrahent um den Einzug in die Zwischenrunde sein wird. Der TSV Bardowick (2. Nord) sowie das Team vom Vfl Kellinghusen aus Schleswig-Holstein (2. Ost) bestreiten die zweite Partie in der Gruppe B. Unterstützt von einer großen Fangemeinde wird Bardowick alles daran setzen, dieses richtungsweisende Match für sich zu entscheiden. Kellinghusen, amtierender Deutscher Feldmeister der C-Jugend, wird den Niedersachen aber sicherlich nicht ohne weiteres das Feld überlassen. In der Gruppe B befindet sich mit dem TV Weisel als ungeschlagener Westdeutscher Meister ein weiterer Geheimfavorit. Die Jungs von der Loreley wollen die Erfolgsstory der eigenen A-Jugend (mehrfacher Deutscher Meister in den letzten Jahren) fortsetzen und auch in Weinheim ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitsprechen.

Als Schiedsrichter wurden seitens DTB Hagen Appel (TG Oggersheim), Christian Steuer (TV Völklingen) sowie Roland Ruschka (KSV Steinklingen) nominiert. Die Linienrichter stellen freundlicherweise Spielerinnen des benachbarten TV Käfertal sowie der weiblichen A-Jugend des TV Wünschmichelbach.

Neben dem sportlichen Highlight sorgt ein buntes Rahmenprogramm zusätzlich für eine sicher tolle Atmosphäre. So wird beispielsweise Markus Schleehauf aus Grafenau als Hallensprecher mit seinen Ansagen und Musikeinspielungen während der Satzpausen für Stimmung sorgen. Des Weiteren ist eine Tombola mit schönen Sachpreisen, eine „Kinderecke“ für die kleinsten Besucher und eine Geschwindigkeitsmessung („Wer hat den härtesten Schlag“) geplant. Samstags abends nach Beendigung der Vorrundenspiele ist außerdem eine ca. 10-minütige Lasershow in der Haupthalle der Dietrich-Bonhoeffer Schule vorgesehen. Ein weiterer Höhepunkt dürfte die vor dem Endspiel am Sonntag von den Geschwistern Endrich gesungene Nationalhymne sein.

An beiden Tagen wird, wie beim TVW üblich, ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken zur Verfügung stehen, so dass es den Besuchern sicherlich an nichts fehlen wird.

Es ist also angerichtet! Der TV Wünschmichelbach wünscht seinen Besuchern viel Spaß und Freude während der zwei Tage in Weinheim.